SCRUTATIO

Sonntag, 6 September 2026 - San Zaccaria Profeta ( Letture di oggi)

Ijob 8


font
Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Da nahm Bildad von Suah das Wort und sagte:1 Da antwortete Bildad von Schuach und sprach:
2 »Wie lange noch willst du solche Reden führen, und wie lange noch sollen die Worte deines Mundes als Sturmwind daherfahren?2 Wie lange noch willst du derlei reden?
Nur heftiger Wind sind die Worte deines Mundes.
3 Beugt Gott etwa das Recht, oder verdreht der Allmächtige die Gerechtigkeit?3 Beugt etwa Gott das Recht
oder beugt der Allmächtige die Gerechtigkeit?
4 Nur wenn (oder: weil) deine Kinder gegen ihn gesündigt hatten, hat er sie die Folge ihrer Übertretung tragen lassen.4 Haben deine Kinder gefehlt gegen ihn,
gab er sie der Gewalt ihres Frevels preis.
5 Wenn du aber Gott ernstlich suchst und zum Allmächtigen flehst,5 Wenn du mit Eifer Gott suchst,
an den Allmächtigen dich flehend wendest,
6 wenn du dabei unsträflich und rechtschaffen bist: ja, dann wird er zu deinem Heil erwachen und deine Wohnung als eine Stätte der Gerechtigkeit (oder: als eine dir gebührende Stätte) wiederherstellen.6 wenn du rein bist und recht,
dann wird er über dich wachen,
dein Heim herstellen, wie es dir zusteht.
7 Da wird dann dein vormaliger Glücksstand klein erscheinen gegenüber der Größe deiner nachmaligen Lage.«7 Und war dein Anfang auch gering,
dein Ende wird gewaltig groß.
8 »Denn befrage nur das frühere Geschlecht und achte auf das, was ihre Väter erforscht haben!8 Ja, frag nur das frühere Geschlecht
und merk dir, was die Väter erforschten.
9 Denn wir sind nur von gestern her und wissen nichts, weil unsere Tage nur ein Schatten auf Erden sind;9 Wir sind von gestern nur und wissen nichts,
wie Schatten sind auf Erden unsre Tage.
10 sie aber werden dich sicherlich belehren, werden dir’s sagen und aus der Tiefe ihrer Einsicht die Worte hervorgehen lassen:10 Unterweisen sie dich nicht, sprechen sie nicht zu dir,
geben sie dir nicht Worte aus ihrem Herzen:
11 ›Schießt Schilfrohr auf, wo kein Sumpf ist? Wächst Riedgras ohne Wasser auf?11 Wächst ohne Sumpf das Schilfrohr hoch,
wird Riedgras ohne Wasser groß?
12 Noch steht es in frischem Triebe, ist noch nicht reif zum Schnitt, da verdorrt es schon vor allem andern Gras.12 In Blüte und noch nicht gemäht,
verwelkt es schon vor allem Gras.
13 So ergeht es auch allen, die Gott vergessen, und so wird die Hoffnung des Ruchlosen zunichte;13 So enden alle, die Gott vergessen,
des Ruchlosen Hoffen wird zunichte.
14 denn seine Zuversicht setzt er auf Sommerfäden, und das, worauf er vertraut, ist ein Spinngewebe.14 Ein Spinngewebe ist seine Zuversicht,
ein Spinnennetz sein Verlass.
15 Er lehnt sich an sein Haus, doch es hält nicht stand; er klammert sich fest daran, doch es bleibt nicht stehen.15 Stützt er sich auf sein Haus, es hält nicht stand,
klammert er sich daran, es bleibt nicht stehen.
16 Er strotzt von Saft auch in der Sonnenglut, und seine Schößlinge breiten sich über seinen Garten aus;16 Er steht im Saft vor der Sonne,
seine Zweige überwuchern den Garten,
17 (sogar) um Steingeröll schlingen sich seine Wurzeln, und in Steingemäuer bohren sie sich hinein;17 im Geröll verflechten sich seine Wurzeln,
zwischen Steinen halten sie sich fest.
18 wenn aber er (d.h. Gott) ihn von seiner Stätte wegreißt, so verleugnet diese ihn: Ich habe dich nie gesehen!18 Doch Gott tilgt ihn aus an seiner Stätte,
sie leugnet ihn: Nie habe ich dich gesehen.
19 Siehe, das ist die Freude, die er von seinem Lebenswege hat, und aus dem Boden sprossen wieder andere auf.‹«19 Siehe, das ist die Freude seines Weges
und ein anderer sprießt aus dem Staub.
20 »Nein, Gott verwirft den Frommen nicht und reicht keinem Frevler die Hand.20 Ja, Gott verschmäht den Schuldlosen nicht,
die Hand der Boshaften aber hält er nicht fest.
21 Während er dir den Mund wieder mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit lautem Jubel,21 Mit Lachen wird er deinen Mund noch füllen,
deine Lippen mit Jubel.
22 werden deine Widersacher mit Schande bedeckt dastehen, und das Zelt der Frevler wird verschwunden sein.«22 Deine Hasser werden sich kleiden in Schmach,
das Zelt der Frevler besteht nicht mehr.