SCRUTATIO

Dienstag, 25 August 2026 - San Giuseppe Calasanzio ( Letture di oggi)

Klagelieder 5


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Menge BibelPeshitta
1 Gedenke, HERR, dessen, was uns widerfahren ist! Blicke her und sieh unsere Schmach!1 ܐܬܕܟܪ ܡܪܝܐ̈ ܡܢܐ ܗܘ̣ܐ ܠܢ. ܚܘ̣ܪ ܘܚܙܝ ܚܣܕܢ
2 Unser Erbbesitz ist an Fremde übergegangen, unsere Häuser an Ausländer.2 ܝܪܬܘܬܢ ܐܬܗܦܟܬ̇ ܠܢܘܟܪ̈ܝܐ ܘܒ̈ܬܝܢ ܠܢܘܟܪ̈ܝܐ
3 Waisen sind wir geworden, vaterlos, unsere Mütter sind wie Witwen.3 ܝܬ̈ܡܐ ܗܘ̣ܝܢ ܕܠܐ ܐܒܐ. ܘܐܡ̈ܗܬܢ̣ ܐܝܟ ܐܪ̈ܡܠܬܐ
4 Unser Wasser trinken wir um Geld, nur gegen Zahlung erhalten wir unser eignes Holz.4 ܡ̈ܝ̣ܢ ܒܟܣܦܐ ܐܫܬܝܢ. ܘܩܝܣ̈ܝܢ ܒܕܡ̈ܝܐ ܐܬ̣ܘ
5 Unsere Verfolger sitzen uns auf dem Nacken, und sind wir ermattet, gönnt man uns keine Ruhe.5 ܥܠ ܨܘܪܢ. ܐܬܪܕܦܢ̇ ܘܠܐܝ̣ܢ ܘܠܐ ܐܬܬܢܝܚܢ
6 Den Ägyptern haben wir die Hand gereicht (d.h. uns unterworfen) und den Assyrern, um uns satt zu essen. –6 ܡܨܪ̈ܝܐ̣ ܝܗ̣ܒܘ ܐܝ̣ܕܐ ܘܐܬܘܪ̈ܝܐ̣ ܠܡܣ̇ܒܥܘ ܠܚܡܐ
7 Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr: wir müssen ihre Verschuldungen büßen.7 ܐ̈ܒܗܝܢ ܚ̣ܛܘ̣ ܘܠܝܬ ܐܢܘܢ. ܘܚܢ̣ܢ ܚ̈ܛܗܝܗܘܢ ܣܒܠܢ
8 Knechte (oder: Sklaven) herrschen über uns: niemand entreißt uns ihrer Hand.8 ܥܒ̣̈ܕܐ ܐܫܬ̇ܠܛܘ ܒܢ. ܘܠܝܬ ܕܦܪܩ̇ ܠܢ ܡܢ ܐ̈ܝܕܝܗܘܢ
9 Mit Lebensgefahr schaffen wir unser Brot (= Brotkorn) herein, in Angst vor dem Schwert der Wüstenbewohner.9 ܒܢܦܫܢ ܢ̇ܥܠ ܠܚܡܐ̣ ܡܢ ܩܕܡ ܚܪܒܐ ܕܒܡܕܒܪܐ
10 Unsere Haut glüht wie ein Ofen von der Fieberglut des Hungers.10 ܡܫ̈ܟܝ̣ܢ ܐܝܟ ܕܡܢ ܬܢܘܪܐ ܐܬܩ̣ܦܕܘ. ܘܩܢܐܘ̣ ܡܢ ܩܕܡ ܛܘܪܦܐ ܕܟܦܢܐ
11 Ehefrauen haben sie in Zion geschändet, Jungfrauen in den Städten Judas.11 ܢܫ̈ܐ ܒܨܗܝܘܢ ܨܥܪܘ̣ ܘܒ̈ܬܘܠܬܐ ܒܩܘܪ̈ܝܐ ܕܝܗܘܕܐ
12 Fürsten sind von ihrer Hand gehenkt worden, das Ansehn der Ältesten wird nicht geachtet.12 ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܒܐ̈ܝܕܝܗܘܢ ܐܬܬܠܝܘ. ܘܐ̈ܦܝ ܣܒ̈ܐ̣ ܠܐ ܝܩܪܘ
13 Jünglinge müssen die Handmühle schleppen, und Knaben wanken unter Lasten von Holz.13 ܓܕܘ̈ܕܐ̣ ܛܚܢܘ ܪܚܝܐ. ܘܥ̈ܠܝܡܐ̣ ܒܩ̈ܝܣܐ ܐܬܬ̇ܩܠܘ
14 Die Alten bleiben fern vom Stadttor (d.h. Versammlungsort der Bürger), die Jungen von ihrem Saitenspiel.14 ܣ̈ܒܐ ܡܢ ܬܪܥܐ ܒܛܠ̣ܘ̣. ܘܓܕܘ̈ܕܐ̇ ܡܢ ܚܕܘ̇ܬܗܘܢ
15 Geschwunden ist die Freude unsers Herzens, unser Reigentanz hat sich in Trauer verwandelt.15 ܒܛܠ̣ܬ ܚܕܘܬܐ ܕܠܒܢ. ܐܬܗܦܟܬ̇ ܠܐܒܠܐ ܚܕܘܬܢ
16 Die Krone ist uns vom Haupt gefallen: wehe uns, daß wir gesündigt haben!16 ܢܦ̣ܠ ܟܠܝܠܐ ܕܪܫܢ. ܘ̇ܝ ܠܢ̣ ܥܠ ܕܚ̣ܛܝܢ
17 Darob ist unser Herz krank geworden, darüber sind unsere Augen umdüstert:17 ܡܛܠ ܗܢܐ̣ ܗܐ ܕܘ̇ܐ ܠܒܢ. ܘܡܛܠ ܗܢܐ̣ ܗܐ ܚܫ̈ܘܟܢ ܥܝ̈ܢܝܢ
18 über den Zionsberg, der verödet daliegt, auf dem die Füchse ihr Wesen treiben.18 ܥܠ ܛܘܪܐ ܕܨܗܝܘܢ ܕܚ̣ܪܒ̣̇. ܘܬ̈ܥܠܐ ܗܠܟܘ ܒܗ
19 Du aber, HERR, thronst in Ewigkeit, dein Herrscherstuhl steht fest von Geschlecht zu Geschlecht.19 ܘܐܢܬ ܡܪܝܐ ܠܥܠܡ ܐܝܬܝܟ ܘܟܘܪܣܝܟ ܠܕܪܕܪܝܢ
20 Warum willst du uns vergessen für immer, uns verlassen lebenslang?20 ܠܐ̇ ܠܥܠܡ ܬܫܒܩ̇ܢ. ܘܬܛܥܝܢ ܢܘܓܪܐ ܕܝܘܡ̈ܬܐ
21 Führe uns, HERR, zu dir zurück, daß wir umkehren (oder: heimkehren)! Laß unsere Tage erneuert werden wie vor alters!21 ܐܦܢܢ ܡܪܝܐ ܠܘܬܟ̣ ܘܢܬܦ̣ܢܐ. ܚܕܬ ܝܘܡ̈ܬܢ̣ ܐܝܟ ܕܡܢ ܩܕܝܡ
22 Oder hast du uns gänzlich verworfen? Zürnst du uns unversöhnlich?22 ܡܛܠ ܕܡܣܠܝܘ ܐܣܠܝܬܢ̇ ܘܪܓܙܬ ܥܠܝ̣ܢ ܛܒ: