SCRUTATIO

Sonntag, 11 Juli 2026 - San Benedetto ( Letture di oggi)

Micha 3


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Ich habe gesagt: Hört doch, ihr Häupter Jakobs
und ihr Richter aus dem Haus Israel! Ist es nicht eure Pflicht, das Recht zu kennen?
1 ܘܐܡܪ ܫܡܥܘ ܗܟܝܠ ܗܠܝܢ ܪ̈ܝܫܐ ܕܒܝܬ ܝܥܩܘܒ ܘܫ̈ܠܝܛܢܐ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܠܐ ܗܘܐ ܠܟܘܢ ܘܠ̈ܐ ܠܡܕܥ ܕܝܢܐ
2 2a. Sie aber hassen das Gute und lieben das Böse. 2b Darum zieht man auch ihnen die Haut ab
und reißt ihnen das Fleisch von den Knochen.
2 ܣܢܝ̈ܝ ܛܒ̈ܬܐ ܘܪ̈ܚܡܝ ܒܝܫܬ̈ܐ ܕܚܛܦܝܢ ܐܢܬܘܢ ܡܫܟܗܘܢ ܡܢܗܘܢ ܘܒܣܪܗܘܢ ܡܢ ܓܪ̈ܡܝܗܘܢ
3 Sie fressen mein Volk auf,
sie ziehen den Leuten die Haut ab
und zerbrechen ihnen die Knochen; sie zerlegen sie wie Fleisch für den Kochtopf,
wie Braten für die Pfanne.
3 ܕܐܟܠܘ ܒܣܪܗ ܕܥܡܝ ܘܡܫܟܗܘܢ ܡܢܗܘܢ ܐܫܠܚܘ ܘܓܪܡܝܗܘܢ ܬܒܪܘ ܘܐܪܡܝܘ ܐܝܟ ܕܒܩܕܣܐ ܘܐܝܟ ܒܣܪܐ ܒܩܕܪܐ
4 Dann werden sie zum Herrn schreien;
er aber wird ihnen nicht antworten. Er wird sein Angesicht vor ihnen verbergen;
denn ihre Taten sind böse.
4 ܗܝ ܕܝܢ ܢܓܥܘܢ ܠܘܬ ܡܪܝܐ ܘܠܐ ܢܥܢܐ ܐܢܘܢ ܘܢܗܦܟ ܐ̈ܦܘܗܝ ܡܢܗܘܢ ܒܙܒܢܐ ܗ̇ܘ ܥܠ ܕܐܒܐܫܘ ܥܒ̈ܕܝܗܘܢ
5 So spricht der Herr gegen die Propheten:
Sie verführen mein Volk. Haben sie etwas zu beißen,
dann rufen sie: Friede! Wer ihnen aber nichts in den Mund steckt,
dem sagen sie den Heiligen Krieg an.
5 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܥܠ ܢܒ̈ܝܐ ܕܡܛܥܝܢ ܠܥܡܝ ܕܢܟܬܝܢ ܒܫܢ̈ܝܗܘܢ ܘܡܟܪܙܝܢ ܫܠܡܐ ܘܡ̇ܢ ܕܠܐ ܪܡܐ ܒܦܘܡܗܘܢ ܡܟܪܙܝܢ ܥܠܘܗܝ ܩܪܒܐ
6 Darum kommt die Nacht über euch,
in der ihr keine Visionen mehr habt, und die Finsternis,
in der ihr nicht mehr wahrsagen könnt. Die Sonne geht unter für diese Propheten
und der Tag wird schwarz über ihnen.
6 ܡܛܠ ܗܢܐ ܠܠܝܐ ܠܟܘܢ ܡܢ ܚܙܘܐ ܘܬܚܫܟ ܠܟܘܢ ܡܢ ܩܨܡܐ ܘܬܥܪܒ ܫܡܫܐ ܥܠ ܢܒ̈ܝܐ ܘܢܥܡܛ ܥܠܝܗܘܢ ܝܘܡܐ
7 Die Seher werden zuschanden,
die Wahrsager müssen sich schämen. Sie müssen alle ihren Bart verhüllen;
denn Gottes Antwort bleibt aus.
7 ܘܢܒܗܬܘܢ ܐܝܠܝܢ ܕܚܙܝܢ ܚܙ̈ܘܢܐ ܘܢܚܦܪܘܢ ܩܨ̈ܘܡܐ ܘܢܬܥܛܦܘܢ ܟܠܗܘܢ ܥܠ ܣ̈ܦܘܬܗܘܢ ܡܛܠ ܕܠܐ ܥܢܐ ܠܗܘܢ ܐܠܗܐ
8 Ich aber, ich bin voller Kraft,
ich bin erfüllt vom Geist des Herrn,
voll Eifer für das Recht und voll Mut, Jakob seine Vergehen vorzuhalten
und Israel seine Sünden.
8 ܒܪܡ ܕܝܢ ܐܢܐ ܡܠܐ ܐܢܐ ܚܝܠܐ ܕܪܘܚܗ ܕܡܪܝܐ ܘܕܝܢܐ ܘܓܢܒܪܘܬܐ ܕܐܚܘܐ ܠܝܥܩܘܒ ܥܘܠܗ ܘܠܐܝܣܪܝܠ ܚܛܝܬܗ
9 Hört doch, ihr Häupter des Hauses Jakob
und ihr Richter aus dem Haus Israel! Ihr verabscheut das Recht
und macht alles krumm, was gerade ist.
9 ܫܡܥܘ ܗܟܝܠ ܗܕܐ ܪ̈ܝܫܐ ܕܒܝܬ ܝܥܩܘܒ ܘܫ̈ܠܝܛܢܐ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܕܡܣܠܝܢ ܕܝܢܐ ܘܡܥܩܡܝܢ ܟܠܗܝܢ ܬܪ̈ܝܨܬܐ
10 Ihr erbaut Zion mit Blut
und Jerusalem mit lauter Unrecht.
10 ܕܒܢܝܢ ܠܨܗܝܘܢ ܒܕܡܐ ܘܠܐܘܪܫܠܡ ܒܥܘܠܐ
11 Die Häupter dieser Stadt sprechen Recht
und nehmen dafür Geschenke an,
ihre Priester lehren gegen Bezahlung. Ihre Propheten wahrsagen für Geld
und doch berufen sie sich auf den Herrn und sagen: Ist nicht der Herr in unserer Mitte?
Kein Unheil kann über uns kommen.
11 ܪ̈ܫܝܗ̇ ܒܫܘܚܕܐ ܕܝܢܝܢ ܘܟܗ̈ܢܝܗ̇ ܒܐܓܪܐ ܡܠܦܝܢ ܘܢܒܝ̈ܝܗ̇ ܒܟܣܦܐ ܩܨܡܝܢ ܘܥܠ ܡܪܝܐ ܡܬܬܟܠܝܢ ܘܐܡܪܝܢ ܗܐ ܡܪܝܐ ܒܝܢܬܢ ܠܐ ܐܬܝܐ ܥܠܝܢ ܒܝܫܬܐ
12 Darum wird Zion euretwegen
zum Acker, den man umpflügt, Jerusalem wird zu einem Trümmerhaufen,
der Tempelberg zur überwucherten Höhe.
12 ܡܟܝܠ ܡܛܠܬܟܘܢ ܨܗܝܘܢ ܚܩܠܐ ܬܬܕܒܪ ܘܐܘܪܫܠܡ ܚܪܒܬܐ ܬܗܘܐ ܘܛܘܪ ܒܝܬܐ ܠܒܝܬ ܥܒܐ