SCRUTATIO

Sonntag, 4 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Ijob 11


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Menge BibelPeshitta
1 Da nahm Zophar von Naama das Wort und sagte:1 ܘܥܢܐ ܨܘܦܪ ܢܥܡܬܝܐ ܘܐܡܪ
2 »Soll (dieser) Wortschwall ohne Antwort bleiben und dieser Zungenheld recht behalten?2 ܒܣܘܓܐܐ ܕܡ̈ܠܐ ܠܐ ܥ̇ܢܐ ܐܦ ܠܐ ܓܒܪܐ ܡܠܠܐ ܒܦ̈ܬܓܡܘܗܝ ܡܙܕܕܩ
3 Dein Gerede sollte Männer zum Schweigen bringen, und du solltest höhnen dürfen, ohne von jemand widerlegt zu werden?!«3 ܗܐ ܥܠ ܡ̈ܠܝܟ ܡ̈ܝܬܐ ܗܘ ܢܫܬܩܘܢ ܐܢܬ ܡܡܠܠ ܘܠܝܬ ܕܟ̇ܠܐ ܠܟ ܘܐܢ ܡܡܝܩ ܐܢܬ ܠܝܬ ܕܡ̇ܟܣ ܠܟ
4 Du hast ja doch behauptet: ›Meine Darlegung ist richtig‹, und: ›Ich stehe unsträflich in deinen Augen da!‹4 ܘܐܡܪ ܐܢܬ ܕܟܐܢܐܝܬ ܐܬܕܒܪܬ ܘܕܟܐ ܗܘܝܬ ܒܥܝܢ̈ܝ ܢܦܫܟ
5 Ach, möchte Gott doch reden und seine Lippen gegen dich auftun5 ܒܪܡ ܡ̇ܢ ܕܝܢ ܥܒܕ ܕܝ̇ܗܒ ܗܘܐ ܐܠܗܐ ܦܬܓܡܐ ܘܡܪܝܡ ܗܘܐ ܣ̈ܦܘܬܗ ܥܡܟ
6 und dir die verborgenen Tiefen der Weisheit offenbaren, daß sie allseitig an wahrem Wissen sind! Dann würdest du erkennen, daß Gott dir einen Teil deiner Sündenschuld noch zugute hält.6 ܘܡܚܘܐ ܗܘܐ ܠܟ ܟܣ̈ܝܬܗ̇ ܕܚܟܡܬܐ ܡܛܠ ܕܐܝܬ ܠܗ̇ ܩ̈ܦܠܐ ܠܚܟܡܬܐ ܘܝ̇ܕܥ ܗܘܝܬ ܕܫ̇ܒܩ ܗܘܐ ܠܟ ܐܠܗܐ ܚ̈ܛܗܝܟ
7 Kannst du den Urgrund der Gottheit erreichen oder bis zur Vollkommenheit des Allmächtigen vordringen?7 ܒܘܕܩܗ ܕܐܠܗܐ ܡܫܟܚ ܐܢܬ ܠܡܕܥ ܐܘ ܥܠ ܣܘܦܗ ܕܚܣܝܢܐ ܡܫܟܚ ܐܢܬ ܠܡܩܡ
8 Himmelhoch ist sie – was kannst du denn erreichen? Tiefer als das Totenreich ist sie – wie weit reicht denn dein Wissen?8 ܪܘܡܐ ܕܫܡܝܐ ܝ̇ܕܥ ܐܢܬ ܐܘ ܥܘܡܩܐ ܕܫܝܘܠ ܡܢ ܐܝܡܟܐ ܝ̇ܕܥ ܐܢܬ
9 Länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer.9 ܐܪܝܟܐ ܗܝ ܡܢ ܐܪܥܐ ܡܫܘܚܬܗ̇ ܘܦܬܝܐ ܗܝ ܡܢ ܝܡܐ
10 Wenn er daherfährt und in Verhaft nimmt und zur Gerichtsverhandlung ruft – wer will ihm da wehren?10 ܐܢ ܢܥܒܪ ܢܐܚܘܕ ܘܢܟܢܫ ܡܢܘ ܡܗܦܟ ܠܗ
