SCRUTATIO

Mittwoch, 15 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Ijob 28


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Menge BibelBIBBIA TINTORI
1 »Denn wohl gibt es für das Silber einen Fundort (oder: eine Herkunftsstelle) und eine Stätte für das Golderz, wo man es auswäscht (oder: läutert).1 « L'argento ha una fonte delle sue vene, l'oro ha un luogo dove vien fuso,
2 Eisen wird aus der Erde herausgeholt, und Gestein schmelzt man zu Kupfer um.2 il ferro si cava dalla terra, e la pietra fusa dal calore dà il rame;
3 Der Finsternis hat (der Mensch) ein Ziel gesetzt, und bis in die äußersten Tiefen durchforscht das in Nacht und Grauen verborgene Gestein.3 (l'uomo) fissa il tempo alle tenebre, da sè scruta il fine di tutte le cose, ed anche la pietra (nascosta) nella caligine e nell'ombra di morte.
4 Man bricht einen Stollen fern von den im Licht Wohnenden; vergessen und fern vom Fuß der über ihnen Hinschreitenden hangen sie da (an Seilen), fern von den Menschen schweben sie.4 Un torrente separa dal popolo viaggiatore coloro che il piede dell'uomo povero ha dimenticati e che son fuori della via;
5 Die Erde, aus welcher Brotkorn hervorwächst, wird in der Tiefe umgewühlt wie mit Feuer.5 una terra da cui veniva il pane nelle sue viscere è sconvolta dal fuoco;
6 Man findet Saphir im Gestein und Staub, darin Gold ist.6 nelle sue pietre v'è lo zaffiro, le sue zolle son d'oro.
7 Den Pfad dorthin kennt der Adler nicht, und das Auge des Falken hat ihn nicht erspäht;7 L'aquila ne ignorò la via nè la vide l'occhio dell'avvoltoio.
8 nicht betreten ihn die stolzen Raubtiere, noch schreitet der Leu auf ihm einher.8 I figli dei mercanti non la calcarono e non vi passò mai la leonessa.
9 An das harte Gestein legt (der Mensch) seine Hand, wühlt die Berge um von der Wurzel aus;9 (L'uomo) stese la mano contro la selce, rovesciò dalle radici le montagne.
10 in die Felsen bricht er Schächte, und allerlei Kostbares erblickt sein Auge.10 Scavò rivi nelle rocce, e col suo occhio scrutò quanto v'è di prezioso.
11 Die Wasseradern verbaut er, daß sie nicht durchsickern, und zieht so die verborgenen Schätze ans Licht hervor.«11 Scrutò pure le profondità dei fiumi, e ne trasse alla luce ciò che v'era nascosto.
12 »Die Weisheit aber – wo findet man diese? und wo ist die Fundstätte der Erkenntnis?12 Ma dove si trova la sapienza? Dov'è il luogo dell'intelligenza?
13 Kein Mensch kennt den Weg zu ihr, und im Lande der Lebendigen ist sie nicht zu finden.13 L'uomo non ne conosce il prezzo. Essa non si trova nella terra di coloro che vivono in delizie;
14 Die Flut der Tiefe (d.h. das tiefe Weltmeer) sagt: ›In mir ist sie nicht‹; und das Meer erklärt: ›Bei mir weilt sie nicht‹.14 l'abisso dice: Non è in me; il mare dice: In me non si trova.
15 Für geläutertes Gold ist sie nicht feil, und Silber kann nicht als Kaufpreis für sie dargewogen werden;15 Non sarà barattata coll'oro più fino; non sarà comprata a peso d'argento;
16 sie läßt sich nicht aufwägen mit Feingold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.16 non sarà messa a paragone colle colorite stoffe dell'india, nè colla pietra sardonica più pregiata, nè collo zaffiro.
17 Gold und Prachtglas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen Kunstwerke von gediegenem Gold;17 A lei non sarà paragonato l'oro e il vetro, nè sarà commutata con vasi d'oro.
18 Korallen und Kristall kommen (neben ihr) nicht in Betracht, und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.18 Le cose più grandi e pregiate non saran neppur rammentate in paragone di essa, chè la sapienza viene da fonte occulta:
19 Äthiopiens Topas reicht nicht an sie heran, mit reinstem Feingold wird sie nicht aufgewogen.19 non l'arriverà il topazio d'Etiopia, nè saranno paragonati a lei i colori più brillanti.
20 Die Weisheit also – woher kommt sie, und wo ist die Fundstätte der Erkenntnis?20 Donde vien dunque la sapienza? E dov'è il luogo dell'intelligenza?
21 Verborgen ist sie vor den Augen aller lebenden Wesen und verhüllt sogar vor den Vögeln des Himmels.21 E' nascosta agli occhi di tutti i viventi, è ignota anche agli uccelli del cielo.
22 Die Unterwelt und das Totenreich sagen von ihr: ›Nur ein Gerücht von ihr ist uns zu Ohren gedrungen.‹«22 La perdizione e la morte han detto: E' giunta ai nostri orecchi la sua fama.
23 »Gott hat den Weg zu ihr (allein) erschaut, und er kennt ihre Fundstätte;23 Dio ne conosce la via, Egli sa dove essa dimori;
24 denn er blickt bis zu den Enden der Erde und sieht, was unter dem ganzen Himmel ist.24 perchè vede sino ai confini del mondo, e scorge tutte le cose che sono sotto i cieli.
25 Als er dem Winde seine Wucht bestimmte und die Wasser mit dem Maß abwog,25 Egli assegnò il peso ai venti e pesò con misura le acque.
26 als er dem Regen sein Gesetz vorschrieb und dem Wetterstrahl die Bahn anwies:26 Quando imponeva una legge alle piogge e una via alle sonanti procelle,
27 da sah er sie und betätigte (oder: entfaltete) sie, setzte sie ein und erforschte sie auch.27 allora Egli la vide e la rivelò, la stabili e la conobbe a fondo;
28 Zu dem Menschen aber sprach er: ›Wisse wohl: die Furcht vor dem Allherrn – das ist Weisheit, und das Böse meiden – das ist Verstand!‹«28 poi disse all'uomo: Ecco: temere il Signore è la sapienza, e fuggire il male è l'intelligenza ».