Proverbs 30
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| NEW JERUSALEM | Menge Bibel |
|---|---|
| 1 The sayings of Agur son of Jakeh, of Massa. Prophecy of this man for Ithiel, for Ithiel and for Ucal. | 1 (Dies sind) die Sprüche Agurs, des Sohnes Jakes, aus Massa. So lautet der Ausspruch des Mannes: »Ich habe mich abgemüht, o Gott, ich habe mich abgemüht, o Gott, und bin dahingeschwunden (= erschöpft); |
| 2 I am myself the stupidest of people, bereft of human intel igence, | 2 denn ich bin ein vernunftloses Geschöpf, kein Mensch, und besitze keinen Menschenverstand (vgl. Ps 73,22); |
| 3 I have not learnt wisdom, and I lack the knowledge of the holy ones. | 3 auch Weisheit habe ich nicht gelernt, daß ich die Erkenntnis des heiligen (Gottes) gewonnen hätte. |
| 4 Who has mounted to the heavens, then come down again? Who has gathered the wind in the clasp ofhis hand? Who has wrapped the waters in his cloak? Who has set al the ends of the earth firm? What is hisname? What is his child's name? Do you know? | 4 Wer ist in den Himmel emporgestiegen und wieder herabgekommen? Wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt, wer die Wasser in ein Gewand (oder: Tuch) gebunden? Wer hat alle Enden der Erde festgestellt? Wie heißt er, und wie heißt sein Sohn? Weißt du es etwa?« |
| 5 Every word of God is unal oyed, a shield to those who take refuge in him. | 5 Jedes Wort Gottes ist lautere Wahrheit; ein Schild ist er denen, die Zuflucht bei ihm suchen. |
| 6 To his words make no addition, lest he reprove you and account you a liar. | 6 Füge nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht zur Rechenschaft zieht und du als Lügner dastehst! |
| 7 Two things I beg of you, do not grudge me them before I die: | 7 Um zweierlei bitte ich dich – versage es mir nicht, ehe ich sterbe –: |
| 8 keep falsehood and lies far from me, give me neither poverty nor riches, grant me only my share offood, | 8 Falschheit und Lügenwort halte fern von mir! Armut und Reichtum gib mir nicht! Laß mich (aber) den mir zukommenden Teil von Nahrung verzehren, |
| 9 for fear that, surrounded by plenty, I should fall away and say, 'Yahweh-who is Yahweh?' or else, in destitution, take to stealing and profane the name of my God. | 9 damit ich nicht aus Übersättigung dich verleugne und sage: »Wer ist der HERR?«, aber auch nicht infolge der Armut zum Diebe werde und mich am Namen meines Gottes vergreife (d.h. den Namen Gottes entehre). |
| 10 Do not blacken a slave's name to his master, lest he curse you, and you suffer for it. | 10 Verleumde einen Knecht (= Sklaven) nicht bei seinem Herrn, damit er dir nicht flucht und du es büßen mußt. |
| 11 There is a breed of person that curses his father and does not bless his mother; | 11 (Ein Greuel für den HERRN ist) ein Geschlecht, das seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet, |
| 12 a breed that, laying claim to purity, has not yet been cleansed of its filth; | 12 ein Geschlecht, das sich selbst für rein hält und doch von seiner Unreinheit sich nicht gesäubert hat, |
| 13 a breed haughty of eye, with disdain in every glance; | 13 ein Geschlecht, das den Kopf wunder wie hoch trägt und auf andere mit stolz erhobenen Augen herabblickt, |
| 14 a breed with swords for teeth, with knives for jaws, devouring the oppressed from the earth and theneedy from the land. | 14 ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind und dessen Gebiß aus Messern besteht, um die Elenden aus dem Lande wegzufressen und die Armen aus der Mitte der Menschen. |
| 15 The leech has two daughters: 'Give! Give!' There are three insatiable things, four, indeed, that neversay, 'Enough!' | 15 Aluka hat zwei Töchter: »Gib her! Gib her!« Drei gibt es, die nicht satt werden, und vier sagen niemals: »Genug!«, |
