SCRUTATIO

Venderdri, 10 Juillet 2026 - Santa Vittoria ( Letture di oggi)

Livre de Job 30


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Et maintenant ils se moquent de moi, des jeunes dont je méprisais les pères: ils étaient moins pour moi que les chiens de mon troupeau!1 »Jetzt aber lachen über mich auch solche, die jünger an Jahren sind als ich, deren Väter ich nicht gewürdigt habe, sie neben den Wachhunden meines Kleinviehs anzustellen.
2 Qu’aurais-je fait de leurs mains: ils n’avaient plus la moindre force,2 Wozu hätte mir auch die Kraft ihrer Hände nützen können? Bei ihnen war ja die volle Rüstigkeit verlorengegangen.
3 épuisés par la faim et le manque de tout. Ils rongeaient les racines de la steppe, des terres lugubres et désolées.3 Durch Mangel und Hunger erschöpft, nagen sie das dürre Land ab, die unfruchtbare und öde Steppe;
4 Ils cueillaient les herbes des broussailles, n’ayant de pain que les racines de genêt.4 sie pflücken sich Melde (oder: Salzkraut) am Buschwerk ab, und die Ginsterwurzel ist ihr Brot.
5 La société les repoussait, on criait sur eux comme sur un voleur.5 Aus der Gemeinde (oder: menschlichen Gesellschaft) werden sie ausgestoßen: man schreit über sie wie über Diebe.
6 Ils demeuraient au flanc des ravins, dans les trous du sol et les rochers.6 In schauerlichen Klüften müssen sie wohnen, in Erdlöchern und Felshöhlen;
7 Ils glapissaient entre les buissons, ils s’entassaient sous les épineux,7 zwischen Sträuchern brüllen sie, unter Dorngestrüpp halten sie Zusammenkünfte:
8 C’étaient des gens de rien, qui n’avaient pas un nom, ils étaient rejetés du pays.8 verworfenes und ehrloses Gesindel, das man aus dem Lande hinausgepeitscht hat.
9 Mais maintenant ils me chansonnent, c’est de moi qu’ils se moquent.9 Und jetzt bin ich ihr Spottlied geworden und diene ihrem Gerede zur Kurzweil (oder: als Zielscheibe).
10 Dégoûtés, ils se tiennent à distance, et sans se gêner ils crachent à mon passage.10 Mit Abscheu halten sie sich fern von mir und scheuen sich nicht, vor mir auszuspeien;
11 Du jour qu’il a brisé ma force et m’a humilié, ils ont perdu toute retenue en ma présence.11 weil Gott meine Bogensehne abgespannt und mich niedergebeugt hat, lassen sie den Zügel vor mir schießen.
12 À ma droite se lèvent des accusateurs, mes pieds sont pris au filet, voici qu’on se fraye un chemin jusqu’à moi.12 Zu meiner Rechten erhebt sich die Brut; sie stoßen meine Füße weg und schütten ihre Unheilsstraßen gegen mich auf.
13 Ils m’ont coupé la retraite, ils montent à l’assaut, et personne ne les arrête!13 Meinen Pfad haben sie aufgerissen, auf meinen Sturz arbeiten sie hin, niemand tut ihnen Einhalt.
14 Ils ont forcé le passage: les voilà! ils se glissent sous les décombres.14 Wie durch einen breiten Mauerriß (oder: eine Bresche) kommen sie heran, durch die Trümmer (oder: mit wildem Lärm) wälzen sie sich daher:
15 Les terreurs fondent sur moi; comme un vent elles emportent ma dignité, mon bien-être est passé comme un nuage!15 ein Schreckensheer hat sich gegen mich gekehrt; wie vom Sturmwind wird meine Ehre weggerafft, und wie eine Wolke ist mein Glück vorübergezogen!«
16 Et maintenant, mon âme en moi se défait, les jours de peine se sont abattus sur moi.16 »So verblutet sich denn jetzt das Herz in mir: die Tage des Elends halten mich in ihrer Gewalt.
17 La nuit le mal ronge mes os, mes nerfs n’ont pas de repos.17 Die Nacht bohrt in meinen Gebeinen und löst sie von mir ab, und die an mir nagenden Schmerzen schlafen nicht.
18 De toute sa poigne il a saisi mon vêtement, il m’a pris par le col de ma tunique18 Durch Allgewalt ist mein Gewand (d.h. meine Haut) entstellt: so eng wie mein Unterkleid (oder: Panzer) umschließt es mich.
19 et il m’a jeté dans la boue: je ne suis plus que poussière et cendre!19 Gott hat mich in den Kot geworfen, und ich bin (an Ansehen) dem Staub und der Asche gleichgestellt.
20 Tu ne me réponds pas, ô Dieu, quand je t’appelle, je me tiens là et tu ne me regardes pas!20 Schreie ich zu dir, so antwortest du mir nicht; trete ich vor dich hin, so achtest du nicht auf mich:
21 Tu es devenu cruel avec moi, tu me frappes de toute ta vigueur!21 du hast dich mir in einen erbarmungslosen Feind verwandelt; mit deiner starken Hand bekämpfst du mich.
22 Tu m’as fait monter le vent, il m’emporte au galop, puis un orage me défait.22 Du hebst mich auf (die Fittiche) des Sturmwindes empor, läßt mich dahinfahren und im Sturmestosen vergehen.
23 Oui, je sais, tu me ramènes à la mort, au lieu de rendez-vous de tout être vivant.23 Ja, ich weiß es: in den Tod willst du mich heimführen und in das Versammlungshaus aller Lebenden!«
24 Mais je ne portais pas la main sur le pauvre, lorsque dans sa détresse il criait vers moi.24 »Doch streckt man nicht beim Ertrinken die Hand (nach Rettung) aus, und erhebt man beim Versinken nicht darob einen Hilferuf?
25 J’ai pleuré avec ceux qui voient de durs moments, Mon cœur ne s’est-il pas ému pour l’indigent?25 Habe ich denn nicht um den geweint, der harte Tage durchzumachen hatte, und ist mein Herz nicht um den Armen bekümmert gewesen?
26 J’attendais le bonheur, et le mal est venu; j’espérais la lumière, et tout devient obscur.26 Ja, auf Glück habe ich gewartet, aber Unheil kam; und ich harrte auf Licht, aber es kam Finsternis.
27 Mon intérieur bouillonne et ne peut se calmer, les jours de détresse sont venus à ma rencontre.27 Mein Inneres ist in Aufruhr ohne Unterlaß, Leidenstage haben mich überfallen.
28 Je vais la peau brûlée, mais non par le soleil; dans l’assemblée j’ai voulu parler: c’était un cri!28 In Trauer gehe ich einher ohne Sonne (oder: ohne Trost); ich stehe in der versammelten Gemeinde auf und schreie;
29 Me voici devenu le frère des chacals, le familier des autruches.29 den (heulenden) Schakalen bin ich ein Bruder geworden und den (klagenden) Straußen ein Genosse.
30 Ma peau a noirci et pèle, mes os sont brûlants de fièvre.30 Meine Haut löst sich, schwarz geworden, von mir ab, und mein Gebein ist von Fieberglut ausgedörrt.
31 Ma guitare a pris le deuil, ma flûte s’est mise au diapason des pleureurs.31 So ist denn mein Zitherspiel zum Trauerlied (= zur Totenklage) geworden und meine Schalmei zu Tönen der Klage!«