SCRUTATIO

Freitag, 3 Juli 2026 - San Tommaso ( Letture di oggi)

Das erste Buch Samuel 18


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Nach dem Gespräch Davids mit Saul schloss Jonatan David in sein Herz. Und Jonatan liebte David wie sein eigenes Leben.1 ܘܟܕ ܫܠܡ ܕܘܝܕ ܠܡܐܡܪ ܠܫܐܘܠ ܢܦܫܗ ܕܝܘܢܬܢ ܢܩܦܬ ܠܢܦܫܗ ܕܕܘܝܕ ܘܪܚܡܗ ܝܘܢܬܢ ܐܝܟ ܢܦܫܗ
2 Saul behielt David von jenem Tag an bei sich und ließ ihn nicht mehr in das Haus seines Vaters zurückkehren.2 ܘܕܒܪܗ ܫܐܘܠ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܘܠܐ ܫܒܩܗ ܠܡܗܦܟ ܠܒܝܬ ܐܒܘܗܝ
3 Jonatan schloss mit David einen Bund, weil er ihn wie sein eigenes Leben liebte.3 ܘܐܩܝܡܘ ܝܘܢܬܢ ܘܕܘܝܕ ܩܝܡܐ ܡܛܠ ܕܪܚܡ ܗܘܐ ܝܘܢܬܢ ܠܕܘܝܕ ܐܝܟ ܢܦܫܗ
4 Er zog den Mantel, den er anhatte, aus und gab ihn David, ebenso seine Rüstung, sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel.4 ܘܫܠܚ ܝܘܢܬܢ ܦܪܝܣܐ ܕܥܠܘܗܝ ܘܝܗܒܗ ܠܕܘܝܕ ܘܡܐ̈ܢܐ ܕܥܠܘܗܝ ܥܕܡܐ ܠܣܝܦܗ ܘܩܫܬܗ ܘܗܡܝܢܗ
5 David zog ins Feld und überall, wohin Saul ihn schickte, hatte er Erfolg, sodass Saul ihn an die Spitze seiner Krieger stellte. David war beim ganzen Volk und bei den Dienern Sauls beliebt.5 ܘܢܦܩ ܗܘܐ ܕܘܝܕ ܠܐܝܟܐ ܕܡܫܕܪ ܗܘܐ ܠܗ ܫܐܘܠ ܘܙܟܐ ܗܘܐ ܘܐܩܝܡܗ ܫܐܘܠ ܥܠ ܓܒܪ̈ܐ ܩܪ̈ܒܬܢܐ ܘܫܦܪ ܒܥܝܢ̈ܝ ܥܡܐ ܘܐܦ ܒܥܝܢ̈ܝ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܫܐܘܠ
6 Als sie nach Davids Sieg über den Philister heimkehrten, zogen die Frauen aus allen Städten Israels König Saul singend und tanzend mit Handpauken, Freudenrufen und Zimbeln entgegen.6 ܘܗܘܐ ܕܟܕ ܐܬܘ ܟܕ ܗܦܟ ܕܘܝܕ ܟܕ ܩܛܠܗ ܠܦܠܫܬܝܐ ܢܦܩ ܢܫ̈ܐ ܡܢ ܟܠܗܝܢ ܩܘܪ̈ܝܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܠܡܫܒܚܘ ܒܪ̈ܒܝܥܐ ܠܐܘܪܥܗ ܕܫܐܘܠ ܡܠܟܐ ܒ̈ܦܠܓܐ ܘܒܨ̈ܨܠܐ ܘܒܚܕܘܬܐ
7 Die Frauen spielten und riefen voll Freude: Saul hat Tausend erschlagen,
David aber Zehntausend.
