SCRUTATIO

Martedi, 1 settembre 2026 - San Giuseppe d'Arimatea ( Letture di oggi)

Gioele ܝܘܐܝܠ 2


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܩܪܘ ܫܝܦܘܪܐ ܒܨܗܝܘܢ ܘܩܥܘ ܒܛܘܪܐ ܕܩܘܕܫܝ ܢܙܘܥܘܢ ܟܘܠܗܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܡܛܐ ܝܘܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܩܪܒ1 Auf dem Zion stoßt in das Horn,
schlagt Lärm auf meinem heiligen Berg! Alle Bewohner des Landes sollen zittern;
denn es kommt der Tag des Herrn, ja, er ist nahe,
2 ܝܘܡܐ ܕܚܫܘܟܐ ܘܕܥܡܛܢܐ ܝܘܡܐ ܕܥܢܢܐ ܘܕܥܪܦܠܐ ܐܝܟ ܫܦܪܐ ܕܦܪܝܣ ܥܠ ܛܘܪ̈ܐ ܥܡܐ ܣܓܝܐܐ ܘܥܫܝܢܐ ܕܐܟܘܬܗ ܠܐ ܗܘܐ ܡܢ ܥܠܡ ܘܒܬܪܗ ܠܐ ܢܗܘܐ ܥܕܡܐ ܠܫ̈ܢܝ ܕܪܕܪ̈ܝܢ2 der Tag des Dunkels und der Finsternis,
der Tag der Wolken und Wetter.Wie das Morgenrot, das sich über die Berge hinbreitet,
kommt ein Volk, groß und gewaltig,wie es vor ihm noch nie eines gab
und nach ihm keines mehr geben wird
bis zu den fernsten Geschlechtern.
3 ܩܕܡܘܗܝ ܐܟܠܐ ܢܘܪܐ ܘܒܬܪܗ ܡܘܩܕܐ ܫܠܗܒܝܬܐ ܐܝܟ ܦܪܕܝܣܐ ܕܥܕܢ ܐܪܥܐ ܩܕܡܘܗܝ ܘܒܣܬܪܗ ܡܕܒܪܐ ܚܪܒܐ ܘܠܝܬ ܕܡܫܬܘܙܒ ܡܢܗ3 Vor ihm her verzehrendes Feuer,
hinter ihm lodernde Flammen; vor ihm ist das Land wie der Garten Eden,
hinter ihm schaurige Wüste -
nichts kann ihm entrinnen.
4 ܐܝܟ ܚܙܘܐ ܕܪ̈ܟܫܐ ܚܙܘܗ ܘܐܝܟ ܦܪ̈ܫܐ ܗܟܢܐ ܪܗܛܝܢ4 Wie Rosse sehen sie aus,
wie Reiter stürmen sie dahin.
5 ܐܝܟ ܩܠܐ ܕܡܪ̈ܟܒܬܐ ܕܡܢܗ̈ܙܢ ܥܠ ܪ̈ܝܫܝ ܛܘܪ̈ܐ ܘܐܝܟ ܩܠܐ ܕܫܠܗܒܝܬܐ ܕܢܘܪܐ ܕܐܟܠܐ ܚܒܬܐ ܘܐܝܟ ܥܡܐ ܥܫܝܢܐ ܕܣܕܝܪ ܠܩܪܒܐ5 Wie rasselnde Streitwagen
springen sie über die Kuppen der Berge, wie eine prasselnde Feuerflamme, die die Stoppeln frisst,
wie ein mächtiges Heer, gerüstet zur Schlacht.
6 ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ ܢܙܘܥܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܘܟܠ ܐ̈ܦܝܢ ܢܐܟܡ̈ܢ ܐܝܟ ܫܘܚܪ̈ܐ ܕܩܕܪܐ6 Bei ihrem Anblick winden sich Völker,
alle Gesichter glühen vor Angst.
