SCRUTATIO

Dienstag, 6 Oktober 2026 - San Bruno (Brunone) ( Letture di oggi)

Psalmen 44


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Pattloch BibelPeshitta
1 [Dem Chorleiter. Von den Korachiten. Ein Weisheitslied.]
2 Gott, unsre Ohren haben vernommen, unsre Väter erzählten uns von dem Werke, das du vollbracht hast zu ihren Zeiten, mit eigener Hand in grauer Vorzeit.2 ܐܠܗܐ ܫܡܥܢܢ ܒܐ̈ܕܢܝܢ ܐܦ ܐ̈ܒܗܝܢ ܐܫܬܥܝܘ ܠܢ ܡܕܡ ܕܥܒܕܬ ܒܝ̈ܘܡܝܗܘܢ ܒܝܘܡ̈ܬܐ ܩܕܡ̈ܝܐ
3 Volksstämme hast du verdrängt, sie aber hineingepflanzt; Völker hast du zerschlagen, sie aber ausgebreitet.3 ܐܝܕܟ ܐܘܒܕܬ ܠܥܡ̈ܡܐ ܘܢܨܒܬ ܐܢܘܢ ܘܐܒܐܫܬ ܠܡ̈ܠܟܘܬܐ ܘܫܪܪܬ ܐܢܘܢ
4 Denn nicht durch ihr Schwert gewannen sie das Land, nicht ihr eigener Arm half ihnen zum Sieg, vielmehr deine Rechte, dein Arm und dein leuchtendes Angesicht, weil du sie geliebt hast.4 ܡܛܠ ܕܠܐ ܗܘܐ ܒܚܪܒܗܘܢ ܝܪܬܘ ܐܪܥܐ ܐܦ ܠܐ ܕܪܥܗܘܢ ܦܪܩ ܐܢܘܢ ܐܠܐ ܝܡܝܢܟ ܘܕܪܥܟ ܘܢܘܗܪܐ ܕܐ̈ܦܝܟ ܕܨܒܝܬ ܒܗܘܢ
5 Du bist mein König und Gott, der Jakob den Sieg entbietet.5 ܐܢܬ ܗܘ ܐܠܗܐ ܡܠܟܝ ܕܦܩܕܬ ܥܠ ܦܘܪܩܢܗ ܕܝܥܩܘܒ
6 Durch dich stoßen wir unsre Gegner nieder, in deinem Namen zertreten wir unsre Widersacher.6 ܒܟ ܢܕܩܪ ܠܒ̈ܥܠܕܒܒܝܢ ܘܡܛܠ ܫܡܟ ܢܕܘܫ ܠܣܢܐ̈ܝܢ
7 Nein, auf meinen Bogen vertraue ich nicht, und mein Schwert bringt mir nicht den Sieg!7 ܡܛܠ ܕܠܐ ܗܘܐ ܥܠ ܩܫ̈ܬܬܢ ܬܟܝܠܝܢܢ ܐܦ ܠܐ ܥܠ ܙܝܢܢ ܕܢܦܪܩܢ
8 Nur du verleihst uns den Sieg über unsre Gegner; du machst unsre Hasser zuschanden.8 ܐܢܬ ܗܘ ܦܪܩܬܢ ܡܢ ܣܢܐ̈ܝܢ ܘܐܒܗܬܬ ܠܒ̈ܥܠܕܒܒܝܢ
9 So rühmen wir uns Gottes zu jeder Zeit und preisen deinen Namen immerdar. [Zwischenspiel]9 ܫܒܚܢܟ ܐܠܗܐ ܟܘܠܗ ܝܘܡܐ ܘܠܫܡܟ ܠܥܠܡ ܢܘܕܐ
10 Und doch hast du uns verworfen, in Schmach gestürzt und zogst nicht zu Felde mit unseren Heeren.10 ܗܫܐ ܛܥܝܬܢ ܘܐܒܗܬܬܢ ܘܠܐ ܢܦܩ ܐܢܬ ܒܚܝܠܢ
11 Du schlugst uns in die Flucht vor dem Gegner, und unsre Hasser holten sich Beute.11 ܐܠܐ ܐܗܦܟܬܢ ܠܒܣܬܪܢ ܘܒܙܘܢ ܒ̈ܥܠܕܒܒܝܢ
12 Wie Schlachtschafe gabst du uns hin, zerstreutest uns unter die Völker.12 ܝܗܒܬܢ ܐܝܟ ܥܢܐ ܠܡܐܟܘܠܬܐ ܘܒܕܪܬܢ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ
13 Du hast dein Volk um ein Nichts verkauft, hattest keinen Gewinn an seinem Preis.13 ܙܒܢܬ ܠܥܡܟ ܕܠܐ ܕܡ̈ܝܐ ܘܠܐ ܐܣܓܝܬ ܚܘܠܦܗܘܢ
