SCRUTATIO

Donnerstag, 8 Oktober 2026 - Beata Maria Vergine del Rosario ( Letture di oggi)

Jeremia 8


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Pattloch BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 "In jener Zeit" - Spruch des Herrn - "wird man die Gebeine der Könige von Juda und die Gebeine seiner Fürsten und die Gebeine der Priester und die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gräbern holen.1 In jener Zeit - Spruch des Herrn - wird man die Gebeine der Könige von Juda, die Gebeine seiner Beamten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Einwohner Jerusalems aus ihren Gräbern holen.
2 Man wird sie der Sonne, dem Mond und dem gesamten Himmelsheer hinwerfen, die sie so liebten und verehrten, denen sie nachliefen, die sie befragten und anbeteten. Sie werden nicht wieder gesammelt und kommen in kein Grab. Als Dung auf dem Acker sollen sie dienen.2 Man wird sie hinstreuen vor die Sonne, den Mond und das ganze Himmelsheer, denen ihre Liebe galt, denen sie dienten und nachliefen, die sie befragten und anbeteten. Sie werden weder gesammelt noch bestattet werden. Dünger auf dem Acker sollen sie sein.
3 Und der gesamte Rest, der von diesem bösen Geschlecht allerorts noch übrigbleibt, wohin immer ich sie verstoße, wird dann den Tod dem Leben vorziehen" - Spruch des Herrn der Heere.3 Besser als das Leben wäre der Tod auch für den Rest, für alle, die übrig bleiben von diesem bösen Geschlecht an allen Orten, überall, wohin immer ich sie verstoße - Spruch des Herrn der Heere.
4 "Du aber sage zu ihnen: So spricht der Herr: Fällt man hin und erhebt sich nicht wieder? Oder dreht sich einer, der sich umwandte, nicht wieder zurück?4 Du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr:
Wer hinfällt, steht der nicht wieder auf?Wer vom Weg abkommt,
kehrt der nicht wieder zurück?
5 Warum wendet dieses Volk sich ab in beständiger Abkehr, klammert sich fest am Trug und verweigert die Umkehr?5 Warum wendet dieses Volk sich ab [Jerusalem]
und beharrt auf der Abkehr? Warum hält es am Irrtum fest,
weigert sich umzukehren?
6 Ich horchte hin und vernahm: Sie reden die Unwahrheit, seine Bosheit bedauert niemand, so daß er spräche: "Was tat ich?" Sie alle wenden sich ab in ihrem raschen Lauf wie ein Roß, das im Kampfe dahinstürmt.6 Ich horche hin und höre:
Schlechtes reden sie,
keiner bereut sein böses Tun und sagt:
Was habe ich getan? Jeder wendet sich ab und läuft weg,
schnell wie ein Ross, das im Kampf dahinstürmt.
7 Selbst der Storch am Himmel kennt seine Frist; auch Taube, Mauersegler und Drossel halten die Zeit ihres Kommens ein; doch mein Volk kennt nicht die Rechtsordnung des Herrn.7 Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten;
Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Frist ihrer Rückkehr ein;
mein Volk aber kennt nicht die Rechtsordnung des Herrn.
8 Wie könnt ihr sagen: "Weise sind wir! Des Herrn Gesetz ist bei uns!"? Seht doch, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schreiber!8 Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir
und das Gesetz des Herrn ist bei uns? Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber
hat es zur Lüge gemacht.
9 Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen! Seht, des Herrn Wort verwarfen sie, und die eigene Weisheit, was nützt sie ihnen?9 Zuschanden werden die Weisen,
sie stehen bestürzt da und werden gefangen. Das Wort des Herrn haben sie verworfen
und ihre eigene Weisheit, was nützt sie ihnen?
10 Darum gebe ich ihre Frauen an andere, ihre Felder an die Eroberer. Denn vom Kleinsten bis zum Größten sind sie alle nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester verüben sie alle Trug.10 Darum gebe ich ihre Frauen an Fremde,
ihre Felder an Eroberer. Sind sie doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus;
vom Propheten bis zum Priester betrügen sie alle.
11 Den Zusammenbruch der Tochter meines Volkes möchten sie heilen, indem sie leichtfertig rufen: "Heil, Heil!" Aber es gibt doch kein Heil.11 Den Schaden der Tochter, meines Volkes,
möchten sie leichthin heilen, indem sie rufen:
Heil, Heil! Aber kein Heil ist da.
12 Schämen sie sich denn, daß sie Greuliches taten? Nein, sie schämen sich nicht, und Schande zu fühlen ist ihnen unbekannt. Darum werden sie fallen mit den (anderen) Fallenden; zu ihrer Heimsuchungszeit werden sie stürzen", spricht der Herr.12 Schämen müssten sie sich, weil sie Gräuel verüben.
Doch sie schämen sich nicht;
Scham ist ihnen unbekannt. Deshalb müssen sie fallen,
wenn die anderen fallen. Sobald ich sie zur Rechenschaft ziehe,
werden sie stürzen, spricht der Herr.
13 "Will ich bei ihnen ernten" - Spruch des Herrn -, "so finden sich keine Trauben am Weinstock, keine Feigen am Feigenbaum, das Laub ist verwelkt. So bestimme ich ihnen ihre Verwüster."13 Will ich bei ihnen ernten - Spruch des Herrn -
so sind keine Trauben am Weinstock,keine Feigen am Feigenbaum,
und das Laub ist verwelkt.
Darum habe ich für sie Verwüster bestellt.
14 Was sitzen wir da? Schart euch zusammen! Wir müssen hinein in die befestigten Städte und untergehen daselbst! Denn der Herr, unser Gott, vernichtet uns, mit Giftwasser tränkt er uns; denn wir verfehlten uns wider den Herrn.14 Warum sitzen wir da? Sammelt euch!
Hinein in die befestigten Städte! Dort werden wir umkommen;
denn der Herr, unser Gott, lässt uns umkommen. Er lässt uns Giftwasser trinken,
weil wir gesündigt haben gegen den Herrn.
15 [Wir harren auf Heil - doch Gutes kommt nicht - und auf die Zeit der Heilung, doch ach, nur Bestürzung!]15 [Wir hofften auf Heil,
doch kommt nichts Gutes, auf die Zeit der Heilung,
doch ach, nur Schrecken!]
16 Von Dan her vernimmt man das Schnauben seiner Rosse, vom Wiehern seiner Hengste erbebt das gesamte Land. Sie kommen und fressen das Land samt seinem Reichtum, die Stadt und ihre Bewohner.16 Man hört von Dan her das Schnauben der Rosse,
vom Wiehern seiner Hengste bebt das ganze Land. Sie kommen und fressen das Land und seinen Ertrag,
die Stadt und ihre Bewohner.
17 "Ja, ich sende giftige Schlangen unter euch; kein Beschwören hilft gegen sie, und sie werden euch beißen [Spruch des Herrn] unheilbar."17 Denn seht, ich sende giftige Schlangen unter euch,
gegen die es keine Beschwörung gibt;sie werden euch beißen
[- Spruch des Herrn -] und es gibt keine Heilung.
18 Es steigt in mir der Kummer auf, mein Herz ist krank.18 Kummer steigt in mir auf,
mein Herz ist krank.
19 Horch! Meines Volkes Tochter schreit aus fernem Land: "Ist denn der Herr nicht mehr in Sion, ist sein König nicht mehr dort?" - ["Warum haben sie mich mit ihren Bildern gekränkt, mit den fremdländischen Götzen?"]19 Horch! Die Tochter, mein Volk,
schreit aus einem fernen Land: Ist denn der Herr nicht in Zion
oder ist sein König nicht dort? - [Warum haben sie mich erzürnt
mit ihren Götterbildern, mit den fremden Götzen?]
20 "Die Ernte ist vorüber, der Herbst ist vorbei, doch wir sind noch nicht gerettet!"20 Die Ernte ist vorüber, der Herbst ist vorbei,
uns aber ist nicht geholfen worden.
21 Ob des Zusammenbruchs der Tochter meines Volkes bin ich gebrochen; traurig bin ich, Entsetzen packt mich.21 Der Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes,
hat mich gebrochen,
traurig bin ich, Entsetzen hat mich gepackt.
22 Gibt es denn keinen Balsam in Gilead, hat man dort keinen Arzt? Warum gibt es keine Heilung der Tochter menes Volkes?22 Gibt es denn keinen Balsam in Gilead,
ist dort kein Wundarzt? Warum schließt sich denn nicht
die Wunde der Tochter, meines Volkes?
23 O würde doch zu Wasser mein Haupt und mein Auge zu einem Tränenquell, daß ich beweinte bei Tag und bei Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes!23 Ach, wäre mein Haupt doch Wasser,
mein Auge ein Tränenquell: Tag und Nacht beweinte ich
die Erschlagenen der Tochter, meines Volkes.