SCRUTATIO

Domenica, 2 agosto 2026 - Sant'Alfonso Maria de' Liguori ( Letture di oggi)

Baruc 6


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BIBBIA MARTINIPattloch Bibel
1 COPIA della lettera mandata da Geremia a quegli, che dovcano essere condotti schiavi a Babilonia dal re de' Babilonesi, per far loro sapere quello, che Dio aveva a lui comandato.
Per ragion de' peccati commessi dinanzi al Signore voi sarete condotti schiavi a Babilonia da Nabuchodonosor re de' Babilonesi.
1 Wegen der Sünden, die ihr vor Gott begangen habt, werdet ihr von Nebukadnezar, dem König der Babylonier, gefangen nach Babylon weggeführt werden.
2 Arrivati adunque a Babilonia, ivi starete per moltissimi anni, e per lungo tempo fino a sette generazioni: e dipoi vi trarrò di colà in pace.2 Wenn ihr alsdann nach Babylon gekommen seid, werdet ihr dort viele Jahre und eine lange Zeit, bis zu sieben Generationen, bleiben müssen; danach aber werde ich euch von dort wohlbehalten zurückführen.
3 Ma adesso voi vedrete in Babilonia dei d'oro, e d'argento, e di pietra, e di legno portarsi sopra le spalle, e incuter timore alle genti.3 Nun werdet ihr in Babylon Götzen von Silber, Gold und Holz sehen, die auf den Schultern getragen werden und den Heiden Furcht einflößen.
4 Badate adunque di non imitar voi pure il fare degli stranieri, sicché abbiate paura, e vi prenda il timore di tali dei.4 Hütet euch dann, daß nicht auch ihr den Fremden gleich werdet, und daß nicht auch euch Furcht vor ihnen erfaßt,
5 Quando adunque vedrete la turba dinanzi, e di dietro adorarli, dite ne' vostri cuori: Te fa d'uopo di adorare, o Signore;5 wenn ihr die Volksmenge vor und hinter ihnen sie anbeten seht! Denkt vielmehr still für euch: "Dir allein, Herr, gebührt Anbetung!"
6 Perocché il mio Angelo è con voi, ed io stesso avrò cura delle anime vostre.6 Denn mein Engel ist bei euch; er wird auf euer Leben achten.
7 Conciossiachè la loro lingua fu limata dall'artefice: quegli ancora, che sono indorati, e inargentati, sono menzogna, e non posson parlare.7 Ihre Zunge wurde von einem Handwerker angefertigt, sie selbst sind vergoldet und versilbert, sind daher Truggebilde und können nicht reden.
8 E come si fa ad una fanciulla, che ama gli ornamenti, così dato di mano all'oro si ornano questi con arte.8 Wie für ein putzsüchtiges Mädchen nehmen (die Künstler) Gold
9 Certo, che i loro dei hanno sulle lor teste corone di oro, onde poi i sacerdoti tolgon ad essi l'oro, e l'argento, e se l'appropriano.9 und fertigen Kronen für die Häupter ihrer Götzen. Manchmal aber entwenden die Priester ihren Götzen Gold und Silber und verbrauchen es für sich selber.
10 E di questo ne ornano le prostitute, e le meretrici, e vicendevolmente riavutolo dalle meretrici ne abbelliscono i loro dei;10 Ja, sie geben davon sogar den Dirnen im Freudenhaus. Sie schmücken diese - die silbernen, goldenen und hölzernen Götzen - nach Menschenart auch mit Gewändern.
11 E questi (dei) non san liberarsi dalla ruggine, e dalla tignuola.11 Doch können sie sich vor Rost und Wurmfraß nicht schützen. Wenn sie auch mit einem Purpurgewand umhüllt sind,
12 Ma quando gli han rivestiti di porpora, lavati loro la faccia a motivo della polvere, che è grandissima ne' loro templi.12 müssen sie sich doch ihr Gesicht abwischen lassen wegen des Staubes, der im Tempel entsteht und in Menge auf ihnen liegt.
13 E l'idolo ha in mano lo scettro come un uomo, come uno, che governa un paese: ma egli non fa morir chi lo offende.13 Sogar ein Zepter trägt (der Götze) wie ein Machthaber im Land, kann aber niemand töten, der sich gegen ihn verfehlt.
14 Ha talora in mano la spada, e la scure, ma non si può salvar dalla guerra, né dai ladri; per le quali cose in tendete com'ei non son dii.14 Er trägt ein Schwert oder ein Beil in der Rechten, vermag aber weder aus Kriegsnot noch aus Räubergefahr sich zu retten. Daraus ist zu erkennen, daß sie keine Götter sind. Fürchtet euch also nicht vor ihnen!
15 Non abbiate adunque timore di essi: imperocché tali sono i loro dei, qnal è un vaso rotto, che non è buono a nulla.15 Ja, wie ein zerbrochenes Tongefäß unbrauchbar wird,
16 Collocati, che sono in una casa, i loro occhi si cuopron di polvere smossa da' piedi di color, che vi entrano.16 so steht es auch mit ihren Götzen. Während sie in den Tempeln aufgestellt sind, werden ihre Augen voll Staub, (der) von den Füßen der Eintretenden (aufgewirbelt wird).
17 E siccome colui, che ha offeso il re, si chiude dentro molte porte, o come fassi ad un morto, che si conduca alla sepoltura; cosi i sacerdoti assicuran le porte con serrature, e chiavistelli, affinché i ladri non ispoglin gli dei.17 Und wie bei einem (Verbrecher), der sich gegen den König vergangen hat, die Höfe ringsum verschlossen werden, weil er zum Tode geführt werden soll, so sichern die Priester deren Tempel mit Türen, Schlössern und Riegeln, damit sie nicht von Räubern gestohlen werden.
18 Accendon loro eziandio molte lampane, delle quali non posson quelli vederne pur una: ei sono come le travi in una casa.18 Sie zünden ihnen Lichter an, und zwar mehr als für sich selbst; jene aber vermögen keines davon zu sehen.
19 Dicono, che i serpenti, che son dalla terra, mangian le loro interiora quando mangiano ad essi i lor vestimenti, ed essi noi sentono.19 Sie gleichen einem Balken am Tempel; ihr Inneres, so erzählt man, wird zerfressen. Vom Gewürm, das aus der Erde hervorkriecht und sie samt ihrer Gewandung zernagt, merken sie nichts.
20 Le loro facce son nere pel fumo, che si fa nelle lor case.20 Ihr Gesicht wird geschwärzt vom Rauch im Tempel.
21 Sopra il loro corpo, e sopra il loro capo volano le civette, e le rondini, e altri uccelli, e il simile fanno i gatti.21 Auf ihren Leib und ihren Kopf fliegen Fledermäuse, Schwalben und andere Vögel. In gleicher Weise verhalten sich auch die Katzen.
22 Donde imparate, che questi non sono dei: non abbiate adunque di essi timore.22 Daraus könnt ihr ersehen, daß sie keine Götter sind. Fürchtet euch also nicht vor ihnen!
23 l'oro ancora, che hanno, è per mostra: se qualcheduno non li ripulisce dalla ruggine, non saran risplendenti: e quando erano fusi, nulla sentivano.23 Wenn man vom Gold, das ihnen zur Verzierung aufliegt, den Rost nicht entfernt, dann glänzen sie nicht. Nicht einmal, als sie gegossen wurden, fühlten sie das.
24 E furon comprati a prezzo sommo, benché spirito non sia in essi.24 Um jeden Preis wurden sie gekauft, obwohl sie keinen Lebensodem besitzen.
25 Li portano sulle spalle quasi sian senza piedi, facendo vedere agli uomini la vergognosa loro impotenza. Siano confusi anche color, che gli adorano.25 Der Füße nicht mächtig, werden sie auf den Schultern getragen und offenbaren so den Menschen ihren eigenen Unwert. Aber auch ihre Diener müssen sich schämen;
26 Per questo se cascan per terra, non si rialzan da loro, e se uno li collocherà ritti, da per loro non istaranuo, ma si reggeranno sugli omeri di quelli, come i morti.26 denn (der Götze) muß von ihnen aufgestellt werden, damit er nicht zu Boden fällt, und wenn ihn jemand aufrecht hinstellt, kann er sich weder von selbst bewegen noch auch, falls er in eine schiefe Lage gerät, sich wieder gerade aufrichten. Wie Toten werden ihnen vielmehr die Gaben vorgesetzt.
27 Le loro ostie le vendono i sacerdoti in loro prò, ed anche le loro donne ne strappano, e non ne fanno parte all'ammalato, né al mendico;27 Mit ihren Opfern aber treiben ihre Priester Mißbrauch und verkaufen sie. Desgleichen pökeln ihre Frauen davon ein; doch einem Armen oder Elenden geben sie nichts.
28 I lor sagrifizj li toccano donne fresche dal parto, e le menstruate. Conoscendo adunque da tali cose, ch'ei non son dei, non li temete;28 Sogar vom Blutfluß Unreine und Wöchnerinnen berühren ihre Opfer. Da ihr nun aus all dem erkennt, daß sie keine Götter sind, so fürchtet euch nicht vor ihnen!
29 Imperocché a qual titolo si chiaman dei perché le donne presentano doni a questi dei d'argento, d'oro, e di legno,29 Wie könnte man sie Götter nennen? Bereiten doch sogar Frauen den Opfertisch für die silbernen, goldenen und hölzernen Götzen!
30 E nelle case di essi seggono i sacerdoti, portando tonache stracciate, e rase le teste, e la barba, e il capo ignudo.30 Und in ihren Tempeln hocken die Priester mit zerrissenen Gewändern, mit geschorenen Köpfen und Bärten und mit entblößtem Haupte.
31 E dan ruggiti alzando la voce ai loro dei, come si fa alla cena di un morto.31 Sie heulen und schreien vor ihren Götzen, wie manche es beim Totenmahle tun.
32 I sacerdoti tolgon loro le vestimenta, e ne rivéston le mogli, e i figliuoli.32 Von ihrer Gewandung nehmen die Priester und kleiden damit ihre Frauen und Kinder.
33 E se è fatto loro del male, e se è fatto loro del bene, non posson rendere il contraccambio: e non possono fare un re, né disfarlo.33 Ob ihnen Böses von jemand widerfährt oder Gutes, sie sind nicht imstande, es zu vergelten. Einen König können sie weder einsetzen noch absetzen.
34 Parimente non possono né dar ricchezze, né vendicarsi. Se uno fa ad essi un voto, e noll'adempie, neppur di ciò si querelano.34 Ebensowenig können sie Reichtum oder Geld verleihen. Hat ihnen jemand ein Gelübde gemacht und hält es nicht ein, so bestehen sie nicht darauf.
35 Non liberanti' uomo dalla morte, e non salvano il debole dal più possente.35 Sie können keinen Menschen vom Tode erretten, noch einen Schwachen dem Starken entreißen.
36 Non rendono a' ciechi la vista non traggon uomo dalla miseria.36 Einem Blinden können sie nicht zum Augenlicht verhelfen und einen Notleidenden nicht retten.
37 Non avran pietà della vedova, né faranno bene agli orfani.37 Der Witwe erbarmen sie sich nicht, dem Verwaisten helfen sie nicht.
38 Simili alle pietre del monte son questi loro dei di legno, di pietra, d'oro, e d'argento. E color, che gli onorano, saran confusi.38 Den Steinen aus dem Gebirge gleichen sie, diese hölzernen, vergoldeten und versilberten Götzen. Wer sie verehrt, wird beschämt.
39 Come dunque è da pensarsi, o da dirsi, ch'ei siano dei,39 Wie kann man da glauben oder behaupten, daß sie Götter seien?
40 Quando di più i Caldei stessi non li rispettano? eglino quando hanno udito, che uno non può parlare, perché è unitolo, lo presentano a Bel, pre gandolo a far, ch'ei parli;40 Sogar die Kaldäer selbst rauben ihnen ihr Ansehen. Sooft sie nämlich einen Stummen, der nicht reden kann, sehen, bringen sie den Bel herbei und begehren, daß jener die Sprache erlange, als ob er etwas vernehmen könnte.
41 Come se potessero aver sentimento coloro, che non hanno moto; ed egli stessi, fatti accorti, gli abbandonano; perocché i loro dei non han senso.41 Und obwohl sie dies wissen, können sie sich von ihnen nicht lossagen; sie haben ja kein Verständnis.
42 Ma le donne cinte di corde seggon per le strade, brugiando noccioli d'ulivi.42 Die Frauen aber sitzen, mit Schnüren umwunden, an den Wegen und räuchern Kleie.
