SCRUTATIO

Martes, 15 Septiembre 2026 - Beata Maria Vergine Addolorata ( Letture di oggi)

Job 30


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1 Ahora, en cambio, se burlan de mí | muchachos más jóvenes que yo, | a cuyos padres no habría permitido | estar entre los perros de mi rebaño.1 Jetzt aber lachen über mich selbst jene, die jünger sind als ich; deren Väter ich nicht gewürdigt hätte, sie bei den Hunden meiner Schafe anzustellen.
2 La fuerza de sus brazos no les servía, | carentes como estaban de vigor.2 Was hätte ihrer Hände Kraft mir auch genützt? Es war dahingeschwunden ihre Rüstigkeit
3 Consumidos por el hambre y la miseria, | andaban royendo por la estepa, | de noche, en desolada soledad.3 durch Mangel und durch harte Hungersnot; Leute, die das dürre Land abnagten, das Steppengras der Wüste und der Wüstenei,
4 Recogían armuelle entre las matas, | se alimentaban de raíces de retama.4 die beim Gesträuch die Melden pflückten, zu ihrer Nahrung Ginsterwurzeln.
5 Expulsados de la vida en sociedad, | ahuyentados lo mismo que ladrones,5 Aus der Gemeinschaft wurden sie verjagt, man schrie ihnen nach wie einem Dieb.
6 vivían en taludes de barrancas, | en grutas y grietas de la roca.6 Am Abhang der Talschluchten mußten sie wohnen, in Erdhöhlen und im Felsgeklüft.
7 Lanzaban aullidos en la maleza, | apretujados debajo de espinos,7 Zwischen Gesträuch erklang ihr tierischer Schrei, unter wildem Gestrüpp drängten sie sich zusammen.
8 ¡gente canalla y sin nombre, | arrojada a golpes del país!8 Ein blödes Gesindel, ein Volk ohne Namen, das aus dem Lande verstoßen ward.
9 Pero ahora me sacan coplas, | soy el tema de sus burlas;9 Jetzt aber muß ich ihnen zum Spottlied dienen, bin ihnen der Gegenstand höhnender Reden.
10 me aborrecen, me abandonan | y aun me escupen cuando paso.10 Sie verabscheuen mich, rücken weit von mir weg, enthalten sich nicht, mir ins Antlitz zu speien.
11 Dios me ha debilitado y afligido, | por eso me humillan sin reparo.11 Denn Er (Gott) entfaltete sein Seil und beugte mich nieder, und sie ließen von meinem Angesicht einen Zügel ausgehen.
12 A mi derecha se alza gente canalla | que hace que mis pasos vacilen, | que prepara la forma de exterminarme.12 Zur Rechten stellte die Brut sich auf, sie trieben meine Füße weg und bauten ihres Unheils Dämme wider mich.
13 Deshacen mi sendero, | trabajan en mi ruina, | nadie los detiene.13 Sie zerstörten meinen Pfad, trugen zu meinem Sturze bei, keiner war, der ihnen wehrte.
14 Irrumpen por una amplia brecha; | erguido pido auxilio en la asamblea.14 Wie durch eine breite Bresche kamen sie heran, unterhalb der Trümmer wälzten sie sich vorwärts.
15 Se desatan contra mí los terrores, | se llevan como aire mi dignidad, | como nube se esfuma mi prestigio.15 Schrecknisse stürzten ein auf mich, verjagt wie vom Sturm ist mein fürstlicher Rang, und gleich einer Wolke entschwand mein Glück.
16 Entretanto mi vida se diluye: | me atenazan días de aflicción,16 Und nun zerfließt vor Leid mir meine Seele, ergreifen mich des Elends Tage.
17 la noche me taladra los huesos, | pues no duerme el dolor que me roe.17 Des Nachts wird mein Gebein mir ausgehöhlt, meine nagenden Schmerzen kommen nicht zur Ruhe.
18 Me agarra violento por la ropa, | me ahoga con el cuello de la túnica,18 Er packte mich mit aller Macht am Kleid, umschlang mich wie der Gürtel meines Unterkleides.
19 me arroja por tierra, en el fango, | confundido con el barro y la ceniza.19 Er warf mich in den Schmutz, so daß ich Staub und Asche gleiche. -
20 Te pido auxilio, y no respondes; | me presento ante ti, y no lo adviertes.20 Um Hilfe rufe ich zu dir, doch du erhörst mich nicht, ich steh' (vor dir), doch achtest du nicht meiner.
21 Te has convertido en mi verdugo | y me atacas con tu brazo musculoso.21 Du wandelst dich in einen Rücksichtslosen gegen mich, mit deiner starken Hand bekämpfst du mich.
22 Me levantas a lomos del viento, | sacudido a merced del huracán.22 Du hebst mich in den Wind, läßt mich dahinfahren, und es zerzaust mich der Sturm.
23 Ya sé que me devuelves a la muerte, | donde todos los vivos se dan cita.23 Ja, ich weiß, du willst zum Tode mich zurückversetzen, zur Sammelstätte aller Lebenden.
24 ¿No tendí yo la mano al afligido | que me pedía ayuda en la desgracia?24 Wahrlich, nicht gegen den Schwachen streckt er die Hand aus; oder gibt es bei seinem Unglück deshalb einen Hilferuf?
25 ¿No lloré por el que vive en la penuria?, | ¿no mostré compasión por el pobre?25 Weinte ich nicht um den, der harte Zeit durchmachte, grämte sich nicht um den Armen meine Seele?
26 Esperaba la dicha, me vino el fracaso; | anhelaba la luz, llegó la oscuridad.26 Ja, Gutes erhoffte ich; gekommen ist Böses; ich harrte auf Licht, doch Finsternis kam.
27 Me hierven las entrañas sin cesar, | enfrentado a días de aflicción.27 Mein Innerstes siedet und kommt nicht zur Ruhe, des Elends Tage haben mich ereilt.
28 Mi vida es sombría, sin sol; | pido auxilio, de pie, en la asamblea.28 Finster gehe ich einher ohne Sonne, stehe auf in der Gemeinde und schreie laut.
29 Me he vuelto hermano de chacales, | comparto la amistad con avestruces.29 Den Schakalen ward ich zum Bruder, den Straußenhennen zum Freund.
30 Mi piel ha quedado ennegrecida, | mis huesos arden por la fiebre.30 Meine Haut am Leibe ist schwarz geworden, von Fieberhitze brennt mein Mark.
31 Mi lira está afinada para el duelo, | mi flauta acompaña a plañideros.31 So wurde zur Trauer mein Saitenspiel, meiner Flöte Ton zum Wimmern von Weinenden.