SCRUTATIO

Martedi, 21 luglio 2026 - Sant'Apollinare di Ravenna ( Letture di oggi)

Vangelo secondo Giovanni ܝܘܚܢܢ 14


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PeshittaMenge Bibel
1 ܠܐ ܢܬܕܘܕ ܠܒܟܘܢ ܗܝܡܢܘ ܒܐܠܗܐ ܘܒܝ ܗܝܡܢܘ ܀1 »Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich!
2 ܤܓܝܐܝܢ ܐܢܘܢ ܐܘܢܐ ܒܝܬ ܐܒܝ ܘܐܠܐ ܐܡܪ ܗܘܝܬ ܠܟܘܢ ܕܐܙܠ ܐܢܐ ܕܐܛܝܒ ܠܟܘܢ ܐܬܪܐ ܀2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten;
3 ܘܐܢ ܐܙܠ ܐܛܝܒ ܠܟܘܢ ܐܬܪܐ ܬܘܒ ܐܬܐ ܘܐܕܒܪܟܘܢ ܠܘܬܝ ܕܐܝܟܐ ܕܐܢܐ ܐܝܬܝ ܐܦ ܐܢܬܘܢ ܬܗܘܘܢ ܀3 und wenn ich hingegangen bin und euch eine Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit da, wo ich bin, auch ihr seid.
4 ܘܠܐܝܟܐ ܕܐܙܠ ܐܢܐ ܝܕܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܐܘܪܚܐ ܝܕܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܀4 Und wohin ich gehe – den Weg dahin kennt ihr.«
5 ܐܡܪ ܠܗ ܬܐܘܡܐ ܡܪܢ ܠܐ ܝܕܥܝܢܢ ܠܐܝܟܐ ܐܙܠ ܐܢܬ ܘܐܝܟܢܐ ܡܫܟܚܝܢ ܚܢܢ ܐܘܪܚܐ ܠܡܕܥ ܀5 Da sagte Thomas zu ihm: »Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst: wie sollten wir da den Weg kennen?«
6 ܐܡܪ ܠܗ ܝܫܘܥ ܐܢܐ ܐܢܐ ܐܘܪܚܐ ܘܫܪܪܐ ܘܚܝܐ ܠܐ ܐܢܫ ܐܬܐ ܠܘܬ ܐܒܝ ܐܠܐ ܐܢ ܒܝ ܀6 Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
7 ܐܠܘ ܠܝ ܝܕܥܝܢ ܗܘܝܬܘܢ ܐܦ ܠܐܒܝ ܝܕܥܝܢ ܗܘܝܬܘܢ ܘܡܢ ܗܫܐ ܝܕܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܗ ܘܚܙܝܬܘܢܝܗܝ ܀7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater kennen; von jetzt an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.«
8 ܐܡܪ ܠܗ ܦܝܠܝܦܘܤ ܡܪܢ ܚܘܢ ܐܒܐ ܘܟܕܘ ܠܢ ܀8 Philippus sagte zu ihm: »Herr, zeige uns den Vater: das genügt uns.«
9 ܐܡܪ ܠܗ ܝܫܘܥ ܗܢܐ ܟܠܗ ܙܒܢܐ ܥܡܟܘܢ ܐܢܐ ܘܠܐ ܝܕܥܬܢܝ ܦܝܠܝܦܐ ܡܢ ܕܠܝ ܚܙܐ ܚܙܐ ܠܐܒܐ ܘܐܝܟܢܐ ܐܢܬ ܐܡܪ ܐܢܬ ܚܘܢ ܐܒܐ ܀9 Da sagte Jesus zu ihm: »So lange Zeit schon bin ich mit euch zusammen, und (trotzdem) hast du mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen; wie kannst du sagen: ›Zeige uns den Vater!‹
10 ܠܐ ܡܗܝܡܢ ܐܢܬ ܕܐܢܐ ܒܐܒܝ ܘܐܒܝ ܒܝ ܡܠܐ ܐܝܠܝܢ ܕܐܢܐ ܡܡܠܠ ܐܢܐ ܡܢ ܢܦܫܝ ܠܐ ܡܡܠܠ ܐܢܐ ܐܒܝ ܕܝܢ ܕܒܝ ܥܡܪ ܗܘ ܥܒܕ ܥܒܕܐ ܗܠܝܢ ܀10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, spreche ich nicht von mir selbst aus, nein, der Vater, der dauernd in mir ist, der tut seine Werke.
