SCRUTATIO

Venerdi, 28 agosto 2026 - Santa Monica ( Letture di oggi)

Apocalisse ܓܠܝܢܐ ܕܝܘܚܢܢ 13


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܩܡܬ ܥܠ ܚܠܐ ܕܝܡܐ ܘܚܙܝܬ ܕܤܠܩܐ ܚܝܘܬܐ ܡܢ ܝܡܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܥܤܪ ܩܪܢܢ ܘܫܒܥ ܩܪܩܦܢ ܘܥܠ ܩܪܢܬܗ ܥܤܪܐ ܬܐܓܝܢ ܘܥܠ ܩܪܩܦܬܗ ܫܡܐ ܕܓܘܕܦܐ ܀1 Da sah ich aus dem Meere ein Tier heraufkommen, das hatte zehn Hörner und sieben Köpfe und auf seinen Hörnern zehn Königskronen und auf seinen Köpfen gotteslästerliche Namen.
2 ܘܚܝܘܬܐ ܗܝ ܕܚܙܝܬ ܕܡܘܬܐ ܗܘܬ ܕܢܡܪܐ ܘܪܓܠܝܗ ܐܝܟ ܕܕܒܐ ܘܦܘܡܗ ܐܝܟ ܕܐܪܝܘܬܐ ܘܝܗܒ ܠܗ ܬܢܝܢܐ ܚܝܠܗ ܘܟܘܪܤܝܗ ܘܫܘܠܛܢܐ ܪܒܐ ܀2 Das Tier, das ich sah, glich einem Panther, doch seine Füße (= Tatzen) waren wie die eines Bären und sein Maul wie ein Löwenrachen. Der Drache gab ihm dann seine Kraft und seinen Thron und große Macht,
3 ܘܚܕܐ ܡܢ ܩܪܩܦܬܗ ܐܝܟ ܦܥܝܥܬܐ ܠܡܘܬܐ ܘܡܚܘܬܐ ܕܡܘܬܗ ܐܬܐܤܝܬ ܘܐܬܕܡܪܬ ܟܠܗ ܐܪܥܐ ܒܬܪ ܚܝܘܬܐ ܀3 dazu einen von seinen Köpfen, der wie zum Tode geschlachtet (oder: verwundet) war, dessen Todeswunde jedoch wieder geheilt wurde. Da sah die ganze (Bevölkerung der) Erde dem Tier mit staunender Bewunderung nach,
4 ܘܤܓܕܘ ܠܬܢܝܢܐ ܕܝܗܒ ܫܘܠܛܢܐ ܠܚܝܘܬܐ ܘܤܓܕܘ ܠܚܝܘܬܐ ܠܡܐܡܪ ܡܢܘ ܕܕܡܐ ܠܚܝܘܬܐ ܗܕܐ ܘܡܢܘ ܡܫܟܚ ܠܡܩܪܒܘ ܥܡܗ ܀4 und man betete den Drachen an, weil er dem Tiere die Macht gegeben hatte, und man betete das Tier an und sagte: »Wer ist dem Tiere gleich, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?«
5 ܘܐܬܝܗܒ ܠܗ ܦܘܡܐ ܕܡܡܠܠ ܪܘܪܒܬܐ ܘܓܘܕܦܐ ܘܐܬܝܗܒ ܠܗ ܫܘܠܛܢܐ ܠܡܥܒܕ ܝܪܚܐ ܐܪܒܥܝܢ ܘܬܪܝܢ ܀5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große (= hochfahrende) Worte und Lästerungen ausstieß, und es wurde ihm Vollmacht gegeben, es zweiundvierzig Monate lang so zu treiben.
6 ܘܦܬܚܬ ܦܘܡܗ ܠܡܓܕܦܘ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܕܬܓܕܦܝ ܒܫܡܐ ܘܒܡܫܪܝܐ ܕܐܝܠܝܢ ܕܫܪܝܢ ܒܫܡܝܐ ܀6 Da öffnete es sein Maul zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt (oder: seine Wohnung), nämlich die, welche ihre Wohnung im Himmel haben (vgl. Phil 3,20), zu lästern.
7 ܘܐܬܝܗܒ ܠܗ ܠܡܥܒܕ ܩܪܒܐ ܥܡ ܩܕܝܫܐ ܘܠܡܙܟܐ ܐܢܘܢ ܘܐܬܝܗܒ ܠܗ ܫܘܠܛܢܐ ܥܠ ܟܠܗܝܢ ܫܪܒܬܐ ܘܐܡܘܬܐ ܘܠܫܢܐ ܘܥܡܡܐ ܀7 Auch wurde ihm gestattet, Krieg mit den Heiligen zu führen und sie zu besiegen; und Macht wurde ihm über alle Stämme und Völker, Sprachen und Völkerschaften verliehen.
8 ܘܢܤܓܕܘܢ ܠܗ ܟܠܗܘܢ ܥܡܘܪܝܗ ܕܐܪܥܐ ܗܢܘܢ ܐܝܠܝܢ ܕܠܐ ܟܬܝܒܝܢ ܒܟܬܒܐ ܕܚܝܐ ܗܘ ܕܐܡܪܐ ܩܛܝܠܐ ܩܕܡ ܬܪܡܝܬܗ ܕܥܠܡܐ ܀8 So werden ihn denn alle Bewohner der Erde anbeten, alle, deren Namen nicht im Lebensbuche des geschlachteten Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben stehen.
9 ܡܢ ܕܐܝܬ ܠܗ ܐܕܢܐ ܢܫܡܥ ܀9 Wer ein Ohr hat, der höre:
10 ܡܢ ܕܒܫܒܝܐ ܡܘܒܠ ܒܫܒܝܐ ܐܙܠ ܘܐܝܢܐ ܕܒܚܪܒܐ ܩܛܠ ܒܚܪܒܐ ܢܬܩܛܠ ܗܪܟܐ ܗܝ ܗܝܡܢܘܬܐ ܘܡܤܝܒܪܢܘܬܐ ܕܩܕܝܫܐ ܀10 »Wer andere in Gefangenschaft führt, wandert selbst in Gefangenschaft; wer mit dem Schwert tötet, muß selbst durch das Schwert den Tod finden.« Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen erforderlich.
11 ܘܚܙܝܬ ܚܝܘܬܐ ܐܚܪܬܐ ܕܤܠܩܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܘܐܝܬ ܗܘܐ ܠܗ ܬܪܬܝܢ ܩܪܢܢ ܘܕܡܝܐ ܠܐܡܪܐ ܘܡܡܠܠܐ ܗܘܬ ܐܝܟ ܬܢܝܢܐ ܀11 Weiter sah ich ein anderes Tier aus der Erde heraufkommen, das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, redete jedoch wie ein Drache;
12 ܘܫܘܠܛܢܐ ܕܚܝܘܬܐ ܩܕܡܝܬܐ ܟܠܗ ܬܥܒܕ ܩܕܡܘܗܝ ܘܬܥܒܕ ܠܐܪܥܐ ܘܠܕܥܡܪܝܢ ܒܗ ܘܢܤܓܕܘܢ ܠܚܝܘܬܐ ܩܕܡܝܬܐ ܗܝ ܕܐܬܚܠܡܬ ܡܚܘܬܐ ܕܡܘܬܗ ܀12 und es übt die ganze Macht des ersten Tieres vor dessen Augen aus und bringt die Erde und ihre Bewohner dahin, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt worden war.
13 ܘܬܥܒܕ ܐܬܘܬܐ ܪܘܪܒܬܐ ܐܝܟܢܐ ܕܢܘܪܐ ܬܥܒܕ ܠܡܚܬ ܡܢ ܫܡܝܐ ܥܠ ܐܪܥܐ ܩܕܡ ܒܢܝܢܫܐ ܀13 Auch vollführt es große Wunderzeichen, so daß es sogar Feuer vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde herabfallen macht;
14 ܘܬܛܥܐ ܠܕܥܡܪܝܢ ܥܠ ܐܪܥܐ ܒܝܕ ܐܬܘܬܐ ܕܐܬܝܗܒ ܠܗ ܠܡܥܒܕ ܩܕܡ ܚܝܘܬܐ ܠܡܐܡܪ ܠܕܥܡܪܝܢ ܥܠ ܐܪܥܐ ܠܡܥܒܕ ܨܠܡܐ ܠܚܝܘܬܐ ܐܝܕܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܡܚܘܬܐ ܕܚܪܒܐ ܘܚܝܬ ܀14 und es verführt die Bewohner der Erde durch die Wunderzeichen, die es infolge der ihm verliehenen Gabe vor den Augen des (ersten) Tieres vollführt, indem es die Bewohner der Erde dazu beredet, dem Tiere, das die Schwertwunde hat und wieder aufgelebt ist, ein Bild anzufertigen.
15 ܘܐܬܝܗܒ ܠܗ ܕܬܬܠ ܪܘܚܐ ܠܨܠܡܐ ܕܚܝܘܬܐ ܘܬܥܒܕ ܕܟܠ ܕܠܐ ܢܤܓܕܘܢ ܠܗ ܠܨܠܡܐ ܕܚܝܘܬܐ ܢܬܩܛܠܘܢ ܀15 Auch wurde ihm verliehen, dem Bilde des Tieres Leben zu verleihen, so daß das Bild des Tieres sogar redete, und es erreichte auch, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
16 ܘܬܥܒܕ ܠܟܠܗܘܢ ܙܥܘܪܐ ܘܪܘܪܒܐ ܥܬܝܪܐ ܘܡܤܟܢܐ ܡܪܝܐ ܘܥܒܕܐ ܕܢܬܝܗܒ ܠܗܘܢ ܪܘܫܡܐ ܥܠ ܐܝܕܝܗܘܢ ܕܝܡܝܢܐ ܐܘ ܥܠ ܒܝܬ ܥܝܢܝܗܘܢ ܀16 Weiter bringt es alle, die Kleinen wie die Großen, die Reichen wie die Armen, die Freien wie die Sklaven, dazu, sich ein Malzeichen an ihrer rechten Hand (oder: Arm) oder an ihrer Stirn anzubringen,
17 ܕܠܐ ܐܢܫ ܢܙܒܢ ܐܘ ܢܙܒܢ ܬܘܒ ܐܠܐ ܐܝܢܐ ܕܐܝܬ ܥܠܘܗܝ ܪܘܫܡܐ ܕܫܡܐ ܕܚܝܘܬܐ ܐܘ ܡܢܝܢܐ ܕܫܡܗ ܀17 und niemand soll etwas kaufen oder verkaufen dürfen, der nicht das Malzeichen an sich trägt, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl (= den Zahlenwert) seines Namens.
18 ܗܪܟܐ ܐܝܬܝܗ ܚܟܡܬܐ ܘܕܐܝܬ ܒܗ ܗܘܢܐ ܢܚܫܒܝܘܗܝ ܠܡܢܝܢܐ ܕܚܝܘܬܐ ܡܢܝܢܐ ܗܘ ܓܝܪ ܕܒܪܢܫܐ ܫܬܡܐܐ ܘܫܬܝܢ ܘܫܬ ܀18 Hier kann sich wahre Klugheit (= Weisheit; vgl. 17,9) zeigen. Wer Verstand besitzt, rechne die Zahl des Tieres aus; sie ist nämlich die Zahl eines Menschen(namens), und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.