SCRUTATIO

Martedi, 7 luglio 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Livro de Jó 14


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Biblia Matos SoaresMenge Bibel
1 O homem, nascido da mulher, vive pouco tempo e é cheio de muitas misérias.1 »Der Mensch, vom Weibe geboren, ist arm an Lebenszeit, aber überreich an Unruhe:
2 Como uma flor nasce e (logo) é cortada, e foge como a sombra, e jamais permanece num mesmo estado.2 wie eine Blume sprießt er auf und verwelkt, er flieht wie ein Schatten dahin und hat keinen Bestand.
3 E tu dignas-te abrir os teus olhos sobre tal ser, e chamá-lo a juízo contigo?3 Dennoch hältst du über einem solchen (Wesen) deine Augen offen und ziehst ihn vor deinen Richterstuhl!
4 Quem pode fazer sair o puro do impuro? Ninguém.4 Wie könnte wohl ein Reiner von Unreinen herkommen? nein, nicht ein einziger.
5 Os dias do homem são breves, em teu poder está o número dos seus meses; tu lhe fixaste os limites, que não podem ser ultrapassados.5 Wenn denn seine Tage genau bemessen sind, wenn die Zahl seiner Monde bei dir feststeht und du ihm eine Grenze gesetzt hast, die er nicht überschreiten darf,
6 Retira-te um pouco dele (deixa de o afligir) para que descanse, até que chegue o seu dia desejado como o dum jornaleiro.6 so wende doch deine Blicke von ihm weg, damit er Ruhe habe, bis er wie ein Tagelöhner mit Befriedigung auf seinen Tag hinblicken kann!«
7 Um a árvore tem esperança (de reviver); se for cortada, torna a reverdecer, e brotam os seus ramos.7 »Denn für einen Baum bleibt eine Hoffnung bestehen: wird er abgehauen, so schlägt er von neuem aus, und seine Schößlinge hören nicht auf.
8 Se a sua raiz envelhecer na terra, e morrer o seu tronco no pó,8 Wenn auch seine Wurzel in der Erde altert und sein Stumpf im Boden abstirbt,
9 sentindo água reverdecerá, e fará copa, como no princípio quando foi plantada.9 so treibt er doch vom Duft (= Dunst) des Wassers neue Sprossen und bringt Zweige hervor wie ein junges Reis.
10 Porém o homem, quando morrer fica prostrado; quando expirar, dize-me, que é dele?10 Wenn aber ein Mann stirbt, so liegt er hingestreckt da, und wenn ein Mensch verscheidet, wo ist er dann?
11 Esgotam-se as águas dum lago, escoa-se e extingue-se:11 Wie das Wasser aus einem Teich verdunstet und ein Strom versiegt und austrocknet,
12 assim o homem, quando dormir, não mais se levantará; até que o céu seja consumido, não despertará, nem se levantará do seu sono.12 so legt der Mensch sich nieder und steht nicht wieder auf: bis der Himmel nicht mehr ist, erwachen sie nicht wieder und werden aus ihrem Schlaf nicht aufgerüttelt.«
13 Quem me dera que tu me encobrisses no sepulcro, e me escondesses nele até ter passado o teu furor, e me assinalasses o tempo em que te houvesses de lembrar de mim,13 »O wenn du mich doch im Totenreiche verwahrtest, mich dort verbergen wolltest, bis dein Zorn sich gelegt hätte, mir eine Frist bestimmtest und dann meiner gedächtest!
14 Pensas porventura que um homem já morto tornará a viver? Todos os dias da minha milicia esperaria, até que chegasse a hora do levantamento (ou renovação, gloriosa).14 Doch wenn der Mensch gestorben ist – kann er wohl wieder aufleben? Dann wollte ich alle Tage meines Frondienstes (oder: Leidenskampfes) harren, bis die Ablösung für mich käme:
15 Então me chamarias e eu te responderia, e estenderias u tua dextra para a obra das tuas mãos.15 dann würdest du rufen und ich gäbe dir Antwort; nach dem Werk deiner Hände würdest du Verlangen tragen;
16 Em verdade tu contaste todos os meus passos, mas perdoa os meus pecados.16 ja, dann würdest du meine Schritte sorglich zählen, über einen Fehltritt von mir kein strenger Wächter sein;
17 Tu selaste como num saco os meus delitos, mas curaste a minha iniquidade.17 nein, versiegelt würde meine Übertretung in einem Bündel (oder: im Beutel) liegen, und meine Schuld hättest du verklebt (= würdest du unbeachtet lassen).
18 Um monte desmorona-se e desfaz-se, e um rochedo é trasladado do seu lugar.18 Doch nein – Berge stürzen in sich zusammen, und Felsen werden von ihrer Stelle weggerückt,
19 As águas escavam as pedras, e a terra pouco a pouco se consome com as inundações: assim mesmo, pois, acabarás com o homem.19 Steine höhlt das Wasser aus, und seine Güsse schwemmen das Erdreich weg: so machst du auch die Hoffnung des Menschen zunichte.
20 Tu o abates, e ele se vai, tu o desfiguras e afastas para longe.20 Du überwältigst ihn auf ewig, und er muß davon; sein Antlitz entstellend, läßt du ihn dahinfahren.
21 Estejam os seus filhos exaltados, ou estejam abatidos, ele não o saberá.21 Gelangen seine Kinder zu Ehren – er weiß nichts davon; und sinken sie in Schande hinab – er achtet nicht auf sie.
22 A sua carne, apenas padecerá as suas dores, e ã sua alma apenas chorará sobre si mesma.22 Nur seines eigenen Leibes Schmerzen fühlt er, und nur um sich selbst empfindet seine Seele Trauer.«