SCRUTATIO

Mittwoch, 7 Oktober 2026 - San Bruno (Brunone) ( Letture di oggi)

Jesaja 51


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Pattloch BibelPeshitta
1 Hört auf mich, die ihr trachtet nach Heil und den Herrn sucht! Blickt auf den Fels, aus dem ihr gehauen, auf den Brunnenschacht, aus dem ihr gegraben seid!1 ܫܘܡܥܘܢܝ ܕܪܗ̇ܛܝܢ ܒܙܕܝܩܘܬܐ̈ ܘܒܥ̇ܝܢ ܠܡܪܝܐ ܚܘܪܘ ܠܛܘܪܐ ܕܐܬܓܙܪܬܘܢ ܡܢܗ ܘܠܓܘܒܐ ܕܐܬܢܩܪܬܘܢ ܡܢܗ
2 Blickt auf Abraham, euren Ahnherrn, und auf Sara, von der ihr abstammt! Denn jenen allein berief ich, ihn segnete ich und vermehrte ihn."2 ܚܘܪܘ ܠܐܒܪܗܡ ܐܒܘܟܘܢ ܘܠܣܪܐ ܕܒܛܢܬܟܘܢ ܕܚܕ ܗܘܐ ܘܩܪܝ̇ܬܗ ܘܒܪܟ̇ܬܗ ܘܐܣܓܝ̇ܬܗ
3 Ja, der Herr tröstet Sion, tröstet all seine Trümmer. Er macht seine Wüste wie das Paradies, seine Steppe wie den Garten des Herrn. Es finden sich Frohlocken und Jubel in ihm, Lobpreis und Liederklang.3 ܡܛܠ ܕܒ̇ܢܐ ܡܪܝܐ ܠܨܗܝܘܢ ܘܡܒܢܐ ܠܟܠܗܝܢ ܚܪ̈ܒܬܗ̇ ܘܥܒ̇ܕ ܡܕܒܪܗ̇ ܐܝܟ ܥܕܢ ܘܦܩܥܬܗ̇ ܐܝܟ ܦܪܕܝܣܗ ܕܡܪܝܐ ܕܝܨܐ ܘܚܕܘܬܐ ܢܫܬܡܥ ܒܓܘܗ̇ ܬܘܕܝܬܐ ܘܩܠܐ ܕܙܡܪܐ
4 "Lauschet auf mich, ihr Völker, ihr Nationen, höret mir zu! Denn Weisung geht von mir aus, mein Recht laß ich aufleuchten als Licht für die Völker.4 ܫܘܡܥܘܢܝ ܥ̈ܡܡܐ̈ ܘܨܘ̈ܬܢܢܝ ܐܡ̈ܘܬܐ ܡܛܘܠ ܕܢܡܘܣܐ ܡܢ ܩܕܡܝ ܢ̇ܦܩ ܘܕܝܢܝ ܢܘܗܪܐ ܗܘ ܠܥܡ̈ܡܐ
5 Nahe ist meine Güte, mein Heil ergeht, meine Arme richten die Völker. Die Inseln harren auf mich, sie hoffen auf meinen Arm.5 ܩܪܒܬ ܙܕܝܩܘܬܝ ܘܢܦܩ ܦܘܪܩܢܝ ܘܒܕܪܥܝ ܥܡ̈ܡܐ ܢܬܕܝܢܘܢ ܠܝ ܢܣ̈ܟܝܢ ܓܙܪ̈ܬܐ ܘܠܕܪܥܝ ܢܣܒܪ̈ܢ
6 Erhebt euer Antlitz zum Himmel und schaut auf die Erde da unten; denn der Himmel wird zerfetzt wie Rauch, und die Erde zerfällt wie ein Kleid, ihre Bewohner sterben wie Mücken; doch meine Hilfe bleibt ewig, meine Huld hört nicht auf!6 ܐܪܝܡܘ ܥܝܢ̈ܝܟܘܢ ܠܫܡܝܐ ܘܚܘܪܘ ܐܦ ܠܬܚܬ ܒܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܫܡܝܐ ܐܝܟ ܬܢܢܐ ܢܥܒܪܘܢ ܘܐܪܥܐ ܐܝܟ ܠܒܘܫܐ ܬܒܠܐ ܘܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܐܟܘܬܗ̇ ܢܗܘܘܢ ܘܦܘܪܩܢܝ ܠܥܠܡ ܢܗܘܐ ܘܙܕܝܩܘܬܝ ܠܐ ܬܥܒܪ
7 Höret auf mich, die ihr das Rechte kennt, du Volk, das meine Weisung im Herzen trägt: fürchtet euch nicht vor der Menschen Schmähung, vor ihrer Lästerung erschreckt nicht!7 ܫܘܡܥܘܢܝ ܝ̇ܕ̈ܥܝ ܙܕܝܩܘܬܐ ܥܡܐ ܕܢܡܘܣܝ ܒܠܒܗܘܢ ܠܐ ܬܕܚܠܘܢ ܡܢ ܚܣܕܐ ܕܐܢܫܐ ܘܡܢ ܓܘܕܦܗܘܢ ܠܐ ܬܙܘܥܘܢ
8 Denn wie ein Kleid verzehrt sie die Motte, der Wurm frißt sie wie Wolle; meine Gerechtigkeit aber währt ewig, mein Heil von Geschlecht zu Geschlecht!"8 ܡܛܠ ܕܐܝܟ ܕܠܥܡܪܐ ܘܐܝܟ ܕܠܠܒܘܫܐ ܢܐܟܘܠ ܐܢܘܢ ܣܣܐ ܘܙܕܝܩܘܬܝ ܠܥܠܡ ܬܗܘܐ ܘܦܘܪܩܢܝ ܠܕܪܕܪܝܢ
9 Auf, auf, bekleide dich mit Macht, du Arm des Herrn! Wach auf wie in den Tagen der Vorzeit, der uralten Geschlechter! Warst nicht du es, der Rahab zerhieb, den Drachen durchbohrte?9 ܐܬܬܥܝܪܝ ܐܬܬܥܝܪܝ ܘܠܒܫܝ ܥܘܫܢܐ ܕܕܪܥܗ ܕܡܪܝܐ ܐܬܬܥܝܪܝ ܐܝܟ ܕܒܝܘܡ̈ܬܐ ܩܕܡ̈ܝܐ ܘܐܝܟ ܕܪ̈ܐ ܕܡܢ ܥܠܡܝܢ ܐܢܬܝ ܐܢܬܝ ܕܦܣܩܬܝ ܦܣܩܐ ܪܒܐ ܘܒܛܠܬܝ ܠܬܢܝܢܐ
10 Warst du es nicht, der das Meer trockenlegte, die Wasser der gewaltigen Urflut, der Meerestiefen wegsam machte für die Erlösten zum Durchzug?10 ܐܢܬܝ ܗܝ ܕܐܚܪܒܬܝ ܝܡܐ ܘܡ̈ܝܐ ܕܬܗܘܡܐ ܪܒܐ ܘܒܥܘܡܩܐ ܕܡ̈ܝܐ ܥܒܕܬܝ ܐܘܪܚܐ ܕܢܥܒܪܘܢ ܦܪ̈ܝܩܐ
11 Die Befreiten des Herrn kehren heim; sie kommen mit Jauchzen nach Sion, ewige Freude auf ihrem Haupt, Frohlocken und Freude erreichen sie, es fliehen Kummer und Seufzen.11 ܦܪ̈ܝܩܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܘܢܬܦܢܘܢ ܘܢܥܠܘܢ ܠܨܗܝܘܢ ܒܫܘܒܚܐ ܘܠܥܠܡܝܢ ܬܗܘܐ ܚܕܘܬܐ ܥܠ ܪ̈ܫܝܗܘܢ ܒܘܣܡܐ ܘܚܕܘܬܐ ܢܕܪܟܘܢ ܘܢܥܪܩܘܢ ܕܘܘ̈ܢܐ ܘܬܐ̈ܢܚܬܐ
12 "Ich, ja ich, bin es, der euch tröstet! Wer bist du, daß du dich fürchtest vor sterblichen Menschen, vor Leuten, die hinwelken wie Gras?12 ܐܢܐ ܐܢܐ ܡܒܝܐܢܟܘܢ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܡ̇ܢ ܐܢܬܝ ܕܕܚܠܬܝ ܡܢ ܐܢܫܐ ܕܡܐ̇ܬ ܘܡܢ ܒܪ ܐܢܫܐ ܕܐܝܟ ܥܡܝܪܐ ܝܒ̇ܫ
13 Und des Herrn, deines Schöpfers, vergißt du, der den Himmel ausgespannt, die Erde gegründet hat, und zitterst ständig, die ganze Zeit vor des Bedrängers Groll, als wollte er dich vernichten? Wo bleibt nun der Groll des Bedrängers?13 ܘܛܥܝܬܝ ܠܡܪܝܐ ܕܥܒܕܟܝ ܕܡܬܚ ܫܡܝܐ ܘܐܬܩܢ ܫܬܐ̈ܣܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܘܕܚܠܬܝ ܐܡܝܢܐܝܬ ܟܠ ܝܘܡ ܡܢ ܩܕܡ ܚܡܬܗ ܕܐܠܘܨܐ ܕܡܛܝܒ ܗܘܐ ܠܡܚܒܠܘ ܐܝܟܐ ܗܝ ܚܡܬܗ ܕܐܠܘܨܐ
14 Bald wird der Gefesselte losgemacht; in der Grube wird er nicht sterben, nicht mangelt es ihm an Brot.14 ܕܡܣܪܗܒ ܗܘܐ ܥܫ̈ܝܢܐ ܠܡܚܒܠܘ ܠܐ ܢܡܘܬܘܢ ܠܚܒܠܐ ܘܠܐ ܢܚܣܪ ܠܚܡܗ
15 Ich aber bin der Herr, dein Gott, der das Meer erregt, daß seine Wellen erbrausen; Herr der Heerscharen ist sein Name!15 ܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܟܝ ܕܟܐ̇ܐ ܒܝܡܐ ܘܫ̇ܠܝܢ ܓ̈ܠܠܘܗܝ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܫܡܗ
16 Ich legte meine Worte in deinen Mund und barg dich im Schatten meiner Hand, um auszuspannen den Himmel und zu gründen die Erde und Sion zu sagen: Mein Volk bist du!"16 ܕܣ̇ܡܬ ܡ̈ܠܝ ܒܦܘܡܟܝ ܘܒܛܠܠܐ ܕܐ̈ܝܕܝ ܟܣܝ̇ܬܟܝ ܒܗ̇ܝ ܕܡܬ̇ܚܬ ܫܡܝܐ ܘܐܬܩܢ̇ܬ ܫܬ̈ܐܣܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܘܐܡ̇ܪܬ ܠܨܗܝܘܢ ܕܥܡܝ ܐܢܬܝ
17 Rege dich, rühre dich, stehe auf, Jerusalem, die du trankest aus des Herrn Hand den Kelch seines Zornes, den Becher seines Taumels, den du getrunken, geleert hast!17 ܐܬܬܥܝܪܝ ܐܬܬܥܝܪܝ ܘܩܘܡܝ ܐܘܪܫܠܡ ܕܐܫܬܝܬܝ ܡܢ ܐܝܕܗ ܕܡܪܝܐ ܟܣܐ ܕܪܘܓܙܗ ܘܐܫܬܝܬܝ ܘܐܡܨܝܬܝ ܟܣܐ ܕܪܥܠܐ
18 Niemand war da, der sie führte, von allen Söhnen, die sie gebar, keiner, der sie an der Hand faßte, von all den Söhnen, die sie erzog.18 ܘܠܝܬ ܕܡܒܝܐ ܠܗ̇ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܒ̈ܢܝܐ ܕܝܠܕܬ ܘܠܝܬ ܕܐܚ̇ܕ ܒܐܝܕܗ̇ ܡܢ ܟܘܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝܐ ܕܪܒܝܬ
19 Getroffen hat dich dies beides: - wer klagt nun um dich? - Verheerung und Zusammenbruch, Hunger und Schwert! Wer tröstet dich?19 ܬܪ̈ܬܝܢ ܐ̈ܢܝܢ ܡܛܝܟܝ ܠܡ̇ܢ ܬܟܪܐ ܥܠܝܟܝ ܒܙܬܐ ܘܬܒܪܐ ܘܟܦܢܐ ܘܚܪܒܐ ܡ̇ܢ ܢܒܝܐܟܝ
20 Deine Söhne lagen in Ohnmacht da an allen Straßenecken wie eine Gazelle im Stellnetz, trunken vom Grimme des Herrn, vom Schelten deines Gottes.20 ܒܢ̈ܝܟܝ ܬܘܝܪܝܢ ܘܕܡ̇ܟܝܢ ܒܪܝܫ ܟܘܠܗܘܢ ܫܘܩ̈ܐ ܐܝܟ ܣܠܩܐ ܕܟܡܝܪ ܘܡܠܝܢ ܪܘܓܙܗ ܕܡܪܝܐ ܘܟܐܬܗ ܕܐܠܗܟܝ
21 Darum höre doch dies, du Gebeugte und Trunkene, doch nicht vom Wein:21 ܡܛܠ ܗܢܐ ܫܡܥܝ ܗܠܝܢ ܡܡܟܟܬܐ ܕܪܘܝܐ ܠܐ ܡܢ ܚܡܪܐ
22 So spricht dein Gebieter, der Herr und dein Gott, der für sein Volk streitet: "Siehe, ich nehme aus deiner Hand den Kelch des Taumels, den Becher des Grimmes; du sollst ihn fürderhin nicht mehr trinken!22 ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܟܝ ܡܪܝܐ ܘܐܠܗܟܝ ܢܕܘܢ ܠܥܡܗ ܗܐ ܢܣ̇ܒܬ ܡܢ ܐܝ̈ܕܝܟܝ ܟܣܐ ܕܪܥܠܐ ܘܟܣܐ ܕܪܘܓܙܝ ܠܐ ܬܘܣܦܝܢ ܬܘܒ ܠܡܫܬܝܗ
23 Ich lege ihn in die Hand deiner Peiniger, die zu dir sprachen: "Bücke dich, wir schreiten über dich hin!" So machtest du deinen Rücken dem Erdboden gleich und wie eine Straße für Wanderer."23 ܘܐܣܝܡܝܘܗܝ ܒܝܕ ܡܡܟܟܢ̈ܝܟܝ ܕܐܡܪܘ ܠܢܦܫܟܝ ܐܬܡܟܟܝ ܘܢܥܒܪ ܘܥܒܕܬܝ ܠܥܡܟܝ ܐܝܟ ܐܪܥܐ ܘܐܝܟ ܫܘܩܐ ܠܕܥܒ̇ܪܝܢ