SCRUTATIO

Freitag, 17 Juli 2026 - San Alessio ( Letture di oggi)

Amos 2


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Pattloch BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 So spricht der Herr: "Wegen der drei, ja vier Verbrechen von Moab verzeihe ich es nicht: Weil sie die Gebeine des Königs von Edom zu Kalk verbrannten,1 So spricht der Herr:Wegen der drei Verbrechen, die Moab beging,
wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil Moab die Gebeine des Königs von Edom
zu Kalk verbrannte,
2 so sende ich Feuer nach Moab, daß es die Paläste von Kerijot verzehre. Im Getümmel kommt Moab um, beim Schlachtruf, beim Schall der Trompete.2 darum schicke ich Feuer gegen Moab;
es frisst die Paläste von Kerijot und Moab geht im Getümmel zugrunde,
beim Kriegsgeschrei, beim Schall der Hörner.
3 Ich vertilge den Herrscher aus seiner Mitte, und mit ihm töte ich alle seine Fürsten", spricht der Herr.3 Ich vernichte in Moab den Herrscher
und erschlage zusammen mit ihm alle seine Großen,
spricht der Herr.
4 So spricht der Herr: "Wegen der drei, ja vier Verbrechen von Juda verzeihe ich es nicht: Weil sie das Gesetz des Herrn verwarfen und seine Gebote nicht hielten; weil ihre Lügengötzen sie täuschten, hinter denen bereits ihre Väter herliefen,4 So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Juda beging,
wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil sie die Weisung des Herrn missachteten
und seine Gesetze nicht befolgten, weil sie sich irreführen ließen von ihren Lügengöttern, denen schon ihre Väter gefolgt sind,
5 so sende ich Feuer nach Juda, daß es die Paläste Jerusalems verzehre."5 darum schicke ich Feuer gegen Juda;
es frisst Jerusalems Paläste.
6 So spricht der Herr: "Wegen der drei, ja vier Verbrechen von Israel verzeihe ich es nicht: Weil sie den Gerechten um Geld verkaufen, den Armen für ein Paar Schuhe.6 So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Israel beging,
wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen
und den Armen für ein Paar Sandalen,
7 Sie zertreten auf dem Staub der Erde das Haupt der Geringen und drängen die Elenden vom Wege ab. Sohn und Vater gehen zur selben Dirne, um meinen heiligen Namen zu schänden.7 weil sie die Kleinen in den Staub treten
und das Recht der Schwachen beugen. Sohn und Vater gehen zum selben Mädchen,
um meinen heiligen Namen zu entweihen.
8 Sie strecken sich aus auf gepfändeten Kleidern neben jedem Altar und trinken den Wein von (schuldlos) Bestraften im Haus ihres Gottes.8 Sie strecken sich auf gepfändeten Kleidern aus
neben jedem Altar, von Bußgeldern kaufen sie Wein
und trinken ihn im Haus ihres Gottes.
9 Ich aber habe vor euch her die Amoriter vernichtet, deren Größe der Höhe von Zedern glich und die stark wie Eichen waren. Oben zerstörte ich ihre Frucht, ihre Wurzeln unten.9 Dabei bin ich es gewesen,
der vor ihren Augen die Amoriter vernichtete, die groß waren wie die Zedern
und stark wie die Eichen; ich habe oben ihre Frucht vernichtet
und unten ihre Wurzeln.
10 Ich war es, der euch herausgeführt aus dem Lande Ägypten, der euch in der Wüste vierzig Jahre geleitet hat, um das Amoriterland zu erobern.10 Ich bin es gewesen,
der euch aus Ägypten heraufgeführt und euch vierzig Jahre lang
durch die Wüste geleitet hat, damit ihr das Land der Amoriter
in Besitz nehmen konntet.
11 Ich erweckte Propheten unter euren Söhnen, Geweihte unter euren Jünglingen. Ist dem nicht so, ihr Israeliten?" - Spruch des Herrn.11 Ich habe einige eurer Söhne zu Propheten gemacht
und einige von euren jungen Männern zu Nasiräern. Ist es nicht so, ihr Söhne Israels? -
Spruch des Herrn.
12 "Ihr aber gabt den Geweihten Wein zu trinken, und den Propheten gebotet ihr: "Weissagt nicht!"12 Ihr aber habt den Nasiräern
Wein zu trinken gegeben und den Propheten habt ihr befohlen:
Ihr dürft nicht mehr als Propheten auftreten.
13 Siehe, ich laste auf euch, die ihr darunter liegt, wie ein Wagen voller Garben lastet!13 Seht, ich lasse den Boden unter euch schwanken,
wie ein Wagen schwankt, der voll ist von Garben.
14 Dann vergeht dem Flinken die Flucht, und der Starke kann seine Kraft nicht spannen, der Held sein Leben nicht retten.14 Dann gibt es auch für den Schnellsten keine Flucht mehr,
dem Starken versagen die Kräfte,
auch der Held kann sein Leben nicht retten.
15 Der Bogenschütze hält nicht stand, der schnelle Läufer kann nicht entrinnen und der Streitwagenlenker sein Leben nicht retten.15 Kein Bogenschütze hält stand,
dem schnellen Läufer helfen seine Beine nichts,
noch rettet den Reiter sein Pferd.
16 Der Mutigste unter den Helden flieht nackt davon an jenem Tag" - Spruch des Herrn.16 Selbst der Tapferste unter den Kämpfern,
nackt muss er fliehen an jenem Tag -
Spruch des Herrn.