SCRUTATIO

Sonntag, 4 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Ijob 31


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Menge BibelJERUSALEM
1 »Mit meinen Augen habe ich einen Bund abgeschlossen, daß ich ja nicht lüstern nach einer Jungfrau blickte.1 J'avais fait un pacte avec mes yeux, au point de ne fixer aucune vierge.
2 Denn was wäre der Lohn Gottes von oben gewesen und die Vergeltung des Allmächtigen aus Himmelshöhen?2 Or, quel partage Dieu fait-il donc de là-haut, quel lot Shaddaï assigne-t-il de son ciel?
3 Trifft nicht Verderben den Frevler und Unglück die Überltäter?3 N'est-ce pas le malheur qu'il réserve à l'injuste et l'adversité aux hommes malfaisants?
4 Sieht er (d.h. Gott) nicht meine Wege, und zählt er nicht alle meine Schritte?4 Ne voit-il pas ma conduite, ne compte-t-il point tous mes pas?
5 Wenn ich mit Falschheit umgegangen bin und mein Fuß jemals der Täuschung zugeeilt ist:5 Ai-je fait route avec le mensonge, pressé le pas vers la fausseté?
6 Gott wäge mich auf gerechter (= richtiger) Waage, so wird er meine Unschuld erkennen!6 Qu'il me pèse sur une balance exacte: lui, Dieu, reconnaîtra mon intégrité!
7 Wenn mein Schritt jemals vom rechten Wege abgewichen und mein Herz meinen Augen Folge geleistet hat und ein Flecken an meinen Händen kleben geblieben ist,7 Si mes pas ont dévié du droit chemin, si mon coeur fut entraîné par mes yeux et si une souillure adhèreà mes mains,
8 so will ich säen und ein anderer möge es verzehren, und alles, was mir sproßt, möge ausgerissen werden!8 qu'un autre mange ce que j'ai semé et que soient arrachées mes jeunes pousses!
9 Wenn mein Herz sich um eines Weibes willen hat betören lassen und ich an der Tür meines Nächsten auf der Lauer gestanden habe,9 Si mon coeur fut séduit par une femme, si j'ai épié à la porte de mon prochain,
10 so soll mein Weib für einen andern die Mühle drehen und andere mögen sich über sie hinstrecken!10 que ma femme se mette à moudre pour autrui, que d'autres aient commerce avec elle!
11 Denn das wäre eine Schandtat gewesen und das ein Vergehen für den Strafrichter;11 J'aurais commis là une impudicité, un crime passible de justice,
12 ja, ein Feuer wäre das gewesen, das bis zum Abgrund (= zur Unterwelt; vgl. 26,6) gefressen und meinen gesamten Besitz bis auf die Wurzel hätte vernichten müssen.12 ce serait un feu qui dévore jusqu'à la Perdition et consumerait tout mon revenu.
13 Wenn ich das Recht meines Knechtes und meiner Magd mißachtet hätte, sooft sie im Streit mit mir lagen:13 Si j'ai méconnu les droits de mon serviteur, de ma servante, dans leurs litiges avec moi,
14 was hätte ich da tun sollen, wenn Gott aufgestanden wäre? Und was hätte ich ihm bei seiner Untersuchung erwidern können?14 que ferai-je quand Dieu surgira? Lorsqu'il fera l'enquête, que répondrai-je?
15 Hat nicht mein Schöpfer auch ihn im Mutterleibe geschaffen und ein und derselbe uns im Mutterschoße gebildet?15 Ne les a-t-il pas créés comme moi dans le ventre? Un même Dieu nous forma dans le sein.
16 Wenn ich den Geringen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe habe schmachten lassen16 Ai-je été insensible aux besoins des faibles, laissé languir les yeux de la veuve?
17 und meinen Bissen für mich allein verzehrt habe, ohne daß der Verwaiste sein Teil davon genossen hat –17 Ai-je mangé seul mon morceau de pain, sans le partager avec l'orphelin?
18 nein, von meiner Jugend an ist er mir ja wie einem Vater aufgewachsen, und von meiner Mutter Leibe an bin ich ein Beschützer für jenen gewesen –;18 Alors que Dieu, dès mon enfance, m'a élevé comme un père, guidé depuis le sein maternel!
19 wenn ich jemand habe verkommen sehen aus Mangel an Kleidung und daß ein Armer keine Schlafdecke hatte,19 Ai-je vu un miséreux sans vêtements, un pauvre sans couverture,
20 und dann seine Hüften mich nicht gesegnet haben und er sich nicht durch meiner Lämmer Wolle erwärmt hat;20 sans que leurs reins m'aient béni, que la toison de mes agneaux les ait réchauffés?
21 wenn ich meine Faust jemals gegen eine Waise geschwungen habe, weil ich im Tor (= vor Gericht) auf Beistand rechnen konnte:21 Ai-je agité la main contre un orphelin, me sachant soutenu à la Porte?
