SCRUTATIO

Mercoledi, 8 luglio 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Osea ܗܘܫܥ 2


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܐܢ ܢܗܘܐ ܡܢܝܢܐ ܕܒܢܝ ܐܝܣܪܝܠ ܐܝܟ ܚܠܐ ܕܝܡܐ ܕܠܐ ܡܬܬܟܝܠ ܘܠܐ ܡܬܡܢܐ ܘܢܗܘܐ ܒܐܬܪܐ ܕܐܬܐܡܪ ܠܗܘܢ ܠܐ ܥܡܝ ܐܢܬܘܢ ܬܡܢ ܢܬܩܪܘܢ ܒܢܝܐ ܠܐܠܗܐ ܚܝܐ1 (Dereinst) jedoch wird die Zahl der Kinder Israel dem Sand am Meer gleichen, der sich nicht messen und nicht zählen läßt; und es wird geschehen: statt daß man jetzt zu (oder: von) ihnen sagt: »Ihr seid ›Nicht-mein-Volk‹«, werden sie »Söhne des lebendigen Gottes« genannt werden.
2 ܘܢܬܟܢܫܘܢ ܒܢܝ ܝܗܘܕܐ ܘܒܢܝ ܐܝܣܪܝܠ ܐܝܟ ܚܕܐ ܘܢܥܒܕܘܢ ܠܗܘܢ ܪܝܫܐ ܚܕ ܘܢܣܩܘܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܪܒ ܗܘ ܝܘܡܐ ܕܐܝܙܪܥܝܠ2 Dann werden die Kinder Juda und die Kinder Israel sich zusammentun und über sich ein Oberhaupt setzen und aus dem Lande hinaufziehen; denn groß ist der Tag von Jesreel.
3 ܩܪܘ ܠܐܚܝܟܘܢ ܥܡܝ ܘܠܐܚܘܬܟܘܢ ܪܚܝܡܬܐ3 Sagt zu eurem Bruder (oder: nennt euren Bruder): »Mein Volk« und zu eurer Schwester »Gnadenreiche« (oder: Vielgeliebte)!
4 ܕܘܢܘ ܥܡ ܐܡܟܘܢ ܕܘܢܘ ܡܛܠ ܕܗܝ ܠܐ ܗܘܬ ܐܢܬܬܝ ܘܐܢܐ ܠܐ ܗܘܝܬ ܒܥܠܗ ܬܥܒܪ ܙܢܝܘܬܗ ܡܢ ܐܦܝܗ ܘܓܘܪܗ ܡܢ ܒܝܢܬ ܬܕܝܗ4 »Stellt eure Mutter zur Rede, ja, zur Rede – sie ist ja nicht mehr mein Weib, und ich bin nicht ihr Mann –, daß sie die (Zeichen ihrer) Buhlerei aus ihrem Gesicht und die (Zeichen ihrer) Ehebrecherei von ihrem Busen wegschaffe!
5 ܕܠܐ ܐܫܠܚܝܗ ܥܪܛܠ ܘܐܫܒܩܝܗ ܐܝܟ ܝܘܡܐ ܕܝܠܝܕܐ ܒܗ ܘܐܥܒܕܝܗ ܐܝܟ ܡܕܒܪܐ ܘܐܝܟ ܐܪܥܐ ܨܗܝܬܐ ܘܐܡܝܬܝܗ ܒܨܗܝܐ5 Sonst werde ich sie nackt ausziehen und sie so hinstellen, wie sie am Tage ihrer Geburt war, mache sie der Wüste gleich, lasse sie werden wie Ödland und lasse sie vor Durst sterben.
6 ܘܥܠ ܒܢܝܗ ܠܐ ܐܪܚܡ ܡܛܠ ܕܒܢܝ ܙܢܝܬܐ ܐܢܘܢ6 Auch ihren Kindern will ich keine Liebe mehr erweisen, weil sie Kinder einer Dirne sind;
7 ܡܛܠ ܕܙܢܝܬ ܐܡܗܘܢ ܘܒܗܬܬ ܝܠܕܬܗܘܢ ܘܐܡܪܬ ܐܙܠ ܒܬܪ ܪܚܡܝ ܝܗܒܝ ܠܚܡܝ ܘܡܝ ܘܢܚܬܝ ܘܟܬܢܝ ܘܡܫܚܝ ܘܟܠ ܕܡܬܒܥܐ ܠܝ7 denn ihre Mutter hat Ehebruch begangen, ihre Erzeugerin sich mit Schande bedeckt; sie hat ja doch gesagt: ›Ich will meinen Liebhabern nachgehen, die mir mein Brot und mein Wasser, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und meine Getränke geben!‹
8 ܡܛܠ ܗܠܝܢ ܗܐ ܣܐܓ ܐܢܐ ܐܘܪܚܬܗ ܒܕܪܕܪܐ ܘܐܣܘܓ ܫܒܝܠܝܗ ܘܐܘܪܚܐ ܠܐ ܬܫܟܚ8 Darum will ich ihr nunmehr den Weg mit Dornen verzäunen und eine Mauer vor ihr aufführen, daß sie ihre Pfade nicht mehr finden soll.
9 ܘܬܐܙܠ ܒܬܪ ܪܚܡܝܗ ܘܠܐ ܬܕܪܟ ܐܢܘܢ ܘܬܒܥܐ ܐܢܘܢ ܘܠܐ ܬܫܟܚ ܐܢܘܢ ܘܬܐܡܪ ܐܗܦܘܟ ܐܙܠ ܠܝ ܠܘܬ ܒܥܠܝ ܩܕܡܝܐ ܡܛܠ ܕܛܒ ܗܘܐ ܠܝ ܗܝ ܕܝܢ ܡܢ ܕܗܫܐ9 Wenn sie dann ihren Buhlen nachläuft, ohne sie zu erreichen, und wenn sie nach ihnen sucht, ohne sie zu finden, so wird sie sagen: ›Ich will mich (lieber) aufmachen und zu meinem ersten Manne zurückkehren; denn damals ging es mir besser als jetzt.‹
10 ܗܝ ܕܝܢ ܠܐ ܝܕܥܬ ܕܐܢܐ ܝܗܒܬ ܠܗ ܥܒܘܪܐ ܘܚܡܪܐ ܘܡܫܚܐ ܘܣܐܡܐ ܘܕܗܒܐ ܐܣܓܝܬ ܠܗ ܘܡܢܗ ܥܒܕܘ ܒܥܠܐ10 Sie ist sich (aber) nicht bewußt geworden, daß ich es bin, der ihr das Getreide, den Wein und das Öl gegeben und ihr das viele Silber und Gold geschenkt hat, das sie für den Baalsdienst verwandt haben.
11 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܗܦܘܟ ܐܣܒ ܥܒܘܪܝ ܒܙܒܢܗ ܘܚܡܪܝ ܒܙܒܢܗ ܘܐܣܒ ܥܡܪܝ ܘܟܬܢܝ ܕܝܗܒܬ ܠܗ ܕܬܟܣܐ ܦܘܪܣܝܗ11 Darum will ich mein Getreide zu seiner Zeit und meinen Wein zur bestimmten Stunde zurückhalten und will ihr meine Wolle und meinen Flachs entziehen, die ihr zur Bekleidung dienen sollten.
12 ܡܟܝܠ ܐܓܠܐ ܦܘܪܣܝܗ ܩܕܡ ܪܚܡܝܗ ܘܐܢܫ ܠܐ ܢܦܨܝܗ ܡܢ ܐܝܕܝ12 Vielmehr will ich nunmehr ihre Blöße vor den Augen ihrer Buhlen aufdecken – niemand soll sie meiner Hand (= Strafgewalt) entreißen! –,
13 ܘܐܒܛܠ ܟܠܗ ܚܕܘܬܗ ܥܕܥܐܕܝܗ ܘܪܝܫ ܝܪܚܝܗ ܘܫܒܬܗ ܘܟܠܗܘܢ ܥܐܕܝܗ13 und ich will all ihrer Lust ein Ende machen, ihren Festen und Neumonden, ihren Sabbaten und all ihren Feiertagen,
14 ܘܐܚܪܒ ܓܘܦܢܝܗ ܘܬܐܢܝܗ ܕܐܡܪܬ ܕܡܘܗܒܬܐ ܐܢܝܢ ܕܝܗܒܘ ܠܝ ܪܚܡܝ ܘܐܥܒܕ ܐܢܝܢ ܥܒܐ ܘܬܐܟܘܠ ܐܢܝܢ ܚܝܘܬ ܒܪܐ14 und will ihre Weinstöcke und ihre Feigenbäume verwüsten, von denen sie gesagt hat: ›Diese sind mein Buhllohn, den meine Liebhaber mir gegeben haben.‹ Ich will sie in eine Wildnis verwandeln, daß die Tiere des Feldes sie abfressen.
15 ܘܐܦܩܘܕ ܥܠܝܗ ܝܘܡܬܐ ܕܒܥܠܐ ܕܣܝܡܐ ܗܘܬ ܒܗܘܢ ܒܣܡܐ ܘܫܩܠܬ ܩܕܫܝܗ ܘܡܪܓܢܝܬܗ ܘܐܙܠܬ ܒܬܪ ܪܚܡܝܗ ܘܠܝ ܛܥܬ ܐܡܪ ܡܪܝܐ15 So will ich das Strafgericht für die Festtage der Baalgötzen an ihr vollziehen, an denen sie ihnen Rauchopfer dargebracht und sich mit ihren Ringen und Geschmeiden geschmückt hat und ihren Buhlen nachgelaufen ist, während sie mich vergaß!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.
16 ܡܛܠ ܗܠܝܢ ܗܐ ܡܫܕܠ ܐܢܐ ܠܗ ܘܡܘܒܠ ܐܢܐ ܠܗ ܠܡܕܒܪܐ ܘܐܡܠܐ ܒܠܒܗ16 »Darum wisse wohl: ich will sie locken (= ihr freundlich zureden) und sie in die Wüste führen und ihr dort zu Herzen reden
17 ܘܐܬܠ ܠܗ ܟܪܡܝܗ ܡܢ ܬܡܢ ܘܥܘܡܩܐ ܕܥܟܪ ܕܢܬܦܬܚ ܣܘܟܠܗ ܘܬܬܡܟܟ ܬܡܢ ܐܝܟ ܝܘܡܝ ܛܠܝܘܬܗ ܘܐܝܟ ܝܘܡܐ ܕܣܠܩܬ ܒܗ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ17 und will ihr von dort aus ihre Weinberge wieder zuweisen und das Tal Achor (d.h. das Tal des Unglücks, der Betrübnis; Jos 7,26) zur Pforte der Hoffnung machen. Dann wird sie dort willfährig werden wie in den Tagen ihrer Jugend, wie zu der Zeit, als sie aus dem Lande Ägypten heraufzog.
18 ܘܢܗܘܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܬܩܪܝܢܝ ܓܒܪܝ ܘܠܐ ܬܘܒ ܬܩܪܝܢܝ ܒܥܠܝ18 Alsdann, an jenem Tage« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »wirst du mich ›mein Mann (oder: Gemahl)‹ nennen und mich nicht mehr ›mein Baal (oder: Eheherr)‹ nennen;
19 ܘܐܥܒܪ ܫܡܐ ܕܒܥܠܐ ܡܢ ܦܘܡܗ ܘܠܐ ܢܬܕܟܪܘܢ ܬܘܒ ܫܡܗ19 und ich will die Namen der Baalgötzen aus ihrem Munde verschwinden lassen, so daß sie fortan mit ihren Namen nicht mehr angerufen (oder: erwähnt) werden.
20 ܘܐܩܝܡ ܠܗܘܢ ܩܝܡܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܥܡ ܚܝܘܬܐ ܕܕܒܪܐ ܘܥܡ ܦܪܚܬܐ ܕܫܡܝܐ ܘܪܚܫܐ ܕܐܪܥܐ ܘܩܫܬܐ ܘܣܝܦܐ ܘܩܪܒܐ ܐܒܛܠ ܡܢ ܐܪܥܐ ܘܐܫܪܐ ܐܢܘܢ ܒܣܒܪܐ20 Ich will auch an jenem Tage einen Bund zu ihren Gunsten mit den Tieren des Feldes, mit den Vögeln des Himmels und mit dem Gewürm des Erdbodens schließen, will Bogen, Schwerter und alles Kriegsgerät zerbrechen und aus dem Lande wegschaffen und sie in Sicherheit sich niederlegen lassen.
21 ܘܐܡܟܪܟܝ ܠܝ ܠܥܠܡ ܘܐܡܟܪܟܝ ܠܝ ܒܙܕܝܩܘܬܐ ܘܒܕܝܢܐ ܘܒܛܝܒܘܬܐ ܘܒܪܚܡܐ21 Und ich will dich mir verloben auf ewig, ja, ich will dich mir verloben auf Grund von Gerechtigkeit und Recht (d.h. rechtskräftig und gesetzlich), in Liebe und Erbarmen,
22 ܘܐܡܟܪܟܝ ܠܝ ܒܗܝܡܢܘܬܐ ܘܬܕܥܝܢ ܠܡܪܝܐ22 und will dich mir verloben in Treue, und du sollst mich, den HERRN, erkennen lernen.
23 ܘܢܗܘܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܥܢܐ ܠܫܡܝܐ ܘܗܢܘܢ ܢܥܢܘܢ ܠܐܪܥܐ23 Und dann, an jenem Tage, da werde ich willfährig sein« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da werde ich dem Himmel zu Willen sein, und dieser wird der Erde zu Willen sein,
24 ܘܐܪܥܐ ܬܥܢܐ ܠܥܒܘܪܐ ܘܠܚܡܪܐ ܘܠܡܫܚܐ ܘܗܢܘܢ ܢܥܢܘܢ ܠܐܝܙܪܥܝܠ24 und die Erde wird dem Getreide, dem Most und dem Öl zu Willen sein, und diese werden Jesreel (d.h. dem, den Gott sät oder: einpflanzt = Israel) zu Willen sein.
25 ܘܐܙܪܥܝܗ ܠܝ ܒܐܪܥܐ ܘܐܪܚܡ ܥܠ ܠܐ ܐܬܪܚܡܬ ܘܐܩܪܐ ܠܠܐ ܥܡܝ ܥܡܝ ܘܗܘ ܢܩܪܝܢܝ ܐܠܗܝ25 Und ich will sie mir im Lande (oder: in das Land) fest einpflanzen und der ›Ungeliebten‹ Liebe erweisen und will zum ›Nicht-mein-Volk‹ sagen: ›Mein Volk bist du!‹, und dieses wird rufen: ›Mein Gott (bist du)!‹«