43 E quando una di esse condotta via da uno, che passa, ha dormito con lui getta in faccia alla sua vicina, che ella non è stata stimata da tanto com'essa, e che la sua corda non è stata rotta.43 Sobald nun eine aus ihnen von einem Vorübergehenden mitgenommen wurde und sich ihm hingegeben hat, verspottet sie ihre Nachbarin, daß diese nicht gleich ihr für würdig befunden und ihre Schnur noch nicht zerrissen wurde.
44 E tutto quello, che intorno ad essi ai fa, è cosa falsa. Come mai è da pensarsi, o da dirsi, ch'ei siano dei?44 Trug ist alles, was bei ihnen geschieht! Wie kann man da glauben oder behaupten, daß sie Götter seien?
45 Sono stati fatti da legnajuoli, e da orefici. E non altro saranno, che quello, che piacerà a' sacerdoti.45 Von Handwerkern und Goldschmieden sind sie verfertigt; es kommt nichts anderes heraus, als was die Künstler aus ihnen machen wollten.
46 Gli stessi artefici, che li fanno, non son di lunga durata. Potrann' eglino adunque esser dei i lavori fatti da essi?46 Ihre Hersteller erreichen selbst kein hohes Alter;
47 Hanno lasciate menzogne, e ob brobrio a quei, che saranno dopo di loro.47 wie sollte das erst bei ihren Werken der Fall sein? Ja, sie hinterlassen ihren Nachkommen nur Trug und Schande.
48 Che se sopraggiunge loro guerra, e sciagure, i sacerdoti vanno pensando dove riporsi con que' lor dei.48 Denn sooft Krieg und Unheil über sie (die Götzen) hereinbrechen, beraten sich die Priester untereinander, wo sie sich mit ihnen verstecken können.
49 Come mai adunque possono essere in concetto di dei coloro, che né dalla guerra si liberano, né si sottraggono alle sciagure?49 Wie sollte man da nicht merken, daß sie keine Götter sind, wenn sie sich selbst weder aus Krieg noch sonst einem Unheil zu retten vermögen?
50 Imperocché essendo cose di legno, e indorate, e inargentate, si conoscerà una volta da tutte le genti, e dai regi che son falsità: manifesto essendo, ch'ei non son dei, ma opere delle mani degli uomini, e non fanno nulla, che sia da Dio.50 Denn da sie nur hölzerne, vergoldete und versilberte Dinge sind, wird man von ihnen später erkennen, daß sie nur Truggebilde darstellen. Allen Völkern und Königen wird es offenbar werden, daß sie keine Götter sind, sondern Werke von Menschenhänden, und daß ihnen keine göttliche Wirkkraft innewohnt.
51 E donde adunque conoscesi, ch'ei non sono dei, ma opere delle mani degli uomini, e che nulla fanno, che sia da Dio?51 Wem kann da unbekannt bleiben, daß sie keine Götter sind?
52 Non danno il re ad un regno, né concedono agli uomini la pioggia,52 Sie können weder einen König über ein Land einsetzen noch den Menschen Regen senden.
53 Non decideranno le controversie, né libereranno le provincie dalle ingiurie; perocché nulla possono, come cornacchie, che volan di mezzo tral cielo, e la terra.53 Auch können sie ihnen keinen Rechtsfall schlichten noch einen ungerecht Behandelten retten, da sie machtlos sind
54 Imperocché quando si sarà appiccato il fuoco alla casa degli dei di legno, d'argento, e d'oro, i lor sacerdoti fuggiran certamente, e si metteranno in salvo; ma eglino vi brugeranno dentro non men che le travi.54 wie die Krähen zwischen Himmel und Erde. Wenn schließlich den Tempel der hölzernen, vergoldeten und versilberten Götzen Feuer ergreift, dann fliehen zwar ihre Priester und retten sich, sie selber aber brennen darin wie die Balken.
55 E non faran resistenza a un re in tempo di guerra: come adunque da pensarsi, o da tenersi, ch'ei siano dei?55 Keinem König und keinem Feind können sie widerstehen.
56 Non si salveranno da' ladri, né da' malandrini gli dei di legno, e di pietra, e indorati, e inargentati, perchè quelli ne posson più,56 Wie kann man da annehmen oder glauben, daß sie Götter sind?
