SCRUTATIO

Mercoledi, 8 luglio 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Genesis 41


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1 Dois anos depois Faraó teve um sonho. Parecia-lhe que estava na margem do rio,1 Nun begab es sich nach Verlauf von zwei vollen Jahren, daß der Pharao einen Traum hatte: ihm war es, er stehe am Nil.
2 do qual saiam sete vacas, muito formosas e gordas, as quais pastavam nos lugares palustres.2 Da sah er aus dem Strom sieben schöne, wohlgenährte Kühe heraufsteigen und im Riedgras weiden.
3 Saiam também outras sete do rio, desfiguradas e consumidas de magreza, as quais pastavam na mesma margem do rio, em lugares cheios de erva:3 Dann sah er nach diesen sieben andere Kühe aus dem Strom heraufsteigen, die sahen häßlich aus und waren mager am Fleisch und traten neben die anderen Kühe am Ufer des Stromes;
4 (estas) devoravam aquelas que eram belas de aspecto e gordas de corpo. Tendo Faraó despertado,4 hierauf fraßen die häßlichen und mageren Kühe die sieben schönen und wohlgenährten Kühe auf. Da erwachte der Pharao.
5 adormeceu novamente, e teve outro sonho; sete espigas saiam do mesmo caule, cheias de grãos e formosas;5 Als er dann wieder eingeschlafen war, hatte er einen zweiten Traum; und zwar sah er sieben Ähren oben an einem Halme wachsen, dicke und schöne;
6 e nasciam também outras tantas espigas delgadas e queimadas do vento,6 nach diesen aber schossen sieben dünne und vom Ostwind versengte Ähren hervor,
7 as quais devoravam todas as primeiras que eram tão belas. Despertando Faraó do sono,7 und diese dünnen Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte der Pharao und merkte, daß es ein (bedeutungsvoller) Traum war.
8 de manhã, cheio de pavor, mandou chamar todos os adivinhos do Egito e todos os sábios; estando reunidos, contou-lhes o sonho e não havia quem lho esplicasse.8 Am Morgen fühlte er sich darüber innerlich beunruhigt, so daß er alle Schriftkundigen (oder: Geheimwisser = Wahrsager) Ägyptens und alle Weisen des Landes rufen ließ; er erzählte ihnen seine Träume, aber es war keiner da, der sie dem Pharao zu deuten vermochte.
9 Então, finalmente, lembrando-se o copeiro-mór (de José) disse: Confesso a minha falta.9 Da nahm der Obermundschenk das Wort und sagte zum Pharao: »Ich muß heute meine Verfehlungen in Erinnerung bringen.
10 Tendo-se o rei irado contra os seus servos, mandou que eu e o padeiro-mór fôssemos metidos no cárcere do chefe da guarda;10 Als der Pharao (einst) über seine Diener in Zorn geraten war und mich im Hause des Obersten der Leibwächter in Gewahrsam hatte legen lassen, mich und den Oberbäcker,
11 ai, uma noite, ambos nós tivemos um sonho que presagiava o futuro.11 da hatten wir beide in einer und derselben Nacht einen Traum, ich und er, und zwar jeder einen Traum von besonderer Bedeutung.
12 Achava-se lá um jovem hebreu, servo do mesmo chefe da guarda. Tendo-lhe nós referidos os sonhos,12 Nun befand sich dort ein hebräischer junger Mann bei uns, ein Sklave des Obersten der Leibwächter; dem erzählten wir’s, und er deutete uns unsere Träume: er gab dem Traum eines jeden die entsprechende Deutung,
13 ouvimos tudo o que depois os factos comprovaram: Eu fui restituído ao meu ofício e o outro foi pendurado em uma forca.13 und ganz so, wie er uns die Deutung gegeben hatte, so ist es eingetroffen: mich hat (der Pharao) wieder in mein Amt eingesetzt, und jenen hat er hängen lassen.«
14 Imediatamente José foi tirado do cárcere por mandado do rei. Barbeou-se, mudou de roupa e foi ter com Faraó.14 Da sandte der Pharao hin und ließ Joseph rufen; man holte (oder: entließ) ihn in aller Eile aus dem Gefängnis; er mußte sich scheren lassen und andere Kleider anziehen und trat dann vor den Pharao.
