SCRUTATIO

Sabato, 1 agosto 2026 - Sant'Alfonso Maria de' Liguori ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 34


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܥܢܐ ܐܠܝܗܘ ܘܐܡܪ1 Dann ergriff Elihu das Wort und sprach:
2 ܫܡܥܘ ܚ̈ܟܝܡܐ ܡ̈ܠܝ ܘܐܝܠܝܢ ܕܝܕܥܝܢ ܨܘܬܘܢܢܝ2 Ihr Weisen, hört meine Worte,
ihr Kundigen, leiht mir Gehör!
3 ܡܛܠ ܕܐܕܢܐ ܒ̇ܚܪܐ ܡ̈ܠܐ ܘܚܟܐ ܛ̇ܥܡ ܡܐܟܘܠܬܐ3 Denn das Ohr prüft die Worte
und der Gaumen schmeckt die Speise.
4 ܢܓܒܐ ܠܢ ܕܝ̇ܢܐ ܘܢܕܥ ܒܝܢܬܢ ܡܢܐ ܫܦܝܪ4 Lasst das Recht uns untersuchen,
erkennen unter uns, was gut ist.
5 ܐܡܪܬ ܐܝܘܒ ܘܙܟܝܬ ܕܐܡܪܬ ܐܙܕܕܩܬ ܘܐܠܗܐ ܗܘ ܨܠܝܗܝ ܠܕܝܢܝ ܥܠܝ5 Denn Ijob sagt: Ich bin im Recht,
doch Gott hat mir mein Recht entzogen.
6 ܡܢܘ ܐܢܫܐ ܕܐܒܕ ܕܠܐ ܣܟܠܘ6 Meinem Recht zuwider soll ich lügen?
Unheilbar traf mich ohne Schuld der Pfeil.
7 ܡܢܘ ܓܒܪܐ ܐܝܟ ܐܝܘܒ ܕܢܫܬܐ ܡܘܝܩܐ ܐܝܟ ܡ̈ܝܐ7 Wo ist ein Mann wie Ijob,
der Lästerung wie Wasser trinkt,
8 ܘܗܘܐ ܫܘܬܦܐ ܘܚܒܪܐ ܠܥܒ̈ܕܝ ܥܘܠܐ ܥܡ ܐܢܫܐ ܚ̈ܛܝܐ ܠܡܗܠܟܘ8 der hingeht, um sich den Übeltätern zuzugesellen,
und mit den Frevlern Umgang pflegt?
9 ܕܐܡܪܬ ܕܠܐ ܙ̇ܟܐ ܓܒܪܐ ܡܐ ܕܕܚ̇ܠ ܡܢ ܐܠܗܐ9 Er sagte ja: Es nützt dem Menschen nichts,
dass er in Freundschaft lebt mit Gott.
10 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܢܫ̈ܝ ܠܒܐ ܫܘܡܥܘܢܝ ܚܣ ܠܐܠܗܐ ܕܢܥܒܕ ܥܘܠܐ ܘܚܣ ܠܗ ܕܢܥܒܕ ܚܛܝܬܐ10 Darum hört mir zu, ihr Männer mit Verstand!
Fern ist es Gott, Unrecht zu tun,
und dem Allmächtigen, Frevel zu üben.
11 ܕܐܝܟ ܥܒ̇ܕܘ̈ܗܝ ܕܒܪܢܫܐ ܦ̇ܪܥ ܠܗ ܘܓܒܪܐ ܐܝܟ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܡܫܟܚ11 Nein, was der Mensch tut, das vergilt er ihm,
nach eines jeden Verhalten lässt er es ihn treffen.
12 ܫܪܝܪܐܝܬ ܐܠܗܐ ܠܐ ܥ̇ܒܕ ܥܘܠܐ ܐܦ ܠܐ ܐܠܗܐ ܡܥܪܩܠ ܐܘܪܚܐ12 Nein, wahrhaftig, nie tut Gott unrecht
und der Allmächtige beugt nicht das Recht.
13 ܡܢܘ ܦܩܕ ܠܐܪܥܐ ܘܡܢܘ ܥܒܕ ܠܟܠܗ̇ ܬܒܝܠ13 Wer hat ihm seine Erde anvertraut
und wer den ganzen Erdkreis hingestellt?
14 ܐܢ ܡܦܢܐ ܥܠܘܗܝ ܠܒܗ ܪܘܚܗ ܘܢܫܡܬܗ ܠܘܬܗ ܡܬܟܢܫܢ14 Wenn er auf ihn den Sinn nur richtet,
seinen Geist und Atem zu sich holt,
15 ܣ̇ܐܦ ܟܠ ܒܣܪ ܐܟܚܕܐ ܘܒܪܢܫܐ ܠܥܦܪܗ ܗ̇ܦܟ15 muss alles Fleisch zusammen sterben,
der Mensch zum Staube wiederkehren.
16 ܘܐܢ ܡܬܒܝܢ ܐܢܬ ܫܡܥ ܗܠܝܢ ܘܨܘܬ ܠܩܠܐ ܕܡ̈ܠܝ16 Hast du Verstand, so höre dies,
lausche dem Laut meiner Worte!
17 ܡ̇ܢ ܕܣ̇ܢܐ ܕܝܢܐ ܠܐ ܙ̇ܟܐ ܘܐܢ ܙܟܝ ܗܘ ܠܐ ܟܐܢܐܝܬ ܡܬܚܝܒ17 Kann, wer das Recht hasst, Herrschaft führen?
Und willst du den Gerechten,
den Erhabenen verklagen,
18 ܕܐܡܪ ܥܠ ܡ̇ܠܟܐ ܥܘܠܐ ܡܠ̣ܟ ܪ̈ܝܫܢܐ ܡܠ̣ܟ ܫ̈ܠܝܛܢܐ18 ihn, der zum König sagt: Du Nichtsnutz!,
zu Edelmännern: Bösewicht!,
19 ܕܠܐ ܢ̇ܣܒ ܒܐ̈ܦܝ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܘܠܐ ܢܣ̇ܒ ܒܐ̈ܦܝ ܡܣ̈ܟܢܐ ܡܛܠ ܕܟܠܗܘܢ ܥ̇ܒܕ ܐ̈ܝܕܘܗܝ ܐܢܘܢ19 der nicht auf Fürsten Rücksicht nimmt,
vornehm nicht vor arm begünstigt;
denn alle sind sie seiner Hände Werk.
20 ܡܢ ܬܚܝܬ ܫܠܝܐ ܡܝܬܝܢ ܘܒܦܠܓܗ ܕܠܠܝܐ ܣܝܦܝܢ ܘܐܒܕܝܢ ܘܡܫܬܘܕܥܝܢ ܠܚܣܝܢܐ ܠܐ ܒܚܝܠܐ20 Sie sterben plötzlich, mitten in der Nacht;
das Volk gerät in Aufruhr und sie müssen fort.
Starke müssen weichen,
ohne dass eine Hand sich rührt.
21 ܡܛܘܠ ܕܥܝܢ̈ܘܗܝ ܥܠ ܟܠܗܝܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܕܓܒܪܐ ܘܟܠܗܝܢ ܗ̈ܠܟܬܗ ܚ̇ܙܐ21 Denn seine Augen schauen auf des Menschen Wege,
alle seine Schritte sieht er wohl.
22 ܕܠܐ ܚܫܘܟܐ ܘܕܠܐ ܛ̈ܠܠܝ ܡܘܬܐ ܠܡܬܛܫܝܘ ܬܡܢ ܥܒ̈ܕܝ ܥܘܠܐ22 Kein Dunkel gibt es, keine Finsternis,
wo sich die Übeltäter bergen könnten.
23 ܡܛܠ ܕܬܘܒ ܠܐ ܗܘܐ ܥܠ ܓܒܪܐ ܣ̇ܐܡ ܠܡܗܠܟܘ ܥܡ ܐܠܗܐ ܒܕܝܢܐ23 Denn dem Menschen setzt er keine Frist,
zu Gott ins Gericht zu gehen.
24 ܕܐܒܐܫ ܠܣ̈ܓܝܐܐ ܕܠܐ ܣܟ ܘܢܩܝܡ ܐܟܚܕܐ ܚܠܦܝܗܘܢ24 Gewaltige knickt er ohne Verhör
und stellt andere an ihren Platz.
25 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܫܬܘܕܥ ܐܢܘܢ ܡܢ ܥܒ̇ܕܝ̈ܗܘܢ ܘܢܗܦܟ ܐܢܘܢ ܠܠܠܝܐ25 Wahrhaftig, Gott kennt ja ihre Taten,
er stürzt sie bei Nacht und sie sind zermalmt.
