SCRUTATIO

Domenica, 5 luglio 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Abacuc חבקוק (Havaqquq / Chavaqquq) 3


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MODERN HEBREW BIBLEMenge Bibel
1 תפלה לחבקוק הנביא על שגינות1 Ein Gebet des Propheten Habakuk in bewegten Rhythmen (d.h. Takt- oder: Versmaßen):
2 יהוה שמעתי שמעך יראתי יהוה פעלך בקרב שנים חייהו בקרב שנים תודיע ברגז רחם תזכור2 HERR, ich habe deinen Ruf vernommen: ich bin voller Furcht! HERR, verwirkliche dein Werk inmitten der Jahre (d.h. erst nach längeren Jahren), mache es offenbar inmitten der Jahre! Im Zürnen (oder: trotz deines Zorns) bleibe des Erbarmens eingedenk!
3 אלוה מתימן יבוא וקדוש מהר פארן סלה כסה שמים הודו ותהלתו מלאה הארץ3 Gott kommt von Theman her, der Heilige vom Gebirge Paran. (SELA.) Seine Erhabenheit breitet sich über den Himmel aus, und seine Herrlichkeit erfüllt die Erde.
4 ונגה כאור תהיה קרנים מידו לו ושם חביון עזה4 Ein Glanz bricht hervor wie Sonnenlicht; Strahlen sprühen ihm zur Seite, und dort ist seine Kraft verborgen.
5 לפניו ילך דבר ויצא רשף לרגליו5 Vor ihm her geht die Pest, und in seinem Gefolge zieht die Fieberglut einher.
6 עמד וימדד ארץ ראה ויתר גוים ויתפצצו הררי עד שחו גבעות עולם הליכות עולם לו6 Bleibt er stehen, so bringt er die Erde ins Wanken; schaut er aus, so schreckt er die Völker auf; es zerbersten die uralten Berge, die ewigen Hügel sinken zusammen: Bahnen wie einst in der Urzeit wandelt er.
7 תחת און ראיתי אהלי כושן ירגזון יריעות ארץ מדין7 Von Unheil bedrängt erblicke ich die Zelte Kusans; die Zeltbehänge im Lande Midian schwanken hin und her.
8 הבנהרים חרה יהוה אם בנהרים אפך אם בים עברתך כי תרכב על סוסיך מרכבתיך ישועה8 Ist denn der Grimm des HERRN gegen die Ströme entbrannt? Gilt etwa dein Zorn den Strömen oder dein Groll dem Meer, daß du (darüber) hinfährst auf deinem Gespann, deinem Siegeswagen?
9 עריה תעור קשתך שבעות מטות אמר סלה נהרות תבקע ארץ9 Blank entblößt (oder: gänzlich enthüllt) ist dein Bogen, gesättigt mit Geschossen dein Köcher (SELA); du spaltest die Erde, daß Ströme hervorbrechen.
10 ראוך יחילו הרים זרם מים עבר נתן תהום קולו רום ידיהו נשא10 Erblicken dich die Berge, so beben sie, Wasserfluten entströmen den Wolken; das Weltmeer läßt sein Tosen erschallen, hoch erhebt es seine Hände empor.
11 שמש ירח עמד זבלה לאור חציך יהלכו לנגה ברק חניתך11 Sonne und Mond bleiben in ihrer Wohnung beim Leuchten deiner daherfliegenden Pfeile, beim Glanz deines blitzenden Speeres.
12 בזעם תצעד ארץ באף תדוש גוים12 Im Zorn schreitest du über die Erde hin, im Grimm zerstampfst du die Heidenvölker.
13 יצאת לישע עמך לישע את משיחך מחצת ראש מבית רשע ערות יסוד עד צואר סלה13 Du ziehst aus, deinem Volk zu helfen, deinem Gesalbten Rettung zu bringen; du schlägst den Giebel ab vom Hause des Gottlosen und legst den Grund bloß bis an den Hals (oder: bis auf den Fels) (SELA).
14 נקבת במטיו ראש פרזו יסערו להפיצני עליצתם כמו לאכל עני במסתר14 Du durchbohrst mit deinen Geschossen das Haupt seiner Führer (oder: Fürsten), die heranstürmen, um mich zu zerschmettern, die da ein Jubelgeschrei erheben, als wollten sie den Elenden im Verborgenen verschlingen.
15 דרכת בים סוסיך חמר מים רבים15 Du beschreitest das Meer mit deinen Rossen, da brausen die gewaltigen Wasser.
16 שמעתי ותרגז בטני לקול צללו שפתי יבוא רקב בעצמי ותחתי ארגז אשר אנוח ליום צרה לעלות לעם יגודנו16 Vernommen habe ich’s, da erbebte mein Leib; ob der Kunde zitterten mir die Lippen; Todesangst drang mir in die Gebeine, und bis unten hin schauderte ich zusammen, weil ich ruhig warten soll auf den Tag der Drangsal, bis das Volk heranzieht, das uns angreifen soll. –
17 כי תאנה לא תפרח ואין יבול בגפנים כחש מעשה זית ושדמות לא עשה אכל גזר ממכלה צאן ואין בקר ברפתים17 Denn wenn auch der Feigenbaum nicht zur Blüte kommt und die Reben keinen Ertrag geben, der Trieb des Ölbaums fehlschlägt und die Felder keine Nahrung liefern, das Kleinvieh aus den Hürden verschwunden ist und keine Rinder mehr in den Ställen stehen:
18 ואני ביהוה אעלוזה אגילה באלהי ישעי18 so will ich dennoch frohlocken im (oder: über den) HERRN, will jubeln im (oder: über den) Gott meines Heils!
19 יהוה אדני חילי וישם רגלי כאילות ועל במותי ידרכני למנצח בנגינותי19 Gott der HERR ist meine Kraft: er macht meine Füße (schnell) wie die der Hirsche und läßt mich einherschreiten auf meinen Höhen. Dem Musikmeister auf meinem (oder: mit) Saitenspiel (vgl. Ps 4,1).