SCRUTATIO

Dienstag, 22 September 2026 - San Matteo ap. ( Letture di oggi)

Das zweite Buch der Chronik 32


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPattloch Bibel
1 Nach diesen Maßnahmen und diesen Beweisen der Treue Hiskijas zog Sanherib, der König von Assur, heran. Er fiel in Juda ein, belagerte die festen Städte und gedachte, sie für sich zu erobern.1 Nach diesen Begebenheiten und diesen Beweisen der Treue rückte Sanherib, der König von Assur, heran. Er fiel in Juda ein, belagerte die festen Ortschaften und gedachte, sie für sich zu erobern.
2 Als Hiskija sah, dass Sanherib herankam und sich zum Krieg gegen Jerusalem anschickte,2 Hiskia merkte, daß Sanherib heranzog und sich zum Angriffskrieg gegen Jerusalem vorbereitete.
3 überlegte er mit seinen Obersten und Helden, ob man nicht die Wasserquellen außerhalb der Stadt verstopfen solle. Sie unterstützten sein Vorhaben.3 Er beriet sich also mit seinen Fürsten und Offizieren, ob man das Wasser der Quellen außerhalb der Stadt verstopfen solle, und diese stimmten ihm zu.
4 Man holte viel Volk zusammen und verstopfte alle Quellen und den Bach, der mitten durch das Tal fließt; denn man sagte sich: Wozu sollen die Könige von Assur bei ihrer Ankunft reichlich Wasser finden?4 So versammelte sich viel Volk und verstopfte alle Quellen und den unterirdisch fließenden Bach. Man sagte nämlich: "Warum sollen die assyrischen Könige bei ihrem Vormarsch reiche Wassermengen vorfinden?"
5 Auch unternahm der König Anstrengungen, um die ganze Mauer auszubessern, in der Risse entstanden waren. Er erhöhte die Türme, baute draußen die andere Mauer, befestigte den Millo in der Davidstadt und ließ viele Wurfspieße und Schilde anfertigen.5 Er strengte sich an und baute die ganze Mauer aus, die Risse erhalten hatte. Er errichtete auf ihr Türme und außerhalb die andere Mauer, befestigte den Millo, die Stadt Davids, und ließ eine Menge von Wurfwaffen und Schilden anfertigen.
6 Dann setzte er Kriegsoberste über das Volk und versammelte sie vor sich am Platz vor dem Stadttor. Dort sprach er ihnen Mut zu und sagte:6 Dann setzte er Feldherren über das Volk und versammelte sie zu sich auf dem Platz am Stadttor, redete ihnen aufmunternd zu und sprach:
7 Seid mutig und tapfer! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assur und dem großen Heer, das bei ihm ist; denn bei uns ist mehr als bei ihm.7 "Seid tapfer und stark! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assur und vor der ganzen Heeresmenge, die bei ihm ist! Denn bei uns ist mehr als bei ihm.
8 Bei ihm sind Arme aus Fleisch, bei uns aber ist der Herr, unser Gott, der uns hilft und unsere Kriege führt. Das Volk wurde durch die Worte Hiskijas, des Königs von Juda, ermutigt.8 Bei ihm ist ein Arm aus Fleisch, bei uns aber ist der Herr, unser Gott, um uns zu helfen und unsere Kriege zu führen." Das Volk ließ sich durch die Worte Hiskias, des Königs von Juda, Mut zusprechen.
9 Als dann Sanherib, der König von Assur, später mit seiner ganzen Streitmacht vor Lachisch stand, sandte er seine Diener nach Jerusalem zu Hiskija, dem König von Juda, und zu allen Judäern, die in Jerusalem wohnten. Er ließ ihnen sagen:9 Als etwas später Sanherib, der König von Assur, mit seiner ganzen Heeresmacht vor Lachis lag, sandte er seine Untergebenen nach Jerusalem an Hiskia, den König von Juda, und an alle Judäer in Jerusalem. Er ließ bekanntmachen:
10 So spricht Sanherib, der König von Assur: Worauf vertraut ihr denn, dass ihr im belagerten Jerusalem bleibt?10 "So spricht Sanherib, der König von Assur: Worauf vertraut ihr denn, daß ihr im belagerten Jerusalem sitzen bleibt?
11 Hiskija führt euch nur irre, um euch durch Hunger und Durst umkommen zu lassen, wenn er sagt: Der Herr, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assur retten.11 Ist es nicht Hiskia, der euch verführt, um euch durch Hunger und Durst dem Tod zu überantworten, wenn er sagt: Der Herr, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assur erretten?
