SCRUTATIO

Donnerstag, 16 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Ijob 37


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Ja, darüber erzittert mein Herz und fährt stürmisch empor von seiner Stelle.1 Darum erbebt mein Herz sehr heftig,
pocht erregt an seiner Stelle.
2 Hört, o hört auf das Donnern seiner Stimme und auf das Tosen, das seinem Munde entfährt!2 Hört, hört das Toben der Stimme Gottes,
welch ein Grollen seinem Mund entfährt.
3 Er entfesselt es unter dem ganzen Himmel hin und sein Blitzesleuchten bis an die Säume der Erde.3 Unter dem ganzen Himmel lässt er es los
und seinen Blitz über die Säume der Erde.
4 Hinter (dem Blitz) her brüllt der Donner; er dröhnt mit seiner hehren Stimme und hält (die Blitze) nicht zurück, sobald sein Donner sich vernehmen läßt.4 Hinter ihm brüllt der Donner drein,
er dröhnt mit erhabener Stimme. Nicht hält er (die Blitze) zurück,
wenn sein Donner gehört wird.
5 Gott donnert mit seiner Stimme wunderbar, er, der große Dinge tut, die wir nicht begreifen.5 Gott dröhnt mit seiner Stimme, wunderbar,
er schafft große Dinge, wir verstehen sie nicht:
6 Denn dem Schnee gebietet er: ›Falle auf die Erde nieder!‹ und ebenso dem Regenguß: ›Falle als Dauerregen nieder!‹6 Dem Schnee befiehlt er: Fall zur Erde!,
dem Regenschwall, seinen mächtigen Güssen.
7 Dann zwingt er die Hände aller Menschen zur Untätigkeit, damit alle Menschen zur Erkenntnis seines Wirkens (oder: Waltens) kommen.7 Er versiegelt die Hand aller Menschen,
sodass alle Welt sein Tun erkennt.
8 Da zieht sich das Wild in sein Versteck zurück und hält sich ruhig in seinen Schlupfwinkeln.8 Die Tiere verkriechen sich in ihr Versteck,
sie lagern in ihren Höhlen.
9 Aus der Kammer (des Südens; vgl. 9,9) bricht der Sturm hervor und von den Nordwinden die Kälte:9 Aus seiner Kammer kommt der Sturm,
von den Winden des Nordens die Kälte.
10 durch den Hauch Gottes entsteht das Eis, und die weite Wasserfläche liegt in enger Haft.10 Durch Gottes Hauch entsteht das Eis,
liegt starr des Wassers Fläche.
11 Auch belastet er mit Wasserfülle (oder: Hagel) das Gewölk, läßt seine Blitzwolken überströmen;11 Auch belädt er die Wolken mit Nass,
streut umher die leuchtenden Wolken.
12 die wenden sich dann unter seiner Leitung hierhin und dorthin, um alles, was er ihnen gebietet, auszurichten auf dem ganzen weiten Erdkreise:12 Sie ziehen hin und her, wie er sie lenkt,
um alles, was er gebietet,
zu wirken auf dem Kreis der Erde.
13 bald als Rute (= Züchtigung), wenn sie seinem Lande not tut, bald als Huldbeweis (= zum Segen) läßt er sie sich entladen.«13 Sei es als Zuchtrute, sei es auch für seine Erde,
sei es als Erweis seiner Huld,
so lässt er es sie treffen.
14 »Vernimm dies, Hiob! Stehe still und erwäge die Wunderwerke Gottes!14 Hör dir dies an, Ijob! Steh still,
um die Wunder Gottes zu betrachten.
15 Begreifst du es, wie Gott ihnen Befehl erteilt und das Licht (= den Blitzstrahl) seines Gewölks aufleuchten läßt?15 Weißt du, wie Gott ihnen Auftrag gibt,
wie das Licht seiner Wolke aufstrahlt?
16 Verstehst du dich auf das Schweben der Wolken, auf die Wundertaten des an Weisheit Vollkommenen,16 Weißt du um der Wolke Schweben,
um die Wunderwerke des Allwissenden?
17 du, dem die Kleider zu heiß werden, wenn das Land beim Südwind in schwüler Hitze daliegt?17 Du, dem die Kleider vor Hitze glühen,
wenn die Erde unter dem Südwind liegt,
18 Kannst du gleich ihm das Himmelsgewölbe ausbreiten, das fest ist wie ein gegossener Spiegel?18 wölbst du gleich ihm das Wolkenfirmament,
das fest ist wie ein gegossener Spiegel?
19 Laß uns wissen, was wir ihm sagen sollen! Wir können vor Finsternis nichts vorbringen.19 Lehre du uns, was wir ihm sagen sollen.
Wir können wegen des Dunkels nichts vorbringen.
20 Soll ihm gemeldet werden, daß ich reden wolle? Hat wohl je ein Mensch gefordert, er wolle vernichtet sein?20 Muß man ihm erst erzählen, wenn ich rede?
Muß es erst einer sagen,
damit es ihm mitgeteilt wird?
21 Und nun: in das Sonnenlicht kann man nicht blicken, wenn es am Himmelsgewölbe strahlt, nachdem der Wind darüber hingefahren ist und (den Himmel) geklärt hat.21 Und nun, wenn man das Sonnenlicht nicht sieht,
ist es verdunkelt durch die Wolken,
ein Windhauch bläst und fegt sie weg.
22 Von Norden her kommt das Nordlicht: um Gott her liegt furchtbare Pracht (= Majestät).22 Vom Norden naht ein Lichtglanz,
um Gott her ist schreckliche Herrlichkeit.
23 Den Allmächtigen, wir erreichen ihn nicht, ihn, der an Kraft gewaltig ist; aber das Recht und die volle Gerechtigkeit beugt er nicht.23 Den Allmächtigen ergründen wir nicht,
er ist erhaben an Macht und Recht,
er ist reich an Gerechtigkeit; Recht beugt er nicht.
24 Darum sollen die Menschen ihn fürchten: er sieht keinen an, der sich selbst weise dünkt!«24 Darum sollen die Menschen ihn fürchten.
Keinen sieht er an, wie weise sie auch sind.