SCRUTATIO

Donnerstag, 9 Juli 2026 - Santa Veronica Giuliani ( Letture di oggi)

Daniel 8


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Im dritten Jahr der Herrschaft des Königs Belschazzar hatte ich, Daniel, eine Vision, nach jener anderen, die ich früher gehabt hatte.1 ܒܫܢܬ ܬܠܬ ܕܡܠܟܘܬܗ ܕܒܠܛܫܨܪ ܡ̇ܠܟܐ ܚܙܘܐ ܐܬܚܙܝ ܠܝ ܐܢܐ ܕܢܝܐܝܠ ܡܢ ܒܬܪ ܚܙܘܐ ܩܕܡܝܐ ܕܐܬܚܙܝ ܠܝ
2 Ich hatte eine Vision, und während ich sie sah, befand ich mich in der Burg Susa, die in der Provinz Elam liegt, am Ulai-Kanal.2 ܚܙܝܬ ܒܚܠܡܝ ܕܒܫܘܫܢ ܗܘܝܬ ܒܝܪܬܐ ܕܒܥܝܠܡ ܡܕܝܢܬܐ ܘܚܙܝܬ ܒܚܠܡܝ ܕܩܐ̇ܡ ܐܢܐ ܥܠ ܐܒܘܠ ܐܘܠܝ
3 Ich blickte auf und sah, wie ein Widder am Kanal stand; er hatte zwei Hörner. Beide Hörner waren sehr hoch; doch das eine war noch höher als das andere und das höhere wuchs ihm zuletzt.3 ܘܐܪܝܡܬ ܥ̈ܝܢܝ ܘܚܙܝܬ ܘܗܐ ܕܟܪܐ ܚܕ ܩܐ̇ܡ ܩܕܡ ܐܒܘܠ ܘܐܝܬ ܠܗ ܩܪ̈ܢܬܐ ܘܩܪ̈ܢܬܗ ܪ̈ܡܢ ܘܚܕܐ ܪܡܐ ܡܢ ܚܒܪܬܗ̇ ܘܗ̇ܝ ܪܡܬܐ ܐܚܪܝܬ ܝܥܬ
4 Ich sah, wie der Widder nach Westen, Norden und Süden stieß; kein Tier hielt ihm stand und es gab keinen, der sich aus seiner Gewalt retten konnte. Er tat, was er wollte, und machte sich groß.4 ܘܚܙܝܬ ܕܟܪܐ ܡܕܩܪ ܠܡܥܪܒܐ ܘܠܓܪܒܝܐ ܘܠܬܝܡܢܐ ܘܟܠܗܝܢ ܚܝܘ̈ܬܐ ܠܐ ܩܝ̈ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ ܘܠܝܬ ܕܡܫܬܘܙܒ ܡܢ ܐܝܕ̈ܘܗܝ ܘܥܒ̣ܕ ܐܝܟ ܕܨܒܐ ܘܐܬܪܝܡ
5 Dann bemerkte ich einen Ziegenbock; er überquerte von Westen her die ganze Erde, ohne aber den Boden zu berühren; der Bock hatte ein auffallendes Horn zwischen den Augen.5 ܘܐܢܐ ܡܬܒܝܢ ܗܘܝܬ ܘܨܦܪܝܐ ܕܥ̈ܙܐ ܐܬ̣ܐ ܡܢ ܡܥܪܒܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܘܠܐ ܢ̇ܟܐ ܗܘܐ ܒܐܪܥܐ ܘܨܦܪܝܐ ܩܪܢܐ ܡܬܚܙܝܐ ܒܝܬ ܥ̈ܝܢܘܗܝ
6 Er lief zu dem Widder mit den zwei Hörnern, den ich am Kanal stehen sah, und rannte mit grimmiger Kraft auf ihn los.6 ܘܐܬ̣ܐ ܘܡܛ̣ܐ ܥܕܡܐ ܠܕܟܪܐ ܗ̇ܘ ܕܐܝܬ ܠܗ ܩܪ̈ܢܬܐ ܕܚܙܝܬ ܕܩܐ̇ܡ ܩܕܡ ܐܒܘܠ ܘܪܗ̣ܛ ܥܠܘܗܝ ܒܚܐܦܗ