11 ܗܝܡܢܘ ܕܐܢܐ ܒܐܒܝ ܘܐܒܝ ܒܝ ܘܐܠܐ ܐܦܢ ܡܛܠ ܥܒܕܐ ܗܝܡܢܘ ܀11 Glaubet mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubt doch um der Werke selbst willen!«
12 ܐܡܝܢ ܐܡܝܢ ܐܡܪ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܕܡܢ ܕܡܗܝܡܢ ܒܝ ܥܒܕܐ ܐܝܠܝܢ ܕܐܢܐ ܥܒܕ ܐܢܐ ܐܦ ܗܘ ܢܥܒܕ ܘܕܝܬܝܪܝܢ ܡܢ ܗܠܝܢ ܢܥܒܕ ܕܐܢܐ ܠܘܬ ܐܒܐ ܐܙܠ ܐܢܐ ܀12 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch vollbringen, ja er wird noch größere als diese vollbringen;
13 ܘܡܕܡ ܕܬܫܐܠܘܢ ܒܫܡܝ ܐܥܒܕ ܠܟܘܢ ܕܢܫܬܒܚ ܐܒܐ ܒܒܪܗ ܀13 denn ich gehe zum Vater, und alles, um was ihr (dann) in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn (oder: durch den Sohn) verherrlicht werde.
14 ܘܐܢ ܬܫܐܠܘܢܢܝ ܒܫܡܝ ܐܢܐ ܥܒܕܢܐ ܀14 Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun. –
15 ܐܢ ܪܚܡܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܝ ܦܘܩܕܢܝ ܛܪܘ ܀15 Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;
16 ܘܐܢܐ ܐܒܥܐ ܡܢ ܐܒܝ ܘܐܚܪܢܐ ܦܪܩܠܛܐ ܢܬܠ ܠܟܘܢ ܕܢܗܘܐ ܥܡܟܘܢ ܠܥܠܡ ܀16 und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer (oder: Anwalt, Beistand) geben, damit er bis in Ewigkeit bei euch sei:
17 ܪܘܚܐ ܕܫܪܪܐ ܗܘ ܕܥܠܡܐ ܠܐ ܡܫܟܚ ܠܡܩܒܠܘܬܗ ܡܛܠ ܕܠܐ ܚܙܝܗܝ ܘܠܐ ܝܕܥܗ ܐܢܬܘܢ ܕܝܢ ܝܕܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܗ ܕܠܘܬܟܘܢ ܥܡܪ ܘܒܟܘܢ ܗܘ ܀17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht (d.h. kein Auge für ihn hat) und ihn nicht erkennt; ihr aber erkennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. –
18 ܠܐ ܫܒܩ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܝܬܡܐ ܐܬܐ ܐܢܐ ܓܝܪ ܠܘܬܟܘܢ ܩܠܝܠ ܐܚܪܝܢ ܀18 Ich will euch nicht verwaist zurücklassen (= als Waisenkinder dastehen lassen): ich komme zu euch!
19 ܘܥܠܡܐ ܠܐ ܚܙܐ ܠܝ ܐܢܬܘܢ ܕܝܢ ܬܚܙܘܢܢܝ ܕܐܢܐ ܚܝ ܐܦ ܐܢܬܘܢ ܬܚܘܢ ܀19 Nur noch eine kurze Zeit, dann sieht mich die Welt nicht mehr; ihr aber seht mich, daß ich lebe, und ihr sollt auch leben!
20 ܒܗܘ ܝܘܡܐ ܬܕܥܘܢ ܕܐܢܐ ܒܐܒܝ ܘܐܢܬܘܢ ܒܝ ܐܢܬܘܢ ܘܐܢܐ ܒܟܘܢ ܐܢܐ ܀20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir seid und ich in euch.«
21 ܡܢ ܕܐܝܬ ܠܘܬܗ ܦܘܩܕܢܝ ܘܢܛܪ ܠܗܘܢ ܗܘ ܗܘ ܡܚܒ ܠܝ ܗܘ ܕܝܢ ܕܪܚܡ ܠܝ ܢܬܪܚܡ ܡܢ ܐܒܝ ܘܐܢܐ ܐܪܚܡܝܘܗܝ ܘܐܚܘܝܘܗܝ ܢܦܫܝ ܀21 »Wer meine Gebote hat und sie hält (= befolgt), der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.«
22 ܐܡܪ ܠܗ ܝܗܘܕܐ ܠܐ ܗܘܐ ܤܟܪܝܘܛܐ ܡܪܝ ܡܢܘ ܠܢ ܥܬܝܕ ܐܢܬ ܠܡܚܘܝܘ ܢܦܫܟ ܘܠܐ ܗܘܐ ܠܥܠܡܐ ܀22 Da fragte ihn Judas – nicht der Iskariot –: »Herr, wie kommt es (oder: welches ist der Grund), daß du dich (nur) uns offenbaren willst und nicht (auch) der Welt?«
23 ܥܢܐ ܝܫܘܥ ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܢ ܕܪܚܡ ܠܝ ܡܠܬܝ ܢܛܪ ܘܐܒܝ ܢܪܚܡܝܘܗܝ ܘܠܘܬܗ ܐܬܝܢ ܚܢܢ ܘܐܘܢܐ ܠܘܬܗ ܥܒܕܝܢ ܚܢܢ ܀23 Jesus antwortete ihm mit den Worten: »Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten (oder: befolgen), und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
24 ܗܘ ܕܝܢ ܕܠܐ ܪܚܡ ܠܝ ܡܠܬܝ ܠܐ ܢܛܪ ܘܡܠܬܐ ܗܕܐ ܕܫܡܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܐ ܗܘܬ ܕܝܠܝ ܐܠܐ ܕܐܒܐ ܕܫܕܪܢܝ ܀24 Wer mich nicht liebt, hält (oder: befolgt) auch meine Worte nicht; und doch kommt das Wort, das ihr hört, nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.«
25 ܗܠܝܢ ܡܠܠܬ ܥܡܟܘܢ ܟܕ ܠܘܬܟܘܢ ܐܝܬܝ ܀25 »Dies habe ich zu euch geredet, während ich bei euch weilte.
26 ܗܘ ܕܝܢ ܦܪܩܠܛܐ ܪܘܚܐ ܕܩܘܕܫܐ ܗܘ ܕܡܫܕܪ ܐܒܝ ܒܫܡܝ ܗܘ ܢܠܦܟܘܢ ܟܠܡܕܡ ܘܗܘ ܢܥܗܕܟܘܢ ܟܠ ܡܐ ܕܐܡܪ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܀26 Der Helfer (oder: Anwalt, Beistand) aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch über alles (Weitere) belehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. –
27 ܫܠܡܐ ܫܒܩ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܫܠܡܐ ܕܝܠܝ ܝܗܒ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܠܐ ܗܘܐ ܐܝܟܢܐ ܕܝܗܒ ܥܠܡܐ ܐܢܐ ܝܗܒ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܠܐ ܢܬܕܘܕ ܠܒܟܘܢ ܘܠܐ ܢܕܚܠ ܀27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht so, wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!
28 ܫܡܥܬܘܢ ܕܐܢܐ ܐܡܪܬ ܠܟܘܢ ܕܐܙܠ ܐܢܐ ܘܐܬܐ ܐܢܐ ܠܘܬܟܘܢ ܐܠܘ ܪܚܡܝܢ ܗܘܝܬܘܢ ܠܝ ܚܕܝܢ ܗܘܝܬܘܢ ܕܐܙܠ ܐܢܐ ܠܘܬ ܐܒܝ ܕܐܒܝ ܪܒ ܗܘ ܡܢܝ ܀28 Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: ›Ich gehe hin und komme wieder zu euch.‹ Hättet ihr mich lieb, so hättet ihr euch gefreut, daß ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich.
29 ܘܗܫܐ ܗܐ ܐܡܪܬ ܠܟܘܢ ܥܕܠܐ ܢܗܘܐ ܕܡܐ ܕܗܘܐ ܬܗܝܡܢܘܢ ܀29 Und schon jetzt habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr zum Glauben kommt, wenn es geschieht.
30 ܡܟܝܠ ܠܐ ܐܡܠܠ ܥܡܟܘܢ ܤܓܝܐܬܐ ܐܬܐ ܓܝܪ ܐܪܟܘܢܗ ܕܥܠܡܐ ܘܒܝ ܠܝܬ ܠܗ ܡܕܡ ܀30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst der Welt; doch über mich hat er keine Macht (oder: kein Anrecht auf mich).
31 ܐܠܐ ܕܢܕܥ ܥܠܡܐ ܕܪܚܡ ܐܢܐ ܠܐܒܝ ܘܐܝܟܢܐ ܕܦܩܕܢܝ ܐܒܝ ܗܟܘܬ ܥܒܕ ܐܢܐ ܩܘܡܘ ܢܐܙܠ ܡܟܐ ܀31 Damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe und so tue, wie der Vater mir geboten hat: erhebt euch! Laßt uns von hier aufbrechen!«