SCRUTATIO

Donnerstag, 3 September 2026 - San Gregorio Magno ( Letture di oggi)

Lukas 20


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPattloch Bibel
1 Als er eines Tages im Tempel das Volk lehrte und das Evangelium verkündete, kamen die Hohenpriester und die Schriftgelehrten mit den Ältesten hinzu1 Es war an einem dieser Tage, als er das Volk im Tempel lehrte und das Evangelium verkündete, da traten die Hohenpriester und Schriftgelehrten mit den Ältesten heran
2 und fragten ihn: Sag uns: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben?2 und sprachen zu ihm: "Sag uns, mit welcher Vollmacht tust du das, oder wer ist es, der diese Vollmacht dir gab?"
3 Er antwortete ihnen: Auch ich will euch eine Frage stellen. Sagt mir:3 Er antwortete ihnen: "Auch ich will euch eine Frage vorlegen. Sagt mir:
4 Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von den Menschen?4 Die Taufe des Johannes, stammte sie vom Himmel oder von Menschen?"
5 Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?5 Da überlegten sie und sagten sich: "Sagen wir: Vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
6 Wenn wir aber antworten: Von den Menschen!, dann wird das ganze Volk uns steinigen; denn sie sind überzeugt, dass Johannes ein Prophet gewesen ist.6 Sagen wir aber: Von Menschen, so wird das ganze Volk uns steinigen; denn es ist überzeugt, daß Johannes ein Prophet ist."
7 Darum antworteten sie: Wir wissen nicht, woher.7 Und sie antworteten, sie wüßten nicht, woher.
8 Jesus erwiderte: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.8 Da sprach Jesus zu ihnen: "Auch ich sage euch nicht, mit welcher Vollmacht ich dies tue."
9 Er erzählte dem Volk dieses Gleichnis: Ein Mann legte einen Weinberg an, verpachtete ihn an Winzer und reiste für längere Zeit in ein anderes Land.9 Darauf wandte er sich an das Volk und sagte ihm dieses Gleichnis: "Ein Mann pflanzte einen Weinberg, verpachtete ihn an Winzer und ging für längere Zeit außer Landes.
10 Als nun die Zeit dafür gekommen war, schickte er einen Knecht zu den Winzern, damit sie ihm seinen Anteil am Ertrag des Weinbergs ablieferten. Die Winzer aber prügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort.10 Zu gegebener Zeit sandte er zu den Winzern einen Knecht, daß sie vom Ertrag des Weinberges seinen Teil ihm gäben. Die Winzer aber schlugen ihn und schickten ihn fort mit leeren Händen.
11 Darauf schickte er einen anderen Knecht; auch ihn prügelten und beschimpften sie und jagten ihn mit leeren Händen fort.11 Daraufhin sandte er einen anderen Knecht; sie aber schlugen auch diesen, beschimpften ihn und schickten auch ihn fort mit leeren Händen.
12 Er schickte noch einen dritten Knecht; aber auch ihn schlugen sie blutig und warfen ihn hinaus.12 Darauf sandte er noch einen dritten; auch diesen schlugen sie wund und warfen ihn hinaus.
13 Da sagte der Besitzer des Weinbergs: Was soll ich tun? Ich will meinen geliebten Sohn zu ihnen schicken. Vielleicht werden sie vor ihm Achtung haben.13 Da sprach der Herr des Weinberges: Was soll ich tun? Ich will meinen geliebten Sohn schicken, vielleicht werden sie vor diesem Achtung haben.
14 Als die Winzer den Sohn sahen, überlegten sie und sagten zueinander: Das ist der Erbe; wir wollen ihn töten, damit das Erbgut uns gehört.14 Als aber die Winzer ihn sahen, überlegten sie und sagten zueinander: Das ist der Erbe; wir wollen ihn töten, damit unser werde das Erbe.
15 Und sie warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Was wird nun der Besitzer des Weinbergs mit ihnen tun?15 Und sie warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinberges mit ihnen tun?
16 Er wird kommen und diese Winzer töten und den Weinberg anderen geben. Als sie das hörten, sagten sie: Das darf nicht geschehen!16 Er wird kommen und diese Winzer vernichten und den Weinberg an andere vergeben." Als sie das hörten, sagten sie: "Das sei ferne!"
17 Da sah Jesus sie an und sagte: Was bedeutet das Schriftwort: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
er ist zum Eckstein geworden ?
17 Er aber blickte sie an und sprach: "Was meint denn diese Stelle der Schrift: "Der Stein, den die Bauleute verwarfen, er ist zum Eckstein geworden" (Ps 118,22)?
18 Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen.18 Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; und auf wen er fällt, den wird er zermalmen."
19 Die Schriftgelehrten und die Hohenpriester hätten ihn gern noch in derselben Stunde festgenommen; aber sie fürchteten das Volk. Denn sie hatten gemerkt, dass er sie mit diesem Gleichnis meinte.19 Da suchten die Schriftgelehrten und die Hohenpriester noch zur gleichen Stunde Hand an ihn zu legen, doch sie fürchteten das Volk. Sie hatten nämlich verstanden, daß er im Hinblick auf sie dieses Gleichnis sagte.
20 Daher lauerten sie ihm auf und schickten Spitzel, die sich fromm stellen und ihn bei einer (unüberlegten) Antwort ertappen sollten. Denn sie wollten ihn der Gerichtsbarkeit des Statthalters übergeben.20 Sie belauerten ihn und sandten Späher aus, die sich als Gerechte ausgeben sollten, um ihn bei einem Wort zu fangen und so der Amtsgewalt des Statthalters übergeben zu können.
