SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Kohelet (Ekklesiastes) 2


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Ich dachte mir: Auf, versuch es mit der Freude, genieß das Glück! Das Ergebnis: Auch das ist Windhauch.1 ܘܐܡܪܬ ܐܢܐ ܠܠܒܝ ܬܐ ܐܒܩܝܟ ܒܚܕܘܬܐ ܘܚܙܝ ܛܒܬܐ ܘܗܐ ܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ
2 Über das Lachen sagte ich: Wie verblendet!,
über die Freude: Was bringt sie schon ein?
2 ܠܓܘܚܟܐ ܐܡܪܬ ܡܢܐ ܗܢܝܢ ܘܠܚܕܘܬܐ ܡܢܘ ܥܒܕܬܝ
3 Ich trieb meine Forschung an mir selbst, indem ich meinen Leib mit Wein lockte, während mein Verstand das Wissen auf die Weide führte, und indem ich das Unwissen gefangen nahm. Ich wollte dabei beobachten, wo es vielleicht für die einzelnen Menschen möglich ist, sich unter dem Himmel Glück zu verschaffen während der wenigen Tage ihres Lebens.3 ܪܢܝܬ ܒܠܒܝ ܠܡܒܣܡܘ ܒܚܡܪܐ ܒܣܪܝ ܘܠܒܝ ܪܢܐ ܒܚܟܡܬܐ ܘܐܚܝܕ ܒܣܟܘܠܬܢܘܬܐ ܥܕܡܐ ܕܐܚܙܐ ܐܝܢܐ ܛܒ ܠܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܕܢܥܒܕܘܢ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ ܡܢܝܢ ܝܘܡ̈ܝ ܚܝ̈ܝܗܘܢ
4 Ich vollbrachte meine großen Taten: Ich baute mir Häuser,
ich pflanzte Weinberge.
4 ܐܣܓܝܬ ܥ̇ܒ̈ܕܝ ܒܢܝܬ ܠܝ ܒܬ̈ܐ ܢܨܒܬ ܠܝ ܟܪ̈ܡܐ
5 Ich legte mir Gärten und Parks an,
darin pflanzte ich alle Arten von Bäumen.
5 ܥܒܕܬ ܠܝ ܓܢ̈ܐ ܘܦܪ̈ܕܝܣܐ ܘܢܨܒܬ ܒܗܘܢ ܐܝ̈ܠܢܝܢ ܕܟܘܠ ܦܐܪ̈ܝܢ
6 Ich legte Wasserbecken an,
um aus ihnen den sprossenden Baumbestand zu bewässern.
6 ܥܒܕܬ ܠܝ ܝܡܡ̈ܬܐ ܕܡ̈ܝܐ ܠܡܫܩܝܘ ܡܢܗܝܢ ܥܒܐ ܕܡܦܪܥ ܐܝ̈ܠܢܐ
7 Ich kaufte Sklaven und Sklavinnen,
obwohl ich schon hausgeborene Sklaven besaß. Auch Vieh besaß ich in großer Zahl, Rinder, Schafe, Ziegen,
mehr als alle meine Vorgänger in Jerusalem.
7 ܩܢܝܬ ܠܝ ܥܒ̣̈ܕܐ ܘܐܡܗ̈ܬܐ ܘܒܢ̈ܝ ܒܝܬܐ ܗܘܘ ܠܝ ܣܘܓܐܐ ܘܐܦ ܩܢܝܢܐ ܕܬܘܪ̈ܐ ܘܕܥܢܐ ܣܓܝ ܗܘܐ ܠܝ ܡܢ ܟܠ ܕܗܘܘ ܩܕܡܝ ܒܐܘܪܫܠܡ
8 Ich hortete auch Silber und Gold
und, als meinen persönlichen Schatz, Könige und ihre Provinzen. Ich besorgte mir Sänger und Sängerinnen
und die Lust jedes Menschen: einen großen Harem.
