SCRUTATIO

Martedi, 7 luglio 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Vangelo secondo Luca ܠܘܩܐ 10


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PeshittaMenge Bibel
1 ܒܬܪ ܗܠܝܢ ܦܪܫ ܝܫܘܥ ܡܢ ܬܠܡܝܕܘܗܝ ܐܚܪܢܐ ܫܒܥܝܢ ܘܫܕܪ ܐܢܘܢ ܬܪܝܢ ܬܪܝܢ ܩܕܡ ܦܪܨܘܦܗ ܠܟܠ ܐܬܪ ܘܡܕܝܢܐ ܕܥܬܝܕ ܗܘܐ ܠܡܐܙܠ ܀1 Hierauf aber bestellte der Herr noch siebzig andere (Jünger) und sandte sie paarweise vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst zu gehen gedachte (oder: kommen würde).
2 ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܚܨܕܐ ܤܓܝ ܘܦܥܠܐ ܙܥܘܪܝܢ ܒܥܘ ܗܟܝܠ ܡܢ ܡܪܐ ܚܨܕܐ ܕܢܦܩ ܦܥܠܐ ܠܚܨܕܗ ܀2 Er sagte zu ihnen: »Die Ernte ist groß, aber klein die Zahl der Arbeiter; darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter auf sein Erntefeld sende!
3 ܙܠܘ ܗܐ ܐܢܐ ܡܫܕܪ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܐܝܟ ܐܡܪܐ ܒܝܢܝ ܕܐܒܐ ܀3 Geht hin! Seht, ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe.
4 ܠܐ ܬܫܩܠܘܢ ܠܟܘܢ ܟܝܤܐ ܘܠܐ ܬܪܡܠܐ ܘܠܐ ܡܤܢܐ ܘܒܫܠܡܐ ܕܐܢܫ ܒܐܘܪܚܐ ܠܐ ܬܫܐܠܘܢ ܀4 Nehmt keinen Geldbeutel mit euch, auch keinen Ranzen (oder: keine Reisetasche) und keine Schuhe, und laßt euch unterwegs mit niemand in lange Begrüßungen ein.
5 ܘܠܐܝܢܐ ܒܝܬܐ ܕܥܐܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܘܩܕܡ ܐܡܪܘ ܫܠܡܐ ܠܒܝܬܐ ܗܢܐ ܀5 Wo ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ›Friede (sei) mit diesem Hause!‹
6 ܘܐܢ ܐܝܬ ܬܡܢ ܒܪ ܫܠܡܐ ܢܬܬܢܝܚ ܥܠܘܗܝ ܫܠܡܟܘܢ ܐܢ ܕܝܢ ܠܐ ܥܠܝܟܘܢ ܢܗܦܘܟ ܀6 Wenn dann dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm gewünscht habt, auf ihm ruhen; andernfalls wird euer Friedensgruß zu euch zurückkehren.
7 ܒܗ ܕܝܢ ܒܒܝܬܐ ܗܘܘ ܟܕ ܠܥܤܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܫܬܝܢ ܡܢ ܕܝܠܗܘܢ ܫܘܐ ܗܘ ܓܝܪ ܦܥܠܐ ܐܓܪܗ ܘܠܐ ܬܫܢܘܢ ܡܢ ܒܝܬܐ ܠܒܝܬܐ ܀7 In demselben Hause bleibt dann und eßt und trinkt, was man euch bietet; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert (= hat Anspruch auf Lohn). Geht nicht aus einem Hause weg in ein anderes;
8 ܘܠܐܝܕܐ ܡܕܝܢܬܐ ܕܥܐܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܡܩܒܠܝܢ ܠܟܘܢ ܠܥܤܘ ܡܕܡ ܕܡܬܬܤܝܡ ܠܟܘܢ ܀8 und wo ihr in einer Stadt einkehrt und man euch aufnimmt, so eßt, was man euch vorsetzt,
