SCRUTATIO

Dienstag, 6 Oktober 2026 - San Bruno (Brunone) ( Letture di oggi)

Ijob 3


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Pattloch BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Alsdann öffnete Job seinen Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt.1 Danach tat Ijob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
2 Und Job begann und sprach:2 Ijob ergriff das Wort und sprach:
3 "Vertilgt sei der Tag, an dem ich geboren, und die Nacht, welche sprach: Empfangen ist ein Mann!3 Ausgelöscht sei der Tag, an dem ich geboren bin,
die Nacht, die sprach: Ein Mann ist empfangen.
4 Jener Tag, er werde Finsternis, nicht möge nach ihm fragen Gott da droben, nicht erglänze über ihm ein lichter Strahl!4 Jener Tag werde Finsternis,
nie frage Gott von oben nach ihm,
nicht leuchte über ihm des Tages Licht.
5 Dunkelheit und Düster sollen ihn belegen, Wolkenmassen über ihm sich lagern! Sie sollen ihn erschrecken gleich den täglich neuen Bitternissen!5 Einfordern sollen ihn Dunkel und Finsternis,
Gewölk über ihn sich lagern,
Verfinsterung am Tag mache ihn schrecklich.
6 Und jene Nacht, das Dunkel raffe sie hinweg, nicht soll sie sich gesellen zu des Jahres Tagen und nicht gelangen in die Zahl der Monde!6 Jene Nacht, das Dunkel raffe sie hinweg,
sie reihe sich nicht in die Tage des Jahres,
sie füge sich nicht zur Zahl der Monde.
7 Ja, jene Nacht sei unfruchtbar, kein Jubel kehre ein in ihr!7 Ja, diese Nacht sei unfruchtbar,
kein Jubel komme auf in ihr.
8 Verwünschen sollen sie die Tagverflucher, die auch imstande sind, den Drachen aufzuwecken!8 Verwünschen sollen sie die Verflucher der Tage,
die es verstehen, den Levíatan zu wecken.
9 Dunkel seien ihrer Dämmerung Sterne; sie harre auf das Licht, jedoch umsonst; sie schaue nicht der Morgenröte Wimpern!9 Verfinstert seien ihrer Dämmerung Sterne;
sie harre auf das Licht, jedoch umsonst;
die Wimpern der Morgenröte schaue sie nicht.
10 Weil sie meiner Mutter Leibespforte nicht verschloß und so das Leid verborgen hätte meinen Augen.10 Denn sie hat die Pforten
an meiner Mutter Leib nicht verschlossen,
nicht das Leid verborgen vor meinen Augen.
11 Warum denn starb ich nicht vom Mutterleibe weg, kam aus dem Schoß hervor und schied dahin?11 Warum starb ich nicht vom Mutterschoß weg,
kam ich aus dem Mutterleib und verschied nicht gleich?
12 Weshalb nur kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?12 Weshalb nur kamen Knie mir entgegen,
wozu Brüste, dass ich daran trank?
13 So läge ich nun still und könnte rasten, ich schliefe, alsdann hätt' ich Ruh'13 Still läge ich jetzt und könnte rasten,
entschlafen wäre ich und hätte Ruhe
14 bei Königen und Ratsherren der Erde, die Grabeskammern sich erbauten,14 bei Königen, bei Ratsherren im Land,
die Grabkammern für sich erbauten,
15 oder auch bei Fürsten, reich an Gold, die ihre Häuser angefüllt mit Silber.15 oder bei Fürsten, reich an Gold,
die ihre Häuser mit Silber gefüllt.
16 Vielmehr wie die verscharrte Fehlgeburt bestünde ich nicht mehr, wie Kindlein, die das Licht nicht schauten.16 Wie die verscharrte Fehlgeburt wäre ich nicht mehr,
Kindern gleich, die das Licht nie geschaut.
17 Dort haben Frevler aufgehört zu toben, dort ruhen Krafterschöpfte aus.17 Dort hören Frevler auf zu toben,
dort ruhen aus, deren Kraft erschöpft ist.
18 Desgleichen sind Gefangene von Sorgen frei; sie hören nicht die Stimme eines Treibers.18 Auch Gefangene sind frei von Sorgen,
hören nicht mehr die Stimme des Treibers.
19 Klein und groß ist dort beisammen, der Knecht ist ledig seines Herrn.19 Klein und Groß ist dort beisammen,
der Sklave ist frei von seinem Herrn.
20 Warum schenkt Er dem Elenden das Licht und Leben den mit Bitternis Erfüllten,20 Warum schenkt er dem Elenden Licht
und Leben denen, die verbittert sind?
21 denen, die des Todes harren, doch umsonst, und sehnlicher nach ihm als wie nach Schätzen suchen;21 Sie warten auf den Tod, der nicht kommt,
sie suchen ihn mehr als verborgene Schätze.
22 die Freude hätten bis zum Jubel, frohlockten, wenn ein Grab sie fänden;22 Sie würden sich freuen über einen Hügel;
fänden sie ein Grab, sie würden frohlocken.
23 dem Manne, dessen Lebensweg im Dunkel liegt und den Gott ringsum eingeschlossen hat?23 Wozu Licht für den Mann auf verborgenem Weg,
den Gott von allen Seiten einschließt?
24 Denn meinem Essen geht voran mein Seufzen, und es ergießt wie Wasser sich mein Klageruf.24 Bevor ich noch esse, kommt mir das Seufzen,
wie Wasser strömen meine Klagen hin.
25 Denn schreckte mich ein Schrecknis, alsdann traf es mich; wovor mir graute, das kam über mich.25 Was mich erschreckte, das kam über mich,
wovor mir bangte, das traf mich auch.
26 Noch hatte ich nicht Frieden, noch nicht Ruhe, noch keine Rast, da kam schon wieder Ruhelosigkeit."26 Noch hatte ich nicht Frieden, nicht Rast, nicht Ruhe,
fiel neues Ungemach mich an.