15 Este disse-lhe; Tive uns sonhos, e não há quem os interprete; ouvi dizer que tu sabes explicar os sonhos que te contam.15 Da sagte der Pharao zu Joseph: »Ich habe einen Traum gehabt, aber niemand weiß ihn zu deuten. Nun habe ich von dir sagen hören, du brauchtest einen Traum nur zu hören, so könntest du ihn schon deuten.«
16 José respondeu: Não sou eu, é Deus quem dará uma resposta favorável a Faraó,16 Da antwortete Joseph dem Pharao: »O nein, nicht ich! Aber Gott wird etwas kundtun, was dem Pharao Segen bringt.«
17 Faraó, pois, contou o que tinha visto: Parecia-me estar sobre a margem do rio,17 Nun sagte der Pharao zu Joseph: »In meinem Traume war es mir, ich stände am Ufer des Nils;
18 e que saíam do rio sete vacas, em extremo formosas, e muito gordas, as quais pastavam a erva verde nos lugares palustres;18 da sah ich sieben wohlgenährte, schöne Kühe aus dem Strom heraufsteigen und im Riedgras weiden.
19 a seguir, atrás destas, vinham outras sete vacas tão disformes e magras, que nunca as vi semelhantes na terra do Egito,19 Nach diesen sah ich sieben andere Kühe heraufsteigen, die dürr und sehr häßlich und mager am Fleisch waren; ich habe in ganz Ägypten nirgends so häßliche gesehen wie diese.
20 as quais devoraram e consumiram as primeiras,20 Hierauf fraßen die mageren und häßlichen Kühe die sieben ersten wohlgenährten Kühe auf;
21 Sem que parecessem tê-las engolido, pois ficaram tão macilentas e feias como antes. Acordei, fui novamente oprimido pelo sono,21 aber auch als sie in ihren Leib gekommen waren, merkte man ihnen nicht an, daß sie in ihren Leib gekommen waren; nein, ihr Aussehen blieb so häßlich wie im Anfang. Da wachte ich auf.
22 e tive este sonho: sete espigas saíam do mesmo caule cheias (de grãos) e formosas:22 Dann sah ich in meinem Traume sieben Ähren, die oben an einem Halme wuchsen, volle und schöne.
23 outras sete, delgadas e queimadas do vento nasciam doutro caule,23 Nach diesen aber schossen sieben dürre, dünne, vom Ostwind versengte Ähren hervor;
24 as quais devoravam as primeiras, que eram tão belas. Referi aos adivinhos o sonho, e não há quem o explique.24 und die dünnen Ähren verschlangen die sieben schönen Ähren. Ich habe dies schon den Schriftkundigen (V.8) mitgeteilt, aber keiner hat mir eine Erklärung geben können.«
25 José respondeu: O sonho do rei reduz-se a um só: Deus mostrou a Faraó o que está para fazer.25 Da sagte Joseph zum Pharao: »(Beides,) was der Pharao geträumt hat, bedeutet ein und dasselbe: Gott hat dem Pharao angekündigt, was er zu tun gedenkt.
26 As sete vacas formosas, e as sete espigas cheias, (de grãos), são sete anos de abundância: no sonho têm a mesma significação.26 Die sieben schönen Kühe bedeuten sieben Jahre, und die sieben schönen Ähren bedeuten auch sieben Jahre: es ist ein und derselbe Traum.
27 As sete vacas magras e macilentas, que subiram (do rio) após as primeiras, e as sete espigas delgadas e queimadas do vento, são sete anos de fome que estão para vir.27 Auch die sieben mageren und häßlichen Kühe, die nach ihnen (aus dem Strom) heraufstiegen, sind sieben Jahre, und die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren bedeuten, daß sieben Hungerjahre kommen werden.
28 Isto cumprir-se-á por esta ordem:28 Das meinte ich, als ich (vorhin) zum Pharao sagte: ›Gott hat dem Pharao geoffenbart, was er zu tun gedenkt.‹
29 virão sete anos de grande fertilidade por toda a terra do Egito,29 Wisse: es werden sieben Jahre mit großem Überfluß im ganzen Land Ägypten kommen;
30 depois dos quais se seguirão outros sete anos de tanta esterilidade que será esquecida toda a abundância passada; com efeito, a fome há-de consumir toda a terra.30 aber nach diesen werden sieben Hungerjahre eintreten, so daß der ganze Überfluß im Lande Ägypten vergessen sein wird; und die Hungersnot wird das Land so verzehren,
31 e a grandeza da penúria há-de absorver a grandeza da abundância.31 daß man von dem früheren Überfluß im Lande Ägypten nichts mehr merken wird infolge der späteren Hungersnot; denn diese wird überaus schwer sein.
