SCRUTATIO

Donnerstag, 9 Juli 2026 - Santa Veronica Giuliani ( Letture di oggi)

Amos 8


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Dies zeigte mir Gott, der Herr, in einer Vision: Ich sah einen Korb mit reifem Obst.1 Folgendes (Gesicht) hat Gott der HERR mich schauen lassen: Ich sah einen Korb mit reifem Obst dastehen.
2 Er fragte: Was siehst du, Amos? Ich antwortete: Einen Korb mit reifem Obst. Da sagte der Herr zu mir: Mein Volk Israel ist reif für das Ende. Ich verschone es nicht noch einmal.2 Da fragte er mich: »Was siehst du, Amos?« Ich antwortete: »Einen Korb mit reifem Obst.« Da sagte der HERR zu mir: »Gekommen ist das Ende (oder: die Zeit der Reife) für mein Volk Israel: ich will fortan nicht mehr schonend an ihm vorübergehen.
3 An jenem Tag werden die Sängerinnen des Palastes Klagelieder singen - Spruch des Herrn. Alles ist voller Leichen, überall wirft man sie hin. Still!3 Heulen werden die Lieder (= Sänger) in den Palästen an jenem Tage« – so lautet der Ausspruch des HERRN –; »Leichen in Menge: an allen Orten wirft man sie hin! Still!«
4 Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt
und die Armen im Land unterdrückt.
4 Höret dies, die ihr den Dürftigen gierig nachstellt und auf die Vernichtung der Notleidenden im Lande ausgeht!
5 Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei?
Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei?
Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen
und die Gewichte fälschen.
5 Die ihr sagt: »Wann ist der Neumond vorüber, damit wir wieder Getreide verhandeln? Und wann der Sabbat, damit wir die Kornspeicher wieder auftun können, (nämlich) um das Getreidemaß zu verkleinern und den Geldpreis zu erhöhen und die Waage betrügerisch zu fälschen,
6 Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen,
für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides
machen wir zu Geld.
6 um die Armen für Geld und die Dürftigen für ein Paar Schuhe (als Sklaven) zu kaufen und auch den Abfall des Getreides zu verhandeln?«
7 Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen:
Keine ihrer Taten werde ich jemals vergessen.
7 Geschworen hat der HERR bei dem, auf welchen Jakob stolz ist: »Niemals will ich all ihr Tun (oder: irgendeine ihrer Handlungen) vergessen!«
8 Sollte deshalb die Erde nicht beben,
sollten nicht alle ihre Bewohner voll Trauer sein? Sollte nicht die ganze Erde sich heben wie der Nil:
[aufgewühlt sein] und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten?
8 Müßte nicht um solcher Dinge willen die Erde erbeben und alle ihre Bewohner in Trauer geraten, so daß sie überall sich emporhöbe wie der Nil und aufwogte und sich wieder senkte wie der Strom Ägyptens? (vgl. 9,5)
9 An jenem Tag - Spruch Gottes, des Herrn -
lasse ich am Mittag die Sonne untergehen und breite am helllichten Tag
über die Erde Finsternis aus.
9 »Und geschehen wird es an jenem Tage« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, »da lasse ich die Sonne schon am Mittag untergehen und werde Finsternis über die Erde kommen lassen am lichten Tage.
10 Ich verwandle eure Feste in Trauer
und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trauergewand um
und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trauer über das Land
wie die Trauer um den einzigen Sohn und das Ende wird sein
wie der bittere Tag (des Todes).
10 Und ich werde eure Feste in Trauer verwandeln und alle eure Lieder in Totenklage; da werde ich an alle Hüften das Trauergewand bringen und auf jedes Haupt die Glatze, und ich werde es dabei hergehen lassen wie bei der Trauer um den einzigen Sohn und will das Ende davon zu einem bitteren Unheilstage machen!
11 Seht, es kommen Tage - Spruch Gottes, des Herrn -, da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser,
sondern nach einem Wort des Herrn.
11 Wisset wohl: es werden Tage kommen« – so lautet der Ausspruch Gottes, des HERRN –, »da will ich einen Hunger (und Durst) ins Land senden (daß alle seine Bewohner vergehen), doch nicht einen Hunger nach Brot und nicht einen Durst nach Wasser, sondern danach, die Worte (= Weisungen, Offenbarungen) des HERRN zu hören.
12 Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer,
sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen;
doch sie finden es nicht.
12 Da werden sie von einem Meer zum andern wanken und vom Norden nach dem Osten schweifen, um das Wort des HERRN zu suchen, werden es aber nicht finden.
13 An jenem Tag werden die schönen jungen Mädchen
und die jungen Männer ohnmächtig vor Durst,
13 An jenem Tage werden die schönen Jungfrauen und die jungen Männer vor Durst ohnmächtig hinsinken,
14 alle, die beim Götzenbild von Samaria schwören und sagen: So wahr dein Gott lebt, Dan,
so wahr dein Geliebter lebt, Beerscheba!, sie werden zu Boden stürzen
und sich nicht mehr erheben.
14 sie, die jetzt bei der Schuld (d.h. dem greuelhaften Götzendienst) Samarias schwören mit den Worten: ›So wahr dein Gott lebt, Dan!‹ und ›So wahr dein Schutzgott lebt, Beerseba!‹ Sie sollen fallen und nicht wieder aufstehen.«