SCRUTATIO

Giovedi, 9 luglio 2026 - Santa Veronica Giuliani ( Letture di oggi)

Michea ܡܝܟ̣ܐ 7


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܝ ܠܝ ܕܗܘܝܬ ܐܝܟ ܠܩܛܐ ܕܩܝܛܐ ܘܐܝܟ ܒܘܥܪܐ ܕܩܛܦܐ ܠܝܬ ܣܓܘܠܐ ܠܡܐܟܠ ܘܠܒܟܪܬܐ ܪܓܬ ܢܦܫܝ1 Wehe mir! Denn es ergeht mir wie bei der Obstlese, wie bei der Nachlese in der Weinernte: nicht eine Traube ist mehr da zum Essen, nicht eine Frühfeige, nach der mein Herz verlangt!
2 ܐܒܕ ܚܣܝܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܘܠܝܬ ܕܬܪܝܨ ܒܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܟܠܗܘܢ ܟܡܐ̈ܢܐ ܟܡܢܝܢ ܘܓܒܪ ܠܐܚܘܗܝ ܨܝܕܝܢ ܠܐܒܕܢܐ2 Ausgestorben sind die Frommen im Lande, und es gibt keinen Ehrlichen mehr unter den Menschen; allesamt liegen sie auf der Lauer nach Bluttaten, jeder macht Jagd auf den andern mit dem Fangnetz.
3 ܐ̈ܝܕܝܗܘܢ ܡܛܝ̈ܒܢ ܠܒܝܫܬܐ ܘܠܐ ܡܛܐܒܝܢ ܫܠܝܛܐ ܫܐܠ ܕܗܒ ܘܕܝ̇ܢܐ ܐܡܪ ܫܚܘܕ ܘܪܒܐ ܡܡܠܠ ܨܒܝܢܐ ܕܢܦܫܗ ܘܐܣܠܝܘ3 Auf das Böse sind ihre Hände gerichtet, um es eifrig auszuführen: der Fürst fordert, und der Richter steht ihm gegen Bezahlung zu Diensten; der Mächtige spricht das aus, wonach ihn in seiner Gier gelüstet, und dann flechten sie es ineinander.
4 ܛܒܬܗܘܢ ܐܝܟ ܐܘܪܩܥܬܐ ܕܐܟܠ ܣܣܐ ܝܘܡܐ ܕܕܘܩܝ̈ܟܝ ܘܕܦܘܪܩܢܟܝ ܐܬܐ ܡܟܝܠ ܢܗܘܐ ܒܝܬ ܒܟܝ̈ܗܘܢ4 Der Beste unter ihnen ist wie ein Dornstrauch, der Rechtschaffenste noch schlimmer als eine Dornhecke. Aber der Tag, den deine Späher (oder: Wächter, d.h. die Propheten) angekündigt haben, dein Strafgericht, kommt heran: da wird die Bestürzung bei ihnen anheben.
5 ܠܐ ܬܗܝܡܢܘܢ ܠܪ̈ܚܡܝܟܘܢ ܘܠܐ ܬܬܟܠܘܢ ܥܠ ܩܪ̈ܝܒܝܟܘܢ ܘܡܢ ܐܢܬܬܟ ܛܪ ܡ̈ܠܝ ܦܘܡܟ5 Trauet keinem Genossen mehr, verlaßt euch nicht auf den Freund! Vor dem Weibe, das an deiner Brust (oder: in deinen Armen) liegt, hüte die Pforten deines Mundes!
