SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Antonio Maria Zaccaria ( Letture di oggi)

Sprichwörter 28


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1 Die Gottlosen fliehen, ohne daß jemand sie verfolgt, die Gerechten aber sind unerschrocken wie ein junger Löwe. –1 ܢܥܪܩܘܢ ܥܘ̈ܠܐ ܟܕ ܠܝܬ ܕܪܕܦ ܠܗܘܢ ܘܙܕܝ̈ܩܐ ܐܝܟ ܐܪܝܐ ܢܬܬܟܠܘܢ
2 Durch die Sündhaftigkeit eines Landes tritt häufiger Fürstenwechsel ein; aber durch einen einsichtigen, erfahrenen Mann gewinnt der Rechtsstand lange Dauer. –2 ܒܥܘ̣ܠܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܣܓ̈ܝܢ ܫ̈ܠܝܛܢܝܗ̇ ܘܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܙܕܝܩ̈ܐ ܕܝܕܥܝܢ ܟܐܢܘܬܐ ܢܓܪܘܢ
3 Ein Mann, der an der Spitze steht und die Geringen bedrückt, ist wie ein Regen, der (das Erdreich) wegschwemmt, ohne Brot (= Brotkorn, Getreide) zu bringen. –3 ܓܒܪܐ ܡܣܟܢܐ ܕܬܐܟ ܠܡܣܟܢܐ ܐܝܟ ܡܛܪܐ ܚܒܝܛܐ ܕܠܝܬ ܒܗ ܝܘܬܪܢ
4 Menschen, die das Gesetz (Gottes) verlassen, rühmen den Gottlosen; die aber das Gesetz beobachten, sind entrüstet über ihn. –4 ܐܝܠܝܢ ܕܫܒܩܝܢ ܢܡܘܣܐ ܡܫܬܒܚܝܢ ܒܥܘ̣ܠܐ ܘܐܝܠܝܢ ܕܢܛܪܝܢ ܢܡܘܣܐ ܡܥܫܢܝܢ ܢܦܫܗܘܢ
5 Böse Menschen verstehen sich nicht auf das, was recht ist; die aber den HERRN suchen, verstehen es in jeder Hinsicht. –5 ܓܒܪ̈ܐ ܒܝ̈ܫܐ ܠܐ ܡܣܬܟܠܝܢ ܕܝܢܐ ܘܕܒܥܝܢ ܠܡܪܝܐ ܝܕܥܝܢ ܟܠܗܝܢ ܛܒ̈ܬܐ
6 Besser ist ein Armer, der in seiner Unschuld wandelt, als ein Mensch, der auf krummen Wegen geht und dabei reich ist. –6 ܡܣܟܢܐ ܡܗܠܟ ܒܬܡܝܡܘܬܐ ܘܥܬܝܪܐ ܡܥܩ̈ܡܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ
7 Wer am Gesetz (Gottes) festhält, ist ein verständiger Sohn; wer sich aber zu Schlemmern gesellt, macht seinem Vater Schande. –7 ܕܢܛܪ ܢܡܘܣܐ ܒܪܐ ܗܘ ܣܟܘܠܬܢܐ ܘܕܦܠܚ ܣܪܝܩܘܬܐ ܡܒܗܬ ܠܐܒܘܗܝ
8 Wer sein Vermögen durch Zins und Wucher vermehrt, sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt. –8 ܕܡܣܓܐ ܩܢܝܢܗ ܡܢ ܩܨܨܐ ܘܡܢ ܪܒܝܬܐ ܢܫܒܩܝܘܗܝ ܠܡ̇ܢ ܕܡܪܚܡ ܥܠ ܡܣ̈ܟܢܐ
9 Wer sein Ohr abwendet, um das Gesetz (Gottes) nicht zu hören, dessen Gebet sogar ist ein Greuel. –9 ܕܡܣܟܪ ܐ̈ܕܢܘܗܝ ܕܠܐ ܢܫܡܥ ܢܡܘܣܐ ܐܦ ܨܠܘܬܗ ܛܡܐܐ ܗܝ
10 Wer Rechtschaffene irreführt auf bösen Weg, wird in die eigene Grube fallen; die Unsträflichen aber werden Segen erlangen. –10 ܕܡܛܥܐ ܬܪܝܨܐ ܒܐܘܪܚܐ ܒܝܫܬܐ ܒܓܘܡܨܐ ܢܦܠ ܘܬܡ̈ܝܡܐ ܢܐܪܬܘܢ ܛܒ̈ܬܐ
11 Ein reicher Mann hält sich selbst für weise, aber ein Armer, der einsichtig ist, forscht ihn aus (= durchschaut ihn). –11 ܓܒܪܐ ܥܬܝܪܐ ܚܟܝܡ ܒܥܝܢ̈ܝ ܢܦܫܗ ܘܡܣܟܢܐ ܣܟܘܠܬܢܐ ܒܣܪ ܠܗ
12 Wenn die Gerechten frohlocken, ist die Herrlichkeit groß; wenn aber die Gottlosen hochkommen, halten sich die Menschen versteckt (vgl. 28,28). –12 ܒܥܘܫܢܐ ܕܙܕܝ̈ܩܐ ܣܓܝܐ ܬܫܒܘܚܬܐ ܘܒܩܘܡܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܡܬܒܨܪܐ
13 Wer seine Übertretungen zu verheimlichen sucht, dem wird es nicht gelingen; wer sie aber bekennt und davon abläßt, wird Vergebung erlangen. –13 ܒܪ ܐܢܫܐ ܕܡܟܣܐ ܥܘ̣ܠܗ ܠܐ ܢܨܠܚ ܘܕܡܘܕܐ ܒܚ̈ܛܗܘܗܝ ܘܥܒܪ ܡܢܗܘܢ ܢܬܪܚܡ ܥܠܘܗܝ ܐܠܗܐ
14 Wohl dem, der beständig in der Furcht (Gottes) bleibt! Wer aber sein Herz verhärtet, wird in Unglück geraten. –14 ܛܘܒܘܗܝ ܠܒܪܢܫܐ ܕܕܚܠ ܒܟܠܙܒܢ ܘܐܝܢܐ ܕܡܩܫܐ ܠܒܗ ܢܦܠ ܒܒܝܫܬܐ
15 Ein brüllender Löwe und ein raubgieriger Bär: so ist ein gottloser Herrscher für ein armes Volk. –15 ܐܪܝܐ ܢܗܡ ܘܕܒܐ ܝܗܒܬ ܩܠܐ ܕܐܫܬܠܛ ܥܘܠܐ ܥܠ ܥܡܐ ܡܣܟܢܐ
16 Ein Fürst, arm an Einsicht, ist oft reich an Erpressungen; aber nur ein den unrechtmäßigen Gewinn hassender Fürst wird es zu langem Leben bringen. –16 ܫܠܝܛܐ ܚܣܝܪ ܪܥܝܢܐ ܣ̈ܓܝܐܝܢ ܬܘܟ̈ܘܗܝ ܘܐܝܢܐ ܕܣܢܐ ܢܟܠܐ ܢܓܪܘܢ ܝܘܡ̈ܬܗ
17 Ein Mensch, der Blutschuld auf dem Gewissen hat, ist bis zur Grube ein unsteter Flüchtling: niemand helfe ihm auf! –17 ܒܪܢܫܐ ܕܚܫܝܫ ܒܕܡܐ ܕܢܦܫܐ ܥܕܡܐ ܠܓܒ̈ܝܐ ܢܥܪܘܩ ܘܠܐ ܢܥܕܪܘܢܗ
18 Wer unsträflich wandelt, wird gerettet werden (= unverletzt bleiben); wer aber krumme Wege einschlägt, fällt in die Grube. –18 ܕܡܗܠܟ ܕܠܐ ܡܘܡ ܢܬܦܪܩ ܘܕܡܥܩ̈ܡܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܢܦܠ ܒܓܘܡܨܐ
19 Wer seinen Acker bestellt, wird reichlich Brot haben; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, wird reichlich Armut haben (vgl. 12,11). –19 ܕܦܠܚ ܒܐܪܥܐ ܢܣܒܥ ܠܚܡܐ ܘܕܪܗܛ ܒܬܪ ܣܪܝܩܘܬܐ ܢܣܒܥ ܡܣܟܢܘܬܐ
20 Ein treuer Mann wird reich gesegnet; wer aber möglichst schnell reich werden will, wird nicht schuldlos (oder: ungestraft) bleiben. –20 ܓܒܪܐ ܡܗܝܡܢܐ ܣܓܝܐ̈ܢ ܒܘܪ̈ܟܬܗ ܘܒܝܫܐ ܒܥܘ̣ܠܗ ܠܐ ܢܬܚܣܐ
21 Parteiisch sein ist ein übel Ding, aber mancher läßt sich schon durch ein Stück Brot zum Bösen verführen. –21 ܓܒܪܐ ܕܢܣܒ ܒܐ̈ܦܐ ܠܐ ܫܦܝܪ ܒܩܨܝܐ ܓܝܪ ܕܠܚܡܐ ܡܫܠܡ ܓܒܪܐ
22 Ein scheelblickender (= mißgünstiger) Mensch trachtet gierig nach Reichtum und bedenkt nicht, daß Mangel über ihn kommen wird. –22 ܡܣܬܪܗܒ ܠܡܥܬܪ ܓܒܪܐ ܕܒܝܫܐ ܥܝܢܗ ܘܠܐ ܝܕܥ ܕܚܘܣܪܢܐ ܐܬܐ ܥܠܘܗܝ
23 Wer einen andern zurechtweist, wird schließlich mehr Dank ernten, als wer mit glatter Zunge schmeichelt. –23 ܕܡܟܣ ܠܒܪܢܫܐ ܪ̈ܚܡܐ ܡܫܟܚ ܛܒ ܡܢ ܗ̇ܘ ܕܡܦܠܓ ܒܠܫܢܗ
24 Wer seinem Vater und seiner Mutter das Ihre nimmt und behauptet, das sei keine Sünde, der ist ein Genosse des Verderbers (= nicht besser als der schwerste Verbrecher). –24 ܕܚܛܦ ܡܢ ܐܒܘܗܝ ܘܡܢ ܐܡܗ ܘܐܡܪ ܕܠܝܬ ܠܝ ܚ̈ܛܗܐ ܫܘܬܦܐ ܗܘ ܕܓܒܪܐ ܥܘܠܐ
25 Der Habgierige erregt Streit; wer aber auf den HERRN vertraut, wird reichlich gesättigt. –25 ܓܒܪܐ ܝܥܢܐ ܡܓܪܓ ܚܪܝܢܐ ܘܕܡܬܬܟܠ ܥܠ ܡܪܝܐ ܢܕܗܢ
26 Wer sich auf seinen Verstand verläßt, der ist ein Tor; wer aber in Weisheit wandelt, der wird (dem Unglück) entrinnen. –26 ܕܬܟܝܠ ܥܠ ܠܒܗ ܣܟܠܐ ܗܘ ܘܕܡܗܠܟ ܒܬܡܝܡܘܬܐ ܢܬܦܨܐ
27 Wer dem Armen gibt, wird keinen Mangel leiden; wer aber seine Augen verhüllt, wird mit Flüchen überhäuft werden. –27 ܕܝܗܒ ܠܡܣܟܢܐ ܠܐ ܢܚܣܪ ܠܗ ܘܕܡܪܟܢ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܡܢ ܡܣܟܢܐ ܬܣܓܐ ܠܘܛܬܗ
28 Wenn die Gottlosen hochkommen, verbergen sich die Leute; wenn sie aber umkommen, werden die Gerechten mächtig (oder: mehren sich die Gerechten).28 ܒܩܘܡܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܡܬܛܫܐ ܒܪܢܫܐ ܘܒܐܒܕܢܗܘܢ ܢܣܓܘܢ ܙܕܝ̈ܩܐ