7 Ich sah, wie er auf den Widder losging und ihm wütend zusetzte. Er stieß gegen den Widder und brach ihm beide Hörner ab. Der Widder hatte nicht die Kraft, ihm standzuhalten. Da warf der Ziegenbock ihn zu Boden und zertrat ihn; und niemand war da, um den Widder aus seiner Gewalt zu retten.7 ܘܡܛܝܗܝ ܠܕܟܪܐ ܘܐܬܡܪܡܪ ܥܠܘܗܝ ܘܡܚܝܗܝ ܠܕܟܪܐ ܘܬܒܪ ܠܬܪ̈ܬܝܗܝܢ ܩܪ̈ܢܬܗ ܘܠܐ ܗ̣ܘܐ ܒܗ ܚܝܠܐ ܒܕܟܪܐ ܠܡܩܡ ܩܕܡܘܗܝ ܘܐܪܡܝܗ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܕܫܗ ܘܠܐ ܗ̣ܘܐ ܕܡܦܨܐ ܠܗ ܠܕܟܪܐ ܡܢ ܐܝܕ̈ܘܗܝ ܕܨܦܪܝܐ ܕܥ̈ܙܐ
8 Der Ziegenbock wurde über die Maßen groß. Als er aber am stärksten war, brach das große Horn ab. An seiner Stelle wuchsen ihm vier auffallende Hörner, und zwar nach den vier Himmelsrichtungen.8 ܘܨܦܪܝܐ ܕܥ̈ܙܐ ܪܒ̣ܐ ܣܓܝ ܘܟܕ ܥܫ̣ܢ ܐܬܬܒܪܬ ܩܪܢܗ ܪܒܬܐ ܘܣܠ̣ܩ ܕܡ̈ܬܚܙܝܢ ܐܪܒܥ ܡܢ ܬܚܘܬܝܗ̇ ܠܐܪܒܥ ܪ̈ܘܚܝ ܫܡܝܐ
9 Aus einem der Hörner ging dann ein anderes Horn hervor. Anfangs klein, wuchs es gewaltig nach Süden und Osten, nach dem Ort der Zierde hin.9 ܘܡܢ ܚܕܐ ܡܢܗܝܢ ܢܦܩܬ ܩܪܢܐ ܚܕܐ ܙܥܘܪܬܐ ܘܪܒܬ ܝܬܝܪܐܝܬ ܠܬܝܡܢܐ ܘܠܡܕܢܚܐ
10 Es wuchs bis zum Sternenheer am Himmel hinauf und warf einige aus dem Sternenheer auf die Erde herab und zertrat sie.10 ܘܪܒܬ ܥܕܡܐ ܠܚ̈ܝܠܐ ܕܫܡܝܐ ܘܐܦܠܬ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܡܢ ܚܝ̈ܠܐ ܘܡܢ ܟܘܟܒ̈ܐ ܘܕܫܬ ܐܢܘܢ
11 Ja, bis zum Gebieter des Himmelsheeres reckte es sich empor; es entzog ihm das tägliche Opfer und verwüstete sein Heiligtum.11 ܘܥܕܡܐ ܠܪ̈ܒܝ ܚܝ̈ܠܐ ܡܛܬ ܘܡܢܗ ܐܪܝܡ ܐܡܝܢܘܬܐ ܘܫ̣ܪܐ ܡܬܩܢ ܡܩܕܫܗ
12 Ein Heer wurde verbrecherisch gegen das tägliche Opfer eingesetzt. Das Horn stürzte die Wahrheit zu Boden, und was es unternahm, das gelang ihm.12 ܘܚܝܠܐ ܐܬܝܗܒ ܥܠ ܐܡܝܢܘܬܐ ܒܚܘܒ̈ܐ ܘܐܫܬܕܝ ܩܘܕܫܐ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܥܒ̣ܪ ܘܐܨܠܚ
