SCRUTATIO

Venerdi, 4 settembre 2026 - San Gregorio Magno ( Letture di oggi)

Abacuc ܚܒܩܘܩ 1


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܚܙܘܐ ܕܚܙܐ ܚܒܩܘܩ ܢܒܝܐ1 Ausspruch, den der Prophet Habakuk in einer Vision hörte.
2 ܥܕܡܐ ܠܐܡܬܝ ܡܪܝܐ ܓܥܐ ܐܢܐ ܘܠܐ ܫܡܥ ܐܢܬ ܘܩܥܐ ܐܢܐ ܠܘܬܟ ܥܠ ܚ̈ܛܘܦܐ ܘܠܐ ܡܦܨܐ ܐܢܬ2 Wie lange, Herr, soll ich noch rufen
und du hörst nicht? Ich schreie zu dir: Hilfe, Gewalt!
Aber du hilfst nicht.
3 ܠܡܢܐ ܚܘܝܬܢܝ ܥܘ̣ܠܐ ܘܥܬܐ ܘܚܙܐ ܐܢܐ ܚܛܘܦܝܐ ܘܒܝܫܬܐ ܩܕܡܝ ܗܘܐ ܕܝܢ̣ܐ ܘܕܝ̇ܢܐ ܩܒܠ ܫܘܚܕܐ3 Warum lässt du mich die Macht des Bösen erleben
und siehst der Unterdrückung zu? Wohin ich blicke, sehe ich Gewalt und Misshandlung,
erhebt sich Zwietracht und Streit.
4 ܡܛܠ ܗܢܐ ܦܓ ܢܡܘܣܐ ܘܠܐ ܢܦܩ ܕܝܢ̣ܐ ܒܙܟܝܘܬܐ ܡܛܠ ܕܥ̇ܘܠܐ ܕܒܪ ܒܝܫ ܒܝܫ ܠܙܕܝܩܐ ܘܢܦܩ ܕܝܢ̣ܐ ܟܕ ܡܥܩܡ4 Darum ist das Gesetz ohne Kraft
und das Recht setzt sich gar nicht mehr durch. Die Bösen umstellen den Gerechten
und so wird das Recht verdreht.
5 ܚܙܘ ܡܪ̈ܚܐ ܘܚܘܪܘ ܘܐܬܕܡܪܘ ܘܬܡܗܘ ܡܛܠ ܕܥܒܕܐ ܥܒܕ ܐܢܐ ܒܝ̈ܘܡܝܟܘܢ ܘܠܐ ܡܗܝܡܢܝܢ ܐܢܬܘܢ ܐܢ ܐܢܫ ܢܫܬܥܐ ܠܟܘܢ5 Seht auf die Völker, schaut hin,
staunt und erstarrt! Denn ich vollbringe in euren Tagen eine Tat -
würde man euch davon erzählen, ihr glaubtet es nicht.
6 ܡܛܠ ܕܗܐ ܐܢܐ ܡܩܝܡ ܐܢܐ ܠܟ̈ܠܕܝܐ ܥܡܐ ܡܪܚܐ ܘܡܪܝܪܐ ܕܐܙܠ ܒܦܬܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܠܡܐܪܬ ܡܫ̈ܟܢܐ ܕܠܐ ܕܝܠܗ6 Denn seht, ich stachle die Chaldäer auf,
das grausame, ungestüme Volk, das die Weiten der Erde durchzieht,
um Wohnplätze zu erobern, die ihm nicht gehören,
7 ܥܫܝܢ ܗܘ ܘܕܚܝܠ ܘܕܝܢܗ ܡܢܗ ܘܚܙܘܗ ܡܦܩ7 ein furchtbares und schreckliches Volk,
das selbst sein Recht und seinen Rang bestimmt.
8 ܩ̈ܠܝܠܝܢ ܪ̈ܟܫܗ ܡܢ ܢܫܪ̈ܐ ܘܚܪ̈ܝܦܝܢ ܡܢ ܕܐ̈ܒܐ ܕܪܡܫܐ ܘܢܛܘܣܘܢ ܦܪ̈ܫܘܗܝ ܘܢܐܬܘܢ ܦܪ̈ܫܘܗܝ ܡܢ ܪܘܚܩܐ ܘܢܛܘܣܘܢ ܐܝܟ ܢܫܪܐ ܕܟܦܢ ܠܡܐܟܘܠܬܐ8 Seine Pferde sind schneller als Panther,
wilder als die Wölfe der Steppe. Seine Rosse und Reiter stürmen heran,
sie kommen aus der Ferne, sie fliegen herbei wie ein Geier,
der sich auf seinen Fraß stürzt.
9 ܟܠܗܘܢ ܠܚܛܘܦܝܐ ܐܬܝܢ ܚܙܘܐ ܕܐ̈ܦܝܗܘܢ ܥܫܝܢ ܘܟܢܫܝܢ ܫܒܝܬܐ ܐܝܟ ܚܠܐ9 Sie rücken an, entschlossen zu roher Gewalt,