7 ܐܝܟ ܓܢܒܪ̈ܐ ܢܪܗܛܘܢ ܘܐܝܟ ܓܒܪ̈ܐ ܩܪ̈ܒܬܢܐ ܢܣܩܘܢ ܒܫܘܪ̈ܐ ܘܓܒܪ ܒܐܘܪܚܗ ܢܐܙܠܘܢ ܘܠܐ ܢܣܛܘܢ ܡܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ7 Wie Helden stürmen sie dahin,
wie Krieger erklettern sie die Mauer. Jeder verfolgt seinen Weg,
keiner verlässt seine Bahn.
8 ܘܓܒܪ ܠܐܚܘܗܝ ܠܐ ܢܕܚܩܘܢ ܐܠܐ ܓܒܪ ܒܫܒܝܠܗ ܢܐܙܠܘܢ ܡܢ ܝܘܩܪܐ ܕܙܝܢܗܘܢ ܢܦܠܘܢ ܘܠܐ ܢܣܩܘܢ ܠܪܝܫ8 Keiner stößt den andern;
Mann für Mann ziehen sie ihre Bahn. Mitten durch die Wurfspeere stürmen sie vor,
ihre Reihen nehmen kein Ende.
9 ܒܡ̈ܕܝܢܬܐ ܢܣܩܘܢ ܘܥܠ ܫܘܪ̈ܐ ܢܪܗܛܘܢ ܘܥܠ ܒ̈ܬܐ ܢܣܩܘܢ ܘܡܢ ܟܘ̈ܐ ܢܥܠܘܢ ܐܝܟ ܓܢ̈ܒܐ9 Sie überfallen die Stadt, erstürmen die Mauern,
klettern an den Häusern empor,
steigen durch die Fenster ein wie ein Dieb.
10 ܩܕܡܘܗܝ ܐܬܕܠܚܬ ܐܪܥܐ ܘܙܥܘ ܫܡܝܐ ܫܡܫܐ ܘܣܗܪܐ ܚܫܟܘ ܘܥܪܒ ܢܘܗܪܐ ܕܟܘ̈ܟܒܐ10 Die Erde zittert vor ihnen, der Himmel erbebt;
Sonne und Mond verfinstern sich,
die Sterne halten ihr Licht zurück.
11 ܘܡܪܝܐ ܝܗܒ ܩܠܗ ܩܕܡ ܚܝܠܗ ܡܛܘܠ ܕܣܓܝܐܐ ܗܝ ܛܒ ܡܫܪܝܬܗ ܘܥܫܝܢ ܥ̇ܒܕܐ ܕܦܬܓܡܗ ܡܛܠ ܕܪܒ ܗܘ ܝܘܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܕܚܝܠ ܛܒ ܘܡܢܘ ܡܫܟܚ ܡܣܝܒܪ ܠܗ11 Und der Herr lässt vor seinem Heer
seine Stimme dröhnen; sein Heer ist gewaltig,
mächtig ist der Vollstrecker seines Befehls. Ja, groß ist der Tag des Herrn und voll Schrecken.
Wer kann ihn ertragen?
12 ܡܟܝܠ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܬܦܢܘ ܠܘܬܝ ܡܢ ܟܠܗ ܠܒܟܘܢ ܒܨܘܡܐ ܘܒܒܟܬܐ ܘܒܡܪ̈ܩܕܬܐ12 Auch jetzt noch - Spruch des Herrn:
Kehrt um zu mir von ganzem Herzen
mit Fasten, Weinen und Klagen.
13 ܘܨܪܘ ܠܒܝ̈ܟܘܢ ܘܠܐ ܢܚ̈ܬܝܟܘܢ ܘܐܬܦܢܘ ܠܘܬ ܡܪܝܐ ܐܠܗܟܘܢ ܡܛܠ ܕܡܪܚܡܢܐ ܗܘ ܘܡܪܚܦܢܐ ܘܢܓܝܪܐ ܪܘܚܗ ܘܣܓܝܐܐ ܛܝܒܘܬܗ ܘܡܗܦܟ ܒܝܫܬܐ13 Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider,
und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Güte
und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat.
