SCRUTATIO

Dimanche, 5 Juillet 2026 - Sant´Antonio Maria Zaccaria ( Letture di oggi)

Ecclésiaste 2


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JERUSALEMPattloch Bibel
1 Je me suis dit en moi-même: Viens donc que je te fasse éprouver la joie, fais connaissance dubonheur! Eh bien, cela aussi est vanité.1 Ich sprach zu mir selbst: "Wohlan, ich will es mit der Freude versuchen!" und "Laß es dir wohl sein!" Doch siehe, auch dieses war Wahn.
2 Du rire j'ai dit: "sottise", et de la joie: "à quoi sert-elle?"2 Vom Lachen mußte ich sagen: "Unsinn!" und von der Freude: "Was nützt sie?"
3 J'ai décidé en moi-même de livrer mon corps à la boisson tout en menant mon coeur dans lasagesse, de m'attacher à la folie pour voir ce qu'il convient aux hommes de faire sous le ciel, tous les jours deleur vie.3 Ich hatte mir folgendes ausgedacht: den Leib mit Wein zu erquicken, indes der Verstand in Weisheit die Führung behielt, und mich mit der Torheit zu befassen, bis daß ich sähe, was denn das Beste sei für die Menschen, daß sie es tun unter der Sonne die wenigen Tage ihres Lebens.
4 J'ai fait grand. Je me suis bâti des palais, je me suis planté des vignes,4 Ich führte große Werke aus: Ich baute mir Häuser und pflanzte mir Weinberge,
5 je me suis fait des jardins et des vergers et j'y ai planté tous les arbres fruitiers.5 ich legte mir Gärten und Parke an und pflanzte darin Fruchtbäume jeglicher Art.
6 Je me suis fait des citernes pour arroser de leur eau les jeunes arbres de mes plantations.6 Ich schuf mir Wasserteiche, daraus zu tränken den Wald von sprossenden Bäumen.
7 J'ai acquis des esclaves et des servantes, j'ai eu des domestiques et des troupeaux, du gros et dupetit bétail en abondance, plus que quiconque avant moi à Jérusalem.7 Ich erwarb mir Knechte und Mägde, und hausgeborene Diener gehörten mir; auch Vieh, Rinder und Schafe in Menge besaß ich, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem lebten.
8 Je me suis amassé aussi de l'argent et de l'or, le trésor des rois et des provinces. Je me suisprocuré chanteurs et chanteuses et tout le luxe des enfants des hommes, coffret par coffret.8 Auch Gold und Silber sammelte ich und Schätze von Königen und Ländern; ich verschaffte mir Sänger und Sängerinnen und die Wonne der Menschen, zahlreiche Nebenfrauen.
9 Je me suis élevé et j'ai surpassé quiconque était avant moi à Jérusalem, et ma sagesse m'estrestée.9 So wurde ich größer und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem lebten; auch meine Weisheit verblieb mir.
10 Je n'ai rien refusé à mes yeux de ce qu'ils désiraient, je n'ai privé mon coeur d'aucune joie, carje me réjouissais de tout mon travail et cela fut mon sort dans tout mon travail.10 Nichts von allem, was meine Augen wünschten, versagte ich ihnen, nicht verwehrte ich meinem Herzen irgendeine Freude. Ja, mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe, und dies war mein Lohn von all meiner Mühe.
11 Alors je réfléchis à toutes les oeuvres de mes mains et à toute la peine que j'y avais prise: ehbien, tout est vanité et poursuite de vent, il n'y a pas de profit sous le soleil!11 Da wandte ich all meinen Werken mich zu, die meine Hände geschaffen, und der Mühe, mit der ich mich plagte, um sie zu schaffen; und siehe, alles war Wahn und Jagen nach Wind; und nichts ist von Nutzen unter der Sonne!
12 Puis je me mis à réfléchir sur la sagesse, la sottise et la folie: Voyons, que fera le successeur duroi? Ce qu'on a déjà fait.12 Ich begann nun, die Weisheit zu betrachten neben der Torheit und Narrheit; denn was tut wohl der Mensch, der nach dem König kommt? Dasselbe, was längst man schon tat!
13 J'ai vu qu'il y avait avantage de la sagesse sur la folie comme du jour sur l'obscurité.13 Zwar sah ich den Vorzug der Weisheit gegenüber der Torheit gleich dem Vorzug des Lichtes gegenüber der Finsternis.
14 Le sage a les yeux ouverts, mais l'insensé marche dans les ténèbres. Et je sais, moi aussi, qu'ilsauront tous deux le même sort.14 Der Weise hat seine Augen im Kopf, der Tor aber geht im Finstern umher. Jedoch erkannte ich auch, daß ein und dasselbe Los es ist, das sie alle trifft.
15 Alors je me dis en moi-même: "Le sort de l'insensé sera aussi le mien, pourquoi donc avoir étésage?" Je me dis que cela aussi est vanité.15 Und ich sprach zu mir selbst: Des Toren Los, auch mich wird es treffen! Wozu dann bin ich weise geworden, wo bleibt der Vorzug? Und ich mußte mir sagen: Auch das ist Wahn!
16 Il n'y a pas de souvenir durable du sage ni de l'insensé, et dans les jours suivants, tous deux sontoubliés: le sage meurt bel et bien avec l'insensé.16 Ja, es gibt kein Erinnern an den Weisen oder Toren, das ewig bleibt, da für die Dauer in künftigen Tagen ein jeder vergessen ist, und wie stirbt doch der Weise gleich dem Toren!
17 Je déteste la vie, car ce qui se fait sous le soleil me déplaît: tout est vanité et poursuite de vent.17 Da ward mir das Leben verhaßt; denn übel erschien mir das Treiben, das geschieht unter der Sonne. Ja, alles ist Wahn und ein Jagen nach Wind.
18 Je déteste le travail pour lequel j'ai pris de la peine sous le soleil, et que je laisse à monsuccesseur:18 Da ward mir alle meine Mühe verhaßt, mit der ich mich mühte unter der Sonne, weil ich den Ertrag dem Menschen zurücklassen muß, der nach mir kommt.
19 qui sait s'il sera sage ou fou? Pourtant il sera maître de tout mon travail pour lequel j'ai pris dela peine et me suis comporté avec sagesse sous le soleil; cela aussi est vanité.19 Wer weiß, ob er ein Weiser sein wird oder ein Tor? Und doch wird er schalten und walten über den ganzen Ertrag meiner Mühe, auf den ich Mühe und Weisheit verwandte unter der Sonne. Auch das ist Wahn.
20 Mon coeur en est venu à se décourager pour toute la peine que j'ai prise sous le soleil.20 So kam ich dazu, mein Herz verzweifeln zu lassen ob all der Mühe, mit der ich mich plagte unter der Sonne.
21 Car voici un homme qui a travaillé avec sagesse, savoir et succès, et il donne sa part à celui quin'a pas travaillé: cela aussi est vanité, et c'est un tort grave.21 Geschieht es doch, daß einer sich müht mit Weisheit, Wissen und Tüchtigkeit, und einem anderen, der sich nicht mühte, muß seinen Anteil er übergeben. Auch das ist Wahn und ein großes Übel.
22 Car que reste-t-il à l'homme de toute sa peine et de tout l'effort pour lequel son coeur a peinésous le soleil?22 Ja, was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe und von der Sorge seines Herzens, mit der er sich mühte unter der Sonne?
23 Oui, tous ses jours sont douloureux et sa tâche est pénible; même la nuit il ne peut se reposer,cela aussi est vanité!23 Denn alle seine Tage sind Leid, und Ärger ist seine Beschäftigung; selbst des Nachts hat sein Herz keine Ruhe. Auch das ist Wahn!
24 Il n'y a de bonheur pour l'homme que dans le manger et le boire et dans le bonheur qu'il trouvedans son travail, et je vois que cela aussi vient de la main de Dieu,24 Es gibt nichts Besseres für den Menschen, als daß er esse und trinke und es sich wohl sein lasse bei seiner Mühe. Auch das kommt, wie ich sehe, von Gottes Hand.
25 car qui mangera et qui boira si cela ne vient de lui?25 Denn wer hat zu essen, und wer macht sich Sorgen, ohne daß Er es so fügt?
26 A qui lui plaît, il donne sagesse, savoir et joie, et au pécheur il donne comme tâche de recueilliret d'amasser pour celui qui plaît à Dieu. Cela aussi est vanité et poursuite de vent.26 Ja, dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Wissen und Freude, aber dem Sünder macht er die Plage, zu sammeln und aufzuhäufen, um dem es zu geben, der Gott gefällt. Auch das ist Wahn und ein Jagen nach Wind.
27 Wer ein Gastmahl vorbereitet und anderen eine Freude zu machen sucht, hat ja auch keine leichte Aufgabe; dennoch unterziehen wir uns der Mühe gern, um uns den Dank vieler Menschen zu sichern.
28 Die genauere Untersuchung von Einzelheiten müssen wir dem Geschichtsschreiber überlassen. Wir bemühen uns lediglich, die Niederschrift des Auszugs anzufertigen.
29 Dem Baumeister eines neuen Hauses kommt es zu, sich um den gesamten Bau zu kümmern, während dem Anstreicher und Maler nur die notwendige Ausschmückung obliegt. Ich glaube, daß dies auch bei uns der Fall ist.
30 Dem, der zuerst die Geschichte schreibt, obliegt es, zu forschen, die Tatsachen allseits zu erwägen und die Einzelheiten genau zu untersuchen.
31 Der Nacherzähler aber darf sich im Ausdruck kurz fassen und auf eine ausführliche Geschichtsdarstellung verzichten.
32 So wollen wir jetzt mit der Erzählung beginnen, nachdem wir uns mit der Vorrede so lange aufgehalten haben. Töricht wäre es, wollte man in der Vorrede zur Geschichte allzu weit ausschweifen, die Geschichte selbst aber beschneiden.
33 Sie riefen ihnen zu: "Schluß jetzt! Kommt hervor und tut nach des Königs Weisung, dann werdet ihr am Leben bleiben!"
34 Jene antworteten: "Wir kommen nicht hervor und wir handeln nicht nach der Weisung des Königs, um so den Sabbattag zu entweihen."
35 Da begannen sie sofort den Kampf gegen die Juden.
36 Diese erwiderten aber den Angriff nicht, schleuderten keinen Stein gegen sie und verschanzten nicht einmal die Schlupfwinkel.
37 Sie sprachen: "Wir alle wollen in unserer Unschuld sterben! Himmel und Erde zeugen für uns, daß ihr uns ungerecht umbringt."
38 Am Sabbattag eröffnete man also den Kampf wider sie; und sie kamen um samt ihren Frauen und Kindern und ihrem Viehbestand; es waren gegen tausend Personen.
39 Mattatias und seine Freunde erfuhren davon. Sie hielten ihretwegen eine große Trauerklage.
40 Da sagte einer zum andern: "Wenn wir alle es so machen wie unsere Brüder und nicht gegen die Heiden für unser Leben und unsere Rechtssatzungen kämpfen, wird man uns gar bald vom Erdboden vertilgen."
41 An jenem Tag faßten sie einen Beschluß des Inhalts: "Wenn jemand wider uns am Sabbat zum Kampf antritt, so wollen wir gegen ihn kämpfen und nicht alle sterben, wie unsere Brüder in den Schlupfwinkeln den Tod erlitten haben."
42 Damals schloß sich ihnen die Gruppe der Asidäer an, tapfere Männer aus Israel, jeder von ihnen dem Gesetz treu ergeben.
43 Auch alle, die vor dem Unheil geflüchtet waren, schlossen sich ihnen an und stärkten ihre Reihen.
44 Sie konnten also eine Streitmacht aufstellen und in ihrem Grimm die Sünder schlagen, die Abtrünnigen in ihrem Zorn. Die übrigen aber flohen zu den Heiden, um sich zu retten.
45 Mattatias und seine Freunde zogen umher und rissen die Altäre nieder.
46 Sie vollzogen an unbeschnittenen Kindern, soweit sie solche im Gebiet von Israel vorfanden, mit Gewalt die Beschneidung.
47 Den Übermütigen stellten sie nach, und ihr Unternehmen schritt gut voran.
48 Sie verteidigten das Gesetz vor den Übergriffen der Heiden und Könige und ließen dem Frevler keine Macht.
49 Es kam für Mattatias die Zeit, da er sterben mußte. Da sprach er zu seinen Söhnen: "Übermut und Züchtigung nehmen jetzt überhand, eine Zeit der Zerstörung und wilder Zorn.
50 So eifert, Söhne, für das Gesetz! Setzt euer Leben für den Bund unserer Väter ein!
51 Gedenkt der Taten, die eure Väter in ihrer Zeit vollbrachten! Reichlichen Ruhm und einen unsterblichen Namen erntet ihr dann.
52 Hat sich Abraham nicht in der Prüfung bewährt, ward ihm dies nicht als Gerechtigkeit angerechnet?
53 Joseph hielt das Gesetz zur Zeit seiner Drangsal, so wurde er Herrscher Ägyptens.
54 Unser Ahnherr Phinees bewies großen Eifer; ewiges Priestertum erhielt er dafür als Verheißung.
55 Josua erfüllte den Auftrag und ward dafür Richter in Israel.
56 Kaleb legte in der Versammlung Zeugnis ab; dafür ward ihm ein Erbbesitz zuteil.
57 Durch sein frommes Verhalten hat David den Königsthron für immer geerbt.
58 Ob seines großen Eifers für das Gesetz wurde Elias in den Himmel aufgenommen.
59 Ananias, Azarias, Misael haben vertraut; sie wurden aus dem Feuer errettet.
60 Daniel in seiner Unschuld wurde dem Rachen des Löwen entrissen.
61 Und so überdenkt ein Geschlecht um das andere: Alle, die auf ihn hoffen, werden nicht zuschanden.
62 Vor eines Frevlers Worten fürchtet euch nicht: sein Glanz wird zu Kot und zu Würmerfraß.
63 Heute wird er erhoben, morgen ist er nicht mehr zu finden; zu Staub wird er und sein Anschlag zunichte!
64 Darum ihr Söhne, seid stark, verharrt im Gesetz! In ihm seid ihr ruhmvoll.
65 Daß euer Bruder Sim(e)on ein kluger Mann ist, weiß ich. Hört auf ihn allezeit; er ist euer Vater!
66 Judas Makkabäus, ein starker Held von Jugend an, sei euch Führer des Heeres; er bekämpfe die heidnischen Völker!
67 Ihr aber, schart um euch alle, die das Gesetz erfüllen! Nehmt Rache für euer Volk!
68 Übt an den Heiden Vergeltung, achtet auf des Gesetzes Weisung!"
69 Darauf segnete er sie und ward seinen Ahnen beigesellt.
70 Er starb im Jahre 146 und wurde in der väterlichen Gruft zu Modeïn bestattet. Ganz Israel hielt um ihn große Trauerklage.