57 E terranno loro l'argento, e l'oro e il vestito, onde son ricoperti, e se n' anderanno; e gli dei non aiuteranno se stessi.57 Darum ist es besser, ein König zu sein, der seine eigene Stärke zu zeigen vermag, oder ein nützliches Hausgerät, das der Besitzer gebrauchen kann, als solche falschen Götter; besser auch eine Tür im Hause, die das, was drinnen ist, schützt, als solche falschen Götter; besser endlich eine hölzerne Säule im Königspalast als solche falschen Götter.
58 Perla qual cosa miglior cosa è un re, che fa mostra di suo valore, od un vaso utile nella casa, di cui si farà gloria il padrone, o la porta della casa, che custodisce quel, che in essa si trova, che i falsi dei.58 /
59 Certamente il sole, e la luna, e le stelle mandate ad esser utili col loro splendore, sono ubbidienti.59 Sonne, Mond und Sterne, strahlende Wesen und zum Nutzen bestellt, gehorchen willig.
60 Similmente anche il folgore si fa distinguere quando apparisce; e pari mente anche il vento spira in ogni regione.60 Ebenso ist auch der Blitz, wenn er aufleuchtet, herrlich anzusehen; desgleichen weht der Wind in jedem Land.
61 E le nuvole quando è lor comandato da Dio di scorrere tutto l'orbe, fanno quel, che fu lor comandato.61 Und wenn den Wolken von Gott befohlen wird, über die ganze Erde dahinzuziehen, so vollführen sie den Auftrag.
62 Il fuoco ancora mandato di sopra a consumare i monti, e le selve, fa quel, che gli fu ordinato. Ma costoro né per bellezza, né per virtudi sono simili ad una di queste cose:62 Auch das Feuer, von oben ausgesandt, um Berge und Wälder zu verzehren, erfüllt den Befehl. Jene (Götter) aber kommen ihnen weder an Schönheit noch an Kraft gleich.
63 Per la qual cosa da pensarsi non è, né da dirsi, che questi siano dei, mentre non possono né far giustizia, né far cosa alcuna agli uomini.63 Daher kann man weder glauben noch behaupten, daß sie Götter seien, da sie nicht imstande sind, Gericht zu halten oder den Menschen wohlzutun.
64 Conoscendo pertanto, che ei non son dei, voi perciò non li temete;64 Da ihr also wißt, daß sie keine Götter sind, so fürchtet euch nicht vor ihnen!
65 Imperocché eglino non manderanno maledizione ai regi, né benedizione.65 Sie können Königen weder fluchen noch sie segnen.
66 Ei non mostrano a' popoli nel cielo i segni de' tempi: né splenderan come il sole, né faran lume come la luna.66 Auch können sie unter den Völkern keine Zeichen am Himmel erscheinen lassen, können nicht strahlen wie die Sonne noch leuchten wie der Mond.
67 Da più di loro sono le bestie, che possono fuggire al coperto, e giovare a se stesse.67 Die Tiere sind besser daran als sie, da sie sich durch Flucht an einen schützenden Ort retten können.
68 In verun modo adunque non sono, dei, com'è manifesto: per questo adunque non li temete;68 In keiner Weise ist es uns also klar, daß sie Götter sind; darum fürchtet euch nicht vor ihnen!
69 Imperocché siccome in un cocomeraio uno spauracchio non è buona guardia, cosi sono i loro dei di legno, d'argento, e d'oro.69 Wie eine Vogelscheuche im Gurkenfeld, die nichts bewacht, so sind ihre Götzen, die hölzernen, vergoldeten und versilberten.
70 E nella stessa guisa succede della vitalba in un orto, sulla quale vanno posarsi tutti gli uccelli. Simili ancora son questi loro dei di legno, e indorati, e inargentati ad un morto gittato tralle tenebre.70 Ebenso gleichen sie einem Dornstrauch im Garten, auf den sich jeder beliebige Vogel niedersetzt. Endlich gleichen ihre hölzernen, vergoldeten und versilberten Götzen einem Leichnam, der ins Dunkel geworfen wird.
71 Dalla porpora ancora, e dallo scarlatto, che intignono addosso a loro, imparerete di certo, ch'ei non sou dei. Eglino stessi finalmente saran mangiati, e saranno l'obbrobrio d'ogni paese.71 Auch am Purpur und Byssus, der auf ihnen vermodert, kann man erkennen, daß sie keine Götter sind. Zuletzt werden sie selbst zerfressen und bilden eine Schmach im Lande.
72 Migliore è l'uomo giusto, che non ha idoli: perocché egli sarà lungi dall'ignominia.