Ijob 16
123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142
Gen
Ex
Lev
Num
Dtn
Jos
Ri
Rut
1Sam
2Sam
1Kön
2Kön
1Chr
2Chr
Esra
Neh
Tob
Jdt
Est
1Makk
2Makk
Ijob
Ps
Spr
Koh
Hld
Weish
Sir
Jes
Jer
Klgl
Bar
Ez
Dan
Hos
Joel
Am
Obd
Jona
Mi
Nah
Hab
Zef
Hag
Sach
Mal
Mt
Mk
Lk
Joh
Apg
Röm
1Kor
2Kor
Gal
Eph
Phil
Kol
1Thess
2Thess
1Tim
2Tim
Tit
Phlm
Hebr
Jak
1Petr
2Petr
1Joh
2Joh
3Joh
Jud
Offb
Confronta con un'altra Bibbia
Cambia Bibbia
| Pattloch Bibel | Menge Bibel |
|---|---|
| 1 Da antwortete Job und sprach: | 1 Darauf antwortete Hiob folgendermaßen: |
| 2 "Dergleichen habe ich schon viel gehört, quälende Tröster seid ihr alle. | 2 »Dergleichen habe ich nun schon vieles gehört: leidige (oder: elende) Tröster seid ihr allesamt! |
| 3 Ist nun ein Ende der windigen Worte, oder was sonst reizte zur Antwort dich? | 3 Haben die windigen Reden nun ein Ende? Oder was drängt dich dazu, mir noch weiter zu erwidern? |
| 4 Auch ich könnte reden wie ihr, wenn ihr an meiner Stelle wäret! Ich könnte mit Worten über euch lärmen und meinen Kopf über euch schütteln. | 4 Auch ich könnte reden wie ihr – o wärt ihr nur an meiner Stelle! –, ich würde (aber) freundliche Worte gegen euch aufbringen und beifällig mit dem Kopfe euch zunicken; |
| 5 Ich würde euch ermutigen mit meinem Munde, und Beileid würde meine Lippen mäßigen. | 5 ich wollte euch mit meinem Munde Mut zusprechen, und das Beileid meiner Lippen sollte euch Trost bringen!« |
| 6 Wenn ich nun reden will, hört doch mein Schmerz nicht auf, und laß ich es, wird dann er etwa von mir weichen? | 6 »Wenn ich rede, wird mein Schmerz nicht gelindert, und wenn ich’s unterlasse – um was werde ich erleichtert? |
| 7 Fürwahr, jetzt hat Er (Gott) mich zermürbt! Verwüstet hast du meinen ganzen Freundeskreis, so daß er herfiel über mich. | 7 Doch nunmehr hat er (d.h. Gott) meine Kraft erschöpft! Verwüstet hast du meinen ganzen Hausstand (oder: Freundeskreis) |
| 8 Als Zeuge gegen mich trat auf und erhob sich mein Verleumder; er widersprach mir ins Gesicht. | 8 und hast mich gepackt; das muß als Zeugnis gegen mich gelten, und mein Siechtum (oder: meine Verlassenheit) tritt gegen mich auf, klagt mich ins Angesicht an. |
| 9 Sein Zorn zerfleischte und bekriegte mich, er knirschte wider mich in seinem Zorn, mein Gegner schärfte seine Augen gegen mich. | 9 Sein Zorn hat mich zerfleischt und befeindet; er hat mit den Zähnen gegen mich geknirscht; als mein Gegner wirft er mir durchbohrende Blicke zu. |
| 10 Sie sperrten wider mich den Mund auf, schlugen mich zum Hohne auf die Wangen, scharten sich zusammen gegen mich. | 10 Ihr Maul haben sie gegen mich aufgerissen, unter Schmähung mir Faustschläge ins Gesicht versetzt; zusammen hat man sich vollzählig gegen mich aufgestellt. |
| 11 Gott gab mich dem Übeltäter preis, er stürzte mich in Frevlerhände. | 11 Gott hat mich Bösewichten preisgegeben und mich in die Hände von Frevlern fallen lassen. |
| 12 Als ich in Ruhe lebte, scheuchte er mich auf, packte mich im Nacken und schmetterte mich nieder; er machte mich zu seinem Angriffsziel. | 12 In Frieden lebte ich, da schreckte er mich auf, faßte mich beim Genick und schmetterte mich nieder und ließ mich nur wieder aufstehen, damit ich ihm als Zielscheibe diente: |
| 13 Ringsum schwirrten seine Pfeile wider mich; er spaltete mir schonungslos die Nieren und goß zur Erde meine Galle aus. | 13 seine Pfeile umschwirren mich, er durchbohrt mir die Nieren erbarmungslos, läßt mein Herzblut zur Erde fließen. |
| 14 Bresche über Bresche brach er mir, stürmte wie ein Krieger gegen mich. | 14 Er schlägt mir Wunde auf Wunde, stürmt gegen mich an wie ein wilder Krieger. |
| 15 Da nähte ich ein Trauerkleid um meine Haut und beugte meine Stirne in den Staub. | 15 Das Trauergewand habe ich mir um den krustigen Leib geheftet und mein Horn tief in den Staub hineingebohrt. |
| 16 Mein Antlitz ist vom Weinen rot, und Dunkel ruht auf meinen Wimpern, | 16 Mein Gesicht ist vom Weinen hochgerötet, und auf meinen Augenlidern lagert Todesschatten, |
| 17 obwohl an meinen Händen keine Untat klebt und makellos ist mein Gebet. | 17 obwohl keine Schuld an meinen Händen klebt und mein Gebet aufrichtig ist.« |
| 18 Verdecke nicht mein Blut, o Erde, und ohne Ruhestatt sei mein Hilferuf! | 18 »O Erde, decke mein Blut nicht zu, und mein Wehgeschrei finde keine Ruhestatt! |
| 19 Nun aber, seht, im Himmel ist mein Zeuge und in den Höhen mein Verteidiger! | 19 Schon jetzt – wisset es wohl! – ist ein Zeuge für mich im Himmel vorhanden und mein Bürge (oder: Eideshelfer) in der Höhe. |
| 20 Wenn meine Freunde mich verspotten, schaut mein Auge tränend auf zu Gott. | 20 Meine Freunde verhöhnen mich – zu Gott blickt mein Auge tränenvoll empor, |
| 21 Er schlichte eines Mannes Streit mit Gott und zwischen Mensch und Mensch! | 21 daß er dem Manne (oder: Sterblichen) Recht schaffe Gott gegenüber und zwischen dem Menschen und seinem Freunde entscheide. |
| 22 Denn nur noch wenig Jahre werden kommen, so schreite ich den Pfad, den man nicht wiederkehrt. | 22 Denn nur noch wenige Jahre werden kommen, dann werde ich den Pfad wandeln, auf dem es keine Rückkehr für mich gibt. |