9 ܘܐܤܘ ܠܐܝܠܝܢ ܕܟܪܝܗܝܢ ܒܗ ܘܐܡܪܘ ܠܗܘܢ ܩܪܒܬ ܥܠܝܟܘܢ ܡܠܟܘܬܗ ܕܐܠܗܐ ܀9 und heilt die Kranken daselbst und sagt zu den Stadtbewohnern: ›Das Reich Gottes ist nahe zu euch herbeigekommen!‹
10 ܠܐܝܕܐ ܡܕܝܢܬܐ ܕܝܢ ܕܥܐܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܠܐ ܢܩܒܠܘܢܟܘܢ ܦܘܩܘ ܠܟܘܢ ܠܫܘܩܐ ܘܐܡܪܘ ܀10 Wo ihr aber in einer Stadt einkehrt und man euch nicht aufnimmt, so geht auf ihre Straßen hinaus und sagt:
11 ܘܐܦ ܚܠܐ ܕܕܒܩ ܠܢ ܒܪܓܠܝܢ ܡܢ ܡܕܝܢܬܟܘܢ ܢܦܨܝܢ ܚܢܢ ܠܟܘܢ ܒܪܡ ܗܕܐ ܕܥܘ ܕܩܪܒܬ ܠܗ ܥܠܝܟܘܢ ܡܠܟܘܬܗ ܕܐܠܗܐ ܀11 ›Sogar den Staub, der sich uns aus eurer Stadt an die Füße gehängt hat, wischen wir ab, damit er euch verbleibt, doch das sollt ihr wissen, daß das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist!‹
12 ܐܡܪ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܕܠܤܕܘܡ ܢܗܘܐ ܢܝܚ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܐܘ ܠܡܕܝܢܬܐ ܗܝ ܀12 Ich sage euch: Es wird Sodom an jenem Tage erträglicher ergehen als der betreffenden Stadt!
13 ܘܝ ܠܟܝ ܟܘܪܙܝܢ ܘܝ ܠܟܝ ܒܝܬ ܨܝܕܐ ܕܐܠܘ ܒܨܘܪ ܘܒܨܝܕܢ ܗܘܘ ܚܝܠܐ ܕܗܘܘ ܒܟܝܢ ܟܒܪ ܕܝܢ ܒܤܩܐ ܘܒܩܛܡܐ ܬܒܘ ܀13 Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wundertaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst, in Sack und Asche sitzend, Buße getan (oder: sich bekehrt; Mt 3,2).
14 ܒܪܡ ܠܨܘܪ ܘܠܨܝܕܢ ܢܗܘܐ ܢܝܚ ܒܕܝܢܐ ܐܘ ܠܟܝܢ ܀14 Doch es wird Tyrus und Sidon beim Gericht erträglicher ergehen als euch.
15 ܘܐܢܬܝ ܟܦܪܢܚܘܡ ܗܝ ܕܥܕܡܐ ܠܫܡܝܐ ܐܬܬܪܝܡܬܝ ܥܕܡܐ ܠܫܝܘܠ ܬܬܚܬܝܢ ܀15 Und du, Kapernaum, wirst doch nicht etwa bis zum Himmel erhöht werden? Nein, bis zum Totenreich wirst du hinabgestoßen werden! (Jes 14,13-15)
16 ܡܢ ܕܠܟܘܢ ܫܡܥ ܠܝ ܫܡܥ ܘܡܢ ܕܠܟܘܢ ܛܠܡ ܠܝ ܗܘ ܛܠܡ ܘܡܢ ܕܠܝ ܛܠܡ ܛܠܡ ܠܡܢ ܕܫܠܚܢܝ ܀16 Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, verwirft mich; wer aber mich verwirft, verwirft den, der mich gesandt hat.«
17 ܘܗܦܟܘ ܗܢܘܢ ܫܒܥܝܢ ܕܫܕܪ ܒܚܕܘܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܡܪܝܢ ܠܗ ܡܪܢ ܐܦ ܫܐܕܐ ܡܫܬܥܒܕܝܢ ܠܢ ܒܫܡܟ ܀17 Die Siebzig kehrten dann voller Freude zurück und sagten: »Herr, auch die bösen Geister sind uns kraft (= infolge der Verwendung) deines Namens gehorsam (= untertan)!«
18 ܗܘ ܕܝܢ ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܚܙܐ ܗܘܝܬ ܠܗ ܠܤܛܢܐ ܕܢܦܠ ܐܝܟ ܒܪܩܐ ܡܢ ܫܡܝܐ ܀18 Da antwortete er ihnen: »Ich habe den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel herabgestürzt gesehen.
