Weisheit 1
12345678910111213141516171819
Gen
Ex
Lev
Num
Dtn
Jos
Ri
Rut
1Sam
2Sam
1Kön
2Kön
1Chr
2Chr
Esra
Neh
Tob
Jdt
Est
1Makk
2Makk
Ijob
Ps
Spr
Koh
Hld
Weish
Sir
Jes
Jer
Klgl
Bar
Ez
Dan
Hos
Joel
Am
Obd
Jona
Mi
Nah
Hab
Zef
Hag
Sach
Mal
Mt
Mk
Lk
Joh
Apg
Röm
1Kor
2Kor
Gal
Eph
Phil
Kol
1Thess
2Thess
1Tim
2Tim
Tit
Phlm
Hebr
Jak
1Petr
2Petr
1Joh
2Joh
3Joh
Jud
Offb
Confronta con un'altra Bibbia
Cambia Bibbia
| Pattloch Bibel | Miqra 'al pi ha-Mesorah |
|---|---|
| 1 Liebt Gerechtigkeit, ihr Regenten der Erde! Denkt nach über den Herrn in Rechtschaffenheit, und in Einfalt des Herzens sucht ihn! | |
| 2 Er läßt sich ja finden von denen, die ihn nicht versuchen, und offenbart sich denen, die ihm nicht mißtrauen. | |
| 3 Denn verkehrte Gedanken trennen von Gott, und wenn die göttliche Macht versucht wird, straft sie die Toren. | |
| 4 In eine auf Bosheit sinnende Seele zieht nämlich die Weisheit nicht ein, noch nimmt sie Wohnung in einem Leib, der sich der Sünde hingibt. | |
| 5 Denn der heilige Geist der Zucht flieht die Arglist, hält sich von unverständlichen Gedanken fern und wird beleidigt, wenn Unrecht naht. | |
| 6 Denn die Weisheit ist zwar ein Geist, der die Menschen liebt, aber sie läßt den Lästerer wegen seiner Lippen nicht ungestraft. Seines Innern Zeuge ist nämlich Gott, seines Herzens zuverlässiger Beobachter und seiner Zunge Hörer. | |
| 7 Der Geist des Herrn erfüllt ja den Erdkreis, und das Wesen, welches das All umspannt, kennt jeden Laut. | |
| 8 Deshalb bleibt keiner verborgen, der Unrechtes redet, noch geht die strafende Gerechtigkeit an ihm vorüber. | |
| 9 Denn über die Ränke des Gottlosen wird Untersuchung stattfinden, und die Kunde von seinem Reden wird bis zum Herrn gelangen zur Bestrafung seiner Übertretungen, | |
| 10 weil ja das eifernde Ohr alles hört und kein murrender Laut verborgen bleibt. | |
| 11 Hütet euch alle vor unnützem Murren, und vor schlimmer Rede bewahrt die Zunge, da heimliches Gerede nicht ohne Folgen bleibt und ein verleumderischer Mund das Leben raubt. | |
| 12 Jagt nicht dem Tode nach durch ein verirrtes Leben und zieht nicht das Verderben herbei durch die Werke eurer Hände! | |
| 13 Denn Gott hat den Tod nicht erschaffen, noch freut er sich am Untergang der Lebenden. | |
| 14 Vielmehr hat er alles erschaffen zum Sein, und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt; es ist kein verderbliches Gift in ihnen, und das Totenreich hat keine Herrschaft auf Erden. | |
| 15 Denn Gerechtigkeit kennt keinen Tod. | |
| 16 Die Gottlosen aber rufen mit Hand und Mund ihn herbei, vergehen vor Sehnsucht nach dem vermeintlichen Freund und schließen ein Bündnis mit ihm. Sie verdienen auch, sein Eigentum zu sein! |