14 ܡ̇ܢ ܝܕܥ ܐܢ ܡܬܦܢܐ ܘܡܪܚܡ ܥܠܝܢ ܘܡܘܬܪ ܒܐܬܪܗ ܒܘܪܟܬܐ ܘܣܡܝܕܐ ܘܢܘܩܝܐ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܟܘܢ14 Vielleicht kehrt er um und es reut ihn
und er lässt Segen zurück, sodass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt
für den Herrn, euren Gott.
15 ܩܪܘ ܫܝܦܘܪܐ ܒܨܗܝܘܢ ܩܕܫܘ ܨܘܡܐ ܩܪܘ ܟܢܘܫܝܐ15 Auf dem Zion stoßt in das Horn,
ordnet ein heiliges Fasten an,
ruft einen Gottesdienst aus!
16 ܟܢܘܫܘ ܥܡܐ ܩܕܫܘ ܥܕܬܐ ܟܢܘܫܘ ܣܒ̈ܐ ܘܟܢܘܫܘ ܥܠܝܡ̈ܐ ܘܝܢܩ̈ܝ ܬ̈ܕܝܐ ܢܦܘܩ ܚܬܢܐ ܡܢ ܩܝܛܘܢܗ ܘܟܠܬܐ ܡܢ ܒܝܬ ܓܢܘܢܗ̇16 Versammelt das Volk,
heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten,
holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer
und die Braut ihr Gemach.
17 ܒܝܢ̈ܝ ܩܣܛܪܘܡܐ ܠܡܕܒܚܐ ܢܒܟܘܢ ܟܗ̈ܢܐ ܡܫܡ̈ܫܢܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܘܢܐܡܪܘܢ ܚܘܣ ܡܪܝܐ ܥܠ ܥܡܟ ܘܠܐ ܬܬܠ ܝܪܬܘܬܟ ܠܚܣܕܐ ܘܠܫܘܠܛܢܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܕܠܐ ܢܐܡܪܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܐܝܟܘ ܐܠܗܗܘܢ17 Zwischen Vorhalle und Altar
sollen die Priester klagen,
die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk
und überlass dein Erbe nicht der Schande,
damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen:
Wo ist denn ihr Gott?
18 ܘܛܢ ܡܪܝܐ ܒܐܪܥܗ ܘܚܣ ܥܠ ܥܡܗ18 Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land
und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.
19 ܘܥܢܐ ܡܪܝܐ ܘܐܡܪ ܠܥܡܗ ܗܐ ܡܫܕܪ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܥܒܘܪܐ ܘܚܡܪܐ ܘܡܫܚܐ ܕܬܣܒܥܘܢ ܘܠܐ ܐܬܠܟܘܢ ܬܘܒ ܠܚܣܕܐ ܕܥܡ̈ܡܐ19 Der Herr antwortete seinem Volk und sprach:
Seht, ich sende euch Korn, Wein und Öl,
damit ihr euch daran sättigen könnt. Ich gebe euch nicht mehr der Schande preis
unter den Völkern.
20 ܘܠܓܪܒܝܝܐ ܐܕܚܘܩ ܡܢܟܘܢ ܘܐܕܚܩܝܘܗܝ ܠܐܪܥܐ ܨܗܝܬܐ ܘܚܪܒܬܐ ܐ̈ܦܘܗܝ ܠܝܡܐ ܩܕܡܝܐ ܘܚܪܬܗ ܠܝܡܐ ܐܚܪܝܐ ܘܢܡܚܐ ܪܝܚܗ ܘܬܣܩ ܣܘܬܗ ܥܠ ܕܐܬܬܪܝܡ ܠܡܥܒܕ20 Den Feind aus dem Norden
schicke ich weit von euch weg, ich treibe ihn in ein dürres, verödetes Land,
seine Vorhut treibe ich zum östlichen Meer
und seine Nachhut zum westlichen Meer. Dann erhebt sich ein Gestank,
Verwesungsgeruch steigt von ihm auf
[denn er hat sich gebrüstet].