alle Gesichter vorwärts gerichtet.
Gefangene raffen sie zusammen wie Sand.
10 ܘܗܘ ܒܡ̈ܠܟܐ ܡܡܝܩ ܘܒܫ̈ܠܝܛܢܐ ܡܒܙܚ ܘܥܠ ܟܠ ܟܪ̈ܟܝܢ ܓܚܟ ܘܡܩܒܪ ܥܦܪܐ ܘܐܚܕ ܠܗ10 Sie machen sich sogar über Könige lustig
und lachen über mächtige Fürsten; ja, sie spotten über jede Festung,
sie schütten einen Erdwall auf und nehmen sie ein.
11 ܗܝ ܕܝܢ ܬܚܠܦ ܪܘܚܗ ܘܬܥܒܪ ܘܢܬܚܝܒ ܚܝܠܗ ܠܐܠܗܗ11 Dann ziehen sie weiter,
wie der Sturmwind sausen sie dahin. Doch sie werden es büßen,
denn sie haben ihre Kraft zu ihrem Gott gemacht.
12 ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܗܘ ܡܢ ܪܫܝܬܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܝ ܩܕܝܫܐ ܕܠܐ ܢܡܘܣ ܐܢܬ ܡܪܝܐ ܣܡܬܝܗܝ ܠܕܝܢ̣ܐ ܘܓܒܠܬܢܝ ܠܡܟܣܘܬܗ12 Herr, bist nicht du von Ewigkeit her mein heiliger Gott?
Wir wollen nicht sterben. Herr, du hast sie doch nur dazu gerufen,
an uns das Gericht zu vollziehen: Du, unser Fels, du hast sie dazu bestimmt,
uns zu bestrafen.
13 ܕܟܝ̈ܢ ܐܢܝܢ ܥܝܢ̈ܝܟ ܘܠܐ ܚ̈ܙܝܢ ܒܝܫܬܐ ܘܠܡܚܪ ܒܥ̇ܘ̈ܠܐ ܠܐ ܡܫܟܚ ܐܢܬ ܠܡܢܐ ܚܐܪ ܐܢܬ ܒܡܪ̈ܚܐ ܘܫܬܝܩ ܐܢܬ ܟܕ ܒܠܥ ܥ̇ܘܠܐ ܠܙܕܝܩܐ13 Deine Augen sind zu rein, um Böses mit anzusehen,
du kannst der Unterdrückung nicht zusehen. Warum siehst du also den Treulosen zu und schweigst,
wenn der Ruchlose den Gerechten verschlingt?
14 ܘܥܒܕܬ ܐܢܘܢ ܠܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܐܝܟ ܢܘ̈ܢܐ ܕܒܝܡܐ ܘܐܝܟ ܪܚܫܐ ܕܠܝܬ ܠܗ ܡܕܒܪܢܐ14 Warum behandelst du die Menschen
wie die Fische im Meer,
wie das Gewürm, das keinen Herrn hat?
15 ܕܟܠܗ ܒܨܢܪܬܐ ܣܠܩ ܘܡܬܢܓܕ ܒܡܨܝܕܬܐ ܘܡܬܟܢܫ ܒܓܘܦܐ ܘܟܕ ܟܢܫ ܚܕܝ ܘܕܨ15 Mit der Angel holt er sie alle herauf,
er schleppt sie weg in seinem Netz und rafft sie fort in seinem Fischgarn;
er freut sich darüber und jubelt.
16 ܘܕܒܚ ܠܡܨܝܕܬܗ ܘܣܡ ܒܣ̈ܡܐ ܠܓܘܦܗ ܡܛܠ ܕܒܗܝܢ ܫܡܢܬ ܡܢܬܗ ܘܡܐܟܘܠܬܗ ܓܒܝܬܐ16 Deshalb opfert er seinem Netz
und bringt seinem Fischgarn Rauchopfer dar; denn durch sie hat er reichen Gewinn
und ein üppiges Mahl.
17 ܡܛܠ ܗܢܐ ܫܕܐ ܡܨܝܕܬܗ ܒܟܠܙܒܢ ܘܩܛܠ ܥܡ̈ܡܐ ܘܠܐ ܚܐܣ17 Darum zückt er unablässig sein Schwert,
um ohne Erbarmen die Völker zu morden.