SCRUTATIO

Wenesday, 8 July 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Judith 7


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CATHOLIC PUBLIC DOMAINMenge Bibel
1 But Holofernes, on another day, instructed his army to ascend against Bethulia.1 Am folgenden Tage aber befahl Holofernes seinem ganzen Heere und allen mit ihm verbündeten Mannschaften, gegen Betylua aufzubrechen, die Zugänge zum Berglande zu besetzen und so den Krieg gegen die Israeliten zu eröffnen.
2 Moreover, there were one hundred and twenty thousand foot-soldiers, and twenty-two thousand horsemen, besides the contingents of those men who had been taken captive, and all the youths who had been abducted from the provinces and the cities.2 So brachen denn an diesem Tage alle ihre Kriegsleute auf, und ihre Streitmacht betrug 120000 Mann zu Fuß und 12000 Reiter, ungerechnet den Troß und was an Leuten mit ihnen zog, eine ganz gewaltige Menge.
3 All these prepared themselves together to fight against the sons of Israel, and they came through the foothills of the mountain, even to the apex, which looks down upon Dothain, from the place which is called Belma, up to Chelmon, which is opposite Esdrelon.3 Sie lagerten sich dann in dem Tale unweit Betyluas an der Quelle und dehnten sich aus in die Breite bis Dothaim und Belbaim, und in die Länge von Betylua bis Kyamon, welches Esdrelom gegenüber liegt.
4 But the sons of Israel, when they saw the multitude of them, prostrated themselves upon the ground, scattering ashes over their heads, praying with one accord that the God of Israel would show his mercy upon his people.4 Als nun die Israeliten ihre große Zahl sahen, gerieten sie in gewaltige Bestürzung und sagten zueinander: »Nun werden diese das ganze Land auffressen, und weder die hohen Berge, noch die Schluchten, noch die Hügel werden ihre Last tragen können«.
5 And, taking up their arms of war, they set up positions at the places that lead along a narrow footpath between the mountains, and they guarded them all day and night.5 Doch griffen sie alle zu den Waffen, zündeten Feuer auf ihren Türmen an und hielten Wache die ganze folgende Nacht hindurch.
6 Now Holofernes, while circling around, discovered that the fountain that flowed in to them, led directly through an aqueduct on the south side, beyond the city. And he instructed their aqueduct to be cut off.6 Am nächsten Tage ließ Holofernes seine ganze Reiterei vor den Augen der Israeliten in Betylua ausziehen,
7 Even so, there were springs not far from the walls, from which they were seen to draw water secretly, to refresh themselves a little rather than to drink their fill.7 ließ die Zugänge zu ihrer Stadt auskundschaften und die dortigen Wasserquellen aufsuchen, nahm Besitz davon und stellte Abteilungen von Kriegsleuten bei ihnen auf; dann kehrte er persönlich zu seinem Kriegsvolke zurück.
8 But the sons of Ammon and Moab approached Holofernes, saying: “The sons of Israel do not trust in their lances, nor in their arrows, but the mountains are their defense, and the steep hills and precipices constitute their fortifications.8 Da traten zu ihm alle Obersten der Edomiter und alle Anführer der Moabiter und die Feldherren der Meeresküste und sagten zu ihm:
9 Therefore, so that you may be able to overcome them without joining battle, set guards at the springs so that they may not draw water from them, and you will put them to death without the sword, or at least, being weary, they will hand over their city, which they suppose to be, by its position in the mountains, unable to be conquered.”9 »Unser Gebieter wolle doch einen Vorschlag von uns anhören, damit deiner Streitmacht kein Unfall widerfährt.
10 And these words were pleasing before Holofernes and before his attendants, and so he stationed a hundred men around every spring.10 Dieses israelitische Volk setzt nämlich sein Vertrauen nicht auf seine Lanzen, sondern auf die Höhe seiner Berge, auf denen es wohnt, weil es nicht leicht ist, die Berggipfel hier zu erklimmen.
11 And when they had kept this watch through twenty full days, the cisterns and collections of waters failed among all the inhabitants of Bethulia, so that there was within the city not enough to satisfy them for even one day, because water was given out to the people daily by measure.11 So führe also jetzt, Gebieter, den Krieg gegen sie nicht so, wie sonst der Krieg in offener Feldschlacht geführt wird; dann wird kein einziger Mann von deinem Heere fallen.
12 Then, all the men and women, youths and little ones, gathering together before Uzziah, all with one voice together,12 Bleibe ruhig in deinem Lager, halte alle Leute deines Heeres vom Kampfe zurück und laß deine Knechte nur die Wasserquelle besetzen, die am Fuße des Berges entspringt;
13 said: “May God be judge between us and you, for you have done evil with us, in not being willing to speak peacefully with the Assyrians, and because of this, God has sold us into their hands.13 denn von dort holen alle Einwohner Betyluas ihr Wasser; der Durst wird sie alsdann umbringen, so daß sie ihre Stadt übergeben müssen. Wir aber und unsere Leute wollen auf die benachbarten Berggipfel hinaufziehen und uns dort lagern, um zu verhindern, daß jemand aus der Stadt entkomme,
14 And therefore, there is no one to help us, while we are prostrated before their eyes with thirst and great destruction.14 Sie werden dann samt ihren Weibern und Kindern vor Hunger verschmachten und, ehe noch das Schwert über sie kommt, in den Straßen ihres Wohnorts am Boden liegen.
15 And now, gather together all who are in the city, so that we may willingly deliver everyone of us to the people of Holofernes.15 Dann kannst du ihnen einen schlimmen Lohn dafür zahlen, daß sie dir Widerstand geleistet haben und dir nicht in Frieden entgegengekommen sind«.
16 For it is better that as captives, being alive, we should bless the Lord, than that we should die and become a disgrace to all flesh, after we have seen our wives and our children die before our eyes.16 Diese ihre Worte fanden den Beifall des Holofernes und aller seiner Diener, und man beschloß, nach diesem Vorschlage zu verfahren.
17 We call to witness this day heaven and earth, and the God of our fathers, who takes vengeance upon us according to our sins, so that now you may deliver the city into the hand of the military of Holofernes. And may our end be brief, by the edge of the sword, that would be made longer by the dryness of thirst.”17 So machte sich denn die Heerschar der Ammoniter, verstärkt durch 5000 Assyrer, auf den Weg, lagerten sich im Tale und besetzten alle Gewässer und Quellen der Israeliten.
18 And when they had said these things, there happened a great weeping and a loud lamentation within the assembly. From everyone and for many hours, with one voice, they cried out to God, saying:18 Ebenso zogen die Edomiter und Ammoniter hinauf und bezogen ein Lager auf den Anhöhen gegenüber Dothaim; eine Abteilung von ihren Leuten sandten sie nach Südosten in die Gegend gegenüber Ekrebel, das nahe bei dem am Bache Mochmur gelegenen Chus liegt. Das übrige Heer der Assyrer aber lagerte in der Ebene und bedeckte das ganze Land; ihre Zelte und das Gepäck bildeten ein Lager mit einer großen Menschenmenge, deren Zahl ganz gewaltig war.
19 “We have sinned like our fathers, we have acted unjustly, we have committed iniquity.19 Die Israeliten aber riefen den Herrn, ihren Gott, um Hilfe an, denn aller Mut war ihnen entschwunden, weil alle ihre Feinde sie umzingelt hatten und keine Möglichkeit da war, aus ihrer Umschließung zu entkommen.
20 May you have mercy on us, for you are pious, or with your own scourges avenge our iniquities, but do not be willing to deliver those trusting in you to a people who are ignorant of you,20 Das ganze assyrische Heer aber, Fußvolk, Wagen und Reiter, blieb rings um sie gelagert 34 Tage lang, so daß allen Einwohnern Betyluas alle ihre Wasservorräte ausgingen.
21 so that they may not say among the Gentiles, ‘Where is their God?’ ”21 Auch die Zisternen wurden leer, und sie hatten nicht mehr für einen Tag Wasser, um sich satt zu trinken, weil man ihnen das Wasser kärglich abgemessen zu trinken gab.
22 And when, being weary from these outcries, and tired from these weepings, they became silent,22 Da verloren ihre kleinen Kinder alle Lebenskraft, die Frauen und jungen Männer wurden vor Durst ohnmächtig und fielen auf den Straßen der Stadt und in den Durchgängen der Tore nieder und hatten keine Kraft mehr in sich.
23 Uzziah, rising up covered in tears, said: “Be steadfast in soul, brothers, and let us wait these five days for mercy from the Lord.23 Da lief die ganze Bevölkerung, Jünglinge, Weiber und Kinder, vor den Häusern des Ozias und der übrigen Vorsteher der Stadt zusammen und riefen allen Ältesten laut die Worte zu:
24 For perhaps he will break off his indignation and give glory to his own name.24 »Gott sei Richter zwischen euch und uns! Ihr habt euch schwer an uns verschuldet, daß ihr euch nicht friedlich mit den Assyrern abgefunden habt.
25 But if, with five days passing, help does not arrive, we will accomplish the words that you have spoken.”25 Jetzt gibt es keine Hilfe mehr für uns, sondern Gott hat uns in ihre Hände dahingegeben, daß wir vor Durst und großem Unheil vor ihnen hingestreckt am Boden liegen.
26 Ruft sie nun herbei und übergebt die ganze Stadt den Leuten des Holofernes und seiner ganzen Heeresmacht zur Plünderung!
27 Es ist ja das Beste für uns, ihre Beute zu werden; wir werden dann zwar Sklaven sein, aber doch das Leben behalten und brauchen nicht den Tod unserer Kleinen mit unsern Augen angesehen und wie unsere Frauen und Kinder verschmachten.
28 Wir beschwören euch beim Himmel und bei der Erde, bei unserem Gott und dem Herrn unserer Väter, der uns für unsere Sünden und für die Übeltaten unserer Väter straft, daß er am heutigen Tage nicht das eintreten lasse, was wir da ausgesprochen haben!«
29 Und es erhob sich ein lautes und allgemeines Wehklagen inmitten der Versammlung und sie schrieen zu Gott dem Herrn mit lauter Stimme.
30 Da sprach Ozias zu ihnen: »Seid mutig, ihr Brüder! Laßt uns noch fünf Tage aushalten, in denen der Herr, unser Gott, sein Erbarmen uns zuwenden wird; denn er wird uns nicht gänzlich verlassen.
31 Sind diese Tage vergangen, ohne daß uns Hilfe gekommen ist, so will ich eurem Verlangen nachkommen«.
32 Hierauf entließ er die Männer in ihr Lager, und sie verfügten sich auf die Mauern und die Türme der Stadt; die Weiber und Kinder dagegen ließ er sich in ihre Häuser begeben. In der Stadt aber herrschte große Mutlosigkeit.