SCRUTATIO

Dienstag, 1 September 2026 - Sant Egidio ( Letture di oggi)

Sprichwörter 20


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Pattloch BibelPeshitta
1 Ein Gauner ist der Wein, ein Lärmer ist der Rauschtrank, und keiner, der von ihnen taumelt, ist ein Weiser.1 ܥܫܝܢ ܗܘ ܚܡܪܐ ܘܪܘܝܘܬܐ ܡܨܥܪܢܝܐ ܘܟܠ ܕܡܫܬܪܚ ܒܗ ܠܐ ܗܘ̣ܐ ܚܟܝܡ
2 Dem Brüllen eines Löwen gleicht der Grimm des Königs; wer ihn zum Zorne reizt, verwirkt sein Leben.2 ܢܗܡ ܐܝܟ ܐܪܝܐ ܪܘܓܙܗ ܕܡܠܟܐ ܘܕܡܚܡܬ ܠܗ ܚܛܐ ܥܠ ܢܦܫܗ
3 Ehrenvoll ist es für jeden, Streit zu meiden; ein jeder Tor jedoch bricht wütend los.3 ܬܫܒܘܚܬܗ ܕܓܒܪܐ ܡܐ ܕܡܦܪܩ ܚܪܝܢܐ ܘܟܠ ܕܣܟܠ ܡܡܝܩ
4 Der Faule unterläßt im Herbst das Pflügen; sucht er dann zur Erntezeit, so ist nichts da.4 ܡܬܚܣܕ ܚܒܢܢܐ ܘܠܐ ܫܬܩ ܘܫܐܠ ܒܚܨܕܐ ܘܠܝܬ ܡ̈ܝܐ
5 Tiefes Wasser ist ein Plan im Menschenherzen, der einsichtsvolle Mann jedoch weiß es zu schöpfen.5 ܥܡܝܩܐ ܡܠܬܐ ܒܠܒܗ ܕܡܠܟܐ ܘܓܒܪܐ ܚܟܝܡܐ ܢܕܠܝܗ̇
6 Gar viele Menschen preisen ihre eigene Güte, wer aber findet einen Mann, der zuverlässig ist?6 ܣܘܓܐܐ ܕܒ̈ܢܝ ܐܢܫܐ ܡܬܩܪ̈ܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܡܪ̈ܚܡܢܐ ܓܒܪܐ ܕܝܢ ܡܗܝܡܢܐ ܡܢܘ ܡܫܟܚ
7 Wer in seiner Unschuld wandelt als Gerechter, selig seine Kinder, die ihm folgen!7 ܙܕܝܩܐ ܕܡܗܠܟ ܒܬܡܝܡܘܬܐ ܛܘܒܝܗܘܢ ܠܒܢ̈ܘܗܝ ܡܢ ܒܬܪܗ
8 Ein König, der auf seinem Richterstuhle sitzt, spürt mit seinen Augen alles Böse auf.8 ܡܠܟܐ ܝܬܒ ܥܠ ܟܘܪܣܝܐ ܕܕܝܢܐ ܘܡܬܒܕܪ̈ܢ ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ ܟܠܗܝܢ ܒܝܫܬ̈ܐ
9 Wer sagt mit Recht: "Ich hab' mein Herz geläutert, nun bin ich rein von aller meiner Sünde"?9 ܡ̇ܢ ܢܐܡܪ ܕܙ̇ܟܝ ܐܢܬ ܠܒܝ ܘܐܬܕܟܝܬ ܡܢ ܚ̈ܛܗܐ
10 Zweierlei Gewichte oder Maße, ein Greuel vor dem Herrn sind beide.10 ܡܬܩܠܐ ܘܡܬܩܠܐ ܟܝܠܐ ܘܟܝܠܬܐ ܡܣܠܝܢ ܐܢܘܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܬܪ̈ܝܗܘܢ
11 Durch sein Verhalten läßt der Knabe schon erkennen, ob lauter wird und redlich einst sein Tun.11 ܐܦ ܒܥ̇ܒ̈ܕܘܗܝ ܡܬܝܕܥ ܛܠܝܐ ܐܢ ܕܟܐ ܗܘ ܘܐܢ ܬܪ̈ܝܨܝܢ ܥ̇ܒ̈ܕܘܗܝ
12 Das Ohr, das hört, das Auge, welches sieht, sie beide hat der Herr geschaffen.12 ܐܕܢܐ ܕܫܡܥܐ ܘܥܝܢܐ ܕܚܙܝܐ ܡܪܝܐ ܥܒ̣ܕ ܐܢܝ̈ܢ
13 Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht verarmst, halt offen deine Augen, so hast du reichlich Brot!13 ܠܐ ܬܪܚܡ ܫܢܬܐ ܕܠܐ ܬܬܡܣܟܢ ܐܠܐ ܦܬܚ ܥܝܢ̈ܝܟ ܘܣܒܥ ܠܚܡܐ
14 "Schlecht, wie schlecht!" so spricht der Käufer, geht er aber weg, dann prahlt er.14 ܪܚܡܐ ܢܐܡܪ ܠܚܒܪܗ ܕܩܢܝܬ ܘܗܝܕܝܢ ܢܫܬܒܚ