22 so möge meine Schulter von ihrem Nacken fallen und mein Arm aus seiner Röhre ausgebrochen werden!22 Qu'alors mon épaule se détache de ma nuque et que mon bras se rompe au coude!
23 Denn als ein Schrecken wäre auf mich das Strafgericht Gottes eingedrungen, und vor seiner Erhabenheit hätte ich nicht zu bestehen vermocht.23 Car la terreur de Dieu fondrait sur moi, je ne tiendrais pas devant sa majesté.
24 Wenn ich je auf Gold mein Vertrauen gesetzt und zum Feingold gesagt habe: ›Du bist meine Zuversicht!‹;24 Ai-je placé dans l'or ma confiance et dit à l'or fin: "O ma sécurité?"
25 wenn ich mich darüber gefreut habe, daß mein Vermögen groß war und daß meine Hand Ansehnliches erworben hatte;25 Me suis-je réjoui de mes biens nombreux, des richesses acquises par mes mains?
26 wenn ich die Sonne angeschaut habe, wie hell sie strahlt, und den Mond, wie er in Pracht dahinwandelt,26 A la vue du soleil dans son éclat, de la lune radieuse dans sa course,
27 und mein Herz sich insgeheim hat betören lassen, daß ich ihnen eine Kußhand zuwarf:27 mon coeur, en secret, s'est-il laissé séduire, pour leur envoyer de la main un baiser?
28 auch das wäre eine Verschuldung für den Strafrichter gewesen, denn damit hätte ich Gott in der Höhe die Treue gebrochen. –28 Ce serait encore une faute criminelle, car j'aurais renié le Dieu suprême.
29 Wenn ich mich je über das Unglück meines Feindes gefreut und darüber gejubelt habe, daß ein Mißgeschick ihm zugestoßen war –29 Me suis-je réjoui de l'infortune de mon ennemi, ai-je exulté quand le malheur l'atteignait,
30 nein, nie habe ich meiner Zunge zu sündigen gestattet, daß sie durch einen Fluch sein Leben gefordert hätte –30 moi, qui ne permettais pas à ma langue de pécher, de réclamer sa vie dans une malédiction?
31 wenn meine Zeltgenossen nicht gesagt haben: ›Wo ist einer, der vom Fleisch seines Schlachtviehs nicht satt geworden wäre?‹ –;31 Et ne disaient-ils pas, les gens de ma tente: "Trouve-t-on quelqu'un qu'il n'ait pas rassasié de viande?"
32 nein, der Fremdling durfte nicht im Freien übernachten, und meine Tür hielt ich dem Wanderer offen –;32 Jamais étranger ne coucha dehors, au voyageur ma porte restait ouverte.
33 wenn ich meine Übertretungen, wie Menschen tun, verheimlicht habe, indem ich mein Vergehen in meinem Busen verbarg,33 Ai-je dissimulé aux hommes mes transgressions, caché ma faute dans mon sein?
34 weil ich mich vor der großen Menge scheute und die Mißachtung der Geschlechter mich schreckte, so daß ich mich still verhielt, nicht vor die Tür hinaustrat;34 Ai-je eu peur de la rumeur publique, ai-je redouté le mépris des familles, et me suis-je tenu coi,n'osant franchir ma porte?
35 »O hätte ich doch einen, der mich anhören wollte! Siehe, hier ist meine Unterschrift! Der Allmächtige antworte mir! Und hätte ich doch die von meinem Gegner ausgefertigte Klageschrift!35 Ah! qui fera donc que l'on m'écoute? J'ai dit mon dernier mot: à Shaddaï de me répondre! Le libellequ'aura rédigé mon adversaire,
36 Wahrlich, an meiner Schulter wollte ich sie zur Schau tragen, als Ehrenkranz sie mir um die Schläfe winden!36 je veux le porter sur mon épaule, le ceindre comme un diadème.
37 Denn über die Zahl meiner Schritte wollte ich ihm Rede stehen, wie zu einem Fürsten müßte er herannahen!« [DieReden Hiobs sind zu Ende.]37 Je lui rendrai compte de tous mes pas et je m'avancerai vers lui comme un prince.
38 wenn mein Acker je über mich geschrien und seine Furchen allesamt geweint haben;38 Si ma terre crie vengeance contre moi et que ses sillons pleurent avec elle,
39 wenn ich seinen Ertrag ohne Zahlung verzehrt und seinen Besitzer ums Leben gebracht habe (oder: habe seufzen lassen):39 si j'ai mangé de ses produits sans payer, fait expirer ses propriétaires,
40 so sollen mir Disteln statt des Weizens aufgehen und Unkraut statt der Gerste!«40 qu'au lieu de froment y poussent les ronces, à la place de l'orge, l'herbe fétide. Fin des paroles de Job.