12 Hat nicht gerade Hiskija seine Kulthöhen und Altäre beseitigt und in Juda und Jerusalem angeordnet: Nur vor einem einzigen Altar dürft ihr euch niederwerfen und auf ihm Opfer anzünden?12 Hat nicht gerade Hiskia seine Opferhöhen und Altäre beseitigt und Juda und Jerusalem befohlen: Nur vor einem einzigen Altar sollt ihr anbeten und nur auf ihm opfern?
13 Wisst ihr denn nicht, was ich und meine Väter mit allen Völkern in anderen Ländern gemacht haben? Konnten denn die Götter der Völker in diesen Ländern ihr Land aus meiner Hand retten?13 Wißt ihr denn nicht, was ich und meine Väter allen Völkern der Erdenländer getan haben? Konnten denn die Volksgötter in den einzelnen Ländern ihr Land aus meiner Hand erretten?
14 Wer von all den Göttern dieser Völker, die meine Väter dem Untergang geweiht haben, konnte sein Volk aus meiner Hand retten? Wie sollte dann euer Gott euch aus meiner Hand retten?14 Wer unter allen Göttern dieser Völker, an denen meine Väter den Bann vollzogen, vermochte denn sein Volk aus meiner Hand zu erretten? Da soll nun euer Gott euch aus meiner Hand befreien können?
15 Lasst euch jetzt nicht von Hiskija betören und euch nicht auf diese Weise irreführen! Glaubt ihm nicht! Denn kein Gott irgendeines anderen Volkes oder Reiches konnte sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter retten. Wie viel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand retten!15 Wohlan, Hiskia soll euch nicht täuschen und euch nicht auf diese Art und Weise verführen! Vertraut ihm nicht! Denn kein Gott irgendeines Volkes oder Reiches konnte sein Volk aus meiner Hand und aus der meiner Väter erretten; erst recht wird euer Gott euch nicht erretten aus meiner Hand!"
16 Noch vieles andere redeten die Abgesandten Sanheribs gegen Gott, den Herrn, und seinen Knecht Hiskija.16 Noch weitere Worte sprachen seine Untergebenen gegen den Herrn, den wahren Gott, und seinen Diener Hiskia.
17 Sanherib schrieb auch einen Brief, in dem er den Herrn, den Gott Israels, verhöhnte. Er schrieb darin über ihn: Wie die Götter der Völker in anderen Ländern ihr Volk nicht aus meiner Hand gerettet haben, so wird auch der Gott Hiskijas sein Volk nicht aus meiner Hand retten.17 Sanherib schrieb auch einen Brief, um den Herrn, den Gott Israels, zu verhöhnen und gegen ihn folgendermaßen zu lästern: "Wie die Götter der Völker in den einzelnen Ländern ihr Volk nicht aus meiner Hand befreiten, so wird auch der Gott Hiskias sein Volk aus meiner Hand nicht erretten."
18 Der Bevölkerung Jerusalems, die auf der Mauer stand, riefen die Abgesandten ihren Auftrag mit lauter Stimme auf Judäisch zu, um sie in Furcht und Schrecken zu versetzen und so die Stadt erobern zu können.18 Sie riefen mit lauter Stimme auf judäisch dem Volk Jerusalems, das auf der Mauer stand, entgegen, um sie in Furcht und Schrecken zu versetzen und so die Stadt erobern zu können.
19 Sie redeten vom Gott Jerusalems wie von den Göttern der anderen Völker auf der Erde, die nur ein Werk von Menschen sind.19 Dabei redeten sie über den Gott Jerusalems in einer Art, als ob sie von den Göttern der Erdenvölker, den Gebilden von Menschenhand, sprächen.
20 Doch König Hiskija und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, beteten in dieser Angelegenheit zum Herrn und riefen zum Himmel.20 Doch König Hiskia und der Prophet Isaias, der Sohn des Amoz, beteten in diesem Anliegen und schrieen zum Himmel empor.
21 Da sandte der Herr einen Engel, der alle Kriegshelden, Fürsten und Hauptleute im Lager des Königs von Assur vernichtete. Sanherib musste, mit Schande bedeckt, in sein Land zurückkehren. Als er in den Tempel seines Gottes kam, machten ihn dort seine eigenen Söhne mit dem Schwert nieder.21 Der Herr aber sandte einen Engel, und dieser vernichtete alle Kriegshelden, Heerführer und Feldherrn im Lager des Assyrerkönigs. Er mußte voller Schande in seine Heimat zurückkehren. Als er einmal in das Haus seines Gottes ging, schlugen ihn dort seine eigenen Söhne mit dem Schwert nieder.
22 So befreite der Herr den Hiskija und die Einwohner Jerusalems aus der Hand Sanheribs, des Königs von Assur, und aus der Hand aller Feinde. Er verlieh ihnen ringsum Ruhe.22 So befreite der Herr den Hiskia und die Bewohner Jerusalems aus der Gewalt Sanheribs, des assyrischen Königs, und aus der Gewalt aller anderen. Er verschaffte ihnen ringsum Ruhe.
