SCRUTATIO

Lunedi, 13 luglio 2026 - Santa Clelia Barbieri ( Letture di oggi)

Jesus Sirach 12


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Wenn du Gutes tust, wisse, wem du es tust,
dann wirst du Dank ernten für deine Wohltat.
1 Willst du wohltun, so achte darauf, wenn du Gutes erweisest, so wirst du für deine Wohltaten Dank ernten.
2 Tu dem Gerechten Gutes; dann findest du Lohn,
wenn nicht von ihm, so doch vom Herrn.
2 Tue dem Frommen wohl, so wirst du Vergeltung erlangen, und zwar wenn nicht von ihm, so doch vom Höchsten.
3 Ohne Dank bleibt, wer einen Frevler beschenkt,
auch hat er kein gutes Werk vollbracht.
3 Nicht sind Wohltaten dem zu erweisen, der immerfort auf Böses sinnt, noch auch dem, der die Mildtätigkeit nicht mit Dank vergilt.
4 Gib dem Guten, nicht aber dem Bösen,
unterstütze den Demütigen, gib nicht dem Hochmütigen!
4 Gib dem Frommen, des Sünders aber nimm dich nicht an.
5 Rüste ihn nicht mit Kampfwaffen aus,
sonst greift er dich selbst mit ihnen an. Doppeltes Übel trifft dich [in der Zeit der Not]
für all das Gute, das du ihm getan hast.
5 Tue dem Demütigen Gutes, aber dem Gottlosen gib nichts; versage ihm das Brot und gib es ihm nicht, damit er dich dadurch nicht in seine Gewalt bekomme; denn doppelt so viel Böses wirst du von ihm erhalten für alles Gute, das du ihm erweisest;
6 Denn auch Gott hasst die Bösen,
den Frevlern vergilt er mit Strafe.
6 denn auch der Höchste haßt die Sünder und vergilt den Gottlosen mit Strafe.
7 []7 Gib dem Guten, des Sünders aber nimm dich nicht an.
8 Im Glück erkennt man den Freund nicht,
aber im Unglück bleibt der Feind nicht verborgen.
8 Im Glück läßt sich der Freund nicht erkennen, aber im Unglück bleibt der Feind nicht verborgen.
9 Im Glück ist auch der Feind ein Freund;
im Unglück wendet auch der Freund sich ab.
9 Im Glück eines Menschen ist auch der Feind ein Freund (g), aber wenn es ihm unglücklich geht, trennt sich auch der Freund von ihm.
10 Trau niemals einem Feind;
denn seine Bosheit gleicht dem rostenden Eisen.
10 Traue deinem Feinde niemals, denn wie das Eisen, so rostet auch seine Schlechtigkeit;
11 Zeigt er sich auch willig und tut unterwürfig,
nimm dich in Acht und hüte dich vor ihm! Sei zu ihm wie ein Spiegelputzer
und beachte die letzten Spuren des Rostes!
11 auch wenn er sich demütig stellt und gebückt einhergeht, so gib acht und sei vor ihm auf der Hut; sei ihm gegenüber wie einer, der den Spiegel putzt, so wirst du erkennen, daß der Rost nicht für immer auf ihm festgesessen hat (?).
12 Lass ihn nicht an deiner Seite stehen,
sonst stürzt er dich und tritt an deine Stelle. Lass ihn nicht zu deiner Rechten sitzen,
sonst strebt er nach deinem Sitz. Zu spät begreifst du dann meine Worte
und stimmst in meine Klage ein.
12 Laß ihn nicht neben dir stehen, damit er dich nicht stürze und an deine Stelle trete; laß ihn nicht zu deiner Rechten sitzen, damit er nicht nach deinem Sitz (= Stuhl) trachte; du würdest sonst zuguterletzt erkennen, daß ich recht hatte, und über meine Warnungen seufzen.
13 Wer bedauert den Schlangenbeschwörer, wenn er gebissen wird,
und den, der sich reißenden Tieren nähert?
13 Wer bedauert einen Beschwörer, der von seiner Schlange gebissen wird, und alle die, welche sich mit wilden Tieren zu schaffen machen?
14 Ihnen gleicht, wer mit einem Schurken verkehrt
und sich in seine Sünden verstrickt.
14 Ebenso ergeht es dem, der mit einem Sünder umgeht und sich mit seinen Sünden befleckt:
15 Solange er neben dir steht, zeigt er sich nicht offen,
wankst du aber, hält er nicht stand.
15 eine Zeitlang bleibt er bei dir, aber wenn du wankst, so hält er nicht stand.
16 Auf seinen Lippen hat der Gegner süße Worte,
doch in seinem Herzen sinnt er auf Verderben. Mag auch der Feind mit seinen Augen weinen,
findet er Gelegenheit, wird er an Blut nicht satt.
16 Auf seinen Lippen hat der Feind freundliche Worte, aber in seinem Herzen sinnt er darauf, dich in die Grube zu stoßen; mit seinen Augen vergießt der Feind Tränen, wenn er aber eine gute Gelegenheit findet, wird er des Blutvergießens nicht satt;
17 Trifft dich ein Unglück, findet er sich ein;
als heuchelnder Helfer sucht er dich zu stürzen.
17 wenn Unglück dir zustößt, so wirst du ihn noch früher als dich selbst an der Unglücksstätte antreffen, und als ob er dir helfen wollte, stellt er dir ein Bein;
18 Er schüttelt den Kopf und schwingt die Hand,
doch unter viel dunklem Gerede ändert er das Gesicht.
18 er schüttelt den Kopf und klatscht in die Hände, und mit vielem Zischeln verzieht er das Gesicht.