SCRUTATIO

Mittwoch, 8 Juli 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Tobit 3


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Da wurde ich traurig und begann zu weinen. In meinem Schmerz betete ich:1 ܘܟܕ ܐܬܬܥܝܩܬ ܒܟ̣ܝܬ. ܘܨܠܝܬ ܟܕ ܐܡ̇ܪ ܐܢܐ ܥܡ ܟܐܒܐ̣
2 Herr, du bist gerecht, alle deine Wege und Taten zeugen von deiner Barmherzigkeit und Wahrheit; wahr und gerecht ist dein Gericht in Ewigkeit.2 ܙܕܝܩܐ̇ ܐܝܬܝܟ ܡܪܝܐ̣. ܘܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܐ ܕܝܠܟ. ܟܠܗܝܢ ܐܘܪ̈ܚܬܐ ܕܝܠܟ ܡܪܚܡܢܘܬܐ ܘܫܪܪܐ ܘܕܝ̣ܢܐ ܟܐܢܐ ܘܫܪܝܪܐ ܐܢܬ ܕܐܢ ܐܢܬ ܠܥܠܡ
3 Denk an mich und blick auf mich herab! Straf mich nicht für die Sünden und Fehler, die ich und meine Väter dir gegenüber begangen haben.3 ܐܬܕܟܪܝܢܝ ܘܐܬܦܢܝ ܥܠܝ. ܘܠܐ ܠܝ ܬܬܒܥ ܒܚ̈ܛܗܝ ܘܒܠܐ ܝܕܝ̈ܥܬܐ ܕܝܠܝ ܘܕܐܒ̈ܗܝ. ܗܠܝܢ ܕܚܛܘ ܩܕܡܝܟ
4 Sie haben nicht auf deine Gebote gehört. Darum hast du uns der Plünderung, der Gefangenschaft und dem Tod preisgegeben; bei allen Völkern, unter die wir zerstreut worden sind, hast du uns zum Gespött gemacht.4 ܠܐ ܐܫܬܡܥܘ ܓܝܪ ܠܦܘܩ̈ܕܢܐ ܕܝܠܟ̣. ܘܝܗܒܬ ܠܢ ܠܚܛܘܦܝܐ ܘܠܫܒܝܐ ܘܠܡܘܬܐ̣. ܘܠܦܠܐܬܐ ܕܚܣܕܐ̣. ܠܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ̇. ܒܗ̇ܢܘܢ ܕܡܒܕܪܝܢܢ
5 Auch jetzt treffen mich zu Recht deine harten Strafen, die du über mich kommen lässt wegen meiner und meiner Väter Sünden. Denn wir haben deine Gebote nicht gehalten und haben den Weg deiner Wahrheit verlassen.5 ܘܗܫܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܐܝܬܝܗܘܢ ܕܝ̣ܢ̈ܐ ܕܝܠܟ ܫܪ̈ܝܪܐ ܡܢܝ̇. ܠܡܥܒܕ ܡܛܠ ܚ̈ܛܗܐ ܕܝܠܝ ܘܕܐܒܗ̈ܝ. ܡܛܠ ܕܠܐ ܥܒܕܢܢ ܦܘܩ̈ܕܢܐ ܕܝܠܟ. ܠܐ ܓܝܪ ܗܠܟܢܢ ܒܫܪܪܐ ܩܕܡܝܟ
6 Tu also mit mir, was dir gefällt. Lass meinen Geist von mir scheiden; lass mich sterben und zu Staub werden! Es ist besser für mich, tot zu sein als zu leben. Denn ungerechte Vorwürfe musste ich anhören und ich bin sehr betrübt. Lass mich jetzt aus meiner Not zur ewigen Ruhestatt gelangen! Wende deine Augen nicht von mir ab!6 ܘܗܫܐ ܐܝܟ ܗ̇ܝ ܕܫܦܝܪܐ ܠܟ ܥܒܕ ܥܡܝ. ܦܩܘܕ ܠܡܫܩܠ ܠܪܘܚܐ ܕܝܠܝ̣. ܐܝܟܢܐ ܕܐܫܬܪܐ ܘܐܗܘܐ ܐܪܥܐ. ܡܛܠ ܕܦܩܚܐ ܗܝ ܠܝ ܠܡܡܬ ܐܘ ܠܡܚܐ. ܡܛܠ ܕܚ̈ܣܕܐ ܕܓ̈ܠܐ ܫܡܥܬ. ܘܥܩܬܐ ܐܝܬܝܗ̇ ܣܓܝܐܬܐ ܒܝ. ܦܩܘܕ ܕܐܫܬܪܐ ܡܢ ܐܢܢܩܐ̇. ܗܐ ܡܢ ܟܕܘ ܠܕܘܟܬܐ ܕܠܥܠܡ. ܠܐ ܬܗܦܟ ܦܪܨܘܦܐ ܕܝܠܟ ܡܢܝ