15 Gold und Perlen gibt es ohne Zahl, der schönste Schmuck jedoch sind kluge Lippen.15 ܘܢܐܡܪ ܕܐܝܬ ܕܗܒܐ ܘܣܘܓܐܐ ܕܟܐ̈ܦܐ ܛܒ̈ܬܐ ܘܡܐ̈ܢܐ ܝܩܝܪ̈ܐ ܘܣ̈ܦܘܬܐ ܕܝܕܥܬܐ
16 Nimm weg sein Kleid, weil er für andre bürgte, und fremder Leute wegen pfände ihn!16 ܢܣܒܘ ܡܪܛܘܛܗ ܕܡ̇ܢ ܕܥܪܒ ܠܢܘܟܪܝܐ ܘܥܠ ܐ̈ܦܝ ܢܘܟܪ̈ܝܐ ܢܣܒܘ ܡܫܟܢܗ
17 Das Brot der Lüge schmeckt dem Menschen süß; hernach jedoch füllt sich sein Mund mit Kieseln.17 ܥܪܒ ܠܓܒܪܐ ܒܠܚܡܐ ܕܓܠܐ ܘܒܬܪ ܗܝܕܝܢ ܢܬܡܠܐ ܦܘܡܗ ܚ̈ܨܨܐ
18 Pläne werden durch Beratung fest, drum führ den Krieg mit Überlegung!18 ܡܚܫܒܬܐ ܒܬܪܥܝܬܐ ܡܬܩܢܐ ܘܒܓܘܪܓܐ ܡܬܥܒܕ ܩܪܒܐ
19 Wer als Verleumder umgeht, der verrät Geheimnisse, mit einem dummen Schwätzer lasse dich nicht ein!19 ܕܓܠܐ ܐܪܙܐ ܐܟܠܩܪܨܐ ܘܕܡܗܝܡܢ ܒܪܘܚܗ ܟܣܐ ܡܠܬܐ ܘܥܡ ܡ̇ܢ ܕܡܣܪ̈ܗܒܢ ܣ̈ܦܘܬܗ ܠܐ ܬܬܚܠܛ
20 Wer seinem Vater flucht und seiner Mutter, dessen Licht erlischt zur Zeit der Finsternis.20 ܕܠܐܛ ܠܐܒܘܗܝ ܘܠܐܡܗ ܢܕܥܟ ܫܪܓܗ ܐܝܟ ܒܒܬܐ ܚܫܘܟܬܐ
21 Besitztum, anfangs schnell erhascht, das bleibt zuletzt doch ohne Segen.21 ܝܪܬܘܬܐ ܕܡܣܪܗܒܐ ܒܩܕܡܝܬܗ̇ ܒܐܚܪܝܬܗ̇ ܠܐ ܬܬܒܪܟ
22 Sprich nicht: "Vergelten will ich Böses!" Vertraue auf den Herrn, so hilft er dir!22 ܠܐ ܬܐܡܪ ܕܐܦܪܘܥ ܒܝܫܬܐ ܐܠܐ ܣܟܐ ܠܡܪܝܐ ܕܢܦܪܩܟ
23 Ein Greuel für den Herrn ist zweierlei Gewicht, und trügerische Waage ist verwerflich.23 ܛܡܐܝܢ ܐܢܘܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܡܬܩ̈ܠܐ ܘܡܬ̈ܩܠܐ ܘܡܣܐ̈ܬܐ ܕܢܟܠܐ ܠܐ ܫܦܝܪ̈ܢ
24 Vom Herrn geleitet sind die Schritte eines jeden, jedoch der Mensch - wie wüßte er den Weg?24 ܡܢ ܡܪܝܐ ܗ̈ܠܟܬܗ ܕܓܒܪܐ ܘܐܝܢܘ ܒܪܢܫܐ ܕܢܬܩܢ ܐܘܪܚܗ
25 Gefährlich ist es, unbedacht zu rufen: "Gott geweiht", und erst, nachdem Gelübde schon gemacht sind, dann zu überlegen.25 ܦܚܐ ܗܘ ܠܒܪܢܫܐ ܕܢܕܪ ܠܩܘܕܫܐ ܘܡܢ ܒܬܪ ܕܢܕܪ ܬܘܝܐ ܠܗ ܢܦܫܗ
26 Ein weiser König sondert Frevler aus und rächt an ihnen ihre Missetat.26 ܡܒܕܪ ܠܥܘ̈ܠܐ ܡܠܟܐ ܚܟܝܡܐ ܘܡܗܦܟ ܥܠܝܗܘܢ ܓܝܓܠܐ
27 Der Herr bewacht des Menschen Geist, und er durchforscht das Innerste des Leibes.27 ܫܪܓܗ ܕܡܪܝܐ ܢܫܡܬܐ ܗܝ ܕܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܘܒܨܝܐ ܟܠܗܘܢ ܬܘ̈ܢܐ ܕܟܪܣܐ
28 Den König schirmen Lieb und Treue, er stützt durch Liebe seinen Thron.28 ܛܝܒܘܬܐ ܘܩܘܫܬܐ ܢܛܪܝܢ ܠܡܠܟܐ ܘܡܬܩܢ ܟܘܪܣܝܗ ܒܛܝܒܘܬܐ
29 Der Jungen Ruhm ist ihre Kraft, die Zier der Alten graues Haar.29 ܬܫܒܘܚܬܐ ܕܓܕܘ̈ܕܐ ܚܝܠܗܘܢ ܘܗܕܪܐ ܕܩܫܝ̈ܫܐ ܣܝܒܘܬܐ
30 Blutrote Striemen sind die (rechte) Körperpflege an dem Bösen und Schläge für das Innere des Leibes.30 ܫܚܩܐ ܘܫܘܢܩܐ ܦܓܥ ܒܒܝܫ̈ܐ ܘܡܚܘܬܐ ܠܬܘ̈ܢܐ ܕܟܪܣܗܘܢ