32 Quanto ao segundo sonho que tivestes, que se refere à mesma coisa, é um sinal certo de que se há-de executar a palavra de Deus, e prontamente se cumprirá.32 Daß aber der Traum sich dem Pharao zweimal wiederholt hat, das bedeutet: die Sache ist bei Gott fest beschlossen, und Gott wird sie ohne Verzug ausführen.«
33 Agora, pois, escolha, o rei um homem sábio e ativo, a quem dê autoridade sobre a terra do Egito:33 »Und nun möge der Pharao sich nach einem einsichtigen und weisen Manne umsehen, den er über das Land Ägypten setze!
34 este ;(homem) estabeleça superintendentes por todas as províncias: a quinta parte dos frutos nos sete anos de fertilidade,34 und der Pharao wolle Vorsorge tragen, daß er Aufseher über das Land bestelle, und erhebe den fünften Teil des Ertrages vom Lande Ägypten während der sieben Jahre des Überflusses!
35 que já estão para começar, seja recolhida nos celeiros: guarde-se todo o trigo debaixo do poder do Faraó, conserve-se nas cidades,35 Man sammle so den gesamten Ernteertrag jener guten Jahre, die nun kommen werden, und speichere das Getreide unter der Obhut des Pharaos als Vorrat in den Städten auf und verwahre es dort.
36 e tenha-se preparado para a futura fome dos sete anos, que há-de oprimir o Egito. Assim o país não será consumido pela fome.36 Dann wird dieser Vorrat dem Lande einen Rückhalt für die sieben Hungerjahre gewähren, die im Lande Ägypten eintreten werden, und das Land wird durch die Hungersnot nicht zugrunde gerichtet werden.«
37 Agradou o conselho a Faraó e a todos os seus ministros.37 Diese Darlegung fand den Beifall des Pharaos und aller seiner Diener;
38 Disse-lhes: Poderemos nós encontrar um homem como este, que esteja (tão) cheio de espirito de Deus?38 und der Pharao sagte zu seinen Dienern: »Könnten wir wohl noch einen Mann finden, in dem der Geist Gottes wohnt wie in diesem?«
39 Disse, pois, a José; Visto que Deus te manifestou tudo o que disseste, poderei eu encontrar alguém mais inteligente e sábio do que tu?39 Zu Joseph aber sagte der Pharao: »Nachdem (oder: weil) Gott dir dieses alles geoffenbart hat, gibt es keinen, der so einsichtig und weise wäre wie du.
40 Tu governarás a minha casa, e, ao mando da tua voz, obedecerá todo o povo; eu não terei sobre ti outra precedência além do trono.40 Du selber sollst über mein Haus gesetzt sein, und deinen Befehlen soll mein ganzes Volk sich fügen; nur den Besitz des Thrones will ich vor dir voraushaben.«
41 Faraó disse mais a José: Dou-te autoridade sobre toda a terra do Egito.41 Weiter sagte der Pharao zu Joseph: »Hiermit setze ich dich über das ganze Land Ägypten!«
42 E tirou o anel da sua mão, meteu-o na mão dele, mandou-lhe um hábito branco de linho fino, e pôs-lhe ao pescoço um colar de oiro;42 Darauf zog der Pharao seinen Siegelring vom Finger und steckte ihn dem Joseph an die Hand, ließ ihn in Gewänder von Byssus kleiden und legte ihm die goldene Kette um den Hals.
43 fê-lo subir para o seu segundo coche, clamando o pregoeiro que todos ajoelhassem, diante dele, e soubessem que era o superintendente de toda a terra do Egito.43 Außerdem ließ er ihn auf seinem zweiten Staatswagen fahren, und man rief vor ihm her aus: »Abrek!« So setzte er ihn über das ganze Land Ägypten.
