SCRUTATIO

Dienstag, 1 September 2026 - San Giuseppe d'Arimatea ( Letture di oggi)

Hohelied 7


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Wende dich, wende dich, Schulammit!
Wende dich, wende dich,
damit wir dich betrachten. Was wollt ihr an Schulammit sehen?
Den Lager-Tanz!
1 Wende dich, wende dich, Sulammith! (vgl. 1.Sam 28,4) Wende dich, wende dich, daß wir dich beschauen! »Was wollt ihr schauen an Sulammith beim kriegerischen Tanz?«
2 Wie schön sind deine Schritte in den Sandalen,
du Edelgeborene. Deiner Hüften Rund ist wie Geschmeide,
gefertigt von Künstlerhand.
2 Wie schön sind deine Füße (oder: Schritte) in den Schuhen, du Fürstenkind! Die Wölbungen deiner Hüften sind wie Halsgeschmeide, ein Werk von Künstlerhand;
3 Dein Schoß ist ein rundes Becken,
Würzwein mangle ihm nicht. Dein Leib ist ein Weizenhügel,
mit Lilien umstellt.
3 dein Schoß eine runde (oder: verschlossene) Schale, der nie der Mischtrank fehlen darf; dein Leib ein Weizenhaufen, umsäumt von Lilien.
4 Deine Brüste sind wie zwei Kitzlein,
wie die Zwillinge einer Gazelle.
4 Deine Brüste sind gleich einem Zwillingspaar junger Gazellen;
5 Dein Hals ist ein Turm aus Elfenbein.
Deine Augen sind wie die Teiche zu Heschbon
beim Tor von Bat-Rabbim. Deine Nase ist wie der Libanonturm,
der gegen Damaskus schaut.
5 dein Hals wie ein Turm von Elfenbein, deine Augen wie die Teiche von Hesbon am volksbelebten Tor; deine Nase wie der Libanonturm, der nach Damaskus schaut;
6 Dein Haupt gleicht oben dem Karmel;
wie Purpur sind deine Haare;
ein König liegt in den Ringeln gefangen.
6 dein Haupt droben wie der Karmel und das herabwallende Haar deines Hauptes wie dunkler Purpur: ein König liegt gefangen in den Locken (oder: Schlingen)!
7 Wie schön bist du und wie reizend,
du Liebe voller Wonnen!
7 Wie bist du so schön und so hold, du Geliebte, du Wonnevolle!
8 Wie eine Palme ist dein Wuchs;
deine Brüste sind wie Trauben.
8 Dein Wuchs da gleicht einer Palme und deine Brüste den Datteltrauben.
9 Ich sage: Ersteigen will ich die Palme;
ich greife nach den Rispen. Trauben am Weinstock seien mir deine Brüste,
Apfelduft sei der Duft deines Atems,
9 Ich dachte: Ersteigen will ich die Palme, ihre Fruchtrispen ergreifen; dann sollen deine Brüste mir sein wie Trauben am Weinstock und dein Atem süß wie der Duft von Äpfeln
10 dein Mund köstlicher Wein,
der glatt in mich eingeht,
der Lippen und Zähne mir netzt.
10 und dein Mund wie der köstlichste Wein, der meinem Gaumen glatt eingeht und mir über die Lippen und Zähne sanft hinfließt.
11 Ich gehöre meinem Geliebten
und ihn verlangt nach mir.
11 Ich gehöre meinem Geliebten, und nach mir sehnt sich sein Herz!
12 Komm, mein Geliebter, wandern wir auf das Land,
schlafen wir in den Dörfern.
12 Komm, mein Geliebter, laß uns aufs Feld hinausgehn, in den Dörfern übernachten!
13 Früh wollen wir dann zu den Weinbergen gehen
und sehen, ob der Weinstock schon treibt,ob die Rebenblüte sich öffnet,
ob die Granatbäume blühen.
Dort schenke ich dir meine Liebe.
13 Frühmorgens brechen wir nach den Weinbergen auf, wollen nachsehn, ob der Weinstock sproßt, ob die Blüten sich erschließen, die Granaten blühen: dort will ich dir meine Liebe schenken.
14 Die Liebesäpfel duften;
an unsrer Tür warten alle köstlichen Früchte, frische und solche vom Vorjahr;
für dich hab ich sie aufgehoben, Geliebter.
14 Die Liebesäpfel duften süß, und über unsrer Tür sind köstliche Früchte jeder Art, heurige und jährige: für dich, mein Geliebter, hab’ ich sie aufbewahrt.