19 ܗܐ ܝܗܒ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܫܘܠܛܢܐ ܕܗܘܝܬܘܢ ܕܝܫܝܢ ܚܘܘܬܐ ܘܥܩܪܒܐ ܘܟܠܗ ܚܝܠܗ ܕܒܥܠܕܒܒܐ ܘܡܕܡ ܠܐ ܢܗܪܟܘܢ ܀19 Ihr wißt: ich habe euch die Macht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten (Ps 91,13), und Macht über das ganze Heer des Widersachers, und keinen Schaden wird er euch irgendwie zufügen können.
20 ܒܪܡ ܒܗܕܐ ܠܐ ܬܚܕܘܢ ܕܫܐܕܐ ܡܫܬܥܒܕܝܢ ܠܟܘܢ ܐܠܐ ܚܕܘ ܕܫܡܗܝܟܘܢ ܐܬܟܬܒܘ ܒܫܡܝܐ ܀20 Doch nicht darüber freuet euch, daß die Geister euch gehorsam (= untertan) sind; freut euch vielmehr darüber, daß eure Namen im Himmel eingeschrieben stehen!«
21 ܒܗ ܒܫܥܬܐ ܪܘܙ ܝܫܘܥ ܒܪܘܚܐ ܕܩܘܕܫܐ ܘܐܡܪ ܡܘܕܐ ܐܢܐ ܠܟ ܐܒܝ ܡܪܐ ܕܫܡܝܐ ܘܕܐܪܥܐ ܕܟܤܝܬ ܗܠܝܢ ܡܢ ܚܟܝܡܐ ܘܤܟܘܠܬܢܐ ܘܓܠܝܬ ܐܢܝܢ ܠܝܠܘܕܐ ܐܝܢ ܐܒܝ ܕܗܟܢܐ ܗܘܐ ܨܒܝܢܐ ܩܕܡܝܟ ܀21 In eben dieser Stunde jubelte Jesus durch den heiligen Geist mit den Worten: »Ich preise dich (oder: danke dir), Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Klugen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast; ja, Vater, denn so ist es dir wohlgefällig gewesen.
22 ܘܐܬܦܢܝ ܠܘܬ ܬܠܡܝܕܘܗܝ ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܟܠ ܡܕܡ ܐܫܬܠܡ ܠܝ ܡܢ ܐܒܝ ܘܠܐ ܐܢܫ ܝܕܥ ܡܢܘ ܒܪܐ ܐܠܐ ܐܢ ܐܒܐ ܘܡܢܘ ܐܒܐ ܐܠܐ ܐܢ ܒܪܐ ܘܠܡܢ ܕܐܢ ܢܨܒܐ ܒܪܐ ܕܢܓܠܐ ܀22 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater, und wer der Vater ist, als nur der Sohn, und wem der Sohn ihn (oder: es) offenbaren will.« –
23 ܘܐܬܦܢܝ ܠܘܬ ܬܠܡܝܕܘܗܝ ܒܠܚܘܕܝܗܘܢ ܘܐܡܪ ܛܘܒܝܗܝܢ ܠܥܝܢܐ ܕܚܙܝܢ ܡܕܡ ܕܐܢܬܘܢ ܚܙܝܢ ܀23 Dann wandte er sich zu den Jüngern besonders und sagte: »Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr seht!
24 ܐܡܪ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܓܝܪ ܕܢܒܝܐ ܤܓܝܐܐ ܘܡܠܟܐ ܨܒܘ ܕܢܚܙܘܢ ܡܕܡ ܕܚܙܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܠܐ ܚܙܘ ܘܠܡܫܡܥ ܡܕܡ ܕܐܢܬܘܢ ܫܡܥܝܢ ܘܠܐ ܫܡܥܘ ܀24 Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige haben gewünscht, das zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und das zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.«
25 ܘܗܐ ܤܦܪܐ ܚܕ ܩܡ ܕܢܢܤܝܘܗܝ ܘܐܡܪ ܡܠܦܢܐ ܡܢܐ ܐܥܒܕ ܕܐܪܬ ܚܝܐ ܕܠܥܠܡ ܀25 Da trat ein Gesetzeslehrer auf, um ihn zu versuchen, und fragte: »Meister, was muß ich tun, um ewiges Leben zu ererben?«
26 ܗܘ ܕܝܢ ܝܫܘܥ ܐܡܪ ܠܗ ܒܢܡܘܤܐ ܐܝܟܢܐ ܟܬܝܒ ܐܝܟܢܐ ܩܪܐ ܐܢܬ ܀26 Jesus erwiderte ihm: »Was steht im Gesetz geschrieben? Wie lauten da die Worte?«
27 ܥܢܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܕܬܪܚܡ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܟ ܡܢ ܟܠܗ ܠܒܟ ܘܡܢ ܟܠܗ ܢܦܫܟ ܘܡܢ ܟܠܗ ܚܝܠܟ ܘܡܢ ܟܠܗ ܪܥܝܢܟ ܘܠܩܪܝܒܟ ܐܝܟ ܢܦܫܟ ܀27 Er gab zur Antwort: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Denken« (5.Mose 6,5) und »deinen Nächsten wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
28 ܐܡܪ ܠܗ ܝܫܘܥ ܬܪܝܨܐܝܬ ܐܡܪܬ ܗܕܐ ܥܒܕ ܘܬܚܐ ܀28 Jesus sagte zu ihm: »Du hast richtig geantwortet; tu das, so wirst du leben!«
29 ܗܘ ܕܝܢ ܟܕ ܨܒܐ ܠܡܙܕܩܘ ܢܦܫܗ ܐܡܪ ܠܗ ܘܡܢܘ ܩܪܝܒܝ ܀29 Jener wollte sich aber rechtfertigen und sagte zu Jesus: »Ja, wer ist denn mein Nächster?«
30 ܐܡܪ ܠܗ ܝܫܘܥ ܓܒܪܐ ܚܕ ܢܚܬ ܗܘܐ ܡܢ ܐܘܪܫܠܡ ܠܐܝܪܝܚܘ ܘܢܦܠܘ ܥܠܘܗܝ ܠܤܛܝܐ ܘܫܠܚܘܗܝ ܘܡܚܐܘܗܝ ܘܫܒܩܘܗܝ ܟܕ ܩܠܝܠ ܩܝܡܐ ܒܗ ܢܦܫܐ ܘܐܙܠܘ ܀30 Da erwiderte Jesus: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel Räubern in die Hände; die plünderten ihn aus, schlugen ihn blutig, ließen ihn halbtot liegen und gingen davon.
31 ܘܓܕܫ ܟܗܢܐ ܚܕ ܢܚܬ ܗܘܐ ܒܐܘܪܚܐ ܗܝ ܘܚܙܝܗܝ ܘܥܒܪ ܀31 Zufällig kam ein Priester jene Straße hinabgezogen und sah ihn liegen, ging aber vorüber.
32 ܘܗܟܢܐ ܐܦ ܠܘܝܐ ܐܬܐ ܡܛܐ ܠܗܝ ܕܘܟܬܐ ܘܚܙܝܗܝ ܘܥܒܪ ܀32 Ebenso kam auch ein Levit an die Stelle und sah ihn, ging aber vorüber.
33 ܐܢܫ ܕܝܢ ܫܡܪܝܐ ܟܕ ܪܕܐ ܗܘܐ ܐܬܐ ܐܝܟܐ ܕܐܝܬܘܗܝ ܗܘܐ ܘܚܙܝܗܝ ܘܐܬܪܚܡ ܥܠܘܗܝ ܀33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam in seine Nähe, und als er ihn sah, fühlte er Mitleid mit ihm;
34 ܘܐܬܩܪܒ ܘܥܨܒ ܡܚܘܬܗ ܘܢܨܠ ܥܠܝܗܝܢ ܚܡܪܐ ܘܡܫܚܐ ܘܤܡܗ ܥܠ ܚܡܪܗ ܘܐܝܬܝܗ ܠܦܘܬܩܐ ܘܐܬܒܛܠ ܠܗ ܥܠܘܗܝ ܀34 er trat an ihn heran und verband ihm die Wunden, wobei er Öl und Wein darauf goß; dann setzte er ihn auf sein Maultier, brachte ihn in eine Herberge und verpflegte ihn.
35 ܘܠܨܦܪܗ ܕܝܘܡܐ ܐܦܩ ܬܪܝܢ ܕܝܢܪܝܢ ܝܗܒ ܠܦܘܬܩܝܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܝܨܦ ܕܝܠܗ ܘܐܢ ܡܕܡ ܝܬܝܪ ܬܦܩ ܡܐ ܕܗܦܟ ܐܢܐ ܝܗܒ ܐܢܐ ܠܟ ܀35 Am folgenden Morgen holte er zwei Denare (= Silberstücke) heraus (aus seinem Beutel), gab sie dem Wirt und sagte: ›Verpflege ihn, und was es dich etwa mehr kostet, will ich dir bei meiner Rückkehr ersetzen.‹
36 ܡܢܘ ܗܟܝܠ ܡܢ ܗܠܝܢ ܬܠܬܐ ܡܬܚܙܐ ܠܟ ܕܗܘܐ ܩܪܝܒܐ ܠܗܘ ܕܢܦܠ ܒܐܝܕܝ ܓܝܤܐ ܀36 Wer von diesen dreien hat sich nun nach deiner Ansicht dem unter die Räuber Gefallenen als Nächster erwiesen?«
37 ܗܘ ܕܝܢ ܐܡܪ ܗܘ ܕܐܬܪܚܡ ܥܠܘܗܝ ܐܡܪ ܠܗ ܝܫܘܥ ܙܠ ܐܦ ܐܢܬ ܗܟܢܐ ܗܘܝܬ ܥܒܕ ܀37 Jener antwortete: »Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm geübt hat.« Da sagte Jesus zu ihm: »So gehe hin und handle du ebenso!«
38 ܘܗܘܐ ܕܟܕ ܗܢܘܢ ܪܕܝܢ ܒܐܘܪܚܐ ܥܠ ܠܩܪܝܬܐ ܚܕܐ ܘܐܢܬܬܐ ܕܫܡܗ ܡܪܬܐ ܩܒܠܬܗ ܒܒܝܬܗ ܀38 Als sie dann weiterwanderten, kam er in ein Dorf, und eine Frau namens Martha nahm ihn in ihr Haus auf.
39 ܘܐܝܬ ܗܘܬ ܠܗ ܚܬܐ ܕܫܡܗ ܡܪܝܡ ܘܐܬܬ ܝܬܒܬ ܠܗ ܠܘܬ ܪܓܠܘܗܝ ܕܡܪܢ ܘܫܡܥܐ ܗܘܬ ܡܠܘܗܝ ܀39 Diese hatte eine Schwester namens Maria, die sich zu den Füßen des Herrn niederließ und seinen Worten zuhörte;
40 ܡܪܬܐ ܕܝܢ ܥܢܝܐ ܗܘܬ ܒܬܫܡܫܬܐ ܤܓܝܐܬܐ ܘܐܬܬ ܐܡܪܐ ܠܗ ܡܪܝ ܠܐ ܒܛܝܠ ܠܟ ܕܚܬܝ ܫܒܩܬܢܝ ܒܠܚܘܕܝ ܠܡܫܡܫܘ ܐܡܪ ܠܗ ܡܥܕܪܐ ܠܝ ܀40 Martha dagegen ließ sich durch vielerlei Dienstleistungen für die Bewirtung in Anspruch nehmen. Nun trat sie zu ihm und sagte: »Herr, machst du dir nichts daraus, daß meine Schwester die Bedienung mir allein überlassen hat? Sage ihr doch, sie möge mir zur Hand gehen!«
41 ܥܢܐ ܕܝܢ ܝܫܘܥ ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܪܬܐ ܡܪܬܐ ܝܨܦܬܝ ܘܪܗܝܒܬܝ ܥܠ ܤܓܝܐܬܐ ܀41 Aber der Herr gab ihr zur Antwort: »Martha, Martha! Du machst dir [Sorge und] Unruhe um vielerlei;
42 ܚܕܐ ܗܝ ܕܝܢ ܕܡܬܒܥܝܐ ܡܪܝܡ ܕܝܢ ܡܢܬܐ ܛܒܬܐ ܓܒܬ ܠܗ ܗܝ ܕܠܐ ܬܬܢܤܒ ܡܢܗ ܀42 aber nur eins ist nötig. Denn Maria hat das gute Teil erwählt: das soll ihr nicht genommen werden.«