44 Disse também o rei a José: Eu sou Faraó; sem o teu mando ninguém moverá mão ou pé em toda a terra do Egito.44 Sodann sagte der Pharao zu Joseph: »Ich bin der Pharao; aber ohne deine Einwilligung soll niemand die Hand oder den Fuß im ganzen Lande Ägypten rühren.«
45 Mudou-lhe o nome, e chamou-o, na lingua egípcia, Salvador do Mundo. Deu-lhe por mulher a Aseneth, filha de Putifar, sacerdote de Heliópolis. Saiu, portanto, José a correr a terra do Egito,45 Außerdem verlieh der Pharao dem Joseph den Titel ›Zaphenath-Paneah‹ (d.h. der das Leben Ernährende) und gab ihm Asenath, die Tochter Potipheras, des Priesters von On (= Heliopolis in Unterägypten) zur Frau. So gebot denn Joseph über das (ganze) Land Ägypten.
46 (tinha trinta anos quando se apresentou diante do rei Faraó), e percorreu todas as provindas do Egito.46 Dreißig Jahre war Joseph alt, als er in den Dienst des Pharaos, des Königs von Ägypten, trat. Nachdem Joseph sich nun vom Pharao wegbegeben hatte, durchzog er das ganze Land Ägypten.
47 Veio a fertilidade dos sete anos, e, atado o trigo aos molhos, foi recolhido nos celeiros do Egito.47 Das Land trug aber während der sieben Jahre des Überflusses (Getreide) in Hülle und Fülle.
48 Recolheu-se também em cada uma das cidades toda a abundância de frutos.48 Da sammelte er den ganzen Ernteertrag der sieben guten Jahre, die über Ägypten kamen, und ließ das Getreide in die Städte schaffen: nämlich in jede Stadt brachte er den Ertrag der umliegenden Felder hinein.
49 Foi tanta a abundância do trigo, que igualava a areia do mar, e a quantidade excedia toda a medida.49 So speicherte Joseph Getreide auf wie Sand am Meer, unendlich viel, bis man aufhörte, es zu messen, denn es war nicht mehr zu messen (= unermeßlich viel).
50 Nasceram a José dois filhos antes de chegar a fome, os quais lhe foram dados à luz por Aseneth, filha de Putifar, sacerdote de Heliópolis.50 Noch ehe das Hungerjahr kam, wurden dem Joseph zwei Söhne geboren von Asenath, der Tochter Potipheras, des Priesters von On.
51 Ao primogênito pôs o nome de Manassés, dizendo: Deus me fez esquecer de todos os meus trabalhos, e da casa de meu pai.51 Joseph nannte seinen erstgeborenen Sohn Manasse (d.h. der vergessen macht); »denn«, sagte er, »Gott hat mich all mein Unglück und mein ganzes Vaterhaus vergessen lassen«.
52 Ao segundo pôs o nome de Efraim, dizendo: Deus me fez crescer, na terra da minha aflição.52 Den zweiten aber nannte er Ephraim (d.h. doppelte Fruchtbarkeit); »denn«, sagte er, »Gott hat mich fruchtbar werden lassen im Land meines Elends«.
53 Passados os sete anos da abundância, que houve no Egito,53 Als dann die sieben Jahre des Überflusses, der im Lande Ägypten geherrscht hatte, zu Ende waren,
54 começaram a vir os sete anos de escassez que José prognosticara. Em todo o mundo, se fez sentir a fome: porém em toda a terra do Egito havia pão.54 da brachen die sieben Hungerjahre an, ganz so wie Joseph es vorausgesagt hatte; und es entstand eine Hungersnot in allen Ländern; aber in ganz Ägypten hatte man Brot.
55 Quando também o Egito sentiu a fome, o povo clamou a Faraó, pedindo sustento. Ele respondeu-lhes: Ide a José e fazei tudo o que ele vos disser.55 Als dann aber auch das ganze Land Ägypten Hunger litt und das Volk zum Pharao um Brot schrie, sagte der Pharao zu allen Ägyptern: »Wendet euch an Joseph; was der euch sagen wird, das tut!«
56 Ora a fome crescia todos os dias em toda a terra, e José abriu todos os celeiros, e vendia aos Egípcios, porque também a eles oprimia a fome.56 Die Hungersnot erstreckte sich aber über die ganze Erde. Da ließ Joseph allenthalben die Kornhäuser öffnen und den Ägyptern Getreide verkaufen; und doch wurde die Hungersnot immer drückender in Ägypten.
57 De todas as partes vinham ao Egito, para comprar de comer porque a fome era grande em toda a terra.57 Da kam die ganze Erdbevölkerung zu Joseph nach Ägypten, um Getreide zu kaufen; denn auf der ganzen Erde herrschte drückende Hungersnot.