8 ܟܢܫܬ ܠܝ ܐܦ ܟܣܦܐ ܘܕܗܒܐ ܘܩܢܝܢܐ ܕܡ̈ܠܟܐ ܘܕܡܕܝܢ̈ܬܐ ܥܒܕܬ ܠܝ ܡܫܒܚ̈ܢܐ ܘܡܫ̈ܒܚܢܝܬܐ ܘܒܣܝܡܘܬܐ ܒܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܥܒܕܬ ܠܝ ܫ̈ܩܘܬܐ ܘܫ̈ܩܝܬܐ
9 Ich war schon groß gewesen, doch ich gewann noch mehr hinzu, sodass ich alle meine Vorgänger in Jerusalem übertraf. Und noch mehr: Mein Wissen stand mir zur Verfügung9 ܘܝܪܒܬ ܘܐܘܣܦܬ ܝܬܝܪ ܡܢ ܟܠ ܕܗܘܘ ܩܕܡܝ ܒܐܘܪܫܠܡ ܘܐܦ ܚܟܡܬܝ ܩܡܬ ܠܝ
10 und was immer meine Augen sich wünschten, verwehrte ich ihnen nicht. Ich musste meinem Herzen keine einzige Freude versagen. Denn mein Herz konnte immer durch meinen ganzen Besitz Freude gewinnen. Und das war mein Anteil, den ich durch meinen ganzen Besitz gewinnen konnte.10 ܘܟܠ ܕܫܐܠ ܥܝܢ̈ܝ ܠܐ ܟܠܝܬ ܡܢܗܝܢ ܘܠܐ ܟܠܝܬ ܠܒܝ ܡܢ ܟܠ ܚܕܘܐ ܡܛܠ ܕܠܒܝ ܚܕܝ ܒܟܘܠ ܥܡ̈ܠܝ ܘܗܕܐ ܗܘܬ ܡܢܬܝ ܡܢ ܟܠܗ ܥܡܠܝ
11 Doch dann dachte ich nach über alle meine Taten, die meine Hände vollbracht hatten, und über den Besitz, für den ich mich bei diesem Tun angestrengt hatte. Das Ergebnis: Das ist alles Windhauch und Luftgespinst. Es gibt keinen Vorteil unter der Sonne.11 ܘܚܪܬ ܐܢܐ ܒܟܠ ܥ̇ܒܕܐ ܕܥܒܕ ܐ̈ܝܕܝ ܘܒܟܠ ܥܡܠܐ ܕܥܡܠܬ ܠܡܥܒܕ ܘܗܐ ܟܠ ܡܕܡ ܗܒܠܐ ܘܛܘܪܦܐ ܕܪܘܚܐ ܘܠܝܬ ܝܘܬܪܢ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ
12 Ich dachte nach, indem ich beobachtete, was Wissen wirklich ist und was Verblendung und Unwissen wirklich sind. Außerdem: Was für ein Mann wird auf den König folgen, den sie einst eingesetzt haben?12 ܘܚܪܬ ܐܢܐ ܠܡܚܙܐ ܚܟܡܬܐ ܘܡܬܥܒܪܢܘܬܐ ܘܣܟܠܘܬܐ ܡܛܠ ܕܡܢܘ ܓܒܪܐ ܕܢܥܘܠ ܒܬܪ ܡܠܟܐ ܒܕܝܢܐ ܟܢ ܥܡ ܡ̇ܢ ܕܥܒܕܗ
13 Ich beobachtete: Es gibt einen Vorteil, den das Wissen bietet, aber nicht das Unwissen, wie es einen Vorteil gibt, den das Licht bietet, aber nicht die Dunkelheit:13 ܘܚܙܝܬ ܕܐܝܬ ܝܘܬܪܢ ܒܚܟܡܬܐ ܝܬܝܪ ܡܢ ܣܟܠܘܬܐ ܐܝܟ ܕܝܬܝܪ ܢܘܗܪܐ ܡܢ ܚܫܘܟܐ
14 Der Gebildete hat Augen im Kopf, der Ungebildete tappt im Dunkeln. Aber ich erkannte auch: Beide trifft ein und dasselbe Geschick.14 ܚܟܝܡܐ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܒܪܝܫܗ ܘܣܟܠܐ ܒܚܫܘܟܐ ܐܙܠ ܘܝܕܥܬ ܐܢܐ ܕܓܕܫܐ ܚܕ ܓܕܫ ܠܟܠܗܘܢ
15 Da dachte ich mir: Was den Ungebildeten trifft, trifft also auch mich. Warum bin ich dann über die Maßen gebildet? Und ich überlegte mir, dass auch das Windhauch ist.15 ܘܐܡܪܬ ܐܢܐ ܒܠܒܝ ܐܢ ܐܝܟ ܓܕܫܐ ܕܣܟܠܐ ܐܦ ܠܝ ܢܓܕܫ ܘܠܡܢܐ ܐܬܚܟܡܬ ܐܢܐ ܝܬܝܪܐܝܬ ܘܡܠܠܬ ܒܠܒܝ ܕܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ ܗܘ
16 Denn an den Gebildeten gibt es ebenso wenig wie an den Ungebildeten eine Erinnerung, die ewig währt, weil man schon in den Tagen, die bald kommen, beide vergessen wird. Wie ist es möglich, dass der Gebildete ebenso sterben muss wie der Ungebildete?16 ܡܛܠ ܕܣܟܠܐ ܡܢ ܝܬܝܪ ܡܡܠܠ ܡܛܠ ܕܠܝܬ ܕܘܟܪܢܐ ܠܚܟܝܡܐ ܥܡ ܣܟܠܐ ܠܥܠܡ ܐܝܟ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܡܢ ܟܕܘ ܐܬܝܢ ܘܟܠ ܡܬܛܥܐ ܘܐܝܟܢܐ ܢܡܘܬ ܚܟܝܡܐ ܥܡ ܣܟܠܐ
17 Da verdross mich das Leben. Denn das Tun, das unter der Sonne getan wurde, lastete auf mir als etwas Schlimmes. Denn es ist alles Windhauch und Luftgespinst.17 ܘܣܢܝܬ ܐܢܐ ܠܚ̈ܝܐ ܡܛܠ ܕܒܝܫ ܥܠܝ ܥܒܕܐ ܕܐܬܥܒܕ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ ܡܛܠ ܕܟܠ ܡܕܡ ܗܒܠܐ ܘܛܘܪܦܐ ܕܪܘܚܐ
18 Mich verdross auch mein ganzer Besitz, für den ich mich unter der Sonne anstrenge und den ich dem Menschen lassen muss, der nach mir kommt.18 ܘܣܢܝܬ ܐܢܐ ܟܠ ܥܡܠܝ ܕܐܢܐ ܥܡܠܬ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ ܡܛܠ ܕܫܒܩ ܐܢܐ ܠܗ ܠܓܒܪܐ ܕܗܘܐ ܡܢ ܒܬܪܝ
19 Wer weiß, ob er ein Wissender ist oder ein Unwissender? Jedenfalls wird er über meinen ganzen Besitz verfügen, für den ich mich unter der Sonne angestrengt und mein Wissen eingesetzt habe. Auch das ist Windhauch.19 ܘܡ̇ܢ ܢܕܥ ܐܢ ܚܟܝܡ ܢܗܘܐ ܘܐܢ ܣܟܠ ܘܢܫܬܠܛ ܒܟܠ ܥܡ̈ܠܝ ܕܥܡܠܬ ܘܕܐܬܚܟܡܬ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ ܘܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ
20 Ich stellte mich um und überließ mich der Verzweiflung über meinen ganzen Besitz, für den ich mich unter der Sonne angestrengt hatte.20 ܘܗܦܟܬ ܐܢܐ ܠܡܦܣܘ ܠܒܝ ܥܠ ܟܘܠ ܥܡܠܐ ܕܥܡܠܬ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ
21 Denn es kommt vor, dass ein Mensch, dessen Besitz durch Wissen, Können und Erfolg erworben wurde, ihn einem andern, der sich nicht dafür angestrengt hat, als dessen Anteil überlassen muss. Auch das ist Windhauch und etwas Schlimmes, das häufig vorkommt.21 ܡܛܠ ܕܐܝܬ ܓܒܪܐ ܕܥܡܠܗ ܒܚܟܡܬܐ ܘܒܝܕܥܬܐ ܘܒܟܫܝܪܘܬܐ ܘܠܐܢܫܐ ܕܠܐ ܥܡܠ ܒܗ̇ ܝܗܒ ܠܗ̇ ܡܢܬܗ ܘܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ ܘܒܝܫܬܐ ܪܒܬܐ
22 Was erhält der Mensch dann durch seinen ganzen Besitz und durch das Gespinst seines Geistes, für die er sich unter der Sonne anstrengt?22 ܕܡܢܐ ܗܘܐ ܠܒܪܢܫܐ ܒܟܠ ܥܡܠܗ ܘܒܨܒܝܢܐ ܕܠܒܗ ܕܗܘ ܥܡܠ ܬܚܝܬ ܫܡܫܐ
23 Alle Tage besteht sein Geschäft nur aus Sorge und Ärger
und selbst in der Nacht kommt sein Geist nicht zur Ruhe. Auch das ist Windhauch.
23 ܡܛܠ ܕܟܠ ܝܘܡ̈ܘܗܝ ܟܐܒܐ ܘܪܘܓܙܐ ܥܢܝܢܗ ܘܐܦ ܒܠܠܝܐ ܠܐ ܫܟܒ ܠܒܗ ܘܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ
24 Nicht im Menschen selbst gründet das Glück, dass er essen und trinken und durch seinen Besitz das Glück selbst kennen lernen kann. Ich habe vielmehr beobachtet, dass dies von Gottes Verfügung abhängt.24 ܠܝܬ ܕܛܒ ܠܓܒܪܐ ܐܠܐ ܕܢܐܟܘܠ ܘܕܢܫܬܐ ܘܕܢܚܘܐ ܛܒܬܐ ܠܢܦܫܗ ܒܥܡܠܗ ܐܦ ܗܕܐ ܚܙܝܬ ܕܡܢ ܐܝܕܐ ܗܝ ܕܡܪܝܐ
25 Denn wer hat zu essen, wer weiß zu genießen, wenn nicht ich?25 ܡܛܠ ܕܡܢܘ ܢܐܟܘܠ ܘܡܢܘ ܢܫܬܐ ܠܒܪ ܡܢܗ
26 Aber es gibt Menschen, denen Gott wohlwill. Es sind die, denen er Wissen, Können und Freude geschenkt hat. Und es gibt Menschen, deren Leben verfehlt ist. Es sind diejenigen, die er mit dem Geschäft beauftragt hat, zu sammeln und zu horten und dann alles denen zu geben, denen er wohl will. Auch das ist Windhauch und Luftgespinst.26 ܡܛܠ ܕܠܓܒܪܐ ܕܛܒ ܩܕܡܘܗܝ ܝܗܒ ܚܟܡܬܐ ܘܝܕܥܬܐ ܘܚܕܘܬܐ ܘܠܚ̈ܛܝܐ ܝܗܒ ܥܢܝܢܐ ܠܡܘܣܦܘ ܘܠܡܟܢܫܘ ܘܠܡܬܠ ܠܕܛܒ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܘܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ ܘܛܘܪܦܐ ܕܪܘܚܐ