SCRUTATIO

Sabato, 5 settembre 2026 - Santa Rosalia ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 4


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܥܢܐ ܐܠܝܦܙ ܬܝܡܢܝܐ ܘܐܡܪ1 Da antwortete Elifas von Teman und sprach:
2 ܐܢ ܐܩܦ ܠܡܡܠܠܘ ܥܡܟ ܬܠܐܐ ܘܠܡܟܠܐ ܡ̈ܠܝܢ ܡܢܟ ܡܢܘ ܡܫܟܚ2 Versucht man ein Wort an dich, ist es dir lästig?
Doch die Rede aufzuhalten, wer vermag es?
3 ܗܐ ܪܕܝܬ ܣ̈ܓܝܐܐ ܘܐ̈ܝܕܝܐ ܕܡܪ̈ܦܝܢ ܬܚܝܠ3 Sieh, viele hast du unterwiesen
und erschlaffte Hände stark gemacht.
4 ܟܪ̈ܝܗܐ ܠܐ ܢܩܝܡܘܢ ܡ̈ܠܝܟ ܘܒܘܪ̈ܟܐ ܪ̈ܥܠܬܐ ܬܚܝܠ4 Dem Strauchelnden halfen deine Worte auf,
wankenden Knien gabst du Halt.
5 ܡܛܠ ܕܗܫܐ ܐܬܬ ܥܠܝܟ ܘܠܐܝܬ ܘܡܛܬ ܠܘܬܟ ܘܐܬܒܠܗܝܬ5 Nun kommt es über dich, da gibst du auf,
nun fasst es dich an, da bist du verstört.
6 ܗܐ ܕܚܠܬܟ ܗ̣ܝ ܗܝ ܥܕܠܝܟ ܘܣܒܪܟ ܘܬܡܝܡܘܬ ܐܘܪܚܟ6 Ist deine Gottesfurcht nicht deine Zuversicht,
dein lauterer Lebensweg nicht deine Hoffnung?
7 ܐܬܕܟܪ ܢܐ ܡܢܘ ܙܟܝܐ ܕܐܒܕ ܘܐܝܟܘ ܬܪܝܨܐ ܕܒܗܬ7 Bedenk doch! Wer geht ohne Schuld zugrunde?
Wo werden Redliche im Stich gelassen?
8 ܐܝܟ ܡܐ ܕܚܙܝܬ ܕܪܕܝܢ ܒܚܛܐ ܘܙܪܥܝܢ ܥܡܠܐ ܢܚܨܕܘܢܗ8 Wohin ich schaue: Wer Unrecht pflügt,
wer Unheil sät, der erntet es auch.
9 ܘܡܢ ܢܫܡܬܗ ܕܐܠܗܐ ܢܐܒܕܘܢ ܘܡܢ ܪܘܚܐ ܕܪܘܓܙܗ ܢܣܘܦܘܢ9 Durch Gottes Atem gehen sie zugrunde,
sie schwinden hin im Hauch seines Zornes.
10 ܢܗܡܬܐ ܕܐܪܝܐ ܘܩܠܐ ܕܓܘܪܝܐ ܕܐܪܝܐ ܘܫ̈ܢܐ ܕܐܪ̈ܝܘܬܐ ܐܬܬܒܪ10 Des Löwen Brüllen, des Leuen Knurren,
des Junglöwen Zähne werden enttäuscht.
11 ܐܪܝܐ ܐܒܕ ܡܢ ܒܠܝ ܕܠܝܬ ܠܗ ܬܒܪܐ ܘܒܢ̈ܝ ܐܪ̈ܝܘܬܐ ܐܬܒܕܪܘ11 Der Löwe verendet aus Mangel an Beute,
die Jungen der Löwin zerstreuen sich.
12 ܘܥܠܝ ܦܬܓܡܐ ܐܬܓܝܒ ܘܩ̇ܒܠܬ ܐܕܢܝ ܐܝܟ ܙܥܘܪ ܡܢܗ12 Zu mir hat sich ein Wort gestohlen,
geflüstert hat es mein Ohr erreicht.
13 ܒܫܠܝܐ ܒܚܙܘܐ ܕܠܠܝܐ ܒܡܦܠ ܫܢܐ ܥܡܝܩܐ ܥܠ ܐܢܫܐ13 Im Grübeln und bei Nachtgesichten,
wenn tiefer Schlaf die Menschen überfällt,
14 ܕܚܠܬܐ ܩܪܬܢܝ ܘܙܘܥܬܐ ܘܣܘܓܐܐ ܕܓܪ̈ܡܝ ܐܬܬܙܝܥܘ14 kam Furcht und Zittern über mich
und ließ erschaudern alle meine Glieder.
15 ܘܪܘܚܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܥܒܪ ܘܐܙܕܩܦܬ ܣܥܪܬܐ ܕܒܣܪܝ15 Ein Geist schwebt an meinem Gesicht vorüber,
die Haare meines Leibes sträuben sich.
16 ܘܩܡܬ ܘܠܐ ܐܫܬܘܕܥܬ ܘܠܝܬ ܚܙܬܐ ܠܘܩܒܠ ܥܝܢ̈ܝ ܘܢܥܡܬܐ ܘܩܠܐ ܫܡܥܬ ܕܐ̇ܡܪ16 Er steht, ich kann sein Aussehen nicht erkennen,
eine Gestalt nur vor meinen Augen,
ich höre eine Stimme flüstern:
17 ܐܢܫܐ ܡܢ ܐܠܗܐ ܢܙܕܕܩ ܐܘ ܡܢ ܥܒܘܕܗ ܡܬܕܟܐ ܓܒܪܐ17 Ist wohl ein Mensch vor Gott gerecht,
ein Mann vor seinem Schöpfer rein?
18 ܗܐ ܒܥܒ̈ܕܘܗܝ ܠܐ ܡܗܝܡܢ ܘܒܡܠܐ̈ܟܘܗܝ ܢܣܝܡ ܬܡܗܐ18 Selbst seinen Dienern traut er nicht,
zeiht seine Engel noch des Irrtums.
19 ܐܦ ܐܝܠܝܢ ܕܫܪܝܢ ܒܒ̈ܬܐ ܕܛܝܢܐ ܕܒܥܦܪܐ ܡܫܟܠܠܝܢ ܢܬܡܟܟܘܢ ܩܕܡ ܥܪܦܠܐ19 Wie erst jene, die im Lehmhaus wohnen,
die auf den Staub gegründet sind;
schneller als eine Motte werden sie zerdrückt.
20 ܡܢ ܨܦܪܐ ܠܪܡܫܐ ܢܬܡܟܟܘܢ ܕܠܐ ܢܬܬܣܝܡܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܢ ܠܥܠܡ ܘܢܐܒܕܘܢ20 Vom Morgen bis zum Abend werden sie zerschlagen,
für immer gehen sie zugrunde, unbeachtet.
21 ܗܐ ܫܩܠ ܝܘܪܬܢܗܘܢ ܡܢܗܘܢ ܘܫܪܟܗܘܢ ܒܗܘܢ ܢܡܘܬܘܢ ܘܠܐ ܒܚܟܡܬܐ21 Wird nicht das Zelt über ihnen abgebrochen,
sodass sie sterben ohne Einsicht?