7 Am gleichen Tag geschah es, dass in Ekbatana in Medien Sara, die Tochter Raguëls, von den Mägden ihres Vaters ebenfalls beschimpft wurde.7 ܒܗ ܟܕ ܒܗ ܒܝܘܡܐ̣. ܓܕܫ ܠܒܪܬܗ ܕܪܥܘܐܝܠ ܣܪܐ ܒܐܩܒܛܢܘܣ ܗ̇ܝ ܕܡܕܝ ܘܠܗܕܐ ܕܬܬܚܣܕ ܡܢ ܐܡܗ̈ܬܐ ܕܐܒܐ ܕܝܠܗ̇
8 Sie war mit sieben Männern verheiratet gewesen; doch der böse Dämon Aschmodai hatte sie alle getötet, bevor sie mit ihr geschlafen hatten. Die Mägde sagten zu ihr: Begreifst du denn nicht, dass du deine eigenen Männer erwürgst? Sieben hast du gehabt, doch kein einziger ist dir geblieben.8 ܡܛܠ ܕܐܝܬܝܗ̇ ܗܘܬ ܕܐܬܝܗܒܬ ܠܓܒܪ̈ܐ ܫܒܥܐ ܘܐܣܡܘܕܐܘܣ ܫܐܕܐ ܒܝ̣ܫܐ ܩ̇ܛܠ ܗ̣ܘܐ ܠܗܘܢ̣. ܩܕܡ ܕܢܗܘܘܢ ܗܢܘܢ ܥܡܗ̇ ܐܝܟ ܕܒܢ̈ܫܐ. ܘܐܡܪܝܢ ܠܗ̇. ܠܐ ܡܣܬܟܠܐ ܐܢܬܝ ܕܡܚܢ̣ܩܐ ܐܢܬܝ ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܝܠܟܝ. ܗܐ ܫܒܥܐ ܩܢ̣ܝܬ. ܘܡܢ ܚܕ ܡܢܗܘܢ ܠܐ ܝܬܪܬ
9 Mit welchem Recht also behandelst du uns so hart? Wenn sie schon sterben mussten, dann verschwinde du doch mit ihnen! Hoffentlich bekommen wir nie einen Sohn oder eine Tochter von dir zu sehen.9 ܠܡܢܐ ܠܢ ܡܢܓܕܐ ܐܢܬܝ̇. ܡܛܠ ܓܒܪ̈ܐ ܕܝܠܟܝ. ܐܢ ܡܝܬܘ̣. ܗܠܟܝ ܥܡܗܘܢ. ܠܐ ܢܚܙܐ ܠܟܝ ܒܪܐ ܐܘ ܒܪܬܐ ܠܥܠܡ
10 Als Sara das hörte, wurde sie so traurig, dass sie sich erhängen wollte. Aber sie dachte: Ich bin die einzige Tochter meines Vaters. Wenn ich das täte, wäre es eine große Schande für ihn und ich wäre schuld daran, dass der alte Mann vor Kummer ins Grab sinkt.10 ܟܕ ܗܠܝܢ ܫܡ̣ܥܬ. ܐܬܬܥܝܩܬ ܣܓܝ̣. ܐܝܟܢܐ ܕܬܚܢܘܩ ܗ̣ܝ ܠܗ̇. ܘܐܡܪܬ. ܚܕܐ ܡ̇ܢ ܐܝܬܝ ܠܐܒܐ ܕܝܠܝ. ܐܢ ܐܥܒܕ ܗܕܐ̣. ܚܣܕܐ ܠܗ ܗ̇ܘܐ. ܘܣܝܒܘܬܗ ܡܚܬܐ ܐܢܐ ܥܡ ܟܐܒܐ ܠܫܝܘܠ
11 Darum trat sie ans Fenster und betete: Gepriesen seist du, Herr, mein Gott. Gepriesen sei dein heiliger und ehrwürdiger Name in Ewigkeit. Alle deine Werke sollen dich ewig preisen.11 ܘܐܬܟܫܦܬ ܠܘܬ ܟܘܬܐ̣ ܘܐܡܪܬ. ܡܒܪܟܐ ܐܝܬܝܟ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܝܠܝ̣. ܘܡܒܪܟ ܫܡܐ ܕܝܠܟ ܩܕܝܫܐ ܘܡܝܩܪܐ ܠܥܠܡܝܢ.. ܢܒܪܟܘܢܟ ܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܐ ܕܝܠܟ ܠܥܠܡܝܢ