6 ܡܛܠ ܕܒܪܐ ܡܨܥܪ ܠܐܒܘܗܝ ܘܒܪܬܐ ܩܝܡܐ ܠܘܩܒܠ ܐܡܗ̇ ܘܟܠܬܐ ܠܘܩܒܠ ܚܡܬܗ̇ ܘܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܕܓܒܪܐ ܒܢ̈ܝ ܒܝܬܗ6 Denn der Sohn mißachtet den Vater, die Tochter lehnt sich gegen ihre Mutter auf, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter, und eines jeden Feinde sind die eigenen Hausgenossen (vgl. Mt 10,35-36). –
7 ܐܢܐ ܕܝܢ ܠܡܪܝܐ ܐܚܘܪ ܘܐܣܟܐ ܠܐܠܗܐ ܦܪܘܩܝ ܘܢܫܡܥܢܝ ܐܠܗܝ7 Ich aber will nach dem HERRN ausschauen, will harren auf den Gott, der mir hilft: mein Gott wird mich erhören!
8 ܠܐ ܬܚܕܝܢ ܠܝ ܒܥܠܕܒܒܬܝ ܕܢܦܠܬ ܬܘܒ ܩܝܡܐ ܐܢܐ ܘܕܝܬܒܬ ܒܚܫܘܟܐ ܡܪܝܐ ܡܢܗܪ ܠܝ8 Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn bin ich auch gefallen, so stehe ich doch wieder auf, und sitze ich auch in Finsternis, so ist doch der HERR mein Licht.
9 ܡܚܘܬܗ ܕܡܪܝܐ ܐܣܝܒܪ ܥܠ ܕܚܛܝܬ ܠܗ ܥܕܡܐ ܕܢܕܘܢ ܕܝܢܝ ܘܢܥܒܕ ܬܒܥܬܝ ܘܢܦܩܢܝ ܠܢܘܗܪܐ ܘܐܚܙܐ ܒܙܕܝܩܘܬܗ9 Den Zorn des HERRN will ich tragen – denn ich habe gegen ihn gesündigt –, bis er meine Sache in die Hand nimmt und mir Recht schafft: er wird mich ans Licht herausführen, daß ich seine Gerechtigkeit mit Freuden schaue.
10 ܘܬܚܙܐ ܒܥܠܕܒܒܬܝ ܘܬܟܣܝܗ̇ ܒܗܬܬܐ ܕܐܡܪܐ ܗܘܬ ܠܝ ܐܝܟܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܟܝ ܥܝܢ̈ܝ ܢܚ̈ܙܝܢ ܒܗ̇ ܡܟܝܠ ܬܗܘܐ ܠܕܝܫܐ ܐܝܟ ܣܝܢܐ ܕܫ̈ܘܩܐ10 Auch meine Feindin wird es sehen, und Beschämung wird sie bedecken, sie, die zu mir gesagt hat: »Wo ist nun der HERR, dein Gott?« Meine Augen werden sich an ihrem Anblick weiden, wenn sie alsdann zertreten wird wie Kot auf der Straße. –
11 ܝܘܡܐ ܗܘ ܠܡܒܢܐ ܣܝܓܝ̈ܟܝ ܝܘܡܐ ܗܘ ܕܬܫܬܩܠܝܢ11 »Ein Tag kommt, wo deine Mauern wieder aufgebaut, der Tag, wo deine Grenzen hinausgerückt werden.
12 ܝܘܡܐ ܗܘ ܕܙܒܢܟܝ ܢܐܬܐ ܕܡܢ ܐܬܘܪ ܘܡܢ ܡܕܝܢ̈ܬܐ ܥܫܝ̈ܢܬܐ ܘܡܢ ܨܘܪ ܘܥܕܡܐ ܠܢܗܪܐ ܘܡܢ ܝܡܐ ܘܥܕܡܐ ܠܝܡܐ ܘܥܕܡܐ ܠܗܘܪ ܛܘܪܐ12 An jenem Tage wird man zu dir kommen von Assyrien bis Ägypten und von Ägypten bis zum Euphratstrom, von einem Meer bis zum anderen und von einem Gebirge bis zum anderen.