26 ܘܢܬܡܟܟܘܢ ܬܚܝܬ ܥܘ̣ܠܐ ܥܒ̇ܕܝ̈ܗܘܢ ܒܐܬܪܐ ܕܚܝ̣ܠܐ26 Wie Frevler schlägt er sie
an einem Ort, wo man es sieht,
27 ܥܠ ܕܣܛܘ ܡܢ ܒܬܪܗ ܘܟܠܗܝܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܠܐ ܐܣܬܟܠܘ27 deshalb, weil sie von ihm wichen,
nicht achteten auf alle seine Wege.
28 ܥܐܠܐ ܩܕܡܘܗܝ ܨܠܘܬܗ ܕܡܣܟܢܐ ܘܓܥܬܗ ܕܥܢܘܝܐ ܫ̇ܡܥ28 So lässt er der Armen Geschrei zu sich kommen,
er hört das Geschrei der Gebeugten.
29 ܘܐܢ ܗܘ ܫ̇ܒܩ ܡܢܘ ܡܚܝܒ ܘܐܢ ܗܘ ܡܗܦܟ ܐ̈ܦܘܗܝ ܡܢܘ ܫ̇ܒܩ ܠܥܡܐ ܐܘ ܠܒܪ ܐܢܫܐ ܐܟܚܕܐ29 Hält er sich still, wer spricht ihn schuldig?
Verbirgt er sein Gesicht, wer nimmt ihn wahr?
Über Volk und Menschen aber wacht er,
30 ܕܠܐ ܐܡܠܟ ܐܢܫܐ ܚܠܦܐ ܘܚܛܝܐ ܠܥܡܐ30 damit nicht ruchlose Menschen herrschen,
die dem Volk zum Fallstrick werden.
31 ܡܛܠ ܕܐܠܗܐ ܐܡܪ ܕܫܒܩܬ ܠܐ ܡܚܒܠ ܐܢܐ ܕܠܐ ܚ̈ܛܗܝܢ31 Denn nicht ist's an Gott, zu sagen:
Geirrt habe ich, ich mach's nicht wieder falsch.
32 ܐܠܦܝܢܝ ܐܢܬ ܐܢ ܥܒܕܬ ܥܘ̣ܠܐ32 Was ich nicht sehe, lehre du mich!
Tat ich Unrecht, ich will es nicht mehr tun.
33 ܬܘܒ ܠܐ ܐܘܣܦ ܠܡܬܠ ܠܟ ܦܬܓܡܐ ܥܠ ܕܚܛܝܬ ܐܢܬ ܓܝܪ ܐܬܒܩܝܬ ܘܠܐ ܐܢܐ ܘܡܕܡ ܕܝ̇ܕܥ ܐܢܬ ܡܠܠ33 Soll er nach deinem Sinn vergelten,
weil du verwirfst? So musst ja du entscheiden, nicht ich,
und was du weißt, das sage an!
34 ܐܢܫܐ ܕܠܒܐ ܢܐܡܪܘܢ ܠܝ ܘܓܒܪܐ ܚܟܝܡܐ ܢܫܡܥܢܝ34 Verständige Männer werden zu mir sagen,
ein jeder Weise, der mich hört:
35 ܐܝܘܒ ܠܐ ܗܘܐ ܒܐܝܕܥܬܐ ܡܡܠܠ ܘܡ̈ܠܘܗܝ ܠܐ ܗ̈ܘܝ ܒܣܘܟܠܐ35 Bar des Wissens redet Ijob
und unbedacht sind seine Worte.
36 ܫܪܝܪܐܝܬ ܐܬܒܚܪ ܐܝܘܒ ܥܕ ܣܘܦܐ ܘܠܐ ܡܬܚܫܒ ܒܐܢܫܐ ܥܘ̇ܠܐ̈36 Wohlan, weiter werde Ijob geprüft,
weil er nach der Frevler Art erwidert.
37 ܘܐܢ ܡܘܣܦ ܥܠ ܚ̈ܛܗܘܗܝ ܣܟܠܘܬܐ ܒܝܢܬܢ ܡܬܦܩܕܐ ܘܢܩܪܒ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܡ̈ܠܘܗܝ37 Denn Frevel fügt er noch zu seiner Sünde,
in unserer Mitte höhnt er laut,
mehrt seine Worte gegen Gott.