Livro dos Salmos 10
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| Biblia Matos Soares | Pattloch Bibel |
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| 1 Ao mestre do coro. De Davide. | 1 Warum, Herr, stehst du so ferne, verbirgst dich in Zeiten der Not? |
| 2 Ao Senhor me acolho; por que dizeis (pois) à minha a alma: "Foge para o monte como a ave?" (1) | 2 Im Übermut verfolgt der Frevler den Armen, fängt ihn mit den Ränken, die er ersann. |
| 3 Eis que os ímpios retesam o seu arco, ajustam a sua flecha sobre a corda, para dispararem às ocultas contra os que são de coração recto. (2) | 3 Denn der Frevler rühmt sich seiner wilden Gier, und der Ungerechte brüstet sich. |
| 4 Quando se desmoronam os fundamentos, que pode fazer o justo? (3) | 4 Den Herrn verachtet der Frevler hochmütigen Sinnes. "Er rächt es nicht, es gibt keinen Gott", das sind so ganz seine Hintergedanken. |
| 5 O Senhor habita no seu santo templo, o trono do Senhor está no céu. Os seus olhos observam, as suas pálpebras examinam os filhos dos homens. (4) | 5 Sein schlimmer Wandel dauert immerfort. Fern von ihm sind deine Gerichte, alle seine Gegner verspottet er. |
| 6 O senhor sonda o justo e o ímpio; o seu espírito odeia aquele que ama a iniquidade. (5) | 6 Er denkt in seinem Herzen: "Nie werde ich wanken; von Geschlecht zu Geschlecht trifft mich kein Unglück!" |
| 7 Fará chover sobre os pecadores carvões ardentes e enxofre; um vento abrasador será a porção do seu cálice. (6) | 7 Sein Mund ist voll von Fluch, von Trug und Bedrückung, unter seiner Zunge sind Unheil und Unrecht. |
| 8 Com efeito, o Senhor é justo e ama a justiça; os homens rectos verão a sua face. (7) | 8 Er liegt im Hinterhalt der Gehöfte; im Versteck will er den Schuldlosen morden; seine Augen bergen Verruchtheit. |
| 9 Er lauert versteckt wie ein Löwe im Dickicht; er lauert darauf, den Armen zu fangen; er fängt den Armen, zieht ihn ins Netz. | |
| 10 Dieser wird niedergeschlagen, sinkt zu Boden und fällt durch die Gewalt der Ruchlosen. | |
| 11 Doch jener denkt in seinem Herzen: "Gott ist vergeßlich! Er hat sein Antlitz verhüllt, sieht es nie und nimmer!" | |
| 12 Steh auf, Herr und Gott, erhebe deine Hand, vergiß die Elenden nicht! | |
| 13 Warum darf der Frevler Gott verachten, im Herzen denken, du rächest es nicht? | |
| 14 Du siehst doch Unheil und Leid, blickst hin und nimmst es in deine Hand. Dir sei die Verruchtheit ausgeliefert, doch dem Verwaisten bist du ein Helfer. | |
| 15 Zerbrich den Arm des schlimmen Frevlers! Suchst du seine Freveltat, sollst du von ihr nichts mehr finden! | |
| 16 Der Herr ist König für immer und ewig. Die Völker verschwinden aus seinem Land! | |
| 17 Das Verlangen der Elenden hörst du, Herr; du festigst ihr Herz, machst dein Ohr geneigt. | |
| 18 So schaffst du Recht dem Verwaisten und Bedrückten, daß nie mehr Schrecken verbreite ein irdischer Mensch. |