SCRUTATIO

Sonntag, 1 August 2026 - Sant'Alfonso Maria de' Liguori ( Letture di oggi)

Ijob 11


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1 Da nahm Zophar von Naama das Wort und sagte:1 Zofar il Naamatita prese la parola e disse:
2 »Soll (dieser) Wortschwall ohne Antwort bleiben und dieser Zungenheld recht behalten?2 «A sì gran parlare non si può rispondere? L uomo loquace deve sempre aver ragione?
3 Dein Gerede sollte Männer zum Schweigen bringen, und du solltest höhnen dürfen, ohne von jemand widerlegt zu werden?!«3 Le tue ciance faranno tacere la gente? Prenderai in giro e nessuno ti svergognerà?
4 Du hast ja doch behauptet: ›Meine Darlegung ist richtig‹, und: ›Ich stehe unsträflich in deinen Augen da!‹4 Tu dici: “Pura è la mia dottrina e io sono netto ai miei occhi!”
5 Ach, möchte Gott doch reden und seine Lippen gegen dich auftun5 Ma chi permetterà a Dio di parlare e di aprire le labbra con te
6 und dir die verborgenen Tiefen der Weisheit offenbaren, daß sie allseitig an wahrem Wissen sind! Dann würdest du erkennen, daß Gott dir einen Teil deiner Sündenschuld noch zugute hält.6 e di svelarti i segreti della sapienza, così difficili a capirsi? Allora vedresti che Dio ti condona buona parte della tua pena.
7 Kannst du den Urgrund der Gottheit erreichen oder bis zur Vollkommenheit des Allmächtigen vordringen?7 Potresti scandagliare i segreti di Dio, perverresti alla perfezione di Shaddai?
8 Himmelhoch ist sie – was kannst du denn erreichen? Tiefer als das Totenreich ist sie – wie weit reicht denn dein Wissen?8 È più alta del cielo: come farai? È più profonda dello Sheol: che ci capirai?
9 Länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer.9 Più lunga della terra è la sua dimensione e più larga dei mari.
10 Wenn er daherfährt und in Verhaft nimmt und zur Gerichtsverhandlung ruft – wer will ihm da wehren?10 Se passa e imprigiona o chiama in giudizio, chi lo tratterrà?
11 Denn er kennt die nichtswürdigen Leute und nimmt das Unrecht wahr, ohne besonderer Aufmerksamkeit zu bedürfen.«11 Poiché egli conosce gli uomini falsi: egli vede l’iniquità e ne tiene conto;
12 »Da muß selbst ein Hohlkopf zu Verstand (oder: zur Besinnung) kommen und ein Wildeselfüllen zum Menschen umgeboren werden.12 così l’uomo stolto fa senno come un puledro diventa destriero.
13 Wenn du nun dein Herz in die rechte Verfassung setzen und deine Hände zu ihm (d.h. zu Gott) ausbreiten wolltest –13 Se tu hai un cuore ben disposto e stendi a lui le mani;
14 klebt eine Schuld an deiner Hand, so entferne sie und laß in deinen Zelten kein Unrecht wohnen! –:14 se allontani l’iniquità che è nelle, tue mani e l’ingiustizia non dimora nelle tue tende;
15 ja, dann könntest du dein Angesicht vorwurfsfrei erheben und würdest wie aus Erz gegossen (= unerschütterlich) dastehen, frei von aller Furcht;15 allora alzerai la fronte senza macchia, sarai sicuro e senza timore,
16 ja, dann würdest du dein Leiden vergessen, würdest daran zurückdenken wie an Wasser, das sich verlaufen hat.16 perché non dimenticherai gli affanni, li ricorderai come acqua passata;
17 Heller als der Mittag würde das Leben dir aufgehen; mag auch einmal Dunkel dich umgeben, wie lichter Morgen würde es werden.17 la tua vita brillerà più del meriggio, il buio sarà come il mattino.
18 Du würdest dich dessen getrösten, daß noch Hoffnung vorhanden sei, und wenn du Umschau hieltest, getrost dich zum Schlafen niederlegen;18 Starai sicuro perché c’è di che sperare, ti guarderai intorno tranquillo e riposerai,
19 du würdest dich lagern, ohne von jemand aufgeschreckt zu werden, und viele würden sich um deine Gunst bemühen.19 ti coricherai e nessuno ti turberà e molti invece ti corteggeranno.
20 Dagegen die Augen der Frevler erlöschen: für sie ist jede Möglichkeit zum Entfliehen verloren, und ihre (einzige) Hoffnung ist – die Seele (= das Leben) auszuhauchen!«20 Ma gli occhi dei malvagi languiranno, per essi non c’è più scampo e la loro speranza, esala in un soffio».