| 16 Sheol, the barren womb, earth which can never have its fil of water, fire which never says, 'Enough!' | 16 nämlich das Totenreich und der unfruchtbare Mutterschoß, die Erde, die des Wassers nie satt wird, und das Feuer, das niemals sagt: »Genug!« |
| 17 The eye which looks jeeringly on a father, and scorns the obedience due to a mother, wil be peckedout by the ravens of the val ey, and eaten by the vultures. | 17 Ein Auge, das den Vater verspottet und die greise Mutter verachtet, das müssen die Raben am Bach aushacken und die jungen Geier fressen. |
| 18 There are three things beyond my comprehension, four, indeed, that I do not understand: | 18 Drei Dinge sind es, die mir zu wunderbar erscheinen, und vier, die ich nicht begreife: |
| 19 the way of an eagle through the skies, the way of a snake over the rock, the way of a ship in mid-ocean, the way of a man with a girl. | 19 des Adlers Weg am Himmel, der Schlange Weg über den Felsen, des Schiffes Weg mitten auf dem Meer und des Mannes Weg bei (oder: mit) einem Weibe. – |
| 20 This is how an adulteress behaves: she eats, then wipes her mouth and says, 'I have done nothingwrong!' | 20 So ist das Verhalten eines ehebrecherischen Weibes: sie ißt (= genießt) und wischt sich den Mund ab und sagt: »Ich habe nichts Unrechtes getan.« |
| 21 There are three things at which the earth trembles, four, indeed, which it cannot endure: | 21 Unter drei Dingen erzittert die Erde, und unter vieren kann sie es nicht aushalten: |
| 22 a slave become king, a brute gorged with food, | 22 unter einem Sklaven, wenn er König wird, und unter einem ruchlosen (oder: gemeinen) Menschen, wenn er Brot in Fülle hat; |
| 23 a hateful woman wed at last, a servant girl inheriting from her mistress. | 23 unter einer unleidlichen (oder: lange verschmähten) Frau, wenn sie zur Ehe kommt, und unter einer Magd, wenn sie ihre Herrin verdrängt (= an die Stelle ihrer Herrin tritt). |
| 24 There are four creatures little on the earth, though they are wisest of the wise: | 24 Vier Tiere gehören zu den kleinsten auf Erden und sind doch unglaublich klug: |
| 25 ants, a race with no strength, yet in the summer they make sure of their food; | 25 die Ameisen, ein schwaches Volk, aber sie bereiten sich im Sommer ihren Speisebedarf; |
| 26 the coneys, a race without defences, yet they make their home in the rocks; | 26 die Klippdachse (vgl. Ps 104,18), ein Volk ohne Kraft, aber sie legen ihre Wohnung in den Felsen an; |
| 27 locusts, which have no king, yet they al march in good order; | 27 die Heuschrecken, die keinen König haben, und doch zieht ihr ganzer Schwarm wohlgeordnet daher; |
| 28 lizards, which you can catch in your hand, yet they frequent the palaces of kings. | 28 die Eidechsen, die du mit (bloßen) Händen fangen kannst und die sich doch in Königspalästen finden. |
| 29 There are three things of stately tread, four, indeed, of stately walk: | 29 Drei sind es, die stattlich einherschreiten, und vier, die einen würdevollen Gang haben: |
| 30 the lion, bravest of beasts, he wil draw back from nothing; | 30 der Löwe, der Held unter den Tieren, der vor nichts kehrt macht; |
| 31 a vigorous cock, a he-goat, and the king when he harangues his people. | 31 (der Hahn, der wohlgemut unter den Hennen einherschreitet, und der Bock, der die Ziegenherde anführt) und der König an der Spitze seines Heerbannes. – |
| 32 If you have been foolish enough to fly into a passion and now have second thoughts, lay your handon your lips. | 32 Magst du töricht gewesen sein, indem du dich über den andern erhobst, oder magst du mit Überlegung gehandelt haben: lege die Hand auf den Mund! |
| 33 For by churning the milk you produce butter, by wringing the nose you produce blood, and bywhipping up anger you produce strife. | 33 Denn der Druck auf die Milch (= das Schlagen der Milch) bringt Butter hervor, und Druck auf die Nase bringt Blut hervor, und Druck auf den Zorn bringt Streit hervor. |