14 Unsern Nachbarn machtest du uns zur Schmach, zum Spott und Hohn bei allen im Umkreis.14 ܥܒܕܬܢ ܚܣܕܐ ܠܫܒ̈ܒܝܢ ܡܘܝܩܐ ܘܒܘܙܚܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܚܕܪܝܢ ܐܢܘܢ
15 Du hast uns den heidnischen Stämmen zum Spottlied gemacht, zur Verachtung unter den Völkern.15 ܥܒܕܬܢ ܠܡܬܠܐ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ ܘܢܝܕܐ ܕܪܝܫܐ ܒܐ̈ܡܘܬܐ
16 Mein Schimpf steht allezeit mir vor Augen, und Schande bedeckt mein Antlitz:16 ܘܟܠܗ ܝܘܡܐ ܒܗܬܬܝ ܩܕܡܝ ܗܝ ܘܒܗܬܬܐ ܕܐ̈ܦܝ ܟܣܝܬܢܝ
17 Vor dem Lärm des schmähenden Spötters, vor dem Blick des racheschnaubenden Feindes.17 ܡܢ ܩܠܐ ܕܡܚܣܕ ܘܡܓܕܦ ܘܡܢ ܩܕܡ ܒܥܠܕܒܒܐ ܕܡܬܢܩܡ
18 Dies alles kam über uns, und doch hatten wir dich nicht vergessen und den Bund mit dir nicht verletzt.18 ܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܓܕܫ ܠܢ ܘܠܐ ܛܥܝܢܟ ܘܠܐ ܕܓܠܢܢ ܒܩܝܡܟ
19 Unser Herz ist nicht abgewichen, unser Schritt nicht abgebogen von deinem Pfad.19 ܘܠܐ ܗܦܟܢ ܠܒܣܬܪܢ ܘܠܐ ܐܗܦܟܢ ܫܒܝ̈ܠܝܢ ܡܢ ܐܘܪܚܟ
20 Dennoch schlugst du uns nieder am Ort der Schakale und bedecktest uns mit Finsternis.20 ܡܛܠ ܕܡܟܟܬܢ ܒܐܬܪܐ ܬܢܝܢܐ ܘܟܣܝܬܢ ܒ̈ܛܠܠܝ ܡܘܬܐ
21 Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen und die Hände zu fremden Göttern erhoben,21 ܘܠܐ ܛܥܝܢ ܫܡܗ ܕܐܠܗܢ ܘܠܐ ܦܫܛܢ ܐ̈ܝܕܝܢ ܠܘܬ ܐ̈ܠܗܐ ܢܘܟܪ̈ܝܐ
22 würde das Gott nicht erfahren? Er, der doch die Herzensgeheimnisse kennt!22 ܐܠܗܐ ܗܘ ܒܨܐ ܠܗ̇ ܠܗܕܐ ܡܛܠ ܕܗܘ ܝܕܥ ܡܚܫ̈ܒܬܗ ܕܠܒܐ
23 Ja, deinetwillen mordet man uns die ganze Zeit, sind wir den Schlachtschafen gleichgeachtet.23 ܡܛܠܬܟ ܐܬܩܛܠܢ ܟܠ ܝܘܡ ܘܐܬܚܫܒܢ ܐܝܟ ܥܢܐ ܠܢܟܣܬܐ
24 Wach auf! Warum schläfst du, Herr? Erwache! Verwirf nicht für immer!24 ܐܬܬܥܝܪ ܘܠܐ ܬܕܡܟ ܡܪܝܐ ܥܗܕܝܢ ܘܠܐ ܬܛܥܝܢ
25 Warum verbirgst du dein Antlitz, denkst nicht an unsere Not und Bedrängnis?25 ܘܠܐ ܬܗܦܟ ܐ̈ܦܝܟ ܡܢܢ ܘܠܐ ܬܛܥܐ ܡܘܟܟܢ ܘܐ̈ܘܠܨܢܝܢ
26 Ja, in den Staub gebeugt ist unser Leben, am Boden klebt unser Leib!26 ܡܛܠ ܕܡܟܬ ܥܠ ܥܦܪܐ ܢܦܫܢ ܘܕܒܩܬ ܟܪܣܢ ܠܐܪܥܐ
27 Erhebe dich, komm uns zu Hilfe! Erlöse uns um deiner Barmherzigkeit willen!27 ܩܘܡ ܥܕܪܝܢܝ ܘܦܪܘܩܝܢܝ ܡܛܠ ܪ̈ܚܡܝܟ