21 ܠܐ ܬܕܚܠܝܢ ܐܪܥܐ ܕܘܨܝ ܘܚܕܝ ܡܛܠ ܕܐܬܬܪܝܡ ܡܪܝܐ ܠܡܥܒܕ21 Fürchte dich nicht, fruchtbares Land!
Freu dich und juble;
denn der Herr hat Großes getan.
22 ܠܐ ܬܕܚܠܝܢ ܚܝܘܬܐ ܕܕܒܪܐ ܡܛܠ ܕܝܥܐ ܬܕܐܐ ܒܕܝܪ̈ܐ ܕܡܕܒܪܐ ܘܐܝܠܢܐ ܝܗܒ ܦܐܪ̈ܘܗܝ ܘܓܦܬܐ ܘܬܬܐ ܝܗܒ ܚܝܠܗܝܢ22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Feld!
Denn das Gras in der Steppe wird wieder grün, der Baum trägt seine Frucht,
Feigenbaum und Weinstock bringen ihren Ertrag.
23 ܒܢ̈ܝ ܨܗܝܘܢ ܕܘܨܘ ܘܚܕܘ ܒܡܪܝܐ ܐܠܗܟܘܢ ܕܝܗܒ ܠܟܘܢ ܡܐܟܘܠܬܐ ܕܙܕܝܩܘܬܐ ܘܡܚܬ ܠܟܘܢ ܡܛܪܐ ܐܪܒܝܥܝܐ ܘܠܩܝܫܝܐ ܐܝܟ ܕܡܢ ܠܘܩܕܡ23 Jubelt, ihr Söhne Zions,
und freut euch über den Herrn, euren Gott! Denn er gibt euch Nahrung, wie es recht ist.
Er schickt euch den Regen, Herbstregen und Frühjahrsregen
wie in früherer Zeit.
24 ܘܢܬܡܠܘܢ ܐܕܪ̈ܐ ܥܒܘܪܐ ܘܢܫ̈ܦܥܢ ܡܥܨܪ̈ܬܐ ܚܡܪܐ ܘܡܫܚܐ24 Die Tennen sind voll von Getreide,
die Keltern fließen über von Wein und Öl.
25 ܘܐܦܪܘܥܟܘܢ ܫ̈ܢܝܐ ܕܐܟܠ ܩܡܨܐ ܦܪܚܐ ܘܙܚܠܐ ܘܨܪܨܘܪܐ ܘܡܫܘܛܐ ܚܝܠܝ ܪܒܐ ܕܫܕܪܬ ܥܠܝܟܘܢ25 Ich ersetze euch die Ernten,
die von der Wanderheuschrecke und der Larve,
vom Nager und vom Grashüpfer gefressen wurden, von meinem großen Heer,
das ich gegen euch sandte.
26 ܘܬܐܟܠܘܢ ܘܬܣܒܥܘܢ ܘܬܫܒܚܘܢ ܠܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܟܘܢ ܕܥܒܕ ܥܡܟܘܢ ܬܕܡܪ̈ܬܐ ܘܠܐ ܢܒܗܬ ܥܡܝ ܠܥܠܡ26 Ihr werdet essen und satt werden
und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen,
der für euch solche Wunder getan hat.
[Mein Volk braucht sich nie mehr zu schämen.]
27 ܘܬܕܥܘܢ ܕܒܓܘ ܐܝܣܪܝܠ ܐܢܐ ܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܟܘܢ ܘܠܝܬ ܬܘܒ ܠܒܪ ܡܢܝ ܘܠܐ ܢܒܗܬ ܥܡܝ ܠܥܠܡ27 Dann werdet ihr erkennen,
dass ich mitten in Israel bin und dass ich der Herr, euer Gott, bin,
ich und sonst niemand.
Mein Volk braucht sich nie mehr zu schämen.