12 Nun aber, Herr, habe ich meine Augen und mein Gesicht dir zugewandt.12 ܘܗܫܐ ܡܪܝܐ̣. ܥܝ̈ܢܐ ܕܝܠܝ ܘܦܪܨܘܦܐ ܒܟ ܝܗ̇ܒܬ
13 Lass mich von dieser Erde scheiden, damit ich nicht länger solche Beschimpfungen hören muss.13 ܐܡܪܬ ܕܬܫܪܝܢܝ ܡܢ ܐܪܥܐ. ܘܠܐ ܐܫܡܥ ܬܘܒ ܠܚܣܕܐ
14 Du weißt, Herr, dass ich frei bin von jeder Sünde mit einem Mann.14 ܐܢܬ ܝܕܥ ܐܢܬ ܡܪܝܐ̣. ܕܕܟܝܬܐ ܐܝܬܝ ܡܢ ܟܠܗ̇ ܛܡܐܘܬܐ ܐܦ ܕܓܒܪܐ
15 Weder meinen eigenen Namen noch den meines Vaters habe ich befleckt in dem Land, wo ich gefangen bin. Ich bin die einzige Tochter meines Vaters; er hat kein anderes Kind, das ihn beerben könnte. Auch ist kein naher Verwandter da und kein Sohn eines Verwandten, dessen Frau ich werden müsste. Schon sieben Männer habe ich verloren. Was nützt mir da noch das Leben? Doch wenn es dir nicht gefällt, mich sterben zu lassen, dann blick auf mich herab und hab Erbarmen mit mir, damit ich nicht länger solche Beschimpfungen hören muss.15 ܘܠܐ ܣܝ̇ܒܬ ܠܫܡܐ ܕܝܠܝ̇. ܘܠܐ ܠܫܡܗ ܕܐܒܐ ܕܝܠܝ ܒܐܪܥܐ ܕܫܒܝܬܐ. ܝܚܝܕܝܬܐ ܐܝܬܝ ܠܐܒܐ ܕܝܠܝ. ܘܠܐ ܐܝܬ ܠܗ ܒܪܐ̇. ܐܝܟܢܐ ܕܢܪܬܝܘܗܝ. ܘܠܐ ܐܚܐ ܕܩܪܝܒ̣. ܘܠܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܒܪܐ̇. ܐܝܟܢܐ ܕܐܛܪ ܐܢܐ ܠܝ ܠܗ ܠܐܢܬܬܐ. ܗܐ ܐܒܕܘ ܠܝ ܫܒܥܐ. ܡܛܠ ܡܢܐ ܠܝ ܬܘܒ ܠܡܚܐ. ܘܐܢ ܠܐ ܫ̇ܦܪ ܠܟ ܠܡܩܛܠܢܝ̣. ܦܩܘܕ ܠܡܚܪ ܒܝ ܘܠܡܪܚܡܘ ܥܠܝ. ܘܠܐ ܬܘܒ ܐܫܡܥ ܚܣܕܐ
16 Das Gebet beider, Tobits und Saras, fand Gehör bei der Majestät des großen Rafael.16 ܘܐܫܬܡܥܬ ܨܠܘܬܐ ܕܬܪܝܗܘܢ ܩܕܡ ܬܫܒܘܚܬܐ ܕܐܠܗܐ ܪܒܐ
17 Er wurde gesandt, um beide zu heilen: um Tobit von den weißen Flecken auf seinen Augen zu befreien und um Sara, die Tochter Raguëls, mit Tobits Sohn Tobias zu vermählen und den bösen Dämon Aschmodai zu fesseln. Denn Tobias sollte Sara zur Frau haben. Und Tobit kehrte zur gleichen Zeit in sein Haus zurück, als Sara, die Tochter Raguëls, aus ihrem Zimmer herabkam.17 ܘܐܫܬܕܪ ܪܦܐܝܠ ܠܡܐܣܝܘ ܠܬܪܝܗܘܢ. ܠܛܘܒܝܛ̣. ܠܡܩܠܦ ܠܚܘܪ̈ܘܪܘܗܝ̣. ܘܠܣܪܐ ܗ̇ܝ ܕܪܥܘܐܝܠ̣. ܠܡܬܠܗ̇ ܠܛܘܒܝܐ ܒܪܗ ܕܛܘܒܝܛ ܐܢܬܬܐ̣. ܘܠܡܐܣܪܗ ܠܐܣܡܘܕܐܘܣ ܫܐܕܐ ܗ̇ܘ ܒܝ̣ܫܐ. ܡܛܠ ܕܠܛܘܒܝܐ ܡܛܐ ܗܘܐ ܠܡܐܪܬܗ̇.. ܒܗ ܒܙܒܢܐ ܟܕ ܗܦܟ ܛܘܒܝܛ ܥܠ ܠܒܝܬܐ ܕܝܠܗ ܘܣܪܐ ܗ̇ܝ ܕܪܥܘܐܝܠ̣. ܢܚܬܬ ܡܢ ܥܠܝܬܐ ܕܝܠܗ̇