SCRUTATIO

Donnerstag, 8 Oktober 2026 - Beata Maria Vergine del Rosario ( Letture di oggi)

Ijob 5


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 »Ja, rufe nur! Ist jemand da, der dir Antwort gibt? Und an wen von den heiligen (Engeln) willst du dich wenden?1 Ruf doch! Ist einer, der dir Antwort gibt?
An wen von den Heiligen willst du dich wenden?
2 Vielmehr den Toren bringt sein Unmut um, und den Einfältigen tötet sein Eifern (oder: Hadern).2 Den Toren bringt der Ärger um,
Leidenschaft tötet den Narren.
3 Ich selbst habe einen Toren zwar Wurzel schlagen sehen, doch gar schnell hatte ich seine Wohnstätte zu verwünschen.3 Wohl sah ich einen Toren Wurzel fassen,
doch plötzlich musste ich seine Wohnstatt verwünschen.
4 Seinen Kindern blieb die Hilfe (oder: das Wohlergehen) fern, und sie wurden im Tor (= vor Gericht) zertreten, ohne daß ein Retter da war.4 Weit weg vom Heil sind seine Kinder,
werden zertreten im Tor, sind ohne Helfer.
5 Seine Ernte verzehrte ein anderer, der danach hungerte und sie sogar hinter dem Dorngehege wegholte; und Durstige schnappten nach seinem Vermögen.5 Seine Ernte verzehrt der Hungernde,
selbst aus Dornen holt er sie heraus,
Durstige lechzen nach seinem Gut.
6 Denn nicht aus dem Erdenstaube (oder: Erdboden) erwächst das Unheil, und das Leid sproßt nicht aus der Ackererde hervor,6 Denn nicht aus dem Staub geht Unheil hervor,
nicht aus dem Ackerboden sprosst die Mühsal,
7 sondern der Mensch erzeugt das Leid, wie die Kinder der Flamme (d.h. die Feuerfunken) einen hohen Flug zu nehmen pflegen.«7 sondern der Mensch ist zur Mühsal geboren,
wie Feuerfunken, die hochfliegen.
8 »Doch ich, an den Höchsten würde ich mich wenden und meine Sache Gott anheimstellen,8 Ich aber, ich würde Gott befragen
und Gott meine Sache vorlegen,
9 ihm, der große und unerforschliche Dinge tut, Wunderbares ohne Maß und Zahl –9 der Großes und Unergründliches tut,
Wunder, die niemand zählen kann.
10 ihm, der Regen über die Erde hin sendet und des Himmels Naß auf die Fluren fallen läßt –,10 Er spendet Regen über die Erde hin
und sendet Wasser auf die weiten Fluren,
11 insofern er Niedrige emporhebt und Trauernde sich des höchsten Glücks erfreuen läßt;11 um Niedere hoch zu erheben,
damit Trauernde glücklich werden.
12 ihm, der die Pläne der Listigen vereitelt, so daß ihre Hände nichts Erfolgreiches schaffen;12 Er zerbricht die Ränke der Listigen,
damit ihre Hände nichts Rechtes vollbringen.
13 ihm, der die Klugen trotz ihrer Schlauheit fängt, so daß die Verschlagenen sich in ihren Anschlägen überstürzen:13 Weise fängt er in ihrer List,
damit der Schlauen Plan sich überstürzt.
14 am hellen Tage stoßen sie auf Finsternis, und am Mittag tappen sie im Dunkel wie bei Nacht.14 Am hellen Tag stoßen sie auf Finsternis,
am Mittag tappen sie umher wie in der Nacht.
15 So rettet er den Wehrlosen vor dem Schwert aus ihrem Rachen, und aus des Starken Faust den Geringen.15 Er rettet vor dem Schwert ihres Mundes,
aus der Hand des Starken den Armen.
16 So erblüht dem Schwachen neue Hoffnung, die Bosheit aber muß ihren Mund schließen.«16 Hoffnung wird den Geringen zuteil,
die Bosheit muss ihr Maul verschließen.
17 »O wohl dem Menschen, den Gott in Zucht nimmt! Darum verschmähe die Züchtigung des Allmächtigen nicht!17 Ja, wohl dem Mann, den Gott zurechtweist.
Die Zucht des Allmächtigen verschmähe nicht!
18 Denn er verwundet wohl, doch er verbindet auch; wenn er zerschlägt, so heilen seine Hände auch wieder.18 Denn er verwundet und er verbindet,
er schlägt, doch seine Hände heilen auch.
19 In sechs Drangsalen errettet er dich, und in sieben wird kein Unheil dich treffen.19 In sechs Drangsalen wird er dich retten,
in sieben rührt kein Leid dich an.
20 In Hungersnot bewahrt er dich vor dem Tode und im Kriege vor der Gewalt des Schwertes.20 In Hungerzeiten rettet er dich vom Tod,
im Krieg aus der Gewalt des Schwertes.
21 Vor den Geißelhieben der Zunge wirst du geborgen sein und brauchst nicht vor der Verheerung zu bangen, daß sie dich erreicht.21 Du bist geborgen vor der Geißel der Zunge,
brauchst nicht zu bangen, dass Verwüstung kommt.
22 Der Verwüstung und der Hungersnot darfst du lachen und hast von den wilden Tieren des Landes nichts zu befürchten;22 Über Verwüstung und Hunger kannst du lachen,
von wilden Tieren hast du nichts zu fürchten.
23 denn mit den Steinen des Feldes stehst du im Bunde, und das Getier des Feldes lebt mit dir in Frieden.23 Mit den Steinen des Feldes bist du verbündet,
die Tiere des Feldes werden Frieden mit dir halten.
24 So wirst du es denn erfahren, daß dein Zelt in Sicherheit ist, und überblickst du dein Gehöft (oder: deine Wohnstätte), so wirst du nichts vermissen24 Du wirst erfahren, dass dein Zelt in Frieden bleibt;
prüfst du dein Heim, so fehlt dir nichts.
25 und wirst es erleben, daß deine Nachkommenschaft zahlreich ist und dein Nachwuchs gleich dem Gras der Flur.25 Du wirst erfahren, dass deine Nachkommen zahlreich sind,
deine Sprösslinge wie das Gras der Erde.
26 In vollreifem Alter wirst du in die Gruft eingehen, wie der Garbenhaufen eingebracht wird zur rechten Zeit.26 Bei voller Kraft steigst du ins Grab,
wie man Garben einbringt zu ihrer Zeit.
27 Siehe, dies ist es, was wir erforscht haben, so ist es: vernimm es und beherzige es zu deinem Heil!«27 Ja, das haben wir erforscht, so ist es.
Wir haben es gehört. Nimm auch du es an!