13 ܘܬܗܘܐ ܐܪܥܐ ܠܚܒܠܐ ܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܡܛܘܠ ܦܐܪ̈ܐ ܕܥܒ̈ܕܝܗܘܢ13 Die Erde aber wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, zur Strafe für ihre Taten.«
14 ܪܥܝ ܠܥܡܟ ܒܫܒܛܟ ܘܠܥܢܐ ܕܝܪܬܘܬܟ ܢܫܪܘܢ ܒܠܚܘܕܝܗܘܢ ܐܝܟ ܥܢܐ ܒܓܘ ܟܪܡܠܐ ܢܪܥܘܢ ܒܡܬܢܝܢ ܘܒܓܠܥܕ ܐܝܟ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܡܢ ܥܠܡ14 Weide dein Volk mit deinem Hirtenstabe, die Herde deines Erbteils, die da abgesondert für sich das Waldland (oder: die Wildnis) bewohnt auf dem Karmel (oder: inmitten des Fruchtgefildes)! Laß sie auch wieder in Basan und Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit!
15 ܘܐܝܟ ܝܘܡܐ ܕܢܦܩܘ ܒܗ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ ܐܚܘܐ ܐܢܘܢ ܬܕܡܪ̈ܬܐ15 »Wie einst in den Tagen, als du aus Ägyptenland zogest, will ich sie wieder Wundertaten schauen lassen.
16 ܘܢܚܙܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܘܢܒܗܬܘܢ ܡܢ ܟܠܗ̇ ܓܢܒܪܘܬܗܘܢ ܢܣܝܡܘܢ ܐ̈ܝܕܝܗܘܢ ܥܠ ܦܘܡܗܘܢ ܘܐ̈ܕܢܝܗܘܢ ܢܬܚܪ̈ܫܢ16 Die Heidenvölker werden es sehen und beschämt werden trotz all ihrer Macht; sie werden die Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein;
17 ܘܢܠܚܟܘܢ ܥܦܪܐ ܐܝܟ ܚܘܝܐ ܘܐܝܟ ܚ̈ܘܠܕܝ ܐܪܥܐ ܢܪܓܙܘܢ ܡܢ ܫܒܝ̈ܠܝܗܘܢ ܘܡܢ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܢܙܘܥܘܢ ܘܢܕܚܠܘܢ17 sie werden Staub lecken wie die Schlangen, wie das Gewürm am Erdboden; zitternd werden sie aus ihren Burgen (oder: Schlössern) hervorkommen, bebend dem HERRN, unserm Gott, sich nahen und vor dir sich fürchten.«
18 ܠܝܬ ܐܠܗܐ ܐܟܘܬܟ ܕܫܒܩ ܥܘܠܐ ܘܡܥܒܪ ܚܛܝܬܐ ܕܫܪܟܐ ܕܝܪܬܘܬܗ ܘܠܐ ܐܚܕ ܐܢܬ ܐܟܬܐ ܠܥܠܡ ܡܛܠ ܕܒܛܝܒܘܬܐ ܨܒܝܬ18 Wer ist ein Gott wie du, der Sündenschuld vergibt und an den Missetaten des Überrestes seines Eigentumsvolkes vorübergeht? Der nicht ewiglich an seinem Zorn festhält, sondern Freude an der Gnade hat?
19 ܢܬܦܢܐ ܘܢܪܚܡ ܥܠܝܢ ܘܢܟܢܘܫ ܟܠܗ ܥܘܠܢ ܘܢܫܕܐ ܒܥܘܡ̈ܩܘܗܝ ܕܝܡܐ ܟܠܗܘܢ ܚܛܗ̈ܝܢ19 Er wird sich unser aufs neue erbarmen, wird unsere Verschuldungen niedertreten (= niederschlagen) und alle unsere Missetaten in die Tiefen des Meeres versenken.
20 ܬܬܠ ܩܘܫܬܐ ܠܝܥܩܘܒ ܘܛܝܒܘܬܐ ܠܐܒܪܗܡ ܕܝܡܝܬ ܠܐ̈ܒܗܝܢ ܡܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܡܢ ܥܠܡ20 Du wirst an Jakob Treue, an Abraham Gnade erweisen, die du unsern Vätern zugeschworen hast in den Tagen der Vorzeit.