SCRUTATIO

Sonntag, 4 Juli 2026 - San Tommaso ( Letture di oggi)

Der Brief an Philemon 1


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1Paulus, Gefangener Christi Jesu, und Bruder Timotheus an Philemon, unseren Freund und Mitarbeiter,2sowie an die Schwestern Apphia und an Archippus, unseren Kampfgefährten, und an die Gemeinde in deinem Hause.3Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.4Ich danke meinem Gott in stetem Gedenken an dich bei meinen Gebeten,5da ich von deiner Liebe höre und deinem Glauben, wie du sie bekundest vor dem Herrn Jesus und gegenüber allen Heiligen.6Möge der Gemeinschaftssinn deines Glaubens sich wirksam erweisen im Erkennen alles Guten, das in uns ist im Hinblick auf Christus.7Empfing ich doch viel Freude und Trost ob deiner Liebe, weil die Herzen der Heiligen erquickt wurden durch dich, Bruder!8Daher möchte ich - so sehr ich dir ganz offen in Christus einen diesbezüglichen Auftrag erteilen könnte -9mehr um der Liebe willen eine Bitte aussprechen als das, was ich bin: Paulus, ein alter Mann und jetzt dazu ein Gefangener Christi Jesu.10Ich bitte dich für mein Kind, dem ich das Leben gab in meinen Fesseln, für Onesimus.11Er war dir früher ein Nichtsnutz, jetzt aber ist er dir und mir nützlich.12Ich schicke ihn dir zurück, [du aber nimm ihn an,] ihn, das heißt mein Herz.13Ich wollte ihn gerne bei mir behalten, daß er mir an deiner Stelle zu Diensten wäre in meinem Gefangensein für das Evangelium.14Doch ohne deine Einwilligung wollte ich nichts tun, damit deine Guttat nicht erzwungen geschehe, sondern aus freier Entscheidung.15Denn vielleicht wurde er deswegen auf kurze Zeit [von dir] getrennt, damit du für immer ihn wiedererhältst,16nicht mehr als Sklaven, sondern über einen Sklaven hinaus: als geliebten Bruder; ist er es für mich gar sehr, dann um so mehr für dich, sowohl in menschlicher Hinsicht als auch im Herrn.17Betrachtest du mich nun als Genossen, so nimm ihn auf wie mich selbst.18Sollte er dir aber Schaden zugefügt haben oder dir etwas schuldig sein, so setze dies mir auf die Rechnung.19Ich, Paulus ich schreibe es mit eigener Hand -, ich will es bezahlen, ohne daß ich zu dir sage, daß du sogar dich selbst mir schuldig bist.20Ja, Bruder, laß mich von dir Nutzen haben im Herrn, erquicke mein Herz in Christus.21Im Vertrauen auf deine Bereitwilligkeit habe ich dir geschrieben; denn ich weiß, daß du mehr tun wirst, als ich sage.22Zugleich halte mir auch eine Herberge bereit; denn ich hoffe, daß ich dank eurem Beten euch wieder geschenkt werde.23Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus,24Markus, Aristarchus, Demas und Lukas, meine Mitarbeiter.25Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste! [Amen.]