21 Die Spitzel fragten ihn: Meister, wir wissen, dass du aufrichtig redest und lehrst und nicht auf die Person siehst, sondern wirklich den Weg Gottes lehrst.21 Sie fragten ihn: "Meister, wir wissen, daß du recht redest und lehrst und nicht auf die Person achtest, sondern der Wahrheit gemäß den Weg Gottes lehrst.
22 Ist es uns erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?22 Ist es erlaubt, daß wir dem Kaiser Steuer zahlen, oder nicht?"
23 Er aber durchschaute ihre Hinterlist und sagte zu ihnen:23 Er durchschaute ihre Arglist und sprach zu ihnen: "[Was versucht ihr mich?]
24 Zeigt mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift sind darauf? Sie antworteten: Die des Kaisers.24 Zeigt mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift trägt er?" Sie antworteten: "Des Kaisers!"
25 Da sagte er zu ihnen: Dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!25 Da sprach er zu ihnen: "Gebt also, was des Kaisers ist, dem Kaiser, und, was Gottes ist, Gott!"
26 So gelang es ihnen nicht, ihn öffentlich bei einem (unüberlegten) Wort zu ertappen. Sie waren von seiner Antwort sehr überrascht und schwiegen.26 Und es gelang ihnen nicht, ihn vor dem Volk bei einem Wort zu fangen. Staunend über seine Antwort, schwiegen sie.
27 Von den Sadduzäern, die die Auferstehung leugnen, kamen einige zu Jesus und fragten ihn:27 Da traten einige von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung, hinzu, und fragten ihn:
28 Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.28 "Meister, Moses hat uns geschrieben: "Wenn jemandes Bruder stirbt, der eine Frau hat und kinderlos ist, so nehme sein Bruder die Frau und erwecke Nachkommenschaft seinem Bruder" (5Mos 25,5f).
29 Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos.29 Nun waren sieben Brüder; der erste nahm eine Frau und starb kinderlos.
30 Da nahm sie der zweite,30 Es nahm sie nun der zweite [, aber auch er starb kinderlos,]
31 danach der dritte und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben.31 und der dritte und ebenso alle sieben - sie starben, ohne Kinder zu hinterlassen.
32 Schließlich starb auch die Frau.32 Zuletzt starb auch die Frau.
33 Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.33 Die Frau nun, wem von ihnen wird sie bei der Auferstehung als Frau gehören? Denn die sieben hatten sie zur Frau."
34 Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.34 Jesus sprach zu ihnen: "Die Kinder dieser Welt heiraten und lassen sich heiraten;
35 Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.35 die aber gewürdigt werden, an der anderen Welt Anteil zu haben und an der Auferstehung von den Toten, heiraten nicht und lassen sich auch nicht heiraten;
36 Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.36 denn sie können auch nicht mehr sterben; sie sind den Engeln gleich und sind als Söhne der Auferstehung Söhne Gottes.
37 Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.37 Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Moses angedeutet in der Geschichte vom Dornbusch, wo er den Herrn den "Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs" nennt (2Mos 3,6).
38 Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.38 Gott ist aber nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebendigen; denn ihm leben alle."
39 Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.39 Da antworteten einige von den Schriftgelehrten: "Meister, du hast trefflich gesprochen!"
40 Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.40 Denn sie wagten nicht mehr, irgendeine Frage an ihn zu richten.
41 Da fragte er sie: Wie kann man behaupten, der Messias sei der Sohn Davids?41 Er aber sprach zu ihnen: "Wie kann man sagen, der Messias sei Davids Sohn?
42 Denn David selbst sagt im Buch der Psalmen: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten,42 Sagt doch David selbst im Buch der Psalmen: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,
43 und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.43 bis ich deine Feinde als Schemel unter deine Füße lege" (Ps 110,1).
44 David nennt ihn also «Herr». Wie kann er dann Davids Sohn sein?44 David nennt ihn also seinen "Herrn"; wie ist er dann sein Sohn?"
45 Jesus sagte vor dem ganzen Volk zu seinen Jüngern:45 Während das ganze Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern:
46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt, und wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.46 "Hütet euch vor den Schriftgelehrten! Sie sind darauf aus, in feierlichen Gewändern einherzugehen, gegrüßt zu werden auf den öffentlichen Plätzen, die vordersten Stühle einzunehmen in den Synagogen und die Ehrensitze bei den Gastmählern;
47 Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.47 sie verzehren die Häuser der Witwen und verrichten zum Schein lange Gebete. Sie werden ein gar ernstes Gericht erfahren."