11 Denn er kennt die nichtswürdigen Leute und nimmt das Unrecht wahr, ohne besonderer Aufmerksamkeit zu bedürfen.«11 ܡܛܘܠ ܕܗܘܝܘ ܓܝܪ ܝ̇ܕܥ ܐܡܬܝ ܗܘܐ ܙܒܢܐ ܘܚ̇ܙܐ ܥܘܠܐ ܘܗܘ ܡܬܒܝܢ
12 »Da muß selbst ein Hohlkopf zu Verstand (oder: zur Besinnung) kommen und ein Wildeselfüllen zum Menschen umgeboren werden.12 ܘܓܒܪܐ ܕܕܟܐ ܡܬܠܒܒ ܘܕܓܢܒܪ ܥ̇ܕܪ ܠܐܢܫ
13 Wenn du nun dein Herz in die rechte Verfassung setzen und deine Hände zu ihm (d.h. zu Gott) ausbreiten wolltest –13 ܐܠܘ ܐܢܬ ܐܬܩܢܬ ܠܒܟ ܘܦܫܛܬ ܐ̈ܝܕܝܟ ܠܘܬܗ
14 klebt eine Schuld an deiner Hand, so entferne sie und laß in deinen Zelten kein Unrecht wohnen! –:14 ܐܢ ܐܝܬ ܗܘܐ ܥܘܠܐ ܒܐܝ̈ܕܝܟ ܡܪܚܩ ܗܘܐ ܠܗ ܘܠܐ ܐܫܪܝܬ ܒܡܫܟܢܟ ܥܘܠܐ
15 ja, dann könntest du dein Angesicht vorwurfsfrei erheben und würdest wie aus Erz gegossen (= unerschütterlich) dastehen, frei von aller Furcht;15 ܘܗܝܕܝܢ ܬܪܝܡ ܐ̈ܝܕܝܟ ܘܡܢ ܥܩܐ ܠܐ ܬܕܚܠ
16 ja, dann würdest du dein Leiden vergessen, würdest daran zurückdenken wie an Wasser, das sich verlaufen hat.16 ܘܗܝܕܝܢ ܥܡܠܟ ܬܬܢܫܐ ܘܐܝܟ ܡ̈ܝܐ ܥܒܘܪ̈ܐ ܬܬܕܒܪ
17 Heller als der Mittag würde das Leben dir aufgehen; mag auch einmal Dunkel dich umgeben, wie lichter Morgen würde es werden.17 ܘܡܢ ܛܗܪܐ ܢܩܘܡ ܚܦܪܐ ܘܥܪܦܠܐ ܐܝܟ ܨܦܪܐ ܬܗܘܐ
18 Du würdest dich dessen getrösten, daß noch Hoffnung vorhanden sei, und wenn du Umschau hieltest, getrost dich zum Schlafen niederlegen;18 ܘܬܬܟܠ ܕܐܝܬ ܣܒܪܐ ܘܬܕܡܟ ܘܬܬܢܝܚ
19 du würdest dich lagern, ohne von jemand aufgeschreckt zu werden, und viele würden sich um deine Gunst bemühen.19 ܘܠܝܬ ܕܡܥܝܪ ܠܟ ܢܒܥܘܢ ܐ̈ܦܝܟ ܣ̈ܓܝܐܐ
20 Dagegen die Augen der Frevler erlöschen: für sie ist jede Möglichkeit zum Entfliehen verloren, und ihre (einzige) Hoffnung ist – die Seele (= das Leben) auszuhauchen!«20 ܘܥܝܢ̈ܝܗܘܢ ܕܪ̈ܫܝܥܐ ܢܚܫ̈ܟܢ ܘܬܘܩܦܗܘܢ ܢܐܒܕ ܡܢܗܘܢ ܘܣܒܪܐ ܕܢܦܫ̈ܬܗܘܢ