SCRUTATIO

Giovedi, 1 ottobre 2026 - Santa Teresa Gesù Bambino ( Letture di oggi)

Проповідник 2


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БібліяMenge Bibel
1 Я мовив сам до себе: Нум випробую тебе радощами: заживай добра! Але й це марнота.1 Da dachte ich bei mir in meinem Herzen: »Wohlan denn, ich will es einmal mit der Freude und dem Lebensgenuß versuchen!« Aber siehe, auch das war nichtig.
2 Про сміх я сказав: Він безумний! — а про радість: Яка з неї користь?2 Vom Lachen mußte ich sagen: »Unsinn ist das!« und von der Freude: »Wozu soll die dienen?«
3 Я намагавсь у моїм серці звеселяти вином моє тіло, тоді, як ум мій проводив усім розумно, а й віддаватись дурощам, аж докіль не побачу, в чому полягає щастя синів людських, які трудяться під небом за час короткого віку їхнього.3 Ich faßte den Entschluß, meinem Leibe mit Wein gütlich zu tun – allerdings so, daß mein Verstand die Leitung mit Besonnenheit behielte – und mich an die Torheit zu halten, bis ich sähe, was für die Menschenkinder das Beste sei, daß sie es täten unter dem Himmel während der ganzen (oder: kurzbemessenen) Dauer ihres Lebens.
4 Ich unternahm große Werke: ich baute mir Häuser, pflanzte mir Weinberge,
5 розвів собі сади й городи і насадив у них усякого дерева плодового.5 legte mir Gärten und Parke an und pflanzte darin Fruchtbäume jeder Art;
6 Я накопав собі ставів на воду, щоб буйний гай з них поливати.6 ich legte mir Wasserteiche an, um aus ihnen den Wald (oder: Hain) mit seinem üppigen Baumwuchs zu bewässern;
7 Придбав собі рабів і рабинь; була у мене й доморосла челядь; посілостей також, товару та овець була велика сила в мене, більш, ніж у всіх, що були передо мною в Єрусалимі.7 ich kaufte Knechte und Mägde, hatte auch Gesinde, das in meinem Hause geboren war, und besaß auch große Herden von Rindern und Kleinvieh, größere als irgend jemand vor mir sie in Jerusalem besessen hatte.
8 Та й золота я нагромадив собі й срібла, і скарби царів та областей. Завів собі співаків і співачок, і втіху синів людських, жінок усякого роду.8 Ich häufte mir auch Silber und Gold an, die Schätze von Königen und Ländern, schaffte mir Sänger und Sängerinnen an und, was die Hauptlust der Menschen ist: Frauen über Frauen.
9 Отак я став великим і перевищив усіх, що були передо мною у Єрусалимі; та й мудрість моя теж зосталась при мені.9 So stand ich groß da und tat es allen zuvor, die vor mir in Jersualem gelebt hatten; dabei war mir auch meine Weisheit verblieben.
10 Чого б не забажали мої очі, я не боронив їм, не позбавляв серця мого ніякої радости. Бо серце моє веселилось усяким моїм трудом, і це був мій пай з усього мого труду.10 Nichts von allem, wonach meine Augen Verlangen trugen, versagte ich ihnen, keinen Wunsch ließ ich meinem Herzen unerfüllt; denn mein Herz sollte Freude haben von all meinem Schaffen, und das sollte mir der Lohn für alle meine Mühe sein.
11 Тоді я глянув на всі діла, що руки мої вчинили, і на той труд, що ним я трудився; і ось: геть усе — марнота й гонитва за вітром, і ніякої з того хористи під сонцем.11 Doch als ich nun alle Werke prüfend betrachtete, die meine Hände geschaffen, und die Mühe erwog, die ich auf ihre Ausführung verwandt hatte: ach, da war das alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und es kommt nirgends ein Gewinn heraus unter der Sonne.
12 Заповзявсь я придивлятись, що воно таке мудрість, глупота й нерозум. Бо що буде чинити той, хто по цареві прийде? Те саме, що вже робилось.12 Hierauf wandte ich mich dazu, den Wert der Weisheit neben der Torheit und dem Unverstand festzustellen.
13 І я побачив, що мудрість перевищує глупоту, як світло перевищує темінь.13 Da sah ich denn ein, daß die Weisheit einen Vorzug vor der Torheit hat, wie das Licht einen Vorzug vor der Finsternis besitzt;
14 «Очі мудрого на голові у нього, а дурний ходить у темноті.» Та я й те зауважив, що одна доля їм усім судилась.14 der Weise hat ja Augen im Kopf, während der Tor im Finstern wandelt. Zugleich erkannte ich aber auch, daß das gleiche Geschick alle (beide) trifft.
15 І я подумав у моєму серці: якщо доля дурного випаде й мені, навіщо тоді мені моя більша мудрість? І от я мовив сам до себе: І це також марнота,15 Da dachte ich bei mir in meinem Herzen: »Wenn mich dasselbe Geschick trifft wie den Toren, wozu bin ich dann so besonders weise gewesen?« So mußte ich mir denn sagen, daß auch dies nichtig sei.
16 бо ні про мудрого, ні про дурного нема згадки повіки, а вже в найближчій будучині все буде забуте. І як мудрий, так само й дурний умирає!16 Denn der Weise hinterläßt ebensowenig wie der Tor ein ewiges Gedenken, weil ja in den künftigen Tagen alles längst vergessen sein wird; ach ja, wie stirbt doch der Weise samt dem Toren dahin!
17 І так я зненавидів життя, бо поганим здалось мені те, що діється під сонцем: бо все лиш марнота й гонитва за вітром.17 So wurde mir denn das Leben verhaßt (oder: verleidet), denn mir mißfiel alles Tun, das unter der Sonne stattfindet; alles ist ja nichtig und ein Haschen nach Wind!
18 І зненавидів я ввесь мій труд, яким, було, трудився під сонцем, тому що залишу його іншому, що буде по мені.18 Da wurde mir alles Bemühen, das ich bis dahin unter der Sonne aufgewandt hatte, verleidet, weil ich ja das durch meine Mühe Geschaffene einem (andern) überlassen muß, der mein Nachfolger sein wird;
19 А хто знає, чи він буде мудрий, а чи дурний? Однак орудуватиме всім моїм трудом, що ним трудивсь я та мудрував під сонцем. І це теж — марнота.19 und wer kann wissen, ob der weise sein wird oder ein Tor? Und doch wird er schalten und walten über alle meine Mühe, über das, was ich durch meine Weisheit unter der Sonne zustande gebracht habe. Auch das ist nichtig.
20 Ось чому зневірилось моє серце в усім моїм труді, що ним трудивсь я під сонцем.20 So kam es denn mit mir dahin, daß ich mich der Verzweiflung überließ wegen all der Mühe, die ich unter der Sonne aufgewandt hatte.
21 Буває бо чоловік, який трудився розумно, вміло та з хистом, однак, лишає свою частку чоловікові, що не трудився над нею, — це теж марнота й велике зло.21 Denn es kommt vor, daß ein Mensch sich mit Weisheit, Einsicht und Tüchtigkeit abgemüht hat und dann den Ertrag seiner Arbeit einem (andern) überlassen muß, der sich gar nicht darum gemüht hat. Auch das ist nichtig und ein großer Übelstand.
22 Бо що буде людині за всю його працю та журбу серця, яких завдає собі під сонцем?22 Denn welchen Nutzen hat der Mensch von all seiner Mühe und von dem Streben seines Geistes, womit er sich unter der Sonne abmüht,
23 Усі бо його дні лише біль, мука — його клопіт: навіть уночі не спочиває його серце; і це теж марнота.23 wenn alle seine Tage leidvoll sind und Widerwärtigkeit sein ganzes Schaffen und nicht einmal bei Nacht sein Geist Ruhe findet? Auch das ist nichtig.
24 Нема нічого ліпшого для чоловіка, як їсти, пити та зазнавати собі добра з своєї праці. Я спостеріг також, що це з руки Божої приходить.24 So gibt es denn für den Menschen nichts Besseres, als daß er ißt und trinkt und sein Herz bei seiner Mühsal guter Dinge sein läßt. Freilich habe ich erkannt, daß auch dies von der Hand Gottes abhängt;
25 Бо хто може їсти й пити без нього?25 denn wer kann essen und wer genießen ohne sein Zutun?
26 Бо, хто йому довподоби, тому дає він мудрість, знання й радість; грішникові ж накидає заняття збирати та нагромаджувати, щоб лишити тому, хто довподоби Богу. Та й це марнота й гонитва за вітром.26 Denn einem Menschen, der ihm wohlgefällt, gibt Gott Weisheit, Einsicht und Freude (oder: Genuß), dem Sünder aber gibt er das leidige Geschäft, zu sammeln und zusammenzuscharren, um es hernach dem zu überlassen, der Gott wohlgefällig ist. Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind.