SCRUTATIO

Montag, 31 August 2026 - San Giuseppe d'Arimatea ( Letture di oggi)

Ijob 24


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Pattloch BibelNEW JERUSALEM
1 Warum werden vom Allmächtigen nicht Straffristen vorgesehen, und schauen, die ihn kennen, seine Gerichtstage nicht?1 Why does Shaddai not make known the times he has fixed; why do his faithful never see his Days?
2 Man verrückt die Grenzen, raubt Herden und führt sie zur Weide.2 The wicked move boundary-marks away, they carry off flock and shepherd.
3 Den Esel der Waisen treibt man fort, pfändet das Rind einer Witwe.3 They drive away the orphan's donkey, as security, they seize the widow's ox.
4 Aus dem Wege drängt man die Armen; insgesamt müssen sich verstecken die Schwachen im Lande.4 The needy have to keep out of the way, poor country people have to keep out of sight.
5 Siehe, wie Wildesel in der Wüste ziehen sie hinaus an ihr Tagewerk auf der Suche nach Nahrung; die Steppe liefert ihnen Speise für ihre Kinder.5 Like wild desert donkeys, they go out to work, searching from dawn for food, and at evening forsomething on which to feed their children.
6 Auf dem Felde schneiden sie sein Grünfutter ab, und im Weinberg des Frevlers halten sie Nachlese.6 They go harvesting in the field of some scoundrel, they go pilfering in the vineyards of the wicked.
7 Nackt verbringen sie die Nacht, da Kleidung fehlt, und sie haben in der Kälte keine Decke.7 They spend the night naked, lacking clothes, with no covering against the cold.
8 Vom Regen der Gebirge sind sie durchnäßt, und obdachlos schmiegen sie sich an den Fels.8 Mountain rainstorms cut them through, unsheltered, they hug the rocks.
9 Von der Mutterbrust reißt man die Waise weg, und den Säugling des Armen nimmt man zum Pfande.9 The orphan child is torn from the breast, the child of the poor is exacted as security.
10 Nackt müssen sie gehen, ohne Kleidung, und hungrig tragen sie Garben ein.10 They go about naked, lacking clothes, and starving while they carry the sheaves.
11 Zwischen den Schutzmauern jener müssen sie Öl pressen, müssen die Kelter treten und dabei Durst leiden.11 Two little wal s, their shelter at high noon; parched with thirst, they have to tread the winepress.
12 Von der Stadt her stöhnen Sterbende, und der Erschlagenen Seele schreit auf; Gott aber achtet auf kein Gebet.12 From the towns come the groans of the dying and the gasp of the wounded crying for help. Yet Godremains deaf to prayer!
13 Diese gehören zu den Feinden des Lichtes; seine Wege erkennen sie nicht, und auf seinen Pfaden verharren sie nimmer.13 In contrast, there are those who reject the light: who know nothing of its ways and who do notfrequent its paths.
14 Beim Morgenlicht erhebt sich der Mörder, tötet den Dürftigen und den Armen, während er nachts einem Diebe gleicht.14 When all is dark the murderer leaves his bed to kil the poor and needy. During the night the thiefgoes on the prowl,
15 Auch des Ehebrechers Auge lauert auf die Dämmerung, indem er sich sagt: "Kein Auge soll mich erblicken; sie legt ja eine Hülle über das Gesicht."15 The eye of the adulterer watches for twilight, 'No one wil see me,' he mutters as he masks his face.Inthe daytime they keep out of sight, these people who do not want to know the light.
16 Im Finstern bricht er ein in die Häuser. Tagsüber verstecken sie sich; sie wollen vom Lichte nichts wissen.16 breaking into houses while the darkness lasts.
17 Denn Morgenfrühe ist für sie alle die Finsternis; ist doch jeder vertraut mit den Schrecken des Dunkels.17 For al of them, morning is a time of shadow dark as death, since that is when they know what fear is.
18 Doch schnell reißt ihn das Wasser fort, wenn Fluch ihren Anteil im Lande trifft; zum Weg nach den Weinbergen wendet er sich nicht.18
19 Wie Dürre und Hitze das Schneewasser wegrafft, so das Totenreich die Sünder.19
20 Wenn der Aasgeier ihn übersieht, labt sich an ihm das Gewürm; nimmer gedenkt man seiner; ja, wie ein Baum wird Frevel zerschmettert.20
21 Denn er tat Böses der Unfruchtbaren, der Kinderlosen, und keiner Witwe erwies er Gutes.21
22 Doch wenn Er (Gott) Gewaltige kraftvoll hinwegrafft, und wenn er sich erhebt, dann kann sich jener des Lebens nicht mehr sicher fühlen.22
23 Zwar läßt er ihn in Zuversicht und Selbstvertrauen, aber seine Augen bewachen ihre Wege.23
24 Sie ragen hoch für kurze Zeit, dann ist es aus! Sie werden umgebogen, insgesamt mit der Faust gepackt und wie die Ährenspitzen abgeschnitten.24
25 Ist es nicht so? Wer kann mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen?"25 Is this not so? Who can prove me a liar or show that my words have no substance?