7 ܘܡܥܢܝ̈ܢ ܗ̈ܘܝ ܢܫ̈ܐ ܘܓܚ̈ܟܢ ܘܐܡܪ̈ܢ ܩܛܠ ܫܐܘܠ ܒܐ̈ܠܦܐ ܘܕܘܝܕ ܒܪ̈ܒܘܬܐ
8 Saul wurde darüber sehr zornig. Das Lied missfiel ihm und er sagte: David geben sie Zehntausend, mir aber geben sie nur Tausend. Jetzt fehlt ihm nur noch die Königswürde.8 ܘܐܬܚܡܬ ܫܐܘܠ ܛܒ ܘܐܬܐܒܫ ܒܥܝ̈ܢܘܗܝ ܦܬܓܡܐ ܗܢܐ ܘܐܡܪ ܝܗܒ ܠܕܘܝܕ ܪ̈ܒܘܬܐ ܘܠܝ ܝܗܒ ܐ̈ܠܦܐ ܘܬܘܒ ܕܝܠܗ ܗܝ ܡܠܟܘܬܐ
9 Von diesem Tag an war Saul gegen David voll Argwohn.9 ܘܫܪܝ ܫܐܘܠ ܠܡܣܩܪܗ ܠܕܘܝܕ ܡܢ ܗ̇ܘ ܝܘܡܐ
10 Am folgenden Tag kam über Saul wieder ein böser Gottesgeist, sodass er in seinem Haus in Raserei geriet. David aber spielte wie jeden Tag. Saul hatte den Speer in der Hand.10 ܘܗܘܐ ܡܢ ܒܬܪ ܝܘܡ̈ܬܐ ܘܐܨܠܚܬ ܪܘܚܗ ܕܐܠܗܐ ܒܝܫܬܐ ܥܠ ܫܐܘܠ ܘܐܬܢܒܝ ܒܓܘ ܒܝܬܗ ܘܕܘܝܕ ܢܩ̇ܫ ܩܕܡܘܗܝ ܐܝܟ ܕܟܠ ܝܘܡ ܘܡܘܪܢܝܬܐ ܒܐܝܕܗ ܕܫܐܘܠ
11 Saul dachte: Ich will David an die Wand spießen!, und schleuderte den Speer, aber David wich ihm zweimal aus.11 ܘܫܕܐ ܫܐܘܠ ܡܘܪܢܝܬܐ ܘܐܡܪ ܐܡܚܐ ܒܕܘܝܕ ܘܒܐܣܬܐ ܘܐܬܟܪܟ ܕܘܝܕ ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ ܬܪ̈ܬܝܢ ܙܒܢܝ̈ܢ
12 Und Saul begann sich vor David zu fürchten, weil der Herr mit David war, Saul aber verlassen hatte.12 ܘܕܚܠ ܫܐܘܠ ܡܢ ܩܕܡ ܕܘܝܕ ܡܛܠ ܕܡܪܝܐ ܗܘܐ ܥܡܗ ܘܡܢ ܫܐܘܠ ܥܒܪ
13 Darum entfernte Saul David aus seiner Umgebung und machte ihn zum Obersten einer Tausendschaft. So zog David an der Spitze der Leute hinaus (in den Krieg) und wieder heim.13 ܘܐܦܪܩܗ ܫܐܘܠ ܡܢ ܠܘܬܗ ܘܥܒܕܗ ܠܗ ܪܒ ܐܠܦܐ ܘܢܦܩ̇ ܗܘܐ ܘܥܐ̇ܠ ܩܕܡ ܥܡܐ
14 David hatte Erfolg, wohin ihn auch sein Weg führte, und der Herr war mit ihm.14 ܘܗܘܐ ܕܘܝܕ ܒܟܠܗܝܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܣܟܘܠܬܢ ܘܡܪܝܐ ܥܡܗ
15 Als Saul sah, dass David sehr erfolgreich war, bekam er noch mehr Angst vor ihm.15 ܘܚܙܐ ܫܐܘܠ ܕܣܟܘܠܬܢ ܗܘ ܘܛܒ ܘܕܚܠ ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ
16 Ganz Israel und Juda aber liebte David, weil er an ihrer Spitze hinaus (in den Krieg) und wieder heimzog.16 ܘܟܠܗ ܐܝܣܪܝܠ ܘܝܗܘܕܐ ܪܚܡܘ ܠܕܘܝܕ ܡܛܠ ܕܗܘ ܢܦܩ̇ ܗܘܐ ܘܥܐܠ ܩܕܡܝܗܘܢ
17 Saul sagte zu David: Hier ist meine älteste Tochter Merab. Ich will sie dir zur Frau geben, wenn du dich mir als tapfer erweist und die Kriege des Herrn führst. Saul dachte nämlich: Ich will nicht meine Hand gegen ihn erheben; das sollen die Philister tun.17 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܕܘܝܕ ܗܐ ܒܪܬܝ ܩܫܝܫܬܐ ܢܕܒ ܐܬܠܝܗ̇ ܠܟ ܐܢܬܬܐ ܒܪܡ ܗܘܝ ܠܝ ܪܒ ܚܝܠܐ ܘܐܬܟܬܫ ܒܩܪ̈ܒܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܘܫܐܘܠ ܐܡܪ ܠܐ ܬܗܘܐ ܒܗ ܐܝܕܝ ܐܠܐ ܬܗܘܐ ܒܗ ܐܝܕܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ
18 David antwortete Saul: Wer bin ich denn und was ist schon meine Sippe und die Verwandtschaft meines Vaters in Israel, dass ich der Schwiegersohn des Königs werden sollte?18 ܘܐܡܪ ܕܘܝܕ ܠܫܐܘܠ ܡ̇ܢ ܐܢܐ ܘܡܢܐ ܥܒܕܬ ܘܡܢܐ ܐܢܘܢ ܚܝܝ̈ ܘܫܪܒܬܗ ܕܐܒܝ ܒܐܝܣܪܝܠ ܕܒܪܬܗ ܕܡܠܟܐ ܐܣܒ
19 Als aber dann die Zeit kam, in der Sauls Tochter Merab David zur Frau gegeben werden sollte, wurde sie Adriël aus Mehola zur Frau gegeben.19 ܘܗܘܐ ܙܒܢܐ ܠܡܬܠ ܠܢܕܒ ܒܪܬ ܫܐܘܠ ܠܕܘܝܕ ܘܗܝ ܐܬܝܗܒܬ ܠܥܙܪܐܝܠ ܕܡܢ ܡܚܘܠܐ ܐܢܬܬܐ
20 Sauls Tochter Michal liebte David; dies teilte man Saul mit. Es war ihm recht;20 ܘܪܚܡܬ ܡܠܟܠ ܒܪܬ ܫܐܘܠ ܠܕܘܝܕ ܘܚܘܝܘ ܠܫܐܘܠ ܘܫܦܪ ܦܬܓܡܐ ܒܥܝܢ̈ܘܗܝ
21 denn er sagte sich: Ich will sie ihm geben; sie soll ihm zum Verhängnis werden, sodass er den Philistern in die Hände fällt. Saul sagte zu David: Heute in zwei Jahren kannst du mein Schwiegersohn werden.21 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܐܬܠܝܗ̇ ܠܗ ܘܬܗܘܐ ܠܗ ܬܘܩܠܬܐ ܕܬܗܘܐ ܒܗ ܐܝܕܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܕܘܝܕ ܒܬܪ̈ܬܝܗܝܢ ܬܗܘܐ ܠܝ ܚܬܢܐ ܝܘܡܢܐ
22 Seinen Dienern aber befahl Saul: Redet heimlich mit David und sagt: Du siehst, dass der König Gefallen an dir hat und dass alle seine Diener dich gern haben; du könntest sofort der Schwiegersohn des Königs werden.22 ܘܦܩܕ ܫܐܘܠ ܠܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܐܡܪܘ ܠܕܘܝܕ ܒܪ ܐܝܫܝ ܗܐ ܨܒܐ ܒܟ ܡܠܟܐ ܘܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܪܚܡܘܟ ܗܫܐ ܗܘܝ ܚܬܢܐ ܠܡܠܟܐ
23 Sauls Diener redeten also in dieser Weise mit David. David aber erwiderte: Scheint es euch so leicht zu sein, der Schwiegersohn des Königs zu werden? Ich bin doch ein armer und geringer Mann.23 ܘܐܡܪܘ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܫܐܘܠ ܠܕܘܝܕ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ ܘܐܡܪ ܕܘܝܕ ܒܨܝܪܐ ܗܝ ܗܕܐ ܒܥܝܢ̈ܝܟܘܢ ܕܐܗܘܐ ܚܬܢܐ ܠܡܠܟܐ ܘܐܢܐ ܓܒܪܐ ܐܢܐ ܡܣܟܢܐ ܘܡܨܥܪܐ
24 Die Diener berichteten Saul: Das und das hat David gesagt.24 ܘܚܘܝܘܗܝ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܠܫܐܘܠ ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ ܕܐܡܪ ܕܘܝܕ
25 Saul antwortete: So sollt ihr David sagen: Der König möchte keine andere Brautgabe als die Vorhäute von hundert Philistern, um an den Feinden des Königs Rache zu nehmen. Saul plante nämlich, David den Philistern in die Hände fallen zu lassen.25 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܗܟܢܐ ܬܐܡܪܘܢ ܠܕܘܝܕ ܠܐ ܨܒ̇ܐ ܡܠܟܐ ܒܡܗܪܐ ܐܠܐ ܒܡܐܬܝܢ ܥܘܪ̈ܠܘܬܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܠܡܬܦܪܥܘ ܡܢ ܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܘܡܠܟܐ ܫܐܘܠ ܐܬܚܫܒ ܠܡܪܡܝܘܬܗ ܠܕܘܝܕ ܒܐܝܕܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ
26 Seine Diener berichteten David, was Saul gesagt hatte, und es war David recht, dass er so der Schwiegersohn des Königs werden sollte. Die gesetzte Frist war noch nicht um,26 ܘܚܘܝܘܗܝ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܫܐܘܠ ܠܕܘܝܕ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ ܘܫܦܪ ܦܬܓܡܐ ܒܥܝܢ̈ܘܗܝ ܕܕܘܝܕ ܠܡܗܘܐ ܚܬܢܐ ܠܡܠܟܐ ܘܠܐ ܫܠܡܘ ܝܘܡ̈ܬܐ
27 als David sich auf den Weg machte und mit seinen Leuten zog; er erschlug zweihundert von den Philistern, brachte ihre Vorhäute zum König und legte sie vollzählig vor ihn hin, um sein Schwiegersohn zu werden. Und Saul gab ihm seine Tochter Michal zur Frau.27 ܘܩܡ ܕܘܝܕ ܘܐܙܠ ܗܘ ܘܓܒܪ̈ܘܗܝ ܘܩ̇ܛܠ ܡܢ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܡܐ̈ܬܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܐܝܬܝ ܕܘܝܕ ܥܘܪ̈ܠܘܬܗܘܢ ܘܩ̇ܪܒ ܐ̈ܢܝܢ ܠܡܠܟܐ ܕܢܗܘܐ ܚܬܢܐ ܠܡܠܟܐ ܘܝܗܒ ܠܗ ܫܐܘܠ ܠܡܠܟܠ ܒܪܬܗ ܐܢܬܬܐ
28 Als Saul immer deutlicher erkannte, dass der Herr mit David war und dass seine Tochter Michal ihn liebte,28 ܘܚܙܐ ܫܐܘܠ ܘܝܕܥ ܕܡܪܝܐ ܗܘܐ ܥܡ ܕܘܝܕ ܘܡܠܟܠ ܒܪܬ ܫܐܘܠ ܪܚܡܬܗ ܠܕܘܝܕ ܛܒ
29 fürchtete er sich noch mehr vor David. So wurde Saul für alle Zeit zum Feind Davids.29 ܘܐܘܣܦ ܬܘܒ ܫܐܘܠ ܠܡܕܚܠ ܡܢ ܩܕܡ ܕܘܝܕ ܘܗܘܐ ܫܐܘܠ ܒܥܠܕܒܒܐ ܠܕܘܝܕ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ
30 Die Fürsten der Philister zogen (immer wieder) in den Kampf; sooft sie aber ausrückten, hatte David mehr Erfolg als alle anderen Diener Sauls, sodass sein Name immer mehr galt.30 ܘܢܦܩܘ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܗܘܐ ܒܙܒܢܐ ܕܢܦܩܘ ܐܨܠܚ ܕܘܝܕ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܫܐܘܠ ܘܐܬܝܩܪ ܫܡܗ ܛܒ