23 Viele brachten Gaben für den Herrn nach Jerusalem und kostbare Geschenke für Hiskija, den König von Juda. Er war seitdem hochgeehrt in den Augen aller Völker.23 Viele brachten Gaben für den Herrn nach Jerusalem und kostbare Geschenke für Hiskia, den König von Juda. Er war von da ab hochgeehrt in den Augen aller Völker.
24 In jenen Tagen wurde Hiskija schwer krank und war dem Tod nahe. Er betete zum Herrn und dieser erhörte ihn und gab ihm ein Wunderzeichen.24 In jenen Tagen wurde Hiskia auf den Tod krank. Er betete zum Herrn, und dieser erhörte ihn und gab ihm ein Wunderzeichen.
25 Doch Hiskija zeigte keine Dankbarkeit für die empfangene Wohltat und wurde hochmütig. Da kam ein Zorngericht über ihn und über Juda und Jerusalem.25 Doch Hiskia war für die empfangenen Wohltaten nicht dankbar; denn sein Herz wurde hochmütig. Deshalb drohte ein Zorngericht über ihn, über Juda und Jerusalem hereinzubrechen.
26 Nun aber demütigte sich Hiskija mit den Einwohnern Jerusalems in seinem Stolz und so kam das Zorngericht des Herrn nicht schon in den Tagen Hiskijas über sie.26 Nun aber demütigte sich Hiskia in seinem Hochmut, er und die Bewohner Jerusalems. So ereilte sie das Zorngericht des Herrn noch nicht in den Tagen des Hiskia.
27 Hiskija wurden Reichtum und Ehre in hohem Maß zuteil. Er erwarb Schätze an Silber, Gold, Edelsteinen, Balsam, Schilden und allerlei kostbaren Geräten.27 Hiskia bekam Reichtümer und Ehren in hohem Maße. Er erwarb sich Schätze an Silber, Gold, Edelsteinen, Duftgewürzen, Schilden und allerlei Schmuckgegenständen.
28 Auch hatte er Speicher für Getreide, Most und Öl, dazu Ställe für jede Art von Vieh und Hürden für die Herden.28 Ferner machte er Vorratsräume für den Ertrag an Getreide, Most und Öl, dazu Ställe für jede Art von Vieh.
29 Er hatte sich nämlich Esel und einen reichen Besitz an Schafen und Rindern verschafft, denn Gott hatte ihm ein sehr großes Vermögen verliehen.29 Er hatte sich nämlich Herden erworben, Bestände an Klein- und Großvieh in Menge; denn Gott hatte ihm sehr reichen Besitz verliehen.
30 Hiskija war es auch, der den oberen Abfluss des Gihonwassers verstopfte und es nach Westen in die Davidstadt hinableitete. Bei allem, was er unternahm, hatte er Erfolg.30 Hiskia war es auch, der den oberen Abfluß des Gischonwassers verstopfte und es nach Westen in die Stadt Davids hinableitete. Hiskia hatte Erfolg bei all seinem Tun.
31 So war es auch, als die babylonischen Obersten ihre Unterhändler zu ihm sandten, um Auskunft über das Zeichen zu erlangen, das im Land erschienen war. Da überließ ihn Gott sich selbst, um zu erproben, wie er wirklich gesinnt war.31 Genauso war es anläßlich der Unterhändler, welche die babylonischen Herren um Auskunft über das Zeichen, das im Lande geschehen war, an ihn gesandt hatten: Gott ließ ihn ruhig gewähren, um ihn auf die Probe zu stellen und seine ganze Herzensgesinnung kennenzulernen.
32 Die übrige Geschichte Hiskijas und seine frommen Taten sind aufgezeichnet in der Vision des Propheten Jesaja, des Sohnes des Amoz, und im Buch der Könige von Juda und Israel.32 Die übrige Geschichte Hiskias und seine frommen Taten sind niedergeschrieben in der Offenbarung des Propheten Isaias, des Sohnes des Amoz, und im Buch der Könige von Juda und Israel.
33 Hiskija entschlief zu seinen Vätern und man begrub ihn beim Aufgang zu den Gräbern der Nachkommen Davids. Bei seinem Tod erwiesen ihm ganz Juda und die Einwohner Jerusalems die Ehre. Sein Sohn Manasse wurde König an seiner Stelle.33 Hiskia entschlief zu seinen Vätern, und man begrub ihn an bevorzugter Stelle in der Grabstätte der Söhne Davids. Bei seinem Tod erwiesen ihm ganz Juda und die Einwohner Jerusalems die letzte Ehre. Sein Sohn Manasse folgte ihm in der Königsherrschaft.