13 Da hörte ich einen Heiligen (einen Engel) reden und ein anderer Heiliger fragte den Redenden: Wie lange gilt die Vision vom täglichen Opfer, wie lange bleibt der Gräuel der Verwüstung bestehen und werden das Heiligtum und der Ort der Zierde zertreten?13 ܘܫܡܥܬ ܚܕ ܩܕܝܫܐ ܕܡܡܠܠ ܘܐܡ̇ܪ ܚܕ ܩܕܝܫܐ ܠܦܠܘܡܢܝ ܕܡܡܠܠ ܥܕܡܐ ܠܐܡܬܝ ܚܙܘܐ ܕܐܡܝܢܘܬܐ ܘܥ̣ܘܠܐ ܘܚܒܠܐ ܢܫܬܠܡ ܘܩܘܕܫܐ ܘܚܝܠܐ ܢܬܕܝܫ
14 Er sagte zu mir: Zweitausenddreihundert Abende und Morgen wird es dauern; dann erhält das Heiligtum wieder sein Recht.14 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ ܥܕ ܪܡܫ ܨܦܪ ܬܪܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܘܬܠܬܡܐܐ ܘܢܙ̣ܟܐ ܙܕܩܐ
15 Während ich, Daniel, noch diese Vision hatte und sie zu verstehen suchte, da stand vor mir einer, der aussah wie ein Mann.15 ܘܟܕ ܚܙܝܬ ܐܢܐ ܕܢܝܐܝܠ ܚܙܘܐ ܒܥܝܬ ܠܡܣܬܟܠܘ ܘܗܐ ܩܐ̇ܡ ܠܘܩܒܠܝ ܐܝܟ ܚܙܘܐ ܕܓܒܪܐ
16 Und über dem Ulai- Kanal hörte ich eine Menschenstimme, die rief: Gabriel, erkläre ihm die Vision!16 ܘܫܡܥܬ ܩܠܐ ܕܐܢܫܐ ܡܢ ܒܝܢܬ ܐܘܠܝ ܕܩܪܐ ܘܐܡܪ ܓܒܪܝܐܝܠ ܣ̇ܟܠ ܠܗܢܐ ܚܙܘܐ ܗܢܐ
17 Da kam er auf mich zu. Als er näher trat, erschrak ich und fiel mit dem Gesicht zu Boden. Er sagte zu mir: Mensch, versteh: Die Vision betrifft die Zeit des Endes.17 ܘܐ̣ܬܐ ܠܘܬܝ ܐܬܪ ܕܩܐ̇ܡ ܐܢܐ ܘܟܕ ܐܬ̣ܐ ܕܚܠܬ ܘܢܦܠܬ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܘܐܡ̣ܪ ܠܝ ܐܣܬܟܠ ܒܪܢܫܐ ܡܛܠ ܕܠܥܕܢ ܣܘܦܐ ܚܙܘܐ ܗܢܐ
18 Während er mit mir redete, lag ich ohnmächtig da, mit dem Gesicht am Boden. Da berührte er mich und stellte mich wieder auf die Beine.18 ܘܟܕ ܡܡܠܠ ܥܡܝ ܐܬܓ̇ܪܓܚܬ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܩ̣ܪܒ ܠܝ ܘܐܩܝܡܢܝ ܥܠ ܩܝܡܝ
19 Dann sagte er: Siehe, ich kündige dir an, was in der letzten Zeit, der Zeit des Zorns, geschehen wird; denn die Vision bezieht sich auf die Zeit des Endes.19 ܘܐܡ̣ܪ ܠܝ ܗܐ ܐܢܐ ܡܚܘܐ ܐܢܐ ܠܟ ܡܐ ܕܢܗܘܐ ܒܣܘܦ ܪܘܓܙܐ ܒܙܒܢ ܣܘܦܐ
20 Der Widder mit den zwei Hörnern, den du gesehen hast, bedeutet die Könige von Medien und Persien.20 ܕܟܪܐ ܕܚܙܝܬ ܕܐܝܬ ܠܗ ܩܪ̈ܢܬܐ ܡ̇ܠܟ ܡܕܝ ܘܦܪܣ
21 Der Ziegenbock ist der König von Jawan. Das große Horn zwischen seinen Augen ist der erste König.21 ܘܨܦܪܝܐ ܕܥ̈ܙܐ ܡ̇ܠܟܐ ܕܝܘܢ̈ܝܐ ܘܩܪܢܐ ܪܒܬܐ ܕܐܝܬ ܒܝܬ ܥܝܢܘ̈ܗܝ ܗܘܝܘ ܡ̇ܠܟܐ ܩܕܡܝܐ
22 Das Horn brach ab und vier andere traten an seine Stelle; das bedeutet: Aus seinem Volk entstehen vier Reiche; sie haben aber nicht die gleiche Kraft wie er.22 ܘܕܐܬܬܒܪܬ ܘܩܡ ܐܪܒܥ ܬܚܘܬܝܗ̇ ܐܪܒܥܐ ܡ̈ܠܟܝܢ ܡܢ ܥܡܐ ܢܩܘܡܘܢ ܘܠܐ ܒܚܝܠܗܘܢ
23 In der letzten Zeit ihrer Herrschaft, wenn die Frevler ihr Maß voll gemacht haben, kommt ein König voll Härte und Verschlagenheit.23 ܘܒܣܘܦ ܡܠܟܘܬܗܘܢ ܡܐ ܕܫܠܡ̣ܘ ܚܘ̈ܒܐ ܢܩܘܡ ܡ̇ܠܟܐ ܬܩܝܦ ܐ̈ܦܐ ܘܡܣ̇ܬܟܠ ܐܘܚ̈ܕܢ
24 Er wird mächtig und stark und richtet ungeheures Verderben an; alles, was er unternimmt, gelingt ihm. Mächtige Herrscher wird er vernichten, auch das Volk der Heiligen.24 ܘܬܩܝܦ ܚܝܠܗ ܘܠܐ ܒܚܝܠܐ ܕܢܦܫܗ ܘܬܕܡܪ̈ܬܐ ܢܚ̇ܒܠ ܘܢܨܠܚ ܘܢܥܒܪ ܘܢܚ̇ܒܠ ܥܫܝ̈ܢܐ ܘܥܡܐ ܕܩܕܝܫ̈ܐ
25 Dank seiner Schlauheit gelingt ihm sein Betrug. Er wird überheblich und bringt über viele unversehens Verderben. Selbst gegen den höchsten Gebieter steht er auf; doch ohne Zutun eines Menschen wird er zerschmettert.25 ܘܒܐܘܚܕܢܗ ܢܨܠܚ ܢܟܠܐ ܒܐܝܕܗ ܘܠܒܗ ܢܬܬܪܝܡ ܘܒܫܠܝܐ ܢܚ̇ܒܠ ܣܓܝܐ̈ܐ ܘܥܠ ܫܠܝܛ ܫܠܝ̈ܛܢܐ ܢܩܘܡ ܘܒܡܐܚܕ ܐܝܕܐ ܢܬܬܒܪ
26 Die Vision von den Abenden und den Morgen, die dir offenbart wurde, ist wahr; doch du sollst sie geheim halten; denn sie bezieht sich auf eine ferne Zeit.26 ܘܚܙܘܐ ܕܨܦܪܐ ܘܕܪܡܫܐ ܕܐܬܐܡܪ ܩܘܫܬܐ ܗܘ ܘܐܢܬ ܕܝܢ ܕܢܝܐܝܠ ܟܣܝܘܗܝ ܠܚܙܘܐ ܗܢܐ ܡܛܠ ܕܠܝܘܡ̈ܬܐ ܗܘ ܣܓܝܐ̈ܐ
27 Darauf war ich, Daniel, erschöpft und lag mehrere Tage krank zu Bett. Dann stand ich auf und versah wieder meinen Dienst beim König. Doch die Vision bedrückte mich und ich verstand sie nicht.27 ܘܐܢܐ ܕܢܝܐܝܠ ܙܥܬ ܘܐܬܕܠܚܬ ܝܘܡ̈ܬܐ ܘܩܡܬ ܘܣܥܪܬ ܥܒ̈ܝܕܬܐ ܕܡ̇ܠܟܐ ܘܐܬܕܡܪܬ ܒܚܙܘܐ ܘܠܝܬ ܕܡܬܒܝܢ