SCRUTATIO

Venderdri, 4 Septembre 2026 - San Gregorio Magno ( Letture di oggi)

Ecclésiaste 7


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BIBLES DES PEUPLESPattloch Bibel
1 Une bonne réputation vaut plus qu’un bon parfum: le jour de la mort passe donc avant celui de la naissance.1 Besser ein guter Name als gutes Öl, und besser der Todestag als der Geburtstag.
2 Va à la maison du deuil plutôt qu’à la maison en fête: tu y verras la fin de tout homme, et pour le vivant il est bon d’y réfléchir.2 Besser der Gang zum Trauerhaus als der Gang zum Festhaus. Denn dies ist das Ende aller Menschen, und wer lebt, nehme es sich zu Herzen!
3 Mieux vaut le chagrin que le rire: la tristesse sur le visage promet un cœur meilleur.3 Besser ist Kummer als Lachen; denn bei ernster Miene ist glücklich das Herz.
4 La maison du deuil retient l’attention des sages, la maison en fête capte l’attention des sots.4 Das Herz der Weisen ist im Trauerhaus, das Herz der Toren aber im Haus der Freude.
5 Sois l’homme qui écoute la réprimande d’un sage et non celui qui suit la chanson des sots;5 Besser, den Tadel des Weisen zu hören, als daß man dem Lied der Toren lauscht.
6 le sot a ri: crépitement de ronces brûlant sous la marmite. Voilà encore une chose déroutante:6 Denn wie das Knistern der Dornen unter dem Kessel, so ist das Lachen des Toren. Auch das ist Wahn.
7 la corruption pervertit même le sage, les cadeaux étouffent sa conscience.7 Wahrlich, Erpressung macht den Weisen zum Toren, und Bestechung verdirbt die Gesinnung.
8 Mener à bien une entreprise vaut mieux que la commencer: c’est la persévérance qui compte, et non la prétention.8 Besser ist der Ausgang einer Sache als ihr Anfang, besser Langmut als Hochmut.
9 Ne laisse pas ton esprit céder à la colère: la colère s’installe chez le sot.9 Laß dich in deinem Gemüt nicht vorschnell erzürnen; denn Zorn sitzt in der Brust der Toren.
10 Ne dis pas: “Comment étaient les temps anciens? Sûrement meilleurs que ceux d’aujourd’hui.” Ce n’est pas la sagesse qui te fait poser cette question.10 Sprich nicht: Wie kommt es, daß die früheren Tage besser waren als die jetzigen? Denn nicht aus Weisheit fragst du so.
11 La sagesse est utile pour celui qui a des terres: combien plus pour ceux qui voient le soleil!11 Gut ist Weisheit zusammen mit Besitztum und ein Gewinn für alle, die die Sonne schauen.
12 La sagesse est une protection, tout comme l’argent; mais l’avantage du savoir, c’est que la sagesse donne la vie à ceux qui la possèdent.12 Denn im Schatten der Weisheit lebt man im Schatten des Geldes, und der Gewinn aus Weisheitserkenntnis ist dies: Sie erhält ihre Besitzer am Leben.
13 Regarde l’œuvre de Dieu: qui pourrait redresser ce qu’il a courbé?13 Achte auf Gottes Tun! Denn wer kann gerade machen, was er krümmte?
14 Aux jours heureux goûte le bonheur, et au jour du malheur, ouvre les yeux: Dieu les a disposés l’un et l’autre de telle sorte que personne ne peut savoir ce que sera sa fin.14 Am Tage des Glückes sei guter Dinge, am Tage des Unglücks bedenke: Auch diesen hat Gott gemacht wie jenen, aus dem Grunde, weil der Mensch nach seinem Tode nichts mehr finden kann.
15 J’ai vu de tout durant mes jours, en cette vie ou l’on n’a prise sur rien: il y a des justes qui périssent, malgré leur justice, et des méchants qui prolongent leurs jours, en dépit de leur méchanceté.15 Alles überblickte ich in meinen nichtigen Tagen: Da ist ein Gerechter, der umkommt trotz seiner Gerechtigkeit, und ein Frevler, der lange lebt trotz seiner Bosheit.
16 Ne sois pas juste à l’excès, et ne fais pas le sage plus qu’il ne faut: tu pourrais te démolir.16 Sei nicht allzu gerecht und übertrieben weise! Warum sollst du Enttäuschung erfahren?
17 Ne sois pas méchant à l’excès et ne te conduis pas comme un insensé: tu pourrais mourir avant l’heure.17 Frevle nicht allzusehr und sei kein Tor! Warum sollst du sterben vor deiner Zeit?
18 Il est bon de prendre un parti sans renoncer tout à fait à l’autre: celui qui craint Dieu tirera profit de l’un et de l’autre.18 Gut ist es, wenn du an dem einen festhältst und auch vom anderen deine Hand nicht abziehst. Denn wer Gott fürchtet, entgeht diesem allem.
19 La sagesse rend le sage plus fort que les dix chefs dans leur cité.19 Die Weisheit gibt dem Weisen Macht, mehr als zehn Machthaber besitzen in der Stadt.
20 Il n’y a sur terre aucun homme assez juste pour faire le bien sans jamais pécher.20 Wahrlich, kein Mensch ist so gerecht auf Erden, daß er nur Gutes tut, ohne zu sündigen.
21 Ne prête donc pas attention à tout ce que l’on raconte: ainsi tu n’entendras pas ton serviteur dire du mal de toi.21 Ferner, auf alles Gerede, das man redet, gib nicht acht, um nicht zu hören, wie dein Knecht über dich schimpft!
22 Toi-même d’ailleurs, tu le sais bien, tu as souvent dit du mal des autres.22 Denn aus zahlreichen Fällen weißt du selbst, daß auch du über andere geschimpft hast.
23 Tout cela, je l’ai expérimenté: c’est une question de sagesse. Je m’étais dit: “Je veux être un sage.” Mais elle était si loin de moi!23 All dies habe ich versucht mit der Weisheit; ich sprach: "Ich möchte doch weise werden!" Sie aber blieb mir fern.
24 Elle est au-delà de tout ce qui existe.24 Fern ist alles Seiende und tief, gar tief; wer kann es ergründen?
25 Quand je me suis appliqué à savoir, à approfondir, à chercher la sagesse et le pourquoi des choses, j’ai reconnu que la méchanceté est une sottise et une folie.25 Ich wandte mich dazu, zu erkennen, zu erforschen, zu suchen Weisheit und Urteil und zu erkennen, daß Schlechtigkeit Unsinn ist und Torheit Unverstand.
26 J’ai tiré cette conclusion que la femme est plus amère que la mort: elle est pour l’homme un piège, son cœur est un filet et ses bras, des chaînes. Celui qui plaît à Dieu lui échappe, mais le pécheur s’y fait prendre.26 Und da fand ich nun bitterer als den Tod die Frau, da sie ein Fangnetz ist und ihr Herz eine Falle, Fesseln ihre Arme. Wer Gott gefällt, entkommt ihr, aber der Sünder wird gefangen durch sie.
27 Voilà ce que j’ai trouvé - disait Qohélet - réfléchissant sur toutes choses, l’une après l’autre, pour comprendre.27 Siehe, das habe ich gefunden, spricht der Prediger, eins nach dem andern, um ein Urteil zu finden.
28 Cependant je cherche encore: un homme entre mille, je l’ai trouvé, mais une femme dans tout le nombre, je ne l’ai pas trouvée.28 Doch was ich noch suchte und nicht fand: Unter tausend habe einen Mann ich gefunden, aber eine Frau unter all diesen fand ich nicht.
29 Et voilà encore ce que j’ai vu: l’être humain, Dieu l’a fait simple, mais eux, ils se sont cherché mille problèmes.29 Nur dies eine, seht, habe ich gefunden, daß Gott die Menschen als redlich erschuf; sie selbst aber suchen viele Ränke.
30 Als sie ihre Rede beendet hatte, sprach der Sohn: "Auf wen wartet ihr? Ich unterwerfe mich dem königlichen Befehl nicht! Ich gehorche dem Befehl des Gesetzes, das unseren Vätern durch Moses verliehen worden ist.
31 Wohl bist du der Erfinder jeglicher Bosheit gegen die Hebräer, doch wirst du Gottes Händen nicht entfliehen.
32 Unserer eigenen Sünden wegen müssen wir leiden.
33 Zwar ist der lebendige Herr zu unserer Strafe und Züchtigung für kurze Zeit erzürnt, aber er versöhnt sich doch wiederum mit seinen Knechten.
34 Du aber, Verworfener, ruchlosester aller Menschen, überhebe dich nicht in leerem Vertrauen auf nichtige Hoffnungen, wenn du deine Hand gegen die Himmelskinder erhebst!
35 Noch bist du dem Gericht des allmächtigen und des allsehenden Gottes nicht entronnen!
36 Unsere Brüder mußten kurze Pein ertragen, sind aber jetzt zu unvergänglichem Leben in den Gottesbund eingegangen. Du aber wirst im göttlichen Gericht gerechte Strafen für deine Überheblichkeit davontragen.
37 Gleich meinen Brüdern gebe ich Leib und Leben für die väterlichen Gesetze hin und flehe dabei zu Gott, daß er dem Volk bald wieder gnädig werde, dich aber unter Qualen und Geißeln zu dem Bekenntnis bringe, daß er allein Gott ist.
38 Bei mir und meinen Brüdern aber möge der Zorn des Allmächtigen zum Stillstand kommen, der mit Recht über unser ganzes Geschlecht hereingebrochen ist!"
39 Von Zorn erfüllt, ließ ihn der König im Vergleich zu den anderen am grausamsten behandeln; denn er war durch die Verhöhnung erbittert.
40 So schied auch dieser makellos aus dem Leben, indem er vollkommen auf den Herrn vertraute.
41 Zuletzt nach den Söhnen mußte auch die Mutter sterben.
42 Damit sei genug erzählt von Opfern und außergewöhnlichen Martern.
43 Am dreizehnten Adar gerieten die Heere in Kampf miteinander. Das Heer des Nikanor wurde aufgerieben. Er selbst fiel als erster im Kampf.
44 Als nun sein Heer merkte, daß Nikanor gefallen war, warfen sie die Waffen weg und flohen.
45 Man verfolgte sie einen Tagemarsch weit von Adasa bis in die Nähe von Geser. Hinter ihnen her blies man Signaltrompeten.
46 Da kamen die Leute aus allen Dörfern Judäas ringsum und überholten ihre Flanken. Nun kehrten sich die einen gegen die anderen. Sie fielen alle durch das Schwert; nicht einer von ihnen blieb übrig.
47 Beute und Plünderungsgut raffte man zusammen. Dem Nikanor schnitten sie den Kopf und die rechte Hand ab, die er frevelnd erhoben hatte. Man nahm sie mit und hängte sie bei Jerusalem auf.
48 Das Volk aber war sehr erfreut und feierte diesen Tag als großen Freudentag.
49 Man beschloß, diesen Tag alljährlich am dreizehnten Adar zu begehen.
50 Das